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Full text of "mc-1991-02"

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für Computerpraxis BOM 7088-8 5Fr 


Unter die Haube geschaut: 


Ataris neuer 
Mega-STE 


Computer lernen hören 


PT 
aus: u 


Chaos in Cinemascope 


er Da Ren 


Die Imperien schlagen 
zurück 


Modulartechnik von DSM: | 
$Supercomputer-Leistung 
für Ihren PC 


(%) HANNOVER MESSE 
CeBIT '91 


Welt-Centrum Büro - Information - Telekommunikotion 


13. - 20. MÄRZ 1991 
Stand F43, F45 : Halle 8, Erdg. 


rn 
40-MHz-Version 


ab Lager lieferbar 
| ze rer 


Mitgelieferte Software | 


EM Cross-Assembler (unter MS-DOS lauffähig) 
EM Ladeprogramm und Debugger im Quellcode 
EM C-Compiler für i860 unter MS-DOS 

Mi Beispiel-Programme 

EM Ablauffähige Demo 


Optionale Software 


SPC-860 I Intel 860 2)-Macro-Assembler 

Technische Daten M Simulator und Debugger 

I 120 MIPS (80 MFlops + 40 MIPS, 3 Befehle pro Takt) Mi Math.-Library. j h 

m 64 Bit RISC-CPU | Fortran-Compiler 3) (inkl. Fortran-Vectorizer) 

I 40 MHz Taktfrequenz MC-Compilerdö 5 1 y 
Im 4 MB/8-64 MB) plus 2 Dual-Ported-RAM EM Kommunikationsbibliothek für Parallelisierung 


m UNIX V/4.0, 860 
EM Parallelisierungssoftware LINDA für C 
(Laufzeit-Parallelisierung) 


MM 4 Transputer-Links 

EM Chip-interner Cache-Speicher 

EM Eingebaute Grafik-Prozessor-Befehle 

MI Super-Scalar-Technologie 

B Parallelisierbar bis 256 Einheiten 

EM Kommunikation über PC-Bus, Dual-Ported-RAM, 
oder die Transputer-Links 


DSM Digital Service GmbH 
Zentrale: Landwehrstraße 37 : 8000 München 2 


anamangisele Dhrystone 1.1 Whetstone 100 x 100 Tel. (0 89) 5 5i 95-0 


Linpack R = 
Dhry/sec Double in Double-Fortran Telex 5 23 545 dsm d Fax (0 89) 59] 95 13 5 
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CRAY X-MP 18.530 35.000 56 € 
i860 40 MHz 83.400 24.000 6,50 m! Q I | 
(Single Prozessor) ea 


1) Optional Computer Systeme. ( 


ns Ein Unternehmensbereich der DSM Digital Service GmbH 


Februar 1991 


Mit Abenteuerlust 


in den Protected Mode 


Mehr RISG auf den 
Schreibtisch 


Ulrich Rohde 


iel schneller als selbst Intel ge- 

plant hatte, wurde der 386er 

zum Standard-Computer. Leider 
müssen sich diese Computer fast im- 
mer im 8086-Modus langweilen, denn 
die Software ist noch nicht so weit. Wir 
bei mc tun etwas dagegen und schik- 
ken den 386er (oder auch 486er) in 
dieser Ausgabe in den Protected Mode. 
Obwohl zum längeren sinnvollen Auf- 
enthalt in diesem Modus ein Betriebssy- 
stemkern gehört, der den Speicher und 
andere Ressourcen verwaltet, glauben 
wir mit dem kurzen Programm in die- 
sem Heft die Abenteuerlust zu stillen, 
die in jedem programmierenden Com- 
puterbesitzer steckt. 
Daß Intel diesen rasanten Aufstieg der 
386er-Architektur nicht ahnen konnte, 
das mag man glauben. Aufgrund der 
katastrophalen Liefersituation vor allem 
bei SX-CPUs wächst weltweit die Kritik 
an Intel. Hinter vorgehaltener Hand (man 
will ja weiter beliefert werden) wird be- 
klagt, daß Intel mit seiner Monopolstel- 
lung Politik betreibe. In Taiwan und 
Hongkong zum Beispiel sehnt man die 
Zeit herbei, zu der AMD den 386 liefern 
darf, denn die Boardlieferanten können 
mangels CPUs die Nachfrage nicht dek- 
ken. Vielleicht muß jetzt nur die rechte 
RISC-Architektur kommen, um das Mo- 
nopol von Intel auf das Innere von Po- 
wer-POs zu durchbrechen. Ein Report 
zeigt Ihnen in dieser Ausgabe, daß es 
noch mehr Architekturen als nur X86er 
gibt. 


Una Icrod 


Zum Beispiel: 


©. Summagraphics. 
Digitizer 


LCL-Tablett ' 
e Große Fläche 


e Hohe Auflösung 
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Stuttgart 07233/1205 
Nürnberg 0 91 70/7007 
München 08152/1017 


INHALT 


TITELTHEMEN 


Prozessor-Werkstatt: 

So klappt der Protected 
486-Projekt: Das Prozessor-Board 
Ataris neuer Mega-STE 

Die Imperien schlagen zurück 
TIGA-Safari 

Chaos in Cinemascope 


AKTUELL 


Power ist angesagt — Ataris Mega STE 

Flash Memory emuliert Festplatte 

Gewinne für Electronica-Besucher 

Office 3.0 — ein Terminplaner für Manager 
Technisch-wissenschaftliche Textverarbeitung 
Neue Peripherie für den Macintosh 
Japan-News: DRAMs, MFLOPs & GFLOPs 
Riesen-Reibach in den neuen Bundesländern 
Laptop mit Garage von Compaq 

Farb-Laptop von Sharp 

Wettbewerb: 200 000 Mark für Programmierer 
WordPerfect unter Unix 

Die Boeing 747 von Microsoft 

Die Arcnet-Karte von mc mit 16 Bit 

Laufende Videobilder auf dem PC 

Unix-Karte für den PC 


REPORT 
Kampf der Systeme 


Die Trends im Computermarkt 


TEST 
Der Schicke, der Große 
und der Schnelle 


Drei Marken-SXer im Vergleich 


Quelle Manierlicher Schriftstücke 


Ein preiswerter Laserdrucker von OMS 


Der etwas andere Assembler 


Alternative zu MASM: Der A86 von Isaacson 


PRAXIS 
Universelles Werkzeug 


UCASM, ein Cross-Assembler für alle Fälle 
Vorsicht Falle 
Fehler in TASM 2.0 entdeckt 


PROJEKT 


486er-Technologie mit Anspruch 


Teil 3: Das Prozessor-Board 


Datenverkehr ohne Risiko 


Ein Schreibschutz bewahrt Festplatten vor Viren 


4 


Unter der Haube 


Eigentlich laufen die Intel-Pro- 
zessoren seit 80286 mit angezo- 
gener Handbremse. Erst im Pro- 
tected Mode entfaltet der Chip 
seine volle Leistung. Kommen 
Sie mit, wir schalten um auf 


Seite 58 


Telekommunikation ist zu einem Schlagwort geworden, das sich 


heute viele auf die Fahne schreiben. Doch was bedeutet sie prak- 
tisch? Unser Überblick legt offen, wie und mit wem Ihr Computer 
telefonieren sollte. Rufen Sie 


Seite 102 
Öffenherf(t)zig 


Der mc-Mega-Station fehlen die 
Mutterinstinkte: Kein Mother- 
board bildet die Existenzgrund- 
lage dieses 486er, denn er ist 
modular aufgebaut. Der Prozes- 
sor sitzt auf einer Einsteckkarte, 
der wir ins Herf(t)z schauen. 


seite 122 


134 


12 


118 


Trautes Trio 


Drei Namen, die für sich sprechen: Kyocera, Compaq und Dell 
schicken ihre aufgemotzten 386sx-Modelle in den Vergleichskampf. 
Wessen Technologie siegt? Der Schicke, der Große und der Schnelle 


messen sich ab j 
Seite 36 


Februar 1991 


Management buy love 


Kaum ein gestandener Manager, der nicht von ihnen angezogen 
wird: Die unwiderstehlichen, süßen schlanken Notebook-Computer 
machen sich dünn und schmiegen sich in Aktenkoffer und Diploma- 
tentäschchen. Eine erlesene Kollektion der attraktivsten Modelle 
(unter 3,5 kg) präsentiert sich ab 


Seite 87 


Da schau her 


Wer mag da noch behaupten, 
Mathematik sei öde und trok- 
ken? Mit Hilfe der Matrizen- 
rechnung und eines mc-Pro- 
gramms kann jeder bizarre Frak- 
tale und schillernde Grafiken auf 
verschiedene 3D-Körper proji- 
zieren. Farben marsch auf 


Seite 76 
Sprechprobe 


Es wäre so einfach, wenn man wie Captain Kirk von der Enterprise 
mit seinem Computer direkt kommunizieren könnte. Immerhin ist 
die Technik diesem Ziel einen Schritt näher gekommen, denn schon 
läßt sich der „Phonetic Typewriter“, 
quasi die hörige Schreibmaschine, im 
Büro-Computer realisieren. Auf- 


gehorcht ab i 
Seite 70 


Bez] RIOGRAMRNEREN 
Kleines Protectorium 


Kurze Einführung in den Protected Mode 


Darf’s etwas bunter sein? 


Matrizenrechnung: Die Schönheit der Mathematik 
En MARKTUBERSICHT 
Mehr Pepp als Schlepp 87 
36 interessante Notebooks unter 3,5 kg 


BEER el MS-EX im 
Topf und Deckel 


Das Windows Development Kit 


76 


Schnellgang kontra Automatik 102 
So richten Sie den PC optimal für Windows ein 
Heißer Draht 105 


DDE — Dynamic Data Exchange 


NENIERERETNIE En) WISSEN 


Das Herz des TIGAs 64 
Schnelle Grafik mit Prozessor und Schnittstelle 
Sprache erkennen 70 
Wie einem die Schreibmaschine aufs Wort gehorcht 
Knack schlägt zurück 120 


Codierverfahren doch entschlüsselt 


BE BLITZLICHT 


Tortenbäcker 144 
Ein Programm und seine Charts — DrawPerfect 1.1 
Extrabreit 146 


Der 24-Nadel-Drucker Geniprint schafft DIN-A3-Format 


Doppler-Effekt 148 


Ein Spezialcontroller verdoppelt die Festplattenkapazität 


Zug um Zug ISO 
Ein Handscanner für den Mac scannt DIN A4 in 400 dpi 
Da geht die Post ab 156 
Ein Postscript-Drucker mit Cache: Oki Laser 840 
Truck-Stop 198 
Mit der Handelssimulation Transworld „on the road“ 
Ein Face fürs Auge 162 


Super-Outline-Schriften unter Windows 3.0 


Bahr 2) el TÄNDIGE RUBRIKEN 


Editorial............. Briefe... 52:.00% 137 
Kolumne ............ 5 Spiele..:.::2...:.:*»- 158 
Produkte ............. 34 Bücher.............. 164 
Online... 132 Impressum .......... 169 
Public Domain ....... 134 Vorschau ............ 170 


KOL 


m Oktober vergangenen Jah- 

res fand das dritte Mikropro- 
zessor-Forum statt, das Michael 
Slater — Herausgeber des be- 
rühmten Microprozessor Re- 
port - jährlich veranstaltet. Die- 
ses Forum gewinnt immer mehr 
Bedeutung, weil sich hier die 
ersten Anzeichen neuer Trends 
in der Industrie zeigen. Neue 
Chips werden zuerst auf diesem 
Forum angekündigt. Außerdem 
gilt es als Informationsbörse 
über noch geheime neue Mi- 
kroprozessorarchitekturen. 
Über 400 Teilnehmer hatten 
sich angemeldet. Die meisten 
waren Ingenieure oder System- 
Designer. Aber etwa 5 % der 
Teilnehmer waren Softwareent- 
wickler, 5 % Journalisten und — 
merkwürdig genug — 5 % waren 
Rechtsanwälte. 


ie Eröffnungsrede hielt 

Andrew Rappaport von 
der „Technology Research 
Group“ in Boston. Sein Thema 
war „Ihe Impact of Free Silicon 
on Microprozessor Design und 
Application“. Der Ausgangs- 
punkt war sehr einfach: Die Mi- 
kroprozessorkonstruktion und 
-fertigung nutzt die Technolo- 
gien, die in der rasant fort- 
schreitenden RAM-Technik er- 
arbeitet werden. Zum Beispiel 
wurde der 80386 zuerst auf 
der Basis der 256-KBit-DRAM- 
Technolgie konstruiert, mit un- 
gefähr 300000 Transistoren. 
Als der 80486 entstand, wur- 
den die 1-MBit DRAM-Baustei- 
ne gerade in Produktionsstück- 
zahlen geliefert. Die 486-Desig- 
ner wollten vor allem anderen 
die Kompatibilität zu 386er be- 
wahren und benötigten die rest- 
lichen 700000 Transistoren, 
die aufgrund der 1-MBit-Tech- 
nologie als Zugabe verfügbar 
waren, eigentlich nicht. Man 
nutzte das freie Silizium letzt- 
endlich, um den Coprozessor 
80387 und acht KByte Cache 
auf dem 80486-Chip unterzu- 
bringen. Bald werden so viele 
Transistoren zur Verfügung ste- 
hen, daß Prozessoren wie der 
486er überall als Zugabe mit 
integriert sein werden. 


6 


Briel als 
den USA 


FW dem Mikroprozessorfor- 
um gab es dann fünf Ar- 
beitsgruppen: „General Purpo- 
se Microprocessors“, „Embed- 
ded Microprocessors“, „Digital 


Signal Processors“ (DSPs), 
„Applications and Multichip 
Modules“. Während den Sit- 


zungen wurden drei bedeuten- 
de Ankündigungen gemacht. 
Einmal kündigte Motorola den 
88100 an, die nächste Genera- 
tion des 88000-RISC-Prozessors 
und zum zweiten AMD den 
29050, der ebenfalls eine 
neue Generation eines RISC 
(29000) ist. Weiter wurde der 
HI (Transputer von Inmos) an- 
gekündigt. Die vielleicht über- 
flüssigste Meldung kam von 
Motorola, den 68EC030 betref- 
fend. Dieser Prozessor sollte ei- 
ne spezielle und preiswerte 
Version des 68030 für Control- 
ler-Zwecke sein, so hieß es bis 
zur Tagung. Jetzt stellte sich 
heraus, daß er nur ein ganz ge- 
wöhnlicher 68030 im Plastikge- 
häuse ist, bei dem die mitinte- 
grierte Memory Managing Unit 
während der Produktion ein- 
fach nicht getestet wird. 


peziell für die Benutzer 

von IBM-kompatiblen PCs 
waren die erste öffentliche Dar- 
stellung des neuen AM286ZX/ 
LX-Mikroprozessors von AMD 
und die Beschreibung von In- 
tels neuem Chipsatzes (2 
Chips) für Notebooks wohl die 
wichtigste Neuigkeit auf dem 
Forum. AMD präsentierte sozu- 
sagen den PC-AT auf einem 
Chip, der einen 80286, einen 
Takt- und Bus-Controller, Ti- 
mer-Baustein, DMA, DRAM- 
Controller, EMS-Adressierungs- 


Baustein, Interruptlogik, Real- 
Time-Baustein und CMOS-RAM 
enthält. Notebook-Fabrikanten 
müssen nur noch etwas RAM, 
einige EPROMs, den Tastatur- 
Prozessor, Display und Disk(er- 
satz) hinzufügen und schon 
kann man ein komplettes Sy- 
stem verkaufen. Der Chipsatz 
von Intel ist noch ehrgeiziger 
konzipiert. Die zwei Bausteine 
bestehen aus einem CPU-Chip 
mit etwa 855 000 Transistoren 
und einem I/O-Chip mit etwa 
226 000 Transistoren. Insge- 
samt werden acht VLSI-Chips 
ersetzt oder über hundert kon- 
ventionelle Logik-Bausteine. 
Die CPU ist vom 386-Typ, die 
mit Logik zur Steuerung der 
Stromversorgung angereichert 
ist. Intel hat diesen Chipsatz 
wie immer auf einem IBM- 
Großrechner simuliert und ge- 
testet, ehe er auf Silizium ge- 
bracht wurde. Es wurde ein 
kompletter MS-DOS-System- 
start auf dem Mainframe durch- 
gerechnet. Von CTRL-ALT-DEL 
bis zum Prompt „C>“ verging 
eine Woche, aber es hat sich 
gelohnt, denn schon die ersten 
produzierten Chips waren voll 
funktionsfähig. Man hörte das 
Gerücht, daß Compaq und Tos- 
hiba bereits Notebook-Prototy- 
pen mit diesem Chipsatz auf- 
bauen. 


as Mikroprozessor-Forum 

wurde auch von zwei Din- 
gen beeinflußt, die sich in der 
andauernden Schlacht zwi- 
schen Intel und AMD ereigne- 
ten. Das Schiedsgericht, das das 
alte Abkommen über den Aus- 
tausch von Technologien zwi- 
schen AMD und Intel mit den 
Tatsachen vergleichen sollte, 
entschied, daß Intel intern be- 
schlossen habe, das Abkommen 
zu sabotieren, während nach 
außen vorgegeben worden sein 
soll, daß man daran festhalte. 
Gleichzeitig wurde AMD ge- 
rügt, weil es versäumt habe, im 
Austausch für Intels Technolo- 
gie Produkte von entsprechen- 
dem Wert zu liefern. Eilig rekla- 
mierten beide Gesellschaften 
den Sieg im Schiedsgerichtsver- 


fahren für sich, aber man wird 
wohl auf die Strafbeschlüsse 
warten müssen, um wirklich er- 
kennen zu können, wer der Ge- 
winner ist. Zur selben Zeit wur- 
de bekannt, daß AMD den 80 
386 tatsächlich klonen kann 
und wahrscheinlich schon 
Samples an externe Kunden ge- 
liefert hat. Dieses Geheimnis 
kam heraus, weil AMD einige 
Dokumente über seinen 80 386 
an einen seiner Angestellten in 
ein Hotel übersenden wollte. 
Zufällig wohnte im selben Hotel 
ein Intel-Angestellter mit glei- 
chem Namen, der das Doku- 
mentenpaket irrtümlich ausge- 
händigt bekam. 


ie letzte Sitzung innerhalb 

der Konferenz betraf die 
Zukunft der Architektur in den 
90er Jahren. Mike Johnson von 
AMD lieferte ein Tutorial über 
Superscalar- und Superpipeline- 
Mikroprozessoren. Beide Zau- 
berwörter benennen fortge- 
schrittene Technologien, wo- 
mit man mehr als einen Befehl 
pro Maschinenzyklus ablaufen 
lassen kann. Gregory Papado- 
poulos vom MIT beschrieb den 
Stand der Technik bei den Da- 
tenflußmaschinen. Diese spe- 
ziellen CPUs mögen dann wich- 
tig werden, wenn die jetzige 
konventionelle Prozessorarchi- 
tektur technologisch am Ende 
ist. Monika Lam aus Stanford 
sprach über compilererzeugte 
Parallelisierung und zeigte, wie 
Compilerbauer und Chipdesig- 
ner zusammenarbeiten können, 
um Leistungen zu erzielen, die 
einzeln nicht erreicht werden 
können. Die Tagung endete mit 
einer Diskussionsrunde, an der 
David Patterson (UC Berkeley, 
Mitentwickler von RISC I), John 
Masters (MIPS), Patric Gelsin- 
ger (Intel, Mitentwickler des 
486) und andere berühmte 
Computerarchitekten ihre Zu- 
kunftsvisionen präsentierten. 
Alle Kämpfer auf dem Podium 
stimmten in einem Punkt über- 
ein: 32 Bit Adreßraum ist nicht 
das letzte Wort, die ersten 64- 
Bit-Mikroprozessoren sind so 
gut wie unterwegs. 


Februar 1991 


ARTLINE. 
DENN MANCHE LEUTE HABEN MEHR DRANG 
ZUR KREATIVITÄT ALS ANDERE. 


Seit die ersten Menschen die Wände ihrer Höhlen bemalten, ist der Drang, 
mit einfachen Mitteln Besonderes zu schaffen, in uns allen ungebremst. 


Bis jetzt, dem Zeitalter des Desktop Publishing. Denn wo früher 
Inspiration möglich war, werden heute die Möglichkeiten von der Soft- 
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TERS WORK 


GOMPI 


Erwähnte Firmen-/Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Firmen /Hersteller. 


Atari 


Power ist 
angesagt 

it dem neuen Mega STE 

will Atari erneut unter 
Beweis stellen, daß der Slogan 
„Wir machen Spitzentechnolo- 
gie preiswert“ nicht übertrie- 
ben ist. Der soeben neu vorge- 
stellte Rechner soll die Meßlat- 
te beim Preis-/Leistungsver- 
hältnis für Einplatzsysteme wie- 
der einmal verschieben. 
In der Grundausstattung ver- 
fügt der Mega STE über einen 


gramme und Dateien abgelegt 
werden, sind frei wählbar. 
Beim Mega STE lassen sich, wie 
beim TT auch, Datei- und Pro- 
gramm-Symbole außerhalb von 
Verzeichnis-Fenstern ablegen 
und für den schnellen Zugriff 
auf dem Desktop plazieren. 
Nach diesem Prinzip arbeitet 
auch die grafische Benutzer- 
oberfläche des Macintosh. Mit 
Hilfe des erweiterten Kontroll- 
feldes, individuellen Informa- 
tions-Dateien für unterschiedli- 
che Anwendungen und frei be- 
legbaren Tastenkombinationen 
bietet der Mega STE dem Be- 


Mehr Leistung für weniger Geld bietet der neue Atari STE mit dem 
16-MHz-68000er Prozessor 


mit 16 MHz getakteten 68000 
Motorola-Prozessor, ein 16- 
KByte-Cache, eine 3'%-Zoll- 
SCSI-Festplatte mit 48 MByte 
und einer Zugriffsgeschwindig- 
keit von 28 ms sowie über eine 
LAN-, VMEbus- und MIDI- 
Schnittstelle. Die grafische Be- 
dieneroberfläche TOS-Desktop 
(GEM) soll dafür sorgen, daß 
der Neu-Anwender den STE be- 
reits in „wenigen Sekunden“ 
begreift. In der neuen Desktop- 
Version sind oft benutzte Funk- 
tionen frei definierbar, die spä- 
ter einfach nur per Tastendruck 
oder Mausklick aufgerufen wer- 
den können. Auch die Symbole 
oder Icons, unter denen Pro- 


8 


nutzer eine Menge Komfort. Da 
das komplette Betriebssystem 
im ROM abgelegt ist, benötigt 
es auf der Festplatte keinen 
Speicherplatz und ist dadurch 
sofort nach dem Einschalten 
verfügbar. 

Zu der 16-MHz-68000-CPU 
und dem 16-KByte-Cache ist 
optional der Floatingpoint-Pro- 
zessor MC 68881 erhältlich. 
Der Arbeitsspeicher läßt sich 
von 1 MByte auf bis zu 4 MByte 
ausbauen. 

Der STE bietet eine Palette von 
4096 Farben; bei der Bidlauflö- 
sung stehen drei Optionen zur 
Verfügung: 320 x 200 (16 Far- 
ben gleichzeitig), 640 x 200 


Euatama 
SYystemart 


Prozessor MC68008-8 

Taktfrequenz 8 MHz 

Cache 

Adreßbus 24 Bit 

Datenbus 16 Bit extern 
32 Bit intern 

Speicherbus 16 Bit 

Math. Coprozessor MC68881-16 
optional 

Grafik-Coprozessor Blitter 

RAM 1, 2, 4 MByte 

Betriebssystem ROM 192 KByte 


Video-Modi 

320x200, 16 Farben ja 
640x200, 4 Farben ja 
640x400, monochrom ja 
320x480, 256 Farben 
640x480, 16 Farben 

1280 x960, monochrom 


ATARI MEGA ST 


intelligentes 95 Tasten Keyboard, eigener Tastatur- 
prozessor, 10 Funktionstasten, mit abgesetztem Cursor- 


Farbpalette 512 Farben 
Tastatur 
und Zahlenblock 
Echtzeit-Uhr batteriegepuffert 
Festplatte optional, extern 
Floppy 720 KByte 
MS-DOS-komp. 
Sound Yamaha- 
Soundchip 
YM-2149 
Netzteil 30 Watt 


ATARI MEGA STE ATARI TT030 


MC68000-16 MC68030-32 
interne MMU 

8/16 MHz, per 32 MHz 

Software schaltbar 

16 KByte prozessorintern 

24 Bit 32 Bit 

16 Bit extern 32 Bit 

32 Bit intern 

16 Bit 64 Bit 

MC68881-16 MC68882-32 

optional 

Blitter 

1 MByte, Ausbau 4 MByte, Ausbau 

bis 4 MByte bis 26 MByte 

256 KByte 512 KByte 

ja ja 

ja ja 

ja duochrom 


ja 
ja 
ja 


4096 Farben 4096 Farben 


batteriegepuffert batteriegepuffert 
48 MByte 48 MByte 

<28 ms <28 ms 

intern SCSI mit intern SCSI 
ACSI-Hostadapter 

720 KByte 720 KByte 
MS-DOS-komp. MS-DOS-komp. 


8-Bit-Stereo-PCM 
DMA-Sound und 
YM-2149 

50 Watt 


8-Bit-Stereo-PCM 
DMA-Sound und 
YM-2149 

50 Watt 


(4 Farben) oder 640 x 400 (mo- 
nochrom) Bildpunkte. 

Als besonderes Hardware-Fea- 
ture stellt Atari das horizontale 
und vertikale Scrolling heraus, 
wobei sich die Vorteile dieser 
Funktionen vor allem bei Gra- 
fik- oder Animations-Anwen- 
dungen bemerkbar machen. 
Für Musikliebhaber wichtig ist 
sicher das Musik-Instrument- 
Digital-Interface (MIDI), mit 
dessen Hilfe Musik in den Rech- 
ner eingespielt, editiert und auf 
einem Instrument, etwa einem 
Synthesizer, wieder ausgege- 
ben werden kann. Digitalisierte 
Töne können direkt aus dem 
Hauptspeicher heraus hörbar 
gemacht werden. Denn ein ein- 
gebauter Zwei-Kanal-Digital/ 
Analog (D/A)-Wandler gibt 
Tonfolgen zwischen sechs und 
50 Kilohertz in Hifi-Stereo-Qua- 
lität direkt über zwei Chinch- 
Buchsen aus (8-Bit PCM- 
Sound). Auf die Frage nach der 
Spracheingabe per Mikrofon 
antwortete Alwin Stumpf, Ge- 


schäftsführer von Atari, daß er 
die Spracheingabe vorerst für 
eine ziemlich überflüssige Spie- 
lerei halte. 

Neu beim Mega STE ist der 
VMEbus-Anschluß, über den 
weitere Speichermodule, Vi- 
deo, Netzkarten und andere Er- 
weiterungen in das System inte- 
griert werden können. Für die 
Vernetzung im Büro verfügt der 
Rechner über eine Apple-Talk- 
kompatible LAN-Schnittstelle 
mit einer Datenübertragungsra- 
te von 1 MBit pro Sekunde. Op- 
tional nachrüsten läßt sich ein 
Ethernet-Anschluß (als VME- 
Steckkarte) mit einer Ge- 
schwindigkeit von 10 MBit/s. 
Nach wie vor stehen die Stan- 
dard-Atari-Schnittstellen zur 
Verfügung: Joystick, Maus, Car- 
tridge-Port, externes Floppy- 
Laufwerk, ACSI (DMA-Port) so- 
wie je eine parallele und seriel- 
le Schnittstelle. 

In der Version mit 1 MByte 
RAM kostet der Mega STE rund 
2600 Mark. hs 


Februar 1991 


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autem vel eum iriure do 


eu feugiafrfulla iusf 
Wecyhsan et jusj 
fagrEi oz 
<t amet.(unsaolez 
adipiseing ehe eg 
nonummy nibh'eu 
Tincidunt ut laoreet 
magna alilguaerze 
volutpat ut wierenen,: 


Was Sie aus Ihrem Laserdrucker herausholen, 
hängt davon ab, was Sie hineinstecken. 


Hewlett-Packard LaserJets sind Be} Be als Lösung anbieten. Um weitere 40 
wirklich großartige Drucker. -_ == skalierbare Schriftarten zu erhalten, 


Um jedoch zu den Sn bieten wir Ihnen unsere Pacific- 
Schriftstücken gelangen Type" Cartridge an. 
zu können, die Sie Als weitere 
tatsächlich haben L Lösungen bieten 
wollen, benötigen wir unsere 
Sie etwas mehr. So Schriftarten-Car- 
z.B. zusätzliche Schriften, tridges an, wie z.B. die 
Speicher, Geräte zur a Complete Font Library 
gemeinsamen Druckernutzung Cartridge” mit 51 
und neue Möglichkeiten zur Erweiterung der skalierbaren Schriften, die ausbaufähigen 
Standard-Druckersprache. Speicherkarten für Laserdrucker, sowie Produkte, 
Die Produkte und Zusätze von Pacific Data die eine gemeinsame Nutzung eines HP LaserJets 
Products helfen Ihnen, Ihren Laserdrucker zu ermöglichen. 
einem angemessenen Preis mit neuen Wenn Sie erfahren wollen, wie Sie mehr aus 
Möglichkeiten zu versehen und damit seinen Ihrem Laserdrucker herausholen können, nehmen 
Nutzwert zu erhöhen. Sie Kontakt mit uns auf: AMS CompuTech GmbH, 
Wollen Sie eine PostScript-Emulation Albrechtstr. 14, 
einsetzen, sollte Ihre Wahl auf die PacificPage" 8000 München 19, 
P»E fallen. Wenn Sie einen Macintosh einsetzen, Tel: 089-1268060, AMS COWUPUTECH 


können wir Ihnen unsere AppleTalk Schnittstelle Fax: 089-12680660. 


Er een Alle Firmen und Produktnamen sind Warenzeichen der jeweiligen Firmen und Hersteller. © Copyright 1990 Pacific Data Products, Inc. 
P A [0 l F l C INTERNATIONALE VERTRIEBSNIEDERLASSUNGEN: The Netherlands, DCA, Burgemeester Haspelslaan 35, 1181 NB Amstelveen, The Netherlands, 

Tel 31 (0) 20-475566, Fax 31 (0) 20-453329 France, DCA, 91, rue du Faubourg Saint-Honore, 75008 Paris, France, Tel 33 1-42669075, Fax 33 1-42661560 England, 
DATA PRODUCTS DCA Ltd., 212 Regency Court, Upper Fifth St,, Central Milton Keynes, MK9 2DR/GB, England, Tel 44908-669900, Fax 44 908-692662 


AKT 


Programmieren 


V/on Basic zu 
Quick Basic 4.5 


is zum 31. Januar 1991 

bietet Microsoft allen GW- 
Basic-Anwendern die Möglich- 
keit, auf den Microsoft-Compi- 
ler Quick Basic 4.5 umzustei- 
gen. Teil des Quick-Basic-4.5- 
Paketes ist das interaktive Lern- 
programm OB-Express, das 
schnell und leicht verständlich 
in die Programmierumgebung 
einführt. Eine innovative Onli- 
ne Hilfe-Technik ist der inte- 
grierte Quick-Basic-Ratgeber — 
ein auf „Hypertext“-Technik 
basierendes, bildschirmgestütz- 
tes Hilfesystem —, der einen Zu- 
griff auf alle beim Programmie- 
ren benötigten Informationen 
ermöglicht. Wer das Upgrade- 
Angebot von GW-Basic auf 
Quick Basic 4.5 für rund 190 
Mark in Anspruch nehmen will, 
muß die GW-BASIC-Diskette 
oder einen MS-DOS-Registrie- 
rungsnachweis beim Fachhan- 
del oder bei Microsoft (Edi- 
sonstr. 1, 8044 Unterschleiß- 
heim) einreichen. ©) 


Speichertechnologie 


Harddisk ohne 
Platte 


ie SCM _Microsystem 
GmbH bringt ein AT- 
Board heraus, das mit den |- 
und 2-MBit-Flash-EPROMs von 


Intel arbeitet und eine Hard- 
disk bis 32 MByte emuliert. 
Das in einen langen AT-Slot 
passende Flash Memory AT- 
Board besitzt 16 spezielle 
SIMM-Sockel zur Aufnahme der 
senkrecht stehenden Speicher- 
bänke. Es ermöglicht somit eine 
Ausbaufähigkeit bis zu 32 MBit 
(mit den 2-MByte-SIMM-Modu- 
len) bzw. bis zu 16 MByte (mit 
den 1-MByte-Modulen). Eine 
speziell entwickelte DOS-Trei- 
bersoftware realisiert den Ein- 
satz als echten Harddisk-Ersatz 
im PC. Der Vorteil liegt in einer 
drastisch kürzeren Zugriffszeit 
und dem absolut verschleißfrei- 
en Betrieb, da ja keine mechani- 
schen Teile verwendet werden. 
Im Gegensatz zu EPROM- und 
herkömmlichen RAM-Disks er- 
möglicht die Flash Disk aber ei- 
nerseits das Löschen und Neu- 
programmieren ohne Heraus- 
nehmen der Speicherchips, an- 
dererseits ist auch keine Back- 
up-Batterie, wie bei der RAM- 
Disk, nötig. In einer 16-MByte- 
Konfiguration kostet das Board 
vollbestückt knapp unter 
10.000 Mark. 


Langsam kommen die flachen LC-Displays, sogar in der VGA-Version, 
in einen interessanten Preisbereich 


10 


Harddisk-Ersatz par excellence: das Flash 
Memory AT-Board von SCM 


Displays 


Flachmann 
in VGA 


E': neue Generation von 
extrem flachen Computer- 
monitoren hat jetzt die Firma 
Sygnos aus Hongkong herausge- 
bracht. 

Mit dem „Sygnos-68 VGA-Mo- 
nitor“ bietet sie zum Preis von 
knapp über 2000 Mark etwas 
an, das für Energiesparer inter- 
essant sein kann. Das hochauf- 
lösende LC-Display schafft die 
normale VGA-Auflösung in ei- 
ner Darstellung mit maximal 32 
Grautönen. Der gesamte Bild- 
schirm ist weniger als 6 cm dick 
und natürlich auch EGA-, CGA- 
und MGA-kompatibel. Der be- 
sondere Vorteil dieser Katego- 
rie von Bildschirmen: Sie spa- 
ren Platz, wiegen kaum mehr 
als 1 kg und verbrauchen deut- 
lich weniger Energie als her- 
kömmliche Röhren-Monitore. 
Zudem flimmern sie nicht, ge- 
ben keine Strahlung ab und sie 
heizen weder sich noch ihre 
Umgebung auf. © 


Laserdrucker 


Postscript in der 
Oartridge 


D: Pacific Page PE 4.0 Post- 
script-Emulations-Cartrid- 
ge macht aus Laserdruckern 
von Hewlett-Packard oder Sie- 
mens ausgewachsene Post- 
script-Printer; sie ist voll kom- 
patibel zur Postscript-Version 
5.19. Dadurch wird es möglich, 
Dokumente bereits von Anfang 
an in dieser Sprache zu gestal- 


ten, auszudrucken und unver- 
ändert für jede mögliche Wei- 
terverarbeitung einsatzbereit 
zu halten. Da der gesamte 
Druckerspeicherbedarf für die 
Emulations-Cartridge auf insge- 
samt 1,5 MByte verringert 


PACIFIC 


Postscript für den HP-Laserjet: 
Pacific Page PE 4.0 


wurde, genügt in der Regel 
eine Speichererweiterung von 
1 MByte, um die Cartridge, die 
einfach in einen freien Steck- 
platz des Druckers geschoben 
wird, zu betreiben. 

35 skalierbare Schriften kön- 
nen dargestellt werden. Die 
Ausdruckgeschwindigkeit wur- 
de wesentlich erhöht; nach An- 
gaben des Vertreibers, AMS 
Computech in München, wei- 
sen Benchmarktests gegenüber 
früheren Pacific-Page-Versio- 
nen eine um 40 Prozent gestei- 
gerte Druckrate aus. Verfügt 
der Laserdrucker über minde- 
stens 4 MByte Speicher, kann 
die Druckgeschwindigkeit bei 
Mehrfachkopien durch „double 
buffering“ noch weiter erhöht 
werden. 

Die Skalierung wird mit Spee- 
do, einer Skalierungs-Utility 
von Bitstream vorgenommen. 
Pacific-Page PE 4.0 gibt es für 
die Drucker HP Laserjet IIP, 
IID, III, IIID, sowie Siemens PT- 
7500 und PT-7800. Die Grund- 
Cartridge kostet etwa 1000 
Mark. 6) 


Februar 1991 


Computerkanal im TV 


Channel 
Videodat 


pP: zu Fernsehsendun- 
gen kann das Videodat- 
System, eine Entwicklung der 
Firma _Video-Daten-Systeme, 
Brühl, Computerdaten aus- 
strahlen. Dabei bleiben die Da- 
ten bei der Aufzeichnung einer 
Fernsehsendung auf eine nor- 


Fernschreiber einer Presse- 
agentur, bedient wird. 

Inklusive Spezial-Software ko- 
stet Channel Videodat als sechs- 
monatiges Abonnement rund 
150 Mark. Der Empfang von 
Channel Videodat kann wahl- 
weise über Antenne, Breitband- 
kabel oder Satellit erfolgen. Ne- 
ben der TV-Empfangsanlage ist 
als einziges Zusatzgerät ein Vi- 
deodat-Decoder für rund 300 
Mark erforderlich. Die Liefe- 


VIDEODAT- 
Decoder 


Computer 


Über den Videodat-Decoder lassen sich Daten vom Video-Recorder 
oder Fernseher zum PC übertragen und dort weiterverarbeiten 


male Videokassette erhalten. 
Dadurch kann der Videodat-An- 
wender den Zeitpunkt der De- 
codierung selbst bestimmen. 
Jetzt wurde mit Channel Video- 
dat der erste so übertragene 
Computerkanal ins Leben geru- 
fen. Die Ausstrahlung erfolgt im 
24-Stundenbetrieb durch den 
Privatsender Pro 7. Channel Vi- 
deodat bietet ein volles Pro- 
gramm für private Computeran- 
wender in folgenden Berei- 
chen: 


— Aktuelle Shareware-Neu- 
erscheinungen 

— Computerspiele 

— Demo-Software 

— Online-Datendienste von 
Presseagenturen, Börsen- 
daten, Sportnachrichten 

— Computer-Grafiken 

— Tips & Tricks aus allen 
Lebensbereichen 

— Werbung als Text und als 
Computeranimation 


Neu ist, daß der PC-Besitzer 


über den Fernseher direkt mit 
aktuellen Daten, etwa aus dem 


Februar 1991 


rung umfaßt auch die Software 
und Freischaltung für einige 
Datendienste. Für DOS-kompa- 
tible Rechner, Amiga und Atari 
steht eine spezielle Videodat- 
Empfangssoftware zur Verfü- 
gung. 

Der Decoder ist auch als Stand- 
Alone zum Betrieb ohne TV-Ge- 
rät mit eingebautem Tuner lie- 
ferbar. Anhand der eingebauten 
Seriennummer des Decoders 
wird überprüft, ob eine Emp- 
fangsberechtigung vorliegt oder 
nicht. 


Laptops 


Sicherheit ist 
Trumpf 


S:-' für die tragbaren 
Rechner hat Toshiba ein 


Datensicherheits-Konzept ent- 
wickelt. Es handelt sich dabei 
um eine Hardware-Lösung, die 
sich aus drei Basis-Komponen- 
ten zusammensetzt: aus einer 
für den Toshiba-Steckplatz vor- 
gesehenen „Data-Encryption“- 


Karte, einer persönlichen, ko- 
dierten Sicherheits-Scheckkarte 
sowie einer Diskette mit der 
Installations-Software. Damit 


wird eine Realtime-Datenver- 
schlüsselung möglich, die alle 
Schnittstellen inklusive Netz- 
Adapter umfaßt. 


schiebt und sein Paßwort ein- 
gibt. Eine Zeitverzögerungs- 
funktion verhindert, das je- 
mand das Paßwort errät: sobald 
dreimal hintereinander ein fal- 
sches Paßwort eingegeben wur- 
de, verhindert das Sicherheits- 
system für eine längere Zeit den 


Die Data-Encryption-Karte von Toshiba gewährt absoluten Schutz vor 
unberchtigtem Zugriff auf die im Laptop gespeicherten Daten 


Alle Daten, die vom Arbeits- 
speicher zum Prozessor fließen, 
passieren die „Data-Encryp- 
tion“-Karte und werden dort so- 
fort verschlüsselt. Die Nutzung 
des Laptops ist erst dann mög- 
lich, wenn der Anwender seine 
persönliche Scheckkarte ein- 


Betrieb des Rechners. Selbst 
wenn jemand das Paßwort 
kennt, ist der Zugriff auf Da- 
teien ohne die persönliche 
Scheckkarte nicht möglich. Das 
Sicherheitskonzept arbeitet zu- 
sammen mit MS-DOS 3.3 oder 
4.01. 


Gewinn auf der Electronica 


Ein Besuch auf dem Messestand des 
Franzis-Verlages kann sich lohnen. 
Auf der Elektronika 90 haben wir 
zum Beispiel folgende Gewinne ver- 


ee 


lost: Einen kleinen PC mit dem Na- 
men Minisport (erster Preis) von Ze- 
nith, einen Plotter MP 4300 von 
Graphtec, ein schnurloses Telefon 
von Ascom, ein Programmpaket 
math-CAD, ein Pocket-Memo von 
Phillips und viele Zeitschriften-Abos. 
Was uns besonders gefreut hat, war 
das fachliche Interesse der Standbe- 
sucher. Die Visitenkarten zeigten In- 
genieurstitel aller Fach- und Ausbil- 
dungsrichtungen. Stellvertretend für 
alle Gewinner gratulieren wir Claus 
Hofmann (im Bild links), der den 
Zenith Minisport von Gerold Hahn, 
dem Pressesprecher der Firma Ze- 
nith, überreicht bekam. 


Preisübergabe: Es halten sich 
C. Müller (links) und Gerold 
Hahn am Minisport fest. 


11 


Frater + Schiller 


Das große 


WINDOWS 


Frater/Schüller 

Das große Windows-3-Buch 
Hardcover, 973 Seiten 
inklusive Diskette, DM 59,- 
ISBN 3-89011-287-0 


Alles auf einen Blick 


Windows 3 


Alles auf einen Blick 


WORD 


) für 
Windows 


Mm Zn — — aA —— — Ci FE ME SE — — „u u 


Windows 3 nutzen Sie fastschon 
intuitiv, ohne auf professionelle 
Leistungsmerkmale verzichten 
zu müssen. Aber auch dazu 
braucht man natürlich eine 
ganze Reihe weiterführender 
Informationen: das große 
Windows-3-Buch — so über- 
sichtlich und verständlich wie 
Windows selbst. Und jetzt mit 
Bildschirmschonern, Hinter- 
grundmotiven und Source- 
Listings auf Disket- 
te. Praxisorientiert 
macht der Einsteiger 
seine ersten Erfah- 
rungen mit Windows 
3, während der Fort- 
geschrittene sich 
gleich auf die prak- 
tischen Tips und 
Tricks stürzt, um sei- 
ne Arbeit noch pro- 
fessioneller zu ge- 
stalten. Die Inhalte 
im einzelnen: Win- 
dows-Installation, 
Expanded und Ex- 
tended Memory, 
Programm-, Datei- 
und Druckmanager, 
Systemsteuerung, 
„Zubehör" (Desktop- 
Accessories, Paintbrush, Win- 
dows-Write), Spiele, Windows- 
Anwendungen (2.B. Word für 
Windows, PageMaker etc.), Win- 
dows im Netzwerk, Einführung 
in die Programmierung unter 
Windows u.v.a.m. 


Alles aufeinen Blick: Mit dieser 
neuen Buchreihe setzen wir die 
Tradition der DATA-BECKER- 
Führer fort. Mit den neuen 
Bänden erhalten Sie aber nicht 
nur die bewährten Befehls- und 
Funktionsübersichten, sondern 
auch konkrete Problemlösun- 
gen. Bei „Alles auf einen Blick: 
Windows 3“ heißt das beispiels- 
weise: Zusätzlich zur Beschrei- 
bung der Installation, der Fen- 
ster, Menüs, Dialogboxen und 
„Manager“ bekommen Sie 
zahlreiche Beispiele und Tips 
für den täglichen Windows- 
Einsatz. Das gleiche System gilt 
für „Alles aufeinen Blick: Word 
für Windows“. In Sekunden- 
schnelle schlagen Sie gesuchte 
Befehle nach und können sich 
außerdem mit guten Ratschlä- 
‚gen die Arbeit leichter machen. 
„Alles auf einen Blick“ ist die 
gelungene Synthese von knap- 
pen, aber kompletten Funktions- 
beschreibungen der jeweiligen 
Programme mit wertvollen 
Anleitungen für die Praxis. 
Eine starke Hilfe für Einsteiger 
und Profis. 

Alles auf einen Blick: 

Windows 3 

465 Seiten, DM 49,80 

ISBN 3-89011-494-6 


Alles auf einen Blick: 
Word für Windows 

«a. 400 Seiten, DM 49,80 
ISBN 3-89011-493-8 


Das große Buch zu | 
WORD für 
Windows 


Erfolg läßt sich auch an Zahle 
ablesen: Dasgroße Buch zu Word 
für Windows macht es Ein- und 
Aufsteigern jetzt bereits in der 
dritten Auflage leicht, zum 
„Power-User“ zu werden. Auf 
fast 1.000 Seiten finden Sie alle 
denkbaren Informationen -vom 
Windows-Einsteigerkurs bis 
zum 300seitigen (!) Teil über die 
Makroprogrammierung mit 
WordBASIC. Vom ersten kleinen 
Textbeispiel geht es Schritt für 
Schritt bis zum professionellen 
Arbeiten. Auf der mitgelieferten 
Diskette gibt es außer Druck- 
formaten, Grafiken und Makros 
auch eine sofort einsetzbare 
Adreßverwaltung. 
Ebel/Retzlaff 

Das große Buch zu 

Word für Windows 1.1 
Hardcover, 965 Seiten 
inklusive Diskette, DM 79,- 
ISBN 3-89011-390-7 


Das große 


Han + Richeimann + Kuhta 


MODEM | 


Buch \ 


Datenfernübertragung (DFÜ): 
die schnellste und oft die preis- 
werteste Art, Informationen zu 
erhalten und zu versenden. Das 
‚große Modem-Buch sagt Ihnen, 
wie Sie Ihre Modems, Akustik- 
koppler, FAX- und BTX-Karten 
am effektivsten einsetzen, und 
gibt Einsteigern wertvolle 
Entscheidungshilfen. Aus dem 
Inhalt: Hardware (interne und 
externe Modems, FAX-Karten, 
Anschlußtechnik ete.), Software 
(Programme für MS-DOS- 
Rechner, Amiga und Atari ST), 
Bildschirmtext (Btx /Vtx), Mail- 
boxen und Informationsdienste 
sowie Datennetze mit Paketver- 
mittlung (Datex-P) und vieles 
andere mehr. 
List/Richelmann/Richter 

Das große Modem-Buch 
Hardcover, <a. 450 Seiten 

DM 59,- 

ISBN 3-89011-286-2 


Das große Buch zu 


Rosenbaum/Schölles 

Das große Buch zu 

Turbo Pascal 6.0 
Hardcover, ca. 1.000 Seiten 
inklusive Diskette, DM 79,- 
ISBN 3-89011-322-2 


Turbo Pascal 6.0 ist das vorerst 
letzte Glied einer langen Kette. 
20 Jahre Entwicklungszeit, de- 
ren rundum gelungenes Ergeb- 
nis Sie jetzt bequem für sich nut- 
zen können: Das große Buch zu 
Turbo Pascal 6.0 bietet Ihnen 
alle Möglichkeiten, sich die 
weitverbreitete Programmier- 
sprache anzueignen und eigene 
größere Programmprojekte zu 
verwirklichen. Dabei kommen 
= sowohl Anfänger wie 
Profis auf ihre Ko- 
sten. Aus dem Inhalt: 
das neue SAA-Menü- 
system, Grundlagen 
und Programment- 
wicklung, dynami- 
sche Datenstruktu- 
ren, Standard-Units, 
Interrupt-Aufrufe, 
Overlay-Techniken, 
objektorientierte 
Programmierung, 
Turbo Vision, Feh- 
lersuche, Programm- 
sammlung u.v.a.m. 
Auf der beiliegenden 
Diskette finden Sie 
alle im Buch be- 
schriebenen Beispiel- 
programme und eine 
Unit-Bibliothek, die es in sich 
hat: 150 Routinen, die Sie direkt 
für Ihre eigenen Programme 
nutzen können. Das große Buch 
zu Turbo Pascal 6.0: Selbst 
Niklaus Wirth würde seine helle 
Freude haben! 


BeckerTool 


Das große Buch zu Norton 
Utilities 5.0: Es stellt Ihnen alle 
Menüpunkte der neuesten Ver- 
sion ausführlich anhand von 
Beispielen vor. Sieerhalten Ein- 
steigerhilfen und Expertentips, 
fachmännische Erläuterungen 
zu den zentralen Begriffen und 
Beschreibungen der weiteren 
Norton-Programme (Norton 
Commander, Guides, Editor, 
Backup). Gestalten Sie eigene 
Menüs, schützen Sie Ihre Daten 
vor unerlaubtem Zugriff, repa- 
rieren Sie defekte Dateien mit 
Filefix, wehren Sie sich gegen 
Viren mit Diskmon, lassen Sie 
sich umfangreiche Informa- 
tionen über Ihren Rechner mit 
Sysinfo anzeigen u.v.a.m. 
Schumann 

Das große 
Norton-Utilities-5-Buch 
Hardcover, <a. 550 $., DM 49,- 
ISBN 3-89011-260-9 


Nochmals verbessert und erwei- 
tert: BeckerTools für Windows 3 
macht es Ihnen in der neuesten 
Version 2.0 noch leichter, das 
Beste aus Windows herauszu- 
holen. Zu den vielen bewährten 
Funktionen sind weitere Spit- 
zen-Werkzeuge hinzugekom- 
men: eine exzellente Gruppen- 
funktion zum Zusammenfassen 
ganzer Dateigruppen auch aus 
verschiedenen Verzeichnissen, 
Binär-Editoren für Dateien, 
Festplatten und Disketten, ein 
Pack-Algorithmus mit einer sa- 
genhaften Packrate von bis zu 
90 Prozent, eine Paßwortsperre 
und eine sichere Virenschutz- 
Funktion. 

BeckerTools für Windows 3, 
Version 2.0 

DM 99,- 

ISBN 3-89011-813-5 


1 


r- Doppelt sparen, denn Zeit ist schließlich ebenfalls 
ıe Geld: Hier sind die preiswerten Bände, mit denen Sie 
zu neue Programme und Programmiersprachen schnell 
an und effektiv kennenlernen. Die Schnelleinstiege ma- 
ie chen Sie direkt mit den wichtigsten Funktionen Ihrer 
o- neuen Software vertraut, ohne daß Sie lange im 
%;: Handbuch suchen müßten. Praktische, anschauliche 
ü- Beispiele führen Sie gleich in medias res. Ebenfalls 
2n ausgesprochen günstig: unsere neuen, leistungsfähi- 
t- gen Programme aus der Goldenen Serie - inklusive 
i- Handbuch für nur jeweils 29,80 DM (siehe unten!). 


Der: SC Dnereinet, jog. 


er] 


ch Der Schnelleinstieg 

'st Superbase für Windows 3 

le 154 Seiten, DM 19,80 
ISBN 3-89011-471-7 


naht 
NEN ae su 


sauce, GOLDENE SERIE 
Adreßverwaltung 
für Word 


Adreßverwaltung macht das 
Erstellen, Sortieren und 
Selektieren von Adressen leicht. 
Die Anzahl der Adressen ist 
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Word-, WordStar- und dBASE- 
Formate werden verarbeitet. 
Adreßverwaltung für Word* 
ISBN 3-89011-866-6 


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MR = 2 GOLDENE SERIE 
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re weil es Dateien um bis zu 90 % 

'z- komprimiert. Viele Optionen 
erlauben die unterschiedlich- 
sten Einsätze -— auch für die 
Datenfernübertragung. 
WinPack (für Windows 3)* 
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des gesamten Bildschirms, 
einzelner Fenster oder Bereiche 
als BMP- oder PCX-Dateien zur 
Verfügung. 

Snapshot (für Windows 3)* 
ISBN 3-89011-86 1-5 


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QuickBASIC 

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Norton Utilities 5 
148 Seiten, DM 19,80 
ISBN 3-89011-483-0 


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AN a sw 


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Den undvaryale Keplarrogrimen für Dateien end Diskattue 


Duplikat erstellt bei Bedarf 
mehrere Kopien einer Quell- 
diskette, formatiert Zieldisket- 
ten bequem und sicher, unter- 
stützt EMS-Speicher und kann 
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Duplikat* 

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it 1\2 
ltr) 
ugs [> 


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Der Schnelleinstieg 
Turbo C++ 

154 Seiten, DM 19,80 
ISBN 3-89011-476-8 


Der NE stieg 


= E 
1424 
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Der Schnelleinstieg 
Designer 3 

150 Seiten, DM 19,80 
ISBN 3-89011-470-9 


ICh 
w 
NR Hit 6 


Ich zahle (zzgl. DM 5,- Versandkosten, 
unabhängig von der bestellten Stückzahl) 


SO per Nachnahme 


I mit beiliegendem Verrechnungsscheck 


Name 
Straße 


PLZ/Ort 


AKT. 


Tabellenkalkulation 


Lotus 1-2-3 
per Maus 


b sofort wartet Lotus 1-2-3 
in der neuen Version 3.1 
mit einer grafischen Benutzer- 
oberfläche auf. Damit ist dieses 
Kalkulations-Programm nun 
endlich mit der Maus zu bedie- 


ben zu bestimmen sowie deren 
Größe zu verändern. Außerdem 
lassen sich nun in Texte und 
Tabellen beliebige Grafiken, Lo- 
gos und Symbole einbinden und 
zusammen auf einer Seite dar- 
stellen. Lotus 1-2-3 Version 3.1 
ist sowohl in englisch als auch 
in deutsch lieferbar und kostet 
rund 2050 bzw. 1700 Mark, 
über Updates informiert der 


Rt Budget 1. Q@. 1990 
Januar JFebruar |März__ Summe 


Umsatz 


114.987 
125.813 
78.300 


National 
International 
Sonstiges 


Unser Weltweiter Umsatz ist auf 
einem neuen Höchstwert. 
Doppeiter Bonus für alle. 


Weltweiter Umsatz 


134.572) 231.762) 481.321 
134.266 
103.456 


176.543| 436.622 
55.462| 237.218 


11777 
TI 


Wir haben unseren diesjährigen 

| Plan mehr als erfüllt und erwarten 
für nächstes Jahr eine Umsatz— 
verdoppelung. Unser Marktanteil 


National 
International 
‚Sonstiges 


114.987 
125.813 


134.572] 231.762] 
134.266 (176.528 


ist nun 50%. 
912.300| 345733 
436.582| 176543 


In die neue Lotus-1-2-3-Version 3.1 lassen sich in Tabellen auch 


beliebige Grafiken einbinden 


nen und außerdem auch unter 
Windows 3.0 einsetzbar. Zur 
Gestaltung der Dokumente ist 
eine Reihe neuer Funktionen 
hinzugekommen wie etwa Ein- 
rahmungen, Schatteneffekte 
oder die Möglichkeit, für Buch- 
staben, Texte und gekennzeich- 
nete Bereiche individuelle Far- 


14 


Fachhandel. Voraussetzung für 
den Einsatz ist ein 286er-Rech- 
ner (oder höher) und MS-DOS 
ab 3.0 sowie mindestens 1 
MByte Arbeitsspeicher. 

Neben der Windows-Kompati- 
bilität unterstützt 1-2-3/3.1 
auch die LIM-Spezifikationen 
3.1 und 4.0. 


486er Rechner 


Tower mit 
33 MHz 


igentlich ist ein 436er mit 

33 MHz nichts besonde- 
res. Wenn dieser allerdings mit 
acht freien EISA-Slots ausgerü- 
stet ist, er außerdem zwei 
Hochgeschwindigkeits-Slots mit 
32-Bit-VGA-Karte und Cache- 


Angriff auf Scotty? Auch für den 
neuen 486er von Compu Add 
sind Festplatten-Cache, EISA- 
Slots und 32-Bit-VGA selbstver- 
ständlich 


Festplattenkontroller bietet, 
wird die Sache schon interes- 
santer. 4 MByte Arbeitsspei- 
cher und eine 80-MByte-Fest- 
platte in der Grundausstattung 
lassen sich auf VGA-Farbe und 
630 MByte erweitern. Wenn 
das Basis-System dann auch nur 
noch weniger als 20000 Mark 
kostet, ist das schon etwas Be- 
sonderes. Der geheimnisvolle 
Rechner heißt System 433t, ist 
im Tower-Gehäuse unterge- 
bracht und stammt von Compu 
Add. 


Office 3.0 von Word Perfect 


Service für 
Manager 


in bereichsübergreifendes 
Komplettangebot für den 
betrieblichen Alltag auf der 
mittleren und gehobenen Ma- 
nagement-Ebene bietet Word 


Perfect mit Office 3.0. Das Pro- 
gramm vereinigt Electronic 
Mail, Terminplanung, Kalender 
und Tischrechner. Zur innerbe- 
trieblichen Organisation sind 
umfangreiche Funktionen ent- 
halten. Ein einheitliches Shell- 
Menü erlaubt die Einbindung 
von externen Programmen (so- 
wohl Word Perfect als auch 
Fremdsoftware). Wenn der ver- 
fügbare Arbeitsspeicher es zu- 
läßt, können diese Programme 
aufgerufen werden, ohne Office 
3.0 verlassen zu müssen. Zwei 
Versionen stehen zur Wahl: Of- 
fice PC kann am Arbeitsplatz- 
rechner ohne Netzanbindung 
betrieben werden; für den Be- 
trieb im Netzwerk ist Office 
LAN vorgesehen. 

Mit Electronic Mail kann man 
Mitteilungen an andere Teil- 
nehmer im Netzwerk verschik- 
ken. Eingehende Post wird am 
Bildschirm gemeldet. Mit dem 
Connection Server läßt sich die- 
ser Dienst auch auf externe Of- 
fice-LANs ausweiten; ASYNC 
erlaubt die Kommunikation 
über ein Modem per Telefonlei- 
tung. Über MHS Gateway kann 
Office 3.0 sowohl mit anderen 
Office-LANs als auch mit zwölf 
weiteren MHS-Kommunika- 
tionssystemen korrespondieren 
wie etwa IBM PROFS, MCI 
Mail, Compuserve, Telex und 
Fax. Seit Ende 1990 werden zu- 
sätzlich der Industriestandard 
X.400 und das Übertragunspro- 
tokoll TCP/IP mit SMTP unter- 
stützt. 

Ein besonderer Schwerpunkt ist 
die interaktive Terminplanung. 
Der entsprechende Dienst 
nutzt dazu Funktionen aus Elec- 
tronic Mail und Kalender. 

Für Anwender, die von Word 
Perfect Library 2.0 auf Office 
3.0 umsteigen wollen, ist ein 
Dienstprogramm erhältlich, das 
die Kalenderdaten in das For- 
mat Office 3.0 konvertiert. Das 
Programm läuft unter MS-DOS 
3.0 oder höher. Versionen für 
Apple Macintosh, VAX, Data 
General und Unix sind in Vor- 
bereitung. Office 3.0 in deutsch 
kostet knapp 600 Mark und in 
englisch rund 450Mark. OO 


Februar 1991 


UNABHÄNGIG VON RAUM UND ZEIT 
DIE REIN LAPTOPS 


Schneller, sicherer und komfortabler über- 
nimmt die neue Dockingstation den Daten- 
transfer vom REIN Laptop zu Ihrem Basis-PC. 
Die wechselbare Harddisk (mit 20, 40 oder 120 
MByte) wird mit einem einfachen Manöver an 
den PC angekoppelt. Damit öffnet sich Ihnen 
eine neue Welt der Datenübertragung. Wer be- 
reit zum Andocken ist, startet jetzt. 


REIN Elektronik, Abt. Computersysteme, Lötscher Weg 66, 
4054 Nettetal, Tel: 0 21 53 / 733-0, Fax: 0 21 53 / 733 197 


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Ja, ich koppel mich mit an, erbitte Infos 


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-. 
[02] 
Sg 
2 
>) 
® 
Eunnnnunenunnnunnnunnnunnnunnnununnn 


an 


LLLSETTITTTESTIEITIESTITTRTENNT 


verselle Meßdatenerfassungs- 
und Steuerungsaufgaben per 
PC. Die Bitmuster-Erkennungs- 
karte mit der Bezeichnung PIO- 
INT bietet drei voneinander un- 
abhängige Ports- A,BundC-, 
die je 8 Bit breit sind und ganz 
nach Wunsch als Ein- oder Aus- 
gangs-Kanäle definiert werden 
können. Im Betrieb überwacht 
eine spezielle Schaltung die er- 


Textverarbeitung 


Formeln mit 
Format 


wi Composer Plus 
ist eine Textverarbeitung 
für den Einsatz im technisch- 
wissenschaftlichen Bereich. Au- 


ßer den reinen Textfunktionen 
bietet das Programm eine Re- 


Bei TriComp-Signalverarbeitungs-Karten trennt die konsequente 
galvanische Trennung alle Kanäle von der Außenwelt 


Beispiele für Formeln im Text: 


Einsteckkarten 


Einfache Signal- 
verarbeitung 


on den neuen Boards für 

Signalverarbeitung der Tri- 
Comp-Serie von Esytec gibt es 
zwei Varianten: die einen mit 
A/D- und D/A-Wandlern, die 
anderen für die rein digitale 
Ein-/Ausgabe. Adressiert wer- 
den sie jedoch vom PC aus in 
der gleichen Weise, zudem sind 
verschiedene Adressen auf je- 
der Karte einstellbar, so daß 
maximal acht der Boards in ei- 
nem Rechner eingesetzt wer- 
den können. Besonderes Merk- 
mal der Karten ist die vollkom- 
men galvanische Trennung, so 
daß auch Störspannungen auf 


den E/A-Kabeln keine Proble- 
me bereiten. Die schnellen 
A/D-Wandler schaffen bis zu 
300000 Umsetzungen pro Se- 
kunde. Sie sind für die gängigen 
DFÜ-Strom- und Eingangsspan- 
nungs-Bereiche ausgelegt. Bei 
den digitalen E-/A-Karten gibt 
es wahlweise Versionen mit 32 
Eingängen und 16 Ausgängen 
oder 16 Eingängen und acht 
Ausgängen. ® 


Meßdatenerfassung 


Bitmuster 
auswerten 


D: neue Bitmuster-Erken- 
nungs-Karte im Programm 
von Keithley erlaubt eine uni- 


— 


definierbare Eingangs-Bitmuster 


Die PIO-INT-Karte von Keithley reagiert mit Interrupts auf frei 


yas 


free x dx = log (sec x + tan x) 


[1° 


ı log are - log tan R & 3) 


Ihm =» 
nel 


Umsatz 


Netto Gewinn „ 
Invest ition 


= Umsatz 


AR 


dx = Inlinx) -) ins) 
Anx nn! 


VE N 


{ Ta } 


Bildschirmanzeige 


2° o 
nx-aı °cos123 +tan B 
(a, +b, +c,) * 


dx ® BR +0’ =log u+Ja; a) net Bildschirmanzeige = gedrucktes Dokument! 
a [} 


2 o 
nx-aı 'C06123 +tan B 
(a, +b, +c,) * 


Wordmarc bietet einen komfortablen Formelgenerator 


sten beiden Ports und erzeugt 
immer dann automatisch Inter- 
rupts, wenn vorher festgelegte 
Bits ihren Zustand ändern. Im 
Prinzip ist das eine komplexe 
Bitmustererkennung. Der Port 
C läßt sich in zwei Hälften auf- 
teilen, jedoch erfolgt hier keine 
Überwachung oder Interrupt- 
Erzeugung. Geliefert wird die 
PC-Karte mit einem speziellen 
Steuerprogramm, das im Dialog 
mit dem Benutzer sowohl die 
Konfigurierung der Ports wie 
auch die Festlegung der Trig- 
ger-Bitmuster vornimmt. Zu ak- 
tivieren ist die Software auch 
aus Basic heraus. (©) 


chenfunktion, die die Darstel- 
lung von Sonderzeichen und 
Formeln auf dem Bildschirm 
vereinfacht. 

Eine Fülle von Schnittstellen er- 
möglicht die Zusammenarbeit 
mit fremder Software wie Ven- 
tura, Interleaf, Oracle oder Lo- 
tus 1-2-3. Die Textverarbeitung 
ist verfügbar für MS-DOS, VMS 
und Unix. 

Wordmarc wird in Deutschland 
von Questos Computer in Otto- 
brunn bei München vertrieben 
und kostet für MS-DOS rund 
1700 Mark; die Unix-Version 
ist etwas teurer. Sie ist ab 2500 
Mark zu haben. (©) 


AKTUELL 


LO-Displaytechnik 


Brillante Farben 
online 


ährend der vergangenen 

Comdex feierte die Bild- 
schirmtafel „Davis Transview 
Color“ für die Overheadprojek- 
tion Premiere, die bis zu 8000 
echte Farben darstellen kann. 
Das sogenannte Slim Panel „Da- 


ren. Bis zu 8000 scharf abge- 
grenzte Farben lassen sich da- 
durch gleichzeitig darstellen. 
Bei der Installation des Panels 
wird die Einstellung automa- 
tisch intern gespeichert. Bis zu 
15 verschiedene VGA- oder 
EGA-Einstellungen lassen sich 
im Speicher ablegen. Das Panel 
arbeitet unabhängig von der 
verwendeten Software und für 
jedes Bild kann die Anzahl der 


Der Davis Transview Color bietet farbige Overheadprojektionen 
direkt vom PC aus 


vis Transview Color“ wird auf 
den Overheadprojektor gestellt, 
an den PC oder Macintosh an- 
geschlossen. Es eignet sich zur 
Wiedergabe echter Bilder bei 
Präsentation oder Schulungen. 
Im Grunde handelt es sich um 
ein transparentes LC-Display, 
das einen Overheadprojektor 
als Lichtquelle benutzt und auf 
der Technik mit Dünnfilmtran- 
sistoren basiert. Durch diese 
Technik lassen sich die roten, 
grünen und blauen Pixel in eine 
Ebene legen, so daß sie iden- 
tisch fokussiert werden kön- 
nen. Jedes Pixel verfügt über 
drei Transistoren oder mikro- 
skopisch kleine Schalter. Bei ei- 
ner Auflösung von 640 x 480 
Bildpunkten enthält ein LCD- 
Blatt somit 921 600 Transisto- 


18 


Farben zwischen 8, 64, 729 
oder 8000 festgelegt werden. 
Davis Transview Color wird in 
Deutschland von Anders & 
Kern, Norderstedt, ausgeliefert 
und kostet rund 13 000 Mark. 


Strahlungsarm 


Monitor 
fürden MAC 


eu in der Palette von Sig- 

ma Designs ist ein strah- 
lungsarmer 15-Zoll-Graustufen- 
Portrait-Monitor für den Macin- 
tosh ci und den II si. Bei dem 
Page View GS handelt es sich 
um einen Analog-Bildschirm 


mit einer Auflösung von 640 x 
870 Punkten und einer Bildwie- 
derholfrequenz von 75 Hz. Er 
ist mit einem Kipp- und 
Schwenkfuß ausgestattet und 
wird mit der entsprechenden 
Software für Pop-up-Menüs, 


Far 
Se 


SeVIieW 


Bw 


Mit dem Page View GS bietet 
Sigma einen strahlungsarmen 
Monitor für den Mac 


verschiedene Cursorgrößen, 
vergrößerten Menübalken so- 
wie Screen Capture geliefert. 
Durch den Einsatz der Low- 
Emission-Technologie von Sig- 
ma können die von den Katho- 
denstrahlröhren ausgehenden 
elektromagnetischen Felder um 
den Faktor 10 reduziert wer- 
den. Damit entspricht der Page 
View GS, der knapp 2000 Mark 
kostet, den schwedischen Vor- 
gaben für den „Very-Low-Fre- 
quency-Bereich“ (VLF). ®) 


ISDN mit dem MAC 


Leonardo 
machts möglich 


ine ISDN-Serienlösung für 

den Macintosh stellte die 
Firma Hermstedt, Mannheim, 
mit Leonardo vor. Leonardo ist 
ein aus einer NuBus-Karte und 
einem Softwareteil bestehendes 
intelligentes Subsystem mit ei- 
gener 32-Bit-CPU, das mit her- 
kömmlichen Kommunikations- 
programmen für den Macintosh 
eingesetzt werden kann. Auch 
in einer Btx-Version ist Leonar- 
do erhältlich, die außerdem die 
Nutzung des Fax-Dienstes in 
Gruppe 3 ermöglich. Beim Ein- 
satz von Leonardo erfolgt die 
Datenübertragung von Mac zu 
Mac mit 128 KByte pro Sekun- 
de. So wird etwa ein Bild mit 
voller Farbauflösung (24 Bit) 
mit 3 MByte Dateigröße inner- 
halb von 4 Minuten von Mün- 
chen nach Hamburg übermit- 
telt. Mit einem normalen Wähl- 
modem würde dies über 3,5 
Stunden dauern. Die Gebühren 
betragen dabei 7,35 Mark statt 
rund 200 Mark. Die Implemen- 
tierung des Link Access Proto- 
col (LAP) erlaubt die Verbin- 
dung mehrerer Apple-Talk-Net- 
ze. Leonardo kostet mit Softwa- 
re rund 3050 Mark. (®) 


Die ISDN-Lösung für den Macintosh heißt Leonardo 


Februar 1991 


mbeschreibungen 


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N, REGELN 
BLEN PCs 


® Mustertös, 


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Siszgebs 
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040435500 U5BSGTEEEETTEETTTELOTTEEIYFTEENTTEEETEEETTEEOTUEEEOEAHHHEHE 


Dieses neue Nachschlagewerk bietet Ihnen u.a.: 


@ SPS-Programmierkurs inklusive 


® Theorie und Praxis der MSR-Technik 
@® Bausteine der Meßdaten -Erfassung 


Simulationsprogramm 
@® Utilities und Softwarelösungen auf Diskette 


mit PCs 
@® Funktionsbeschreibungen und Bau- 


anleitungen von PC-Erweiterungskarten 


Ihr PC als präzises 
MSR-Instrument 


Dieses neue Nachschlagewerk zeigt 

Ihnen, wie Sie mit Ihrem PC/XT/AT 

@ Meßwerte komfortabel und exakt 
erfassen, auswerten und einsetzen 
z.B. zur Prozeßsteuerung); 

@ Steuerungsabläufe effektiv 
verarbeiten; 

© Regelungssysteme für den prakti- 
schen Einsatz entwickeln. 


Meßwerterfassung 
und -auswertung mit PCs 


Anwenderbezogene Beispiele mit aus- 
sagekräftigen nerettanen liefern 
Ihnen wertvolles PC-Know-how als 
Voraussetzung für universelles MSR: 
Aufbau des 80286, Real Address Mode, 
Protected Virtual Address Mode, 
Speicheraufteilung und -belegung, 
Interrupt-Behandlung, DMA-Steue- 
rung für allgemeine Ein-/Ausgabe von 
analogen und digitalen Signalen. 


Weiterverarbeitung der 
PC-erfaßten Meßwerte 


Die Kommunikation zwischen PC und 
Meßwert-Erfassungseinheit erfolgt über 
den direkten Lese- und Schreibzugriff 
des Mikroprozessors. Um Datenverkehr 
und Kommunikation zu synchronisie- 


___-  lT- 


Die Pragranmienng 
— n der rbattsuieise einer S 


‚Die Programmieung! von sps -—— 


ren, bedarf es bestimmter Programmier- 

techniken, die wir Ihnen Schritt für 

Schritt vermitteln, u.a. 

@ Direktadressierung (anhand zahlrei- 
cher Beispiellösungen); 

® interruptgesteuerter Speicherzugriff 
auf Peripheriegeräte (z.B. Back- 
groundprogramme durch Timer- 
Interruptsteuerung); 

@ gepufferte Ein- und Ausgabe; 

@ verschiedene Möglichkeiten der digi- 


talen und analogen Signalbeschaltung. 


So stellen Sie sich Ihr 
System zur Meßwert- 
Erfassung zusammen... 


Das Werk beschreibt ausführlich die 
wichtigsten Komponenten der Meß- 
daten-Erfassung mit PCs. Einen 
Schwerpunkt bildet dabei die analoge 
Signalumsetzung mittels A/D- und 
D/A-Wandler. Weiterhin verfügen Sie 
über die Grundbausteine zur Erfassung 
digitaler Ein-/Ausgabesignale sowie 
über Frequenz- und Impulswerte. 


Zahlreiche Blockschaltbilder vermitteln 
Ihnen die Bau- und Funktionsweisen 
typischer PC-Einsteckkarten. Darüber- 
hinaus zeigen Ihnen Struktogramme, 
wie Funktionsprogramme für unter- 
schiedliche PC-Karten aufgebaut sind. 


...und wenn Sie selbst 
Karten bauen wollen: 


Wir bieten Ihnen praxiserprobte Bau- 
anleitungen für eine universelle Meß- 
peripherie, wobei Sie selbst bestimmen, 
welche Meßwert-Komponenten Sie 
einsetzen. 


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Simulation der Arbeitsweise 
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un demps- seta) zeugt sind, schicken Sie 
mer 


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Ausimertac® 


Einerlei, ob Sie Wege, Temperaturen, 
Dehnungen, Frequenzen, Zeiten oder 
andere physikalischen Größen messen 
wollen - wir stellen Ihnen anspruchs- 
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vor. 


Selbstverständlich sind alle Komponen- 
ten und Bauteile ausführlich dokumen- 
tiert, u.a. mit Bezugsquellenverzeichnis, 
Kenndaten, Aufbauhinweisen, Schal- 
tungsbeschreibungen, Test- und System- 

rogrammen, Hinweisen zur Fehler- 
Eihehace sowie Tips für den weiteren 
Systemausbau. 


Theorie und Praxis 
von Steverungsabläufen 


Sie erhalten detailliertes Know-how über 
Binäre Signal-Verknüpfungen, die An- 
wendung von Zeit- und Zählfunktionen 
sowie deren Kombination zur Lösung 
von steuerungstechnischen Grundpro- 
blemen. Zudem ermöglichen Ihnen 
praxisgerechte Beispiele, die Theorie 
sofort in die Tat umzusetzen (z.B. 
Steuerung eines Aufzugs oder Füll- 
standsüberwachung in einem Behälter). 


Die Gliederung der Beispiele in 
Betriebsart, Ablauf, Befehlsausgabe und 
Musterprogramm garantiert Ihnen die 
Übersichtlichkeit sämtlicher Lösungen. 


SPS-Programmierung - 
nicht nur für Einsteiger! 


Speicherprogrammierbare Steuerungen 
besitzen ihre eigene Programmier- 
sprache. Dank eines umfassenden Pro- 
grammierkurses beherrschen Sie den 
notwendigen Befehlsvorrat bereits nach 
kurzer Zeit und können die Programm- 
strukturen auch praktisch anwenden. 


SPS-Simulationssoftware 
zum Testen Ihrer 
Programme 

Mit „SPS _ SIM“ verfügen Sie über ein 
äußerst praktisches Testprogramm, das 
die Arbeitsweise einer SPS perfekt simu- 
liert imatic Step 5 kompatibel ist. 


dieses mit den Disketten 
innerhalb von 10 Tagen 
an uns zurück. Damit 

ist die Soche für Sie 
erledigt. 


Sie testen Ihre Anwender-Programme 
am Monitor, an dem jeweils 16 symboli- 
sierte Ein- und Ausgänge dargestellt 
werden. 


« Verfahren zur { 
computergesteuerten Meß-und Regeltechnik 
e Tools, Utilities und Grafik- Bibliothek 


Natürlich können Sie unter verschiede- 
nen Betriebsarten wählen, z.B. RUN, 
Einzelschritt, Einzelzyklus, verlangsam- 
ter Durchlauf (Trace). Die Ausgaben 
lassen sich mit Hilfe des Druckers jeder- 
zeit protokollieren. 


Für Ihre kommerziellen und privaten 
meßtechnischen Anwendungen erhal- 
ten Sie u.a. 
die Softwareschnittstellen BASIC/ 
Assembler und Turbo-Pascal; 
eine digitale E/A-Baugruppe in 
Turbo-Pascal; 
eine Routine für interruptgesteuerten 


Speicherzugriff; 
das BASIC-Programm 
„LOGIKA“,; ulterf 
das Turbo-Pascal-Programm CE Hate 
„sPS— SIM”, A 

Damit Sie sofort von Ihrem neuen M 


MSR-Ratgeber profitieren, finden Sie 
alle Tools und Utilities als sofort lauf- 
fähige Module und im Sourcecode 
auf Diskette. 


inkl. Diskette 
u.a. $SP$-Simulations- 
software (voll Simatic 

Step 5 kompatibel) 


arTEEET) Were — PTR SEHE areeeTeeTE ABTEI TIERE — MIO — — OTErTOREen ESSENER — SrWptemeaBen_ „ eiärsmopmen. _ ABSREIEB_ — EOOBEOEEn on SEES. BESCEEEIS Ga 
\ bitte abtrennen oder ausschneiden 


denn die Industrie arbeitet mit 
Hochdruck an neuen Lösungen. 
Beispielsweise kommen in Kürze 
Meßkarten auf den Markt, die 


senden Sie mir 
| J aA, sofort 


| | Expl. „Messen, Steuern, 


zusammen mit dem neuen VXI- Regeln mit IBM- 
Bus völlig neue Möglichkeiten der \ kompatiblen PCs” 


PC-Meßwert-Erfassung eröffnen. 


Darum halten wir Sie auf dem 
laufenden: Regelmäßig alle 2-3 
Monate versorgt Sie unser Fach- 
autorenteam mit aktuellen Infor- 
mationen zu neuen Erweiterungs- 
karten, System- und Anwender- 
utilities, Musterlösungen und 
Applikationen. Zudem erfahren 
Sie unter anderem, wie Sie durch 
V/O-Karten Steuerungen auf- 
bauen und betreiben (z.B. Modell 
einer Ampelanlage). 


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inkl. 5V4"-Diskette „SPS-Simula- 
tionsprogramm“ (voll Simatic 
Step 5 kompatibel) sowie „Tools 
und Utilities“ 

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wahlweise 

|] 3 /o"-Diskette 

(gegen DM 2,- Aufpreis). 


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Alle2-3 Monate erhal 
gaber jeweils ca. 130 Seiten 


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) ; preis von DIE 
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« Musterlösungen und Applikationen 


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RR 


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Bei Minderjährigen ist die Unterschrift eines gesetzlichen Vertreters 
erforderlich. Ohne Ihre Unterschrift kann die Bestellung nicht 
bearbeitet werden, 


Datum Unterschrift 


Bitte unterschreiben Sie auch Ihre Sicherheits- 
garantie, 

mit der Sie folgendes zur Kenntnis nehmen: Sie haben das Recht, Ihr 
angefordertes Werk innerhalb von 10 Tagen ab Lieferung an den 
INTEREST-VERLAG GmbH, Römerstraße 16, 8901 Kıssing, zurück- 
zusenden, wobei für die Fristwahrung das Datum der Absendung gerügt 
Sie kommen dadurch von allen Verpflichtungen aus der Bestellung frei 


[ig aan 
Kommuni ; PC und Meßwertertassungsänheit 
re A Peripheriegeräte 
j engere Speicherzugt uf 


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60 Pfennig, 
die sich 


lohnen 


MESSEN, STEU 


mır IBM -komparıguen PCs 


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INTEREST-VERLAG 


Fachverlag für 
Special Interest Publikationen 
und Anwendersoftware 


Römerstraße 16 


D-8901 Kissing 


Ca 160234 160 236 


AK 


Japanische Chip-Her- 
steller wollen auch in 
Zukunft die Nase vom 
haben: NEC baut eine 
16-MBit-DRAM-Fabrik 
und Fujitsu fertigt den 
4-MBit-Chip in hohen 
Stückzahlen. 

re Be a] 


32-Bit- 
Prozessor 


emeinsam mit Mitsubishi, 

Matsushita, Sanyo und der 
Universität Osaka hat Sharp 
den ersten Nicht-von-Neu- 
mann-Mikroprozessor fertigge- 
stellt. Er besteht zunächst noch 
aus einem Chipsatz von sechs 
ICs, wobei jeder Chip 20 MOPS 
abarbeitet, was etwa fünfmal 
schneller ist als bei herkömmli- 
chen von-Neumann-Prozesso- 
ren. Muster gibt es seit Januar, 
in Serie soll der später hochin- 
tegrierte VLSI-Prozessor (0,8- 
um-Strukturen) dann 1992 ge- 
hen. Wegen der ungewöhnli- 
chen Architektur beabsichtigt 
Sharp, in den nächsten drei Mo- 
naten Anwenderseminare zu 
veranstalten. 


Massen von 
Farb-LCDs 


Hi" kündigte den Bau ei- 
ner Fabrik für Farb-LCDs 
an, die in etwa 1,5 Jahren die 
Fertigung aufnehmen und für 
eine Jahreskapazität von 
300 000 10-Zoll-Displays ausge- 
legt sein wird. In einer Ver- 
suchslinie werden zur Zeit etwa 
500 Displays hergestellt. Haupt- 
ziel dieser 200-Millionen-Dol- 
lar-Investition ist die Kosten- 
senkung. So will man schon im 
nächsten Jahr den Preis auf et- 
wa 1000 bis 1300 Dollar pro 
Stück senken. 

Auch Mitsubishi steigt — ge- 
meinsam mit Asahi Glass - in 
das LCD-Geschäft ein: Nach 
Gründung eines Joint-Ventures 
wird eine gemeinsame Fabrik 


Februar 1991 


DRAMs, MFLOPSs & 
GFLOPS 


errichtet, die im März 1992 die 
Produktion von knapp 100 000 
10-Zoll-Farbdisplays pro Jahr 
aufnehmen soll. 


Preiswerte 
Supercomputer 


M:: Electron will 
jetzt den „Adena 256“- 
Computer vermarkten, der im 
vergangenen Jahr auf der fir- 
meneigenen Technologie-Show 
gezeigt wurde. Adena 256 ist 
eine gemeinsame Entwicklung 
mit der Universität Kyoto und 
arbeitet als Parallelrechner mit 
256 64-Bit-Prozessoren. Er- 
reicht wird damit eine Verar- 
beitungsleistung von 2,6 
GFLOPSs. Der Preis soll bei etwa 
einer Million Dollar liegen. Be- 
reits 1992 soll die Rechnerlei- 
stung bis auf 25 GFLOPS (kein 
Schreibfehler!) gesteigert wer- 
den — zum Preis von vergleichs- 
weise lachhaften 2 Millionen 
Dollar ... 


Computer ent- 
wickelt selbst 


itachi hat einen „Softless 

Computer“ als Prototyp 
entwickelt, der sich seine An- 
wenderprogramme selbst zu- 
sammenstellen kann. Das Sy- 
stem basiert auf einer High- 
End-Workstation. Die Nutzer 


geben ihre Befehle mit Hilfe 
von Maus und Tastatur an eine 
„Sekretärin“ auf dem Bild- 
schirm. Das System sucht sich 
aus verschiedenen gespeicher- 
ten Files diejenigen selbst her- 
aus, die es zum Lösen einer 
Aufgabe benötigt: Sie können 
an verschiedenen Stellen des 
Systems gespeichert, müssen al- 
so nicht resident im Hauptspei- 
cher, sein. Das System verwen- 
det zum großen Teil 3D-Com- 
putergrafik sowie eine visuali- 
sierte Programmiersprache. Ge- 
testet wurde eine „selbstent- 
wickelte“ Software für Informa- 
tion-Retrievel. Bis das System 
auf den Markt kommt, verge- 
hen allerdings noch einige Jah- 
re; Hitachi rechnet frühestens 
1995 damit. 


Gedämpfter 
Optimismus 


as wurde den schnellen 

Gallium-Arsenid-Chips 
nicht alles schon an glänzender 
Zukunft prognostiziert — und 
wie wenig ist davon eingetrof- 
fen? Fuji Economics hat im 
Sommer 1990 eine Studie 
(„GaAs Device Market an its Fu- 
ture Prospectives“) erarbeitet, 
die auf der Befragung von mehr 
als 70 Herstellern von GaAs- 
Wafern beruht. Danach soll der 
japanische Markt für solche 
Bausteine von rund 1 Milliarde 
Dollar im Jahr 1989 auf mehr 
als 1,4 Milliarden Dollar im 
Jahr 1993 wachsen. Den Lö- 
wenanteil frißt dabei die Opto- 
elektronik: Mehr als 90 Prozent 
fielen im Jahr 1989 auf sie, nur 
10 Prozent ging in Hochfre- 
quenz- und Hochgeschwindig- 
keits-Anwendungen. Bis 1993 
wird sich das Bild etwas ver- 


schieben: Die HF-Anwendun- 
gen werden sich aufgrund eines 
steigenden Interesses an Mobil- 
funk und Satelliten-Rundfunk 
verdoppeln. 


Triumvirat 
bei Unix? 


achdem Hitachi bereits 

mit Hewlett-Packard ein 
Abkommen im Unix-Computer- 
geschäft abgeschlossen hat, 
wurde nun von den Japanern 
auch noch ein Vertrag mit IBM 
unterzeichnet. Beide Unterneh- 
men einigten sich über die ge- 
meinsame Entwicklung von 
Unix-Software. Da alle drei Her- 
steller Mitglieder der Open 
Software Foundation (OSF) 
sind, ist eine weitergehende 
Zusammenarbeit wohl nicht 
auszuschließen. 


Optische 
Übertragung 


V: Sony kommt der Proto- 
typ eines optischen Über- 
tragungssystems für die gerich- 
tete Übertragung durch die 
Luft. 12 Videokanäle und 48 
Audiokanäle können — weitge- 
hend unabhängig von Regen 
oder Nebel — über zwei bis drei 
Kilometer zur Verfügung ge- 
stellt werden. Kernproblem war 
die Fokussierung, was manuell 
einen erheblichen Zeitaufwand 
erfordert. Mit einem neuen 
Verfahren konnte die Justierzeit 
für die Sender-Empfänger-Kom- 
bination auf etwa drei Minuten 
reduziert werden. Strahlverzer- 
rungen werden automatisch 
korrigiert. Das System soll an- 
geblich „in Kürze“ verkaufsfä- 
hig sein. 


23 


AKT 


Unix-Markt 
Offene Systeme 


ach Meinung des Markt- 

forschungs-Unternehmens 
IDC, Kronberg, werden in den 
nächsten Jahren die Computer 
auf Basis offener Systeme im- 
mer wichtiger. Bis 1994 wer- 
den Unix-Systeme ihren Anteil 
am Rechnerumsatz auf rund 26 
Prozent ausbauen, 1989 waren 
es erst 9 Prozent. Dies geht aus 
der Studie „Offene Systeme — 
Strategien für die neunziger 
Jahre“ (bei IDC für rund 5500 
Mark zu beziehen) hervor, nach 
der sich ein offenes System 
nicht allein durch Unix, son- 
dern einige weitere Faktoren 
auszeichnet. IDC stützt sich bei 
der Analyse auf ein 4-Schich- 
ten-Modell, wobei unterschie- 
den wird zwischen den Ebenen 
Hardware, Betriebssystem, Da- 
tenmanagement und der An- 
wendungssoftware. Wesentli- 
ches Kriterium für ein offenes 
System ist laut IDC vor allem 
die Verfügbarkeit von Schnitt- 
stellen, die exakt definiert und 
standardisiert sind, so daß Pro- 
dukte auf den vier Ebenen 
problemlos ausgetauscht wer- 
den können. Als typische Bei- 
spiele werden die Hardware- 
Schnittstelle BC BIOS, die Sy- 
stem-Schnittstellen Posix und 
Fips sowie die Datenschnittstel- 
le SQL genannt. Hardware-Her- 
stellern, die dem Trend zu offe- 
nen Systemen nicht folgen, 
räumt IDC für die Zukunft kei- 
ne allzu großen Chancen ein. O 


Neue Bundesländer 


Steigende 
Nachfrage 


n den neuen deutschen Bun- 

desländern werden 1991 vor- 
aussichtlich rund 1,4 Milliar- 
den Mark für Personal Compu- 
ter ausgegeben. Diese Prognose 
stellte das Marktforschungsin- 
stitut IDC in Kronsberg in der 
Studie „Der ostdeutsche Markt 
für Personal Computer“. Dabei 
werden 44 Prozent der Auf- 


24 


wendungen auf die Hardware 
(PC samt Peripherie), 42 Pro- 
zent auf Software und 14 Pro- 
zent auf Beratung und Dienst- 
leistung entfallen. Bei den 
Rechnern sind laut IDC vor al- 
lem 16- und 32-Bit-Systeme ge- 
fragt. Der installierte Bestand 
derzeit wird auf 110000 Gerä- 
te geschätzt, davon sind 41 Pro- 
zent 8-Bit- und 58 Prozent 16- 
Bit-Rechner. Der Anteil 32-Bit- 
Geräte liegt noch bei weniger 
als zwei Prozent. Bereits für 
1994 erwarten die Marktfor- 
scher aber einen Bestand von 
etwa 110000 PC mit 32-Bit- 
Technologie, hauptsächlich mit 
386er und 486er CPUs, wäh- 
rend die Zahl der 16-Bit-Rech- 
ner von 50000 Anfang 1990 
auf rund 220000 im Jahr 1994 


Neben Computer 2000 wer- 
den nun auch die Distributo- 
ren Access und Rein Superba- 
se 2 und Superbase 4 von Pre- 
cision Software vertreiben. 
® 
Die Firma STS, Sulzbach, hat 
mit der Comfood Software 
GmbH einen Distributions- 
vertrag für Eurix, die deut- 
sche Implementierung von 
Unix V/386, geschlossen. 
(©) 

NeXt hat jetzt die AMG Indu- 
strie Consulting, Dortmund, 
als Vertriebs- und Servicepart- 
ner, autorisiert. Schwerpunk- 
te von AMG sind elektroni- 
sches Publizieren, Bürokom- 
munikaiton und Desktop-Ani- 
mation. 


® 
In München wurde von der 
CTT der erste deutsche Com- 
puter-Abhol-Großmarkt eröff- 
net. Alle über CTT vertriebe- 
nen Produkte können dort — 
allerdings nur von Händlern — 
besichtigt und gleich mitge- 
nommen werden. 

® 
Netzwerkdistributor Adcomp 


hat einen Vertrag mit dem US- 


steigen soll. Für Software wer- 
den in den ostdeutschen Bun- 
desländern in diesem Jahr 
schätzungsweise 575 Millionen 
Mark ausgegeben werden. Der 
Löwenanteil wird dabei auf An- 
wendungssoftware entfallen, 
u.a. auch aufgrund der Notwen- 
digkeit, in Zukunft mit lizen- 
sierter Software zu arbeiten. 
Ende Juni 1990 waren — nach 
IDC - die am häufigsten einge- 
setzten Standard-Programme 
Wordstar (50000), dBase 
(35000), Supercalc (10000), 
Framework (6000) und Smart 
(3000), wobei hier die Robo- 
tron-Adaptionen mitgezählt 
sind. Bei den Programmierspra- 
chen steht Pascal (35000) vor 
Basic (15000) und C (13 000) 
an der Spitze. 6) 


Marktführer für Datensiche- 
rungstechnik, Mountain, für 
Deutschland abgeschlossen. 
Zur Palette von Mountain ge- 
hören Kassettenspeicher bis 
hin zu großen Netzwerk- 
Backup-Lösungen. 

® 
Ab sofort liefert IBM jeden 
PS/1-Rechner standardmäßig 
mit der Integrierten Software 
Works 2.0 von Microsoft aus. 

® 
Drucker-Hersteller Star rich- 
tet eine Mailbox ein: unter 
der Telefon-Nr. 069/780929 
meldet sich der zentrale Star- 
Computer, der mit 300, 1200 
oder 2400 Baud antwortet. 
Nach Eingabe eines Paßwor- 
tes gibt es News, Tips, und 
sogar Druckertreiber lassen 
sich abrufen. 

© 
Central Point Software stei- 
gerte seinen Umsatz im 2. 
Quartal im Vergleich zum 
Vorjahr um 125 Prozent auf 
13,7 Millionen Dollar. Flagg- 
schiff des Unternehmens sind 
die „PC Tools Deluxe“, die 
bislang rund 216 000 mal 
über den Ladentisch gingen. 


SONY 


Nach meiner Erfahrung 
sehr zu empfehlen. 


Kein Wunder, daß Florian auf 
die neuen formatierten 3’5" Dis- 
ketten von Sony schwört: Seit sein 
Papa die nämlich für sich entdeckt 
hat, entdeckt Florian an seinem 
Papa ganz neue Seiten. Denn 
plötzlich hat er viel mehr Zeit, mit 
Florian herumzutollen, und das ma- 
chen die beiden schließlich am 
allerliebsten. 

Ist doch toll, oder? Mit unse- 
ren neuen formatierten 3’5" Disks 
spart man tatsächlich eine ganze 
Menge Zeit. Je nach Aufzeich- 
nungsdichte bis zu 18 Minuten bei 
zehn Disketten. Eignen tun sie sich 
für IBM und IBM-kompatible Geräte 
mit MS-DOS-System. Also keine 
Zeit mehr verlieren! 

Its a Sony. 


SONY 


AKTUEEE 


Monitor/Portables 


Brillanz von 
Dolch 


ragbare Rechner von 

Dolch, bislang nur in den 
Staaten zu haben, gibt es nun 
auch in Deutschland. Die Mo- 
delle basieren auf 286er, 386er 
und 486er CPUs. Urahn der 
Dolch-P.A.C.-Genealogie (Por- 


rentechnik. Bislang sind acht 
Farben gleichzeitig darstellbar, 
doch wurde auf der Comdex- 
Fall bereits ein Gerät mit 256 
Farben vorgestellt, das Anfang 
bis Mitte 1991 auch hierzulan- 
de erwartet wird. 

Neuestes Produkt der P.A.C.- 
Serie ist ein mit 33 MHz getak- 
teter 486er. Zur Grundausstat- 
tung zählt auch eine Coprozes- 
sor-Fassung für den Weitek 


Nicht gerade für unterwegs, aber doch tragbar: Hochleistungsrechner 
von Dolch 


table Add-In Computer) war ein 
Rechner, der zunächst als Inte- 
grationsplattform für das Dolch- 
eigene Meßgerätesystem ent- 
wickelt wurde, sich aber bald 
als eigenständiger Marktrenner 
entpuppte. PC-Magazine kürte 
den Dolch P.A.C. 386-25C 
1989 zum Produkt des Jahres. 
Durchgängiges Kennzeichen al- 
ler Dolch-Portables ist zum ei- 
nen das Steckplatzangebot, die 
hohe Performance und — was 
den Dolch seit April 1990 zum 
aufsehenerregenden Blickfang 
auf internationalem Parkett hat 
werden lassen — der optionale 
Farb-Flachbildschirm von Hita- 
chi. Hierbei handelt es sich um 
ein sogenanntes Aktiv-Matrix- 
TFT-LCD (s.a. mc 7/90, „Far- 
big, Flink und Flach“), das sich 
durch ein hohes Kontrastver- 
hältnis, einen großen Bildwin- 
kel und kurze Bildaufbauzeiten 
auszeichnet. Bis auf die Anzahl 
der gleichzeitig darstellbaren 
Farben unterscheidet sich die 
Bildqualität in nichts von Bild- 
schirmen herkömmlicher Röh- 


26 


4167. Dolch gibt als Rechner- 
leistung 14,5 MIPS an. Es ste- 
hen 4 MByte, aufrüstbar auf 16 
MByte, Hauptspeicher zur Ver- 
fügung. Das System basiert auf 
einer EISA-Bus-Architektur und 
bietet vier freie 16-Bit-Steck- 
plätze, mit dem Erweiterungs- 
Chassis kommen drei hinzu. 
Das Modell wird mit einer 100- 
oder 200-MByte-Festplatte aus- 
geliefert. Der Preis der Grund- 
version liegt mit einem CGA- 
Monochromdisplay bei knapp 
34.000 Mark, für das VGA-TFT- 
Display sind zusätzlich 6700 
Mark zu berappen. 6) 


Bildverarbeitung 


Video & PC 


it den Video-Net-Wand- 

lern Bt291 und Bt294 
stellt Brooktree zwei neue Mit- 
glieder seiner Bildverarbei- 
tungschips vor. Dabei handelt 
es sich um monolithische Bau- 
steine, die eine digitale Verbin- 


Mit den Bausteinen Bt291 und Bt294 wird eine digitale Verbinden 


zwischen Computer und Video hergestellt 


dung zwischen Compu- 
ter(RGB)- und Video(YCrCb)- 
Bilddatenformaten herstellen. 
Die Daten werden mit dem 
Bt291 gemäß den Standards 
CCIR601 und SMPTE RP-125 
in Echtzeit konvertiert und mit 
Bt294 zurückkonvertiert. Mit 
Hilfe dieser Bausteine ist es 
möglich, Kameras, Bandlauf- 
werke und Monitore direkt 
über ein Digital-Echtzeit-Inter- 
face an den Computer anzubin- 
den, wobei kein Daten- oder 
Qualitätsverlust ensteht. Der 
Bt291 konvertiert die Rot-, 
Grün- und Blau-Informationen 
- je 8 Bit - in 8-Bit-Y und 8-Bit- 
Cr/Cb-Informationen, während 
der Bt291 als Gegenstück die 
gemultiplexten YCrCb-Daten in 
24-Bit-RGB-Informationen zu- 
rückonvertiert. (©) 


Notebooks 


Der Rechner 
im Rechner 


Is erster Hersteller präsen- 

tiert Compaq mit dem LTE 
3865/20 einen Notebook-Rech- 
ner, zu dem eine Erweiterungs- 
einheit angeboten wird, mit der 
aus dem Laptop ein Desktop 
wird. Basis des LTE 3865/20 ist 
eine 80386SX-CPU mit 20 MHz. 
Auf der Systemplatine verfügt 
der Rechner über 4 KByte Ca- 
che-Speicher, 2 MByte Arbeits- 
speicher (erweiterbar auf bis zu 
10 MByte), eine 30-MByte-Fest- 
platte (21% Zoll), ein 3'-Zoll- 
Disketten-Laufwerk, VGA-Un- 
terstützung, eine Fassung für 
den Coprozessor 80387SX, je 


vr 


eine parallele, serielle und 
Maus-Schnittstelle sowie An- 
schlüsse für einen externen 
VGA-Bildschirm, eine externe 
10er-Tastatur, für Peripherie- 
Geräte und die Erweiterungs- 
einheit. Die geringen Ausmaße 
von 27,9x 21,6cm wurden u.a. 
auch dadurch erreicht, daß in 
dem LTE 3865/20, der im übri- 
gen nur 3,4 kg wiegt, eine zwei- 
geteilte und gefaltete System- 
platine verwendet wird. 

In der Erweiterungseinheit, in 
die der LTE 3865/20 einfach 
hineingeschoben wird, stehen 
zwei 16-Bit-Erweiterungssteck- 
plätze sowie zwei Einschübe für 
Disketten- oder Band-Laufwer- 


Durch einfaches Hineinschieben 
in die Erweiterungseinheit 

wird aus dem 386SX-Notebook 
ein vollwertiger Tischrechner 


ke, Schnittstellen für eine 
Tastatur, eine Maus oder einen 
VGA-Monitor zur Verfügung. Je 
nach Ausstattung kostet der 
LTE 3865/20 zwischen 13 500 
und 14500 Mark, für die Er- 
weiterungseinheit sind zusätz- 
lich etwa 2250 Mark zu zahlen. 
Im übrigen hat Compaq die 
Preise für Rechner um bis zu 
20 Prozent gesenkt. OÖ 


Februar 1991 


Spreadsheet 


Upgrade 
Service 


uf die aktuelle Version 3.1 

der Tabellenkalkulation 
Lotus 1-2-3 bietet Lotus einen 
Upgrade-Service für Anwender 
der Versionen 2.01, 2.2 und 
3.0 an. Versprochen wird eine 
Lieferung innerhalb von 48 
Stunden nach Bestelleingang. 
Wer Lotus 1-2-3/3.0 Standard 
in der Zeit vom 7. Mai 1990 
und dem 31. Oktober 1990 er- 
worben hat, bekommt das Up- 
grade kostenlos, für alle ande- 
ren 3.0-Anwender kostet es 
110 Mark. Der Aufstieg von 2.2 
kostet knapp 300 Mark, und 
von 2.01 oder älteren Versio- 
nen etwa 480 Mark. Telefoni- 
sche Bestellung unter 089/78 
509-165 oder per Fax unter 
089/78 549 85. ® 


Presentation Pack von Lotus 


Schöne neue 
Grafikwelt 


Fi Leute, die den Einstieg 
in die schöne neue Grafik- 
welt auf dem PC mit einem ein- 
zigen großen Schritt durchfüh- 
ren wollen, hat Lotus ein Paket 
geschnürt, das Einsteigern und 
Profis nur noch wenige Wün- 
sche offenläßt. Das Freelance 
Presentation Pack enthält Tools 
zur Erstellung von Geschäfts- 
grafiken, Freihandzeichnungen 
und Bildschirm-Shows. 
Freelance Plus 3.01 ist das 
Herzstück des Systems. Das 
Programm bietet 12 Diagramm- 
typen — vom Balken über die 
Kurve bis hin zur Torte. Die 
Werte können per Taste einge- 
geben oder aus Lotus 1-2-3, 
Symphony, dBase oder ASCII- 
Dateien übernommen werden. 
Die Grafiken lassen sich in Posi- 
tion und Gestaltung fein ein- 
stellen; Texte und Bilder sind 
an beliebiger Stelle importier- 
bar. Eine Preview-Funktion er- 
laubt das Überprüfen des Sei- 
tenlayouts vor dem Ausdruck. 
Auch Freihandzeichungen las- 


Februar 1991 


sen sich mit Freelance Plus 
3.01 anfertigen. Dafür stehen 
alle erforderlichen Konstruk- 
tionselemente wie Linien, Krei- 
se und Kreisbogen, Rechtecke, 
Raster und Farbwahl zur Verfü- 
gung. Wer es eilig hat, kann das 
zweite Element des Presenta- 
tion Pack nutzen: Die Bildbi- 
bliothek Presentation Task For- 
ce bietet rund 2000 Basisgrafi- 
ken und -elemente, die mit den 


oben beschriebenen Werkzeu- 
gen weiterbearbeitet werden 
können. Sämtliche Elemente 
lassen sich verschieben, vergrö- 
ßern und verkleinern, spiegeln 
und drehen. 

Um den Gedanken des Kom- 
plettangebots konsequent zu 
realisieren, ist im Paket sogar 
eine Logitech-Maus enthalten. 
Sicher gut gemeint — doch sollte 
im Hause Lotus dem Umstand 


Rechnung getragen werden, 
daß es auch Computeranwen- 
der gibt, die schon vor dem Ein- 
satz von Grafik eine Maus ihr 
eigen nannten. Ein zusätzliches 
kleineres Paket ohne Maus er- 
spart ärgerliche Doppelanschaf- 
fungen. 

Das Presentation Pack in 
deutsch kostet etwa 2180 Mark; 
die englische Version ist für 
knapp 2000 Mark zu haben. © 


Den Überblick a 


Der Kontroller-Spezialist 


* 8051 


80(C)31-51(FA), 152/4, 321, 652,... 
80(C)535, 800537, 80C517,.... 
80C451/2, -552, -652, -751, u... 
intern und extern bis 20MHz 


*  C51- A5lCompiler/Assembler 


RTX-51 Echtzeitkern 
»* 68HC1 


Intern und extern bis 3.3MHZ 


Der 8-Bit Experte 


x Z80/HD64180 


Z80-Z180-HD64180-) ae. 


TMPZ84C015 


I 


#*  C-Compiler, NEAR oder 


Bi, %; eh ee: Ent lu DR m 
er “a 5 rn rien Ent Aue 


* Er romfähiger Code aus Turbo C und 


Microsoft C 


aan his = Bu 


D- Hu Hiper ven "und 


es, ER 


a 


aSsysTs 


Gesellschaft für Informatiksysteme mbH 
Einsteinstraße 5, D-8060 Dachau 


Tel. 08131/25083 - Fax. 14024 


3m 


In Österreich: / 
iSYSTEM Informatiksysteme Ges.m.b.H 
Milser Straße 5, A-6060 Hall i.T. 

Tel. 05223/43969 - Fax. 43069 


der 


27 


AKT 


Windows 3.0 


Backup im Netz 


O' Windows zu verlas- 
sen, können Sie mit Di- 
stinct Back-up von Intellis Back- 
ups im Netz per einfachem 
Mausklick durchführen. Mit 
Hilfe dieses Tools besteht die 
Möglichkeit, entweder das 
komplette System oder aber 
auch nur einzelne Dateien, Un- 
terverzeichnisse oder Festplat- 
ten zu sichern. Solch eine par- 
tielle Sicherung wird in Distinct 
Back-up als Projekt gespeichert, 
das auch aus Verzeichnissen 
und Dateien verschiedener 
Laufwerke bestehen darf, und 
kann immer wieder genutzt 
werden. Über die sogenannten 
Viewer läßt sich der Inhalt ei- 
ner Datei vor dem Backup an- 
schauen. Zu den weiteren Fea- 
tures von Distinct Back-up ge- 
hört die Datenkomprimierung 
sowie ein Zugriffsschutz per 
Paßwort. Außerdem können be- 
stimmte Dateitypen, etwa .SIK- 
oder .BAK-Dateien vom Backup 
ausgeschlossen werden. Auch 
eine zeitliche Eingrenzung ist 
möglich, so daß nur Dateien ei- 
nes bestimmten Zeitraums gesi- 
chert werden. Bei der Datensi- 
cherung legt Distinct Back-up 
zwei Log-Dateien an; die eine 
wird auf der Festplatte, die an- 
dere auf dem jeweiligen Siche- 
rungsmedium gespeichert. Di- 
stinct Back-up kostet rund 450 
Mark. OÖ 


Laptops 


Farbe auf dem 
Schoß 


is zu 256 Farben aus einer 

Palette von 256 000 kann 
der Laptop PC-8501 von Sharp 
bei einer Auflösung von 640 x 
480 Bildpunkten gleichzeitig 
darstellen. Möglich wird dies 
durch einen 10-Zoll-Farbbild- 
schirm in TFT-LC-Technologie, 
ein Resulatat der Entwicklungs- 
labors des japanischen Herstel- 
lers. TFT bedeutet „Thin Film 


28 


Transistor“ (Dünnfilmtransi- 
stor), bei der winzige Transisto- 
ren auf eine Glasplatte aufgetra- 
gen werden. Jeder der insge- 
samt 921 600 Transistoren 
steuert ein elektrisches Feld 
und damit die Lichtdurchlässig- 
keit des Flüssigkristalls. Ein 


AT-Komfort und 

Farbe bietet der 
Laptop PC-8501 

von Sharp 


Bildpunkt besteht aus minde- 
stens drei dieser Transistoren, 
je einer für die Farben Rot, 
Grün und Blau. Aus den unter- 


schiedlichen Leuchtintensitä- 
ten dieser Farbkomponenten 
lassen sich 256 000 Farben pro 
Bildpunkt mischen. Basis des 
PC-8501 ist eine 80386-CPU 
mit 20 MHz. Der PC-8501 ver- 
fügt über 2 MByte RAM (erwei- 
terbar auf bis zu 10 MByte), ein 
3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk mit 
1,44 MByte, eine 100-MByte- 
Festplatte, eine parallele und 
zwei serielle Schnittstellen, ei- 
nen 16-Bit-Steckplatz, eine Fas- 
sung für den Coprozessor 
80387 sowie Anschlüssen für 
Maus, ein Modem oder einen 
externen Monitor und, last but 
not least, MS-DOS 4.01. Der 
Preis für das gute Stück, das 
voraussichtlich im Frühjahr lie- 
ferbar ist, beträgt etwa 23 000 
Mark. 


Rechner steuern 


Zeitschalter 


tur Po 


D: PC-Master schaltet zeit- 
gesteuert, auf Wunsch 
auch regelmäßig, beliebige Ge- 


räte am 220-V-Stromnetz ein 
und aus. Mit Hilfe des Steuerge- 
rätes ist der Anwender in der 
Lage, Daten auch außerhalb der 


teraktivitäten auch in die Nacht- 
stunden 


Bürozeit ausdrucken zu lassen, 
die tägliche Datensicherung au- 
tomatisch zu aktivieren, peri- 
odische Datenübertragungen 
per Modem und Telefax vorzu- 
nehmen oder auch längere 
Rechner-Aktivitäten programm- 
gesteuert in die Nachtstunden 


zu verlegen. Dazu wird das 
Steuergerät mit einer speziellen 
Hilfs-Software vom PC aus über 
die serielle Schnittstelle pro- 
grammiert. Durch die offene 
Schnittstellen-Beschreibung 
kann der PC-Master auch direkt 
von der Anwendersoftware aus 
programmiert werden oder die 
Steuersoftware sogar unter ei- 
nem Betriebssystem arbeiten 
lassen. Neben der normalen, 
zeitabhängigen Ablaufsteue- 
rung bietet das Gerät auch die 
Steuerung über digitale Inputs 
sowie optional das Aktivieren 
per Telefonanschluß und Mo- 
dem. Pro Tag sind maximal 
zehn Ein-/Ausschaltzeiten be- 
liebig programmierbar. Der 
PC-Master kostet rund 400 
Mark. ®) 


Artline 2 in deutsch 


Illustration für 
Anspruchsvolle 


ie deutsche Version der 

GEM-Applikation Artline 
2 ist nun erhältlich. Das von 
Digital Research gelieferte Illu- 
strations-, Publikations- und 
Präsentationsprogramm unter- 
stützt jetzt die Paletten der 
HKS- und Pantone-Farbskalen. 
Bis zu 16 Millionen Farben kön- 
nen dargestellt werden. 
Artline 2 kann auch unter Win- 
dows als DOS-Applikation be- 
trieben werden. Der Daten- 
transfer über das Windows- 
Clipboard ist entsprechend ein- 
geschränkt. Ungehindert läuft 
dagegen der Im- und Export von 
Dateien. 
Mit Artline kann erheblich 
mehr unternommen werden als 
mit üblichen Illustrationspro- 
grammen. Mehrseitige Präsen- 
tationen sind ebenso möglich 
wie das teilweise Einfügen oder 
Entfernen von Bildelementen. 
Mit der Autotracing-Funktion 
lassen sich auch hochaufgelö- 
ste, gescannte Grafiken interak- 
tiv bearbeiten. 
Artline 2 deutsch kostet rund 
1900 Mark; das deutsche Upda- 
te ist gratis erhältlich. 8) 


Februar 1991 


Je größer die Anforderungen 
an extreme Zuverlässigkeit, 
desto kleiner der Kreis der 
Qualifizierten 


Eines steht fest: Der Massenspeicher eines 
Rechnersystems ist von zentraler Bedeutung. 
Die Gesamtfunktion Ihres Systems hängt 
wesentlich von der Zuverlässigkeit der Lauf- 
werke ab. 


Darum entscheiden sich immer mehr Hersteller 
für Qualität von Fujitsu. Qualität für die viel- 
fältigsten Anwendungsmöglichkeiten. Festplat- 
ten von Fujitsu bewähren sich in Rechnern 
verschiedenster Dimensionen, vom Laptop bis 
zum Supercomputer. 


Fujitsu bietet Ihnen die gesamte Bandbreite 
im 3,5 Zoll-, 5,25 Zoll- und 8 Zoll-Bereich, 
mit Kapazitäten zwischen 45 MB und 2,6 GB. 
Das macht auch Ihre Entscheidung leicht! 
Noch Fragen? 


Ein Beispiel: Unser Modell M2263SA mit 
670 MB formatierter Kapazität, 16 ms durch- 
schnittliche Zugriffszeit, SCSI-2 Schnittstelle 
und 200.000 Stunden MTBF 


FUJITSU DEUTSCHLAND GMBH 

Frankfurter Ring 211, 8000 München 40 
Telefon 089/32378-0, Telefax 089/32378-100 
Teletex 897 106fdg.d 


The global computer & communications company. 


AKT 


Wettbewerb 


Hochschul- 
Software-Preis 


ereits zum zweiten Mal 

wird der Deutsche Hoch- 
schul-Software-Preis von der 
Akademischen Software-Koope- 
ration ASK vergeben. Bei die- 
sem Wettbewerb handelt es 
sich um eine Gemeinschaftsak- 
tion von namhaften Unterneh- 
men und dem Bundesministe- 
rium für Bildung und Wissen- 
schaft. Prämiert wird die beste 
Software aus den Bereichen 
Workstation und Arbeitsplatz- 
rechner. Geprüft wird die Soft- 
ware hinsichtlich Qualität und 
Anwendbarkeit von einem Gre- 
mium, das aus Vertretern der 
wissenschaftlichen Fachgesell- 
schaften, anerkannten Didak- 
tik-Experten sowie BMBW und 
DFN-Verein besteht. Es stehen 
Preise im Gesamtwert von über 
200 000 Mark zur Verfügung. 
Die Gewinner erhalten eine Ur- 
kunde sowie einen Rechner im 
Wert von 25000 Mark oder 
Geldpreise. Unterstützt wird 
der Deutsche Hochschul-Soft- 
ware-Preis 1991, der in Zukunft 
jedes Jahr ausgeschrieben wird, 
u.a. von ADI Software, Apple, 
Atari, DEC, HP, IBM, Novell, 
SNI, Sun und Tandon. 
Einsendeschluß ist dieses Mal 
der 28. 2. 91 — die Unterlagen 
können angefordert werden bei: 
ASK-Projektbüro, Uni Karls- 
ruhe, Englerstr. 14, 7500 Karls- 
ruhe, Tel. 0721/608-2691. © 


Grafik-Software 


Farbe bis zum 
Abwinken 


Fi Kreative, denen die Lei- 
stung herkömmlicher Gra- 
fikprogramme nicht ausreicht, 
gibt es jetzt Wasatch Portfolio. 
Dieses Programm kombiniert 
Pixel- und Vektorgrafiken mit- 
einander. In Verbindung mit 
der AT-Vista-Karte sind bis zu 
16,7 Millionen Farben pro Bild 
möglich. 


30 


WASAITCH PORTFOLIO 


Grafikprogramm für Kreative: Wasatch Portfolio 


Wasatch Portfolio bietet 
Schnittstellen zu CGM, TAR- 
GA, TIFF, Lotus 1-2-3, GEM 
und Postscript. Als Grafikein- 
gang ist der Weg per Videoka- 
mera (PAL und NTSC), Scanner 
und neuerdings auch Canon 
Farblaser-Kopierer CLC500 
möglich. Die Bildausgabe er- 
folgt über Video, Schwarzweiß- 
oder Farbdrucker, digitale Film- 
belichter oder CLC500 (Hard- 
copy und Folie). Mit Hilfe einer 
Third-Party-Software ist die 
Ausgabe auf Linotronic mög- 
lich. 

Die Bedienerführung ist Icon- 
gesteuert. An Bildschirmwerk- 
zeugen werden zum Beispiel 
unterstützt: Airbrush, Masken, 
frei definierbare Pinsel, Trans- 
parenz- und Farbverlaufsfunk- 
tionen, Kopieren und Aufkle- 
ben. Darüber hinaus gibt es 
Bildverarbeitungstools für die 
pixelbasierende Vollfarb-Illu- 
stration. 

Wasatch Portfolio ist ein Pro- 
gramm für den professionellen 
Einsatz, etwa in Werbeagentu- 
ren, Verkaufsabteilungen, AV- 


Studios, Schulen und Universi- 
täten. Das Programmpaket ko- 
stet rund 15000 Mark und wird 
von Gemini Software in Röder- 
mark vertrieben. 


Shareware 


Diamonds-Olub 


inter dem geheimnisvol- 

len Namen Diamonds- 
Club verbirgt sich ein Public- 
Domain- und Shareware-Club, 
der seinen Mitgliedern ausge- 
suchte und qualitativ hochwer- 
tige Software anbieten will. Für 
einen Jahresbeitrag von 70 
Mark erhält jedes neue Mitglied 
ein Begrüßungsgeschenk und 
pro Jahr 12 Disketten mit aktu- 
eller „Freier Software“. Dar- 
überhinaus gibt es die Möglich- 
keit, aus einem Katalog weitere 
Programme preiswert zu bezie- 
hen, wobei für Nichtmitglieder 
gesonderte Konditionen gelten. 
Der Diamonds-Club verspricht 
im übrigen, daß die von ihm 
verbreiteten Programme viren- 
frei sind. 


Textverarbeitung 


Word Perfect 
für Unix 


uch für das Betriebssystem 

Unix ist nun die Version 
5.0 von Word Perfect lieferbar, 
und zwar für die PC-Unix-Deri- 
vate SCO Unix, Interactive 
386, Open Desktop, AT&T 386 
und Altos. Die Bedieneroberflä- 
che von Word Perfect 5.0 für 
Unix ist identisch mit der DOS- 
Version, und es verfügt über die 
gleichen Funktionen. Für Unix- 
Software von Word Perfect ste- 
hen, je nach Anforderungen, Li- 
zenzen für bis zu 500 Benutzer 
zur Verfügung. Zwischen ver- 
schiedenen Rechnersystemen 
lassen sich Daten problemlos 
austauschen, da Word Perfect 
unabhängig vom Betriebssy- 
stem stets das gleiche Dateifor- 
mat benutzt. Die deutsche Ba- 
sis-Version für einen Anwender 
kostet rund 1700 Mark, die Li- 
zenz für fünf Anwender etwa 


3300 Mark. OÖ 
Flugsimulator 

Die Boeing 747 
fliegen 


ür Microsofts Flugsimulator 

4.0 gibt es nun ein Zusatz- 
programm, mit dem jeder „Pi- 
lot“ am Bildschirm neben Flug- 
zeugen auch die gesamte Szene- 
rie selbst gestalten kann. Dazu 
gehört beispielsweise das Anle- 
gen von Straßen, Flüssen, Brük- 
ken, Gebäuden oder Landebah- 
nen und beweglichen Objekten 
wie Autos oder Schiffe. Der 
Flugsimulator-Designer bietet 
mit zusätzlichen Konstruktions- 
möglichkeiten für selbstentwik- 
kelte Flugzeuge einige Fines- 
sen. Außerdem stehen neue 
Flugzeugtypen wie etwa Beech 
Starship, Piper Archer oder die 
Boeing 747-400 zur Verfügung. 
Voraussetzung für den Einsatz 
des Designers, der übrigens in 
deutscher Version rund 120 
Mark kostet, ist der Flugsimula- 
tor 4.0 und mindestens ein 
EGA-Adapter. ©; 


Februar 1991 


Ob professionelle Korrespondenz, Herstellung 
perfekter Präsentationsunterlagen oder anspruchs- 
volle Grafikanwendungen wie CAD oder Desktop- 
Publishing (DTP), der PostScript-fähige 
OL 840 setzt in puncto Druckqualität 
und Gestaltungsmöglichkeiten keine 
Grenzen. Modernste Drucktechnologie 
und perfekte Ausstattung schaffen die 
Voraussetzung hierfür. Mittleres Druck- 
volumen bewältigt der OL 840 mit einer 
Druckgeschwindigkeit von bis zu 8Seiten 
pro Minute. Sein Standardspeicher 
besitzt eine Kapazität von 2 MByte, die 
sich aufinsgesamt 4 MByte erweitern läßt. 
Auf verschiedene Papierformate stellt 
sich der OL 840 bequem durch unter- 
schiedliche Papierkassetten ein. Fest ein- 


gebaute Schnittstellen sorgen für eine 


ORl-Dierhleraustordening: optimale Verbindungzum Computer: die 
parallele Centronics- und serielle RS 232 C-Schnitt- 
stelle sowie die auf PostScript-Betrieb ausgelegten 

U n S e r Al e S kö nn & r Schnittstellen RS 422 und Apple Talk Interface. Unter 
PostScript verfügt der OL 840 über 35 Schriftarten. 
Im HP-Modus lassen sich die residenten Schriften 


m it d e & O pt Oo n fü r m e h r durch optionale Fontkarten problemlos erweitern, 


Und weil der OL 840 - dank seines LED-Systems - 
K re at i V i tät A ohne foto-optisch beweg- 
liche Teile auskommt, ist 
er kaum anfällig für Störun- 


gen und besonders war- POSTSCRIPT" 


Software From Adobe 


tungsfreundlich. Was den Rec 


der OL 840 bei kreativen 
Gestaltungsaufgaben 
keine Grenzen. 


OL 840 sonst noch zu 
einem höchstkreativen und 
absolut verläßlichen Drucker macht, demonstriert 
Ihnen Ihr OKI-Fachhändler gern einmal persönlich. 


An OKI Systems (Deutschland) GmbH, 
Hansaallee 187, 4000 Düsseldorf 11. 


Ich möchte nähere Informationen über 
OOL 840 Ü Gesamtes OKI-Druckerprogramm. 


Name/Firma: 


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PLZ/Ort: 


-------------------- 7 


TORTEN 


OKI 


COMPUTERDRUCKER EEE EEE EEE EEE VERS LEBE RE ET 5 


im 


Spider Probe B130 bietet eine zentrale Netzwerkanalyse im Netzverbund 


Netzwerk-Analyse 


Zentrale Über- 
wachung 


eitverzweigte Netze oder 

Netzwerkverbunde las- 
sen sich mit Spider Probe B130 
von Synelec, München, zentral 
überwachen und analysieren. 
Für Segmente, die über Bridges 
oder Router miteinander ver- 
bunden sind, müssen nun nicht 
mehr mehrere Analyzer ange- 
schafft werden. Mit einer Spi- 
der Probe wird das gesamte 
Netz von einer zentralen Ma- 
ster-Station (Analyzer) über 
Bridges und Router hinweg 
überwacht und auftretende 
Fehler lokalisiert. Spider Probe 
agiert in diesem Fall für den 
Analyzer als Client und liefert 
ihm alle entsprechenden Infor- 
mationen. Bei gravierenden 
Fehlern kann sich der Master 
direkt in die Spider Probe des 
entsprechenden Segments ein- 
schalten und die Analysefunk- 
tionen bis hin zum High Level 
Decoding durchführen. ®; 


Novell-Unix-Verbindung 


Keine Hexerei 


ach eigener Aussage be- 
deutet es für Rein Elektro- 
nik, Nettetal, keine Hexerei, 
mit Hilfe der Software PC-TCP 
eine Verbindung zwischen No- 
vell-Netzen und Unix-Rechnern 


32 


herzustellen. Dabei können fast 
alle Standard-Netzwerk-Karten 
eingesetzt werden, wodurch es 
relativ einfach ist, Unix-Syste- 
me mit Novell-Netzwerken auf 
Ethernet-Basis miteinander zu 
verknüpfen. Auf der einen Seite 
befinden sich ein oder mehrere 
komplette Unix-Systeme mit 
Netzwerkanschluß, auf der an- 
deren Seite ein Novell-Server 
mit seinen Workstations. Durch 
eine Verbindung bleiben die 
Funktionen beider Systeme er- 
halten, und gleichzeitig ist der 
Übergang von einem System ins 
andere von jedem Arbeitsplatz 
aus problemlos möglich. 6) 


Unix 


Online für 
Netware 386 


ie multimediale Daten- 

bankmaschine Informix- 
Online wird demnächst als Net- 
ware Loadable Module (NLM) 
für Novells Netware 386 zur 
Verfügung stehen. Damit soll 
Online der erste Datenbank- 
Server für Netware 386 wer- 
den, der Fehlertoleranz und 
OLTP-Leistung im Novell-Netz 
bietet. Der angekündigte Da- 
tenbank-Server kombiniert die 
Funktionen von Online, wie 
beispielsweise die Unterstüt- 
zung von Multithread-Funktio- 
nen, für Unix-Umgebungen mit 
32-Bit-Architektur. Online un- 
terstützt außerdem Multimedia- 


Applikationen auf Basis der 
Netware-386-Umgebung. Da- 
mit lassen sich im Novell-LAN 
Informationsobjekte wie Text- 
dokumente, Grafiken, Spread- 
sheets, digitalisierte Bilder und 
Sprache. 6) 


Dipschalter zur Einstellung der 
Stationsadressen auch im einge- 
bauten Zustand von außen zu 
erreichen. 

Mit ihrer Größe von nur 157 x 
95 mm ist die Karte auch für 
den Einsatz in Laptops geeig- 
net. Die MA-NET/16 ist bei 
Quantek Electronic, Brühl, für 
etwa 500 Mark erhältlich. Im 
übrigen gewährt Quantek auf 
die Karte eine Garantie von drei 
Jahren. 


Kommunikation 


Maxfax 


D: Fax- und Kommunika- 
tions-Karte Maxfax, ver- 
trieben von Impec, Tübingen, 
läßt sich sowohl als Fax-Karte 
als auch als Modem einsetzen. 
In der Praxis bedeutet dies, daß 
die Karte bei ankommenden 
Anrufen automatisch unter- 


Volle 16 Bit bietet die Nachfolge-Version der mc Arcnet-Karte 


Noch mehr vernetzt 


mc Arcnet- 
Karte mit 16 Bit 


V: der mc Arcnet-Karte 
(siehe mc 10-12/90) gibt 
es jetzt mit der MA-NET/16 
auch eine Version mit echtem 
16-Bit-Controller für den AT- 
Bus. Die Karte kann in bus- 
oder sternförmig vernetzten Sy- 
stemen eingesetzt werden und 
besitzt einen eingebauten Ab- 
schlußwiderstand. Wie schon 
bei der 8-Bit-Version sind die 


scheidet, ob der Sender ein Mo- 
dem oder ein Fax-Gerät be- 
nutzt. Im Fax-Modus kann man 
mit Maxfax von und zu jedem 
Telefax der Gruppe 3 Sendun- 
gen empfangen und senden, 
wobei die Daten mit 9600 oder 
4800 Baud übertragen werden. 
Als ein Hayes-kompatibles 
2400-Baud-Modem arbeitet 
Maxfax mit 2400, 1200 oder 
300 Baud und unterstützt 
GEITT V.22bis, V.22, V.21, 
Bell 212A und Bell 103. Zum 
Lieferumfang gehört Software 
und ein Kabel für den Telefon- 


Februar 1991 


anschluß. Maxfax kostet rund 
850 Mark, ist aber nicht von 
der Bundespost zugelassen. ©) 


Netzwerke 


Remote Ether- 
net Bridge 


eu im Produktangebot von 

Dantronic ist der Bridge/ 
Router Remote Ethernet Bridge 
(REB) für Ethernet-LANs (ge- 
mäß IEEE 802.3). Serielle REB- 
zu-REB-Links stellen die Ver- 
bindungen zwischen den ein- 
zelnen Netzen mit einer Ge- 
schwindigkeit von bis zu 2048 
MBit pro Sekunde her. Die Im- 
plementierung von REB erfolgt 
auf der MAC- (Media Access 
Control) Ebene. Diese MAC- 
Dienste unter IEEE ermögli- 
chen dem Router einen Daten- 


Die Remote Ethernet Bridge REB arbeitet mit einer Geschwindigkeit 
von bis zu 2048 MBit/s 


austausch zwischen Netzwer- 
ken mit höheren Protokollen 
wie TCP/IP, DECnet, XNS, ISO 
und anderen. Außerdem arbei- 
tet REB mit unterschiedlichen 
Betriebssystemen und Netzwer- 
ken, beispielsweise mit Novell 
Netware, 3Com 3+, Net One 
von Ungermann Bass und Ban- 
yan Vines. © 


Netzwerke 


Novell-Upgrade 


usammen mit den offiziel- 
len Distributoren bietet 
Novell allen Anwendern ein 
Programm zum Upgrade bereits 
installierter Netware-Versionen 
an. Diese Aktion betrifft die 


fünf verschiedenen Netzwerk- 
Server-Betriebssysteme Netwa- 
re ELS I, Netware ELS II, Ad- 
vanced Netware, SFT Netware 
und Netware 386. Zwei Mög- 
lichkeiten des Umstiegs beste- 
hen dabei: Zum einen ist der 
Wechsel innerhalb eines Be- 
triebssystems auf eine neuere 
Version möglich, beispielswei- 
se von Advanced Netware 2.0a 
auf 2.15. Dafür sind knapp 
2000 Mark statt der rund 7500 
für eines neues System zu zah- 
len. Zum anderen ist es auch 
möglich, von einem Betriebssy- 
stem auf ein anderes zu wech- 
seln, wobei etwa der Umstieg 
von Advanced Netware auf Net- 
ware 386 statt der rund 18500 
Mark für Netware 386 nur etwa 
11300 Mark kostet. Diese neue 
Upgrade-Regelung löst im übri- 
gen die bisherige Netware-As- 
surance ab. (©) 


Der DESK- 


Sieht man genau hin, entdeckt man 

einen leistungsstarken 386SX Prozessor, 
zwei interne Erweiterungssteckplätze und 
ein überaschend scharfes VGA-LCD-Display. 


Netzwerk-Anschluß, FAX und Modem® 


— Kein Problem! 


neuer LAPTOP von FAST 


Auf den ersten Blick ein 


Der FAST LA-50 ist Ihr bester 
Desktop - oder doch ein Laptop? 


Top 


FAST LAPTOP’s gibt | 
es ab DM 3.999. 


Erapsn Sie Ihren Händler, 


oder rufen Sie uns einfach an. 


CMTE-FAST Datensysteme GmbH - Grünwalder Weg 28 . D-8024 Oberhaching 
Germany - Telefon 089/613 10 81 - Telex 5 24 376 - FAX 49 89/ 613 61 71 


-ebruar 1991 


Für eilige Anfragen: FW -Kontaktkarten verwenden 


MFAST 


33 


Meßdaten auf 
DAT-Band 


it einer maximalen Band- 

breite von 20 kHz zeich- 
net der von Sony unter der Ty- 
penbezeichnung PC-108M her- 
ausgebrachte Mehrkanal-Daten- 
recorder auf. Beachtlich die 
Bandkapazität: Auf einer zünd- 
holzschachtelgroßen Kassette 
sind über zwei Stunden hinweg 
die Informationen aus acht Ka- 
nälen unterzubringen. 


Backup am 
Henkel 


n jeden PC via Centronics- 

Port anschließbar sind die 
tragbaren 60- bzw. 160 MBpyte- 
Backup-Einheiten von Valitek 
im  Vertriebsprogramm der 
Computer Connections 
Deutschland GmbH. Umfassen- 
de Dienstprogramme erlauben 
auch das selektive Sichern von 
Dateien oder Dateigruppen — 
für 20 MByte benötigt das Sy- 
stem rund fünf Minuten. 


Problemlose 
Hybrid- 
entwicklung 


ntergraph bringt vier Hard-/ 

Softwarepakete für den Ein- 
stieg in das Leiterplatten- und 
Hybriddesign heraus. Hard- 
warebasis eines jeden Paketes 
ist eine vollständig ausgestat- 
tete Einzelbildschirmstation 
2020 aus der Workstationserie 
2000. Der Anwender hat bei 
den Paketen jeweils die Wahl 
zwischen interaktiver Entflech- 


34 


tung und einem vollautomati- 
schen Paket einschließlich Au- 
torouter. 


Support für 
Motorola-Chips 


De zur Schal- 
tungsentwicklung mit 
dem Mikroprozessor 68020 so- 
wie den Mikrocontrollern 
68302 und 68331 von Motoro- 
la kamen jetzt von Hewlett-Pak- 
kard heraus. Sie umfassen die 
nötige Adaptions-Hardware 
plus Assembler/Linker, C-Com- 
piler, Debugger, Simulator und 
Validator, alle unterstützt von 


den Workstations der HP- 
9000/300-Serie. 
Strommessung 


ohne Löten 


peziell zur Reparatur von 
defekten Leiterplatten hat 
ASM-Hioki das Testsystem 
3228 entwickelt. Es erkennt 
Kurzschlüsse auch im Inneren 


Das Leiterplatten-Prüfgerät 3228 
erkennt Kurzschlüsse und hohe 
Ströme 


von KMultilayer-Platinen und 
kann Strommessungen ohne 
Auftrennen des Kupferleiters 
vornehmen. 


Die 4-MByte- 
Disk kommt 


ie Serienproduktion von 4- 

MByte-Floppy-Laufwerken 
im 3V2-Zoll-Format läuft bei Ci- 
tizen auf Hochtouren. Ende 
1991 erwartet das Unterneh- 
men bereits einen Marktanteil 
von 10 Prozent für diese Klasse. 
Die Preise sollen nur um rund 
15 Prozent über denen der 2- 
MByte-Kategorie liegen. 


DUNNEROND 


VMEbus-Power mit dem 
MC68EC030-Prozessor: CPU- 
Karte von Eltec 


VMEbus-Power 


R:“ aufgebaut und damit 
auch unter erschwerten 
Bedingungen einzusetzen ist 
die mit dem brandneuen Moto- 
rola-Prozessor MC68EC030 
ausgerüstete VMEbus-CPU-Kar- 
te von Eltec Elektronik. Dieser 
Prozessor ist eine Variante des 
68030, jedoch ohne integrierte 
Memory-Management-Unit. 


8-Bit-DRAMs 
sparen Platz 


ine neue Familie leistungs- 

fähiger Low-power-CMOS- 
DRAMs in der günstigen 128 K 
x 8-Organisation bringt Vitelic 
Semiconductor heraus. Diese 
bei Tekelec Airtronic erhältli- 
chen Chips halbieren die Zahl 
der bisher notwendigen und zu 
4 Bit konfigurierten Speicher- 


bausteine. Das wirkt sich posi- 
tiv auf die Systemzuverlässigkeit 
aus und hilft zudem, die Leiter- 
plattengröße zu reduzieren. 


EPLDs immer 
schneller 


in neuer EPLD-Baustein 

(85C090) mit einer Durch- 
laufverzögerung von nur 15 ns 
kommt aus den Intel-Labors. 
Mit dieser Geschwindigkeit ist 
der Baustein rund doppelt so 
schnell wie bisherige Chips die- 
ser Kategorie. Das 40polige 
CMOS-Bauelement schafft da- 
mit bis zu 50 MHz. 


TV-Videosignal 
im Computer 


2: Verarbeitung von Video- 
und Grafiksignalen, die in 
PAL- oder NTSC-Standard vor- 
liegen, eignet sich der von In- 
terquad herausgebrachte VGS- 
Videografik-Controller. Ein ei- 
gener 82786-Prozessor über- 
nimmt dabei die Umsetzung der 
Daten in das RGB-Format. 


Die Miniatur-Transceiver der 
AT-Serie lassen sich auch noch 
auf kleinstem Raum unter- 
bringen 


Mini-Netzwerk- 
Transceiver 


D: beim Systemhaus 3D 
erhältlichen Netzwerk- 


Transceiver AT-MX10 und AT- 
210T lassen sich auch bei un- 
günstigen Platzverhältnissen 
gut installieren. Sie sind damit 
auch für Nachrüstungen mit 
Thin-Net- oder Twisted-Pair- 
Leitungen geeignet. Auf die An- 
schaffung von AUI-Kabel kann 
man somit verzichten. 


Februar 1991 


Datensicherung 


1,3 GByte auf 
\Magnetband 


uf einer DAT-Kassette mit 

den Maßen 73 x 10 x 
54 mm speichert das Backup- 
System DAT 1300 von Digi Da- 
ta auf einem vier Millimeter 
breiten Magnetband bis zu 1,3 
GByte Daten. Die Daten wer- 
den in dem von Hewlett-Pak- 
kard und Sony entwickelten 
DDS-Format aufgezeichnet, wo- 
durch der Austausch von Kas- 
setten mit anderen Laufwerken 
und Rechnersystemen möglich 
ist. Das DAT 1300 Backupsy- 
stem ist mit je einer SCSI- und 
SCSI-2-Schnittstelle ausgerü- 
stet. Ein komplettes Subsystem 
für Personal Computer kostet 
rund 4900 Mark, mit SCSI- 
Hostadapter und Software rund 
6000 Mark. In Deutschland 
wird das Back-upsystem von 


PDV-Systeme, Bad Oldesloe, 
ausgeliefert. 6) 
/ideografik 

Eine neue 
Generation 


ie neue Videografikkarte 

Targa+ von True Vision 
bietet eine relativ preiswerte 
Möglichkeit, Videobilder auch 
auf dem Personal Computer ab- 
laufen zu lassen. Die Karte paßt 
n jeden PC- oder MCA-Steck- 
platz und verarbeitet 16- oder 


Das Board MC-GPIB macht aus einem MCA-System einen 
Hochleistungs-Controller 


32-Bit-Bilder in sendefähiger 
PAL- oder NTSC-Qualität. Au- 
ßerdem ist auf der Karte ein 
Coder/Decoder integriert. 
Wird eine Videoquelle ange- 
schlossen, können Bilder im 
Rechner bearbeitet und direkt 
als S-VHS-, Composite- oder 
RGB-Signal ausgegeben wer- 
den. Mit der Targa+ sind 16,7 
Millionen Farben darstellbar, 
die Auflösung beträgt 1024 x 
768 interlaced oder 768 x 576 
non-interlaced. Da die Karte zu- 
sätzlich mit einer VGA-Karte 
verbunden werden kann, ist bei 
allen Anwendungen nur ein 
Bildschirm nötig. Ein sog. Mi- 
xer-Chip auf der Targa+ bietet 
im übrigen neue Video-Effekte 
wie Überlagerungen von Live- 
Bildern und Grafiken, Chroma 
Keying, Blending und Digital 
Keying. Alle 300 Targa-Soft- 
warepakete sind zur Targa+ 
kompatibel, außerdem verfügt 
die Targa+ bereits über einen 
Treiber für Windows 3.0. Die 
Targa+ wird in Deutschland 
von Techex vertrieben, ist ab so- 
fort für 5700 Mark lieferbar. © 


Controller 


Power am Bus 


Der von vielen Computer- und 
Meßtechnikern schon als „Op- 
fer“ des VXIbus angesehene 
IEC-Bus (IEEE-488, GPIB) hat 
nach wie vor seine dominanten 
Anwendungsfelder. Und so las- 
sen sich natürlich auch die mo- 
dernen Rechner sehr gut als 
Bus-Controller einsetzen, was 
vor allem Geschwindigkeitsvor- 
teile bringt. Allerdings benötigt 
man dafür, um sich nicht einen 
neuen Flaschenhals einzuhan- 
deln, eine leistungsstarke Con- 
troller-Interface-Karte. National 
Instruments als Spezialist auf 
diesem Sektor bringt nun ein 
solches Board unter der Be- 
zeichnung MC-GPIB heraus. Es 
verwandelt die Microchannel- 
Systeme wie den PS/2 oder die 
IBM-RISC-Workstation 6000 in 
Hochleistungs-Controller. Zu 
programmieren ist das Interface 
mit eigenen Software-Treibern, 
die von National Instruments 
für alle gängigen Betriebssy- 


stemoberflächen (einschließ- 
lich Windows 3.0) angeboten 
werden. ®, 


Aufrüstung 


Unix-Karte 
TUrr© 


ach Angaben von Edias 

kann ein PC innerhalb von 
17 Minuten in einen Hochlei- 
stungs-Unix-RISC-Rechner um- 
gewandelt werden. Dazu benö- 
tigt man lediglich die Karte 
„Personal Mainframe“ der 
Opus Systems Serie 400 
(400PM) sowie das entspre- 
chende Betriebssystem. Die 
Karte verfügt über einen Hoch- 
leistungsprozessor auf Basis der 
88000 RISC-Architektur von 
Motorola. Der Opus 417 PM ist 
der kleinste Prozessor der Serie 
400 PM und bietet eine Lei- 
stung von 20 MIPS sowie einen 
On-Board-Hauptspeicher von 
bis zu 32 MByte. Während der 
88000 alle Systemfunktionen 
übernimmt, fungiert die ur- 
sprüngliche PC-CPU als I/O- 
Prozessor. Ist der Opus 400 PM 
im PC installiert, können so- 
wohl MS-DOS- als auch Unix- 
Anwendungen simultan laufen. 
Außerdem lassen sich Dateien 
zwischen beiden Betriebssyste- 
men hin- und hertransferieren. 
In Deutschland wird die Karte 
Opus 400 PM für rund 11400 
Mark, exklusiv von der Edias 
KG in Hofheim ausgeliefert. © 


Uber 50 kompatible Produkte aus allen Bereichen lieferbar, z.B.: GSS-GK$, PLOT88 - VGA Grafik & NAG, C.ABACI - Math.Bibl. 


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EINFÜHRUNGS- und UPGRADEAKTION bis zum 15.2.91. 


-ebruar 1991 


Für eilige Anfragen: PfW@ -Kontaktkarten verwenden 


Harald Odendahl & Dipl. Inf. Adrian Spalka 


= Amsterdamerstr. 91 - 5000 Köln 60 


= 2 /7603527 


ax: 0221/7601749 
arz. 02217603527 


35 


TEST 


ep 
{A KYDLERA 


36 N Februar 1991 


Februar 1991 


array: 


Vier MHz mehr sind 
auch bei den SX-Com- 
putern ein Argument vor 
dem Kauf ins Grübeln 
zu geraten: Langen 16 
MHz oder doch lieber 
gleich 20 MHz kaufen. 
Wir haben uns drei Mar- 
kengeräte mit den neu- 
en Prozessoren heraus- 
gegriffen. 

BEREITETE | 


er SX sagt, meint 
MS-DOS. Und 
zwar ein preis- 
günstiges System, 
mit dem man sich den Zugriff 
auf 32-Bit-Software nicht ver- 
baut. So schnell wie ein richti- 
ger 386er braucht das System 
eigentlich gar nicht sein, zumal 
ein richtiger 386er unter MS- 
DOS sowieso nicht zum Zuge 
kommt. Und genau dafür wurde 
der Prozessor gebaut: Hauptsa- 
che die Software läuft, der Rest 
ist gar nicht so wichtig. 

Seit einiger Zeit gibt es jetzt den 
80386SX-Prozessor in einer 
schnelleren Variante, denn In- 
tel legt bei diesem Typ noch 
einmal 4 MHz dazu, so daß ein 
SX-Computer jetzt mit 20 MHz 
getaktet werden kann. Wir ha- 
ben uns drei Computerherstel- 
ler herausgegriffen, die Compu- 
ter mit dem schnellen Prozes- 
sor anbieten. Kyocera ist dabei 
bisher eher durch seine Laser- 
drucker aufgefallen. Jetzt 
kommt mit dem Multilight ein 
Ergonomie-Computer auf den 
Markt. Compaq konnte der Ge- 
schwindigkeit nicht genug be- 
kommen und spendierte dem 
SX-System obendrein noch ei- 


37 


TEST 


nen Cache von 4 KByte. Und 
bei Dell bekommt man einen 
geräumigen Schreibtischcom- 
puter, der für Erweiterungen 
bestens gerüstet ist. 


Kyocera Multilight Illsx 


er leise Piano-Com- 
puter der Firma 
„Computer Elektro- 
nik K. M. Beutler“ 
(siehe mc-Ausgabe 11/90) 
weist schon in eine Richtung, 
die zukünftige PCs gehen wer- 
den: Den Weg der ergonomi- 
schen und anwenderfreundli- 
chen Systeme. Kyocera verfolg- 
te den Weg der anwender- 
freundlichen PCs mit der neuen 
Multilight-Serie weiter. Der er- 


Der Multilight ist nicht nur 
schnell, er schmückt zudem 
auch jeden Schreibtisch. 


ste Vertreter der Aktenordner- 
Computer, der „Multilight 
Illsx“, ist ein 386SX-System mit 
20 MHz Taktfrequenz und ei- 
ner 50-MByte-Festplatte. 

In diesem Test war er der un- 
scheinbarste und geräuschlose- 
ste Computer. Mit seinem Ge- 
häuse blockiert er durch die 
Standfüße gerade mal doppelt 
soviel Platz auf dem Schreib- 
tisch wie der bewußte Ordner. 
Zu hören ist er so gut wie über- 
haupt nicht. Kyocera wollte al- 
lerdings nicht nur einen klei- 
nen und leisen Computer bau- 
en, sondern auch einen schik- 
ken und einen anwender- 
freundlichen. Aufgrund dessen 


38 


ur pad 


| 


000. 

"ueeeeoe. 
v20ee00o. \ 
veeeeooeee ' 


Das Innere bietet nicht viel Platz. 
länger als 280 mm sein. 


wurde auch keine normale In- 
dustrie-Tastatur hergenommen, 
sondern eine eigene Tastatur 
gestaltet. Bei der Multilight-Ta- 
statur ist die vordere Kante ver- 
längert und abgeflacht, so daß 
der Handballen beim Tippen ei- 
ne Stütze hat. Rein subjektiv 
bietet die Tastatur mit dem fla- 
chen Tastenhub ein äußerst an- 
genehmes Tippgefühl. 

Daß bei einem derart kleinen 
Gehäuse bei der Ausbaufähig- 
keit Abstriche gemacht werden 
müssen ist klar. Der Kyocera ist 
jedoch vollständig ausgestattet, 
so daß man für Büroanwendun- 
gen bestens gerüstet ist. Neben 
der Festplatte von Quantum 
stecken im Inneren ein 3%Y2- 
Zoll-Laufwerk, VGA auf der 
Hauptplatine und 2 MByte Ar- 
beitsspeicher. Wahlweise be- 
kommt man das Gerät mit einer 
105-MByte-Festplatte und mit 4 
MByte Arbeitsspeicher. Weite- 
re Einschübe für ein 5Va-Zoll- 
Laufwerk, eine weitere Fest- 
platte oder einen Streamer feh- 


ER: 
Naröbeie 


ins 
IRREBLLELELIILERERLN 


Datenklau keine Chance: Batte- 
rie und CMOS-RAM stecken in 
einem Modul. 


len allerdings. Ein großes Dis- 
kettenlaufwerk kann man je- 
doch mittels eines herausge- 
führten Steckers extern an- 
schließen. 

Zwei ISA-Karten passen in das 
Gehäuse, wenn diese nicht län- 
ger als 280 mm sind. Karten 
mit voller Länge haben auf- 


grund der Gehäusedimension 
keinen Platz. Die Steckplätze 
für die Karten sind genau so gut 
zugänglich wie die des Copro- 
zessors und die der Speicher- 
weiterung auf 4 MByte. 

Der VGA-Chipsatz befindet sich 
auf der Hauptplatine. Er stammt 
von Western Digital bzw. Para- 
dise und kann eine Auflösung 
von 800 x 600 Pixel in 16 Far- 
ben darstellen. Fürs Büro unter 
Windows ist das ausreichend. 
Mehr ist allerdings nicht drin, 
denn Chip-Steckplätze, mit de- 
nen man den Speicher erwei- 
tern könnte, fehlen auf der 


Hauptplatine. Als Monitor 
schaute sich Kyocera einen So- 
ny-Typ mit der bewährten 


Black-Trinitron-Röhre aus, die 
ein exzellentes Bild liefert. Eine 
technische Finesse ist bei Kyo- 
cera noch in der Planung, denn 
bald soll es einen ultraflaches 
LC-Farbdisplay für den Multi- 
light geben. Ein entsprechen- 
der Anschluß ist auf der Rück- 
seite schon vorhanden. 


Februar 1991 


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Kontaktkarte ni 


Zu derin 2 Heft 2/91,5. — , erschienenen Anzeige 


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Produkt und Bestellnummer aDM |ges.DM über Ihr Produkt 


Typ 
H— 
O Datenblatt, Prospekt 
O Katalog 
O Preisliste 
Datum Unterschrift (fürJugendliche unter 18). der Erziehungsberechtigte) (Zutreffendes eintragen und ankreuzen) 


Kontaktkarte 11, 


Zu der in 14 Heft 2/91, Ss. _____—, erschienenen Anzeige 

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© Katalog 
O Preisliste 

Datum Unterschrift (für Jugendliche unter 18 J. der Erziehungsberechtigte) (Zutreffendes eintragen und ankreuzen) 


Kontaktkarte rn 


Zu derin 12 Heft 2/91,5. ___—, erschienenen Anzeige 


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Produkt und Bestellnummer über Ihr Produkt 


Typ 


O Datenblatt, Prospekt 
O Katalog 
O Preisliste 


Datum Unterschrift (für Jugendliche unter 18 J. der Erziehungsberechtigte) (Zutreffendes eintragen und ankreuzen) 


Wenn man sich einen frischen 
Muiltilight auf den Schreibtisch 
stellt, kann man mit diesem erst 
mal nichts anfangen, denn das 
DOS ist noch nicht auf der Fest- 
platte installiert. Wer schon 
einmal eine 4.01-Installation 
hinter sich gebracht hat, und 
dabei keine leere Diskette zur 
Hand hatte, weiß, was das 
heißt. Kyocera liefert jedoch ein 
komplettes Installationspro- 
gramm für MS-DOS 4.01 mit, 
das die Festplatte partitioniert, 
formatiert und das MS-DOS in- 
stalliert. Die Partitionsgrößen 
der Festplatte kann man dabei 
beliebig festlegen. 

Das BIOS des Multilight stammt 
von Phoenix, das auf den Kyo- 
cera-Chipsatz zugeschnitten 
wurde. EMS nach LIM 4.0 ist 
fast schon eine Selbstverständ- 
lichkeit, beim Kyocera kann der 
Speicher über 1 MByte aller- 
dings entweder nur komplett 
Extended oder komplett EMS 
sein. Shadow-RAM steht eben- 
falls nur für das Video- und für 
das normale BIOS zur Verfü- 
gung. 

Zum Thema Datenschutz hat 
Kyocera den Multilight mit ei- 
nem Paßwortschutz versehen. 
Per Paßwortprogramm kann 
man ein beliebiges Paßwort mit 
bis zu 16 Zeichen speichern. 
Der Computer schreibt dieses 
ins CMOS-RAM, und fragt es 
beim Einschalten des Compu- 
ters ab. Nun könnte man auf die 
Idee kommen, die Batterie des 
CMOS-RAMs abzuklemmen, 
woraufhin das Paßwort gelöscht 
wäre. In unserem Multilight 
gibt's jedoch keine Batterie, 
sondern nur eine eingegossene 
Einheit aus Batterie, Uhr und 
CMOS-RAM. Diese auszubauen 
bringt überhaupt nichts, da der 
Computer ohne diese nicht 
bootet und die Setup-Daten 
dank der Kombination CMOS- 
RAM und Batterie erhalten blei- 
ben. In späteren Versionen sitzt 
anstelle dieser Einheit ein 
EEPROM, daß nebenbei noch 
das BIOS enthält. Kyocera kann 
dadurch auch ein Software-Up- 
date des BIOS auf Diskette lie- 
fern. Wünschenswert wäre 


Februar 1991 


noch ein Programm, mit dem 
man wie beim Compag-Compu- 
ter die Tastatur verriegeln 
könnte. 

Alles in allem ist der Multilight 
Illsx ein sehr schöner Compu- 
ter, mit dem es Spaß bringt zu 
arbeiten, und der sich auf ei- 
nem Büro-Schreibtisch eine 
sehr gute Figur macht. Pro- 
grammierer werden ein System 
mit mehr Einbauplätzen für 


Festplatten und Streamer vor- 
ziehen. Aber dafür ist der Kyo- 
cera-Computer eigentlich nicht 
gestaltet, obwohl auf ihm natür- 
lich auch Compiler den Dienst 
versehen. Der Multilight IIIsx 
kostet in der besprochenen Ver- 
sion 6550 Mark, mit 105-MBy- 
te-Festplatte und 4 MByte RAM 
sind es etwa 8800 Mark. Der 
Monitor kostet 1950 Mark. 


Compaq Deskpro 3865/20 


ompags neues SX- 
Kind, der „Deskpro 
3865/20“, sieht ge- 
genüber dem Multi- 
light wieder wie ein normaler 
Computer aus. Allerdings nur 
von außen. Denn im Inneren 
schlummert neben dem SX-Pro- 
zessor, der mit 20 MHz betrie- 
benwird, einCachevon 4 KByte. 


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TEST 


Damit ist er der erste SXer auf 
dem Markt, dessen Inneres mit 
einem Cache aufgemöbelt wird. 
Compaq bezeichnet das als 
„Look Aside Technik“, was was 
ausdrücken soll, das neben den 


Conner und ein 3'%-Zoll-Dis- 
kettenlaufwerk eingebaut. 

Die Tastatur des Deskpro ist im 
wahrsten Sinne des Wortes ein 
ziemlich schweres Kaliber. Der 
Anschlag ist relativ hart, es 


I WED GEHE GEHE Er Co GEN co 
GEM AEEEEED GEHE EU = GENE CENT 


Version ist. Mit diesem Com- 
paq-DOS 3.31 kann man ähn- 
lich wie bei MS-DOS 4.01 Fest- 
plattenpartitionen größer als 
32 MByte anlegen. 

Ähnlich wie der Kyocera besitzt 


Die Steckplätze im Compag-Computer sind gut zugänglich, beim Aufrüsten mit Fremdlaufwerken wird 


es allerdings etwas problematisch. 


Zugriffen auf den Cache gleich- 
zeitig ein Zugriff auf das Sy- 
stem-RAM gestartet wird. Soll- 
ten die gewünschten Daten 
nicht bereits im Cache stehen, 
kommen dann zu den normalen 
Wartezyklen wenigstens keine 
zusätzlichen Wait-States für 
Speicherzyklus hinzu. In unse- 
ren Geschwindigkeits-Tests 
war er auch klar der schnellste 
der hier vorgestellten Compu- 
ter. In unserem Gerät waren 
eine 120-MByte-Festplatte von 


42 


tippt sich darauf ausgezeichnet. 
Der Lüfter des Computers ist 
deutlich zu hören, ist allerdings 
nicht so laut, daß man das Ge- 
räusch als unangenehm empfin- 
den würde. Er ist ungefähr 
gleichlaut, wie der weiter un- 
ten vorgestellte Dell-Computer. 
Compaq liefert zu seinen Com- 
putern DOS 3.3, DOS 4.01 und 
0S/2 in den Versionen 1.1 und 
1.21. Unser Gerät war mit DOS 
3.3 installiert, wobei das DOS 
eine von Compaq angepaßte 


der Compagq-SX einen Paßwort- 
Schutz. Das Paßwort wird beim 
Einschalten des Systems abge- 
fragt, ohne richtige Eingabe 
läuft überhaupt nichts. Beim 
Deskpro kann man jedoch auch 
die Tastatur während des Be- 
triebs sperren, wodurch der bei 
anderen Computern übliche 
Schlüsselschalter nicht mehr 
nötig ist. Zum Verriegeln ruft 
man ein kleines Programm auf, 
das alle Tastendrücke abfängt. 
Erst wenn man das richtige Paß- 


wort eingetippt hat, gibt das 
Programm die Tastatur wieder 
frei. 

Gegenüber den anderen beiden 
Testkandidaten kann man beim 
Deskpro das Gehäuse erfreulich 
einfach Öffnen. Voraussetzung 
dafür ist der goldene Schlüssel, 
den Compaq zum Deskpro mit- 
liefert, und ein 10-Pfennig- 
Stück. Der Schlüssel sperrt über 
einen Riegel das Gehäuse ab, so 
daß die Festplatte für Daten-In- 
teressierte unerreichbar bleibt. 
Das Geldstück braucht man für 
die drei Schrauben auf der 
Rückseite. Danach liegt das In- 
nere offen vor einem. Laut Pro- 
spekt faßt das Gehäuse fünf Ein- 
schübe mit Festplatten, Disket- 
tenlaufwerken und Streamern. 
Nicht-Compagq-Einschübe kann 
man jedoch wie bei Dell zu- 
nächst nur schwer einbauen, da 
Compaq in dem Gehäuse keine 
Standard-Maße für die Einschü- 
be verwendet, sondern speziell 
konstruierte Schablonen zum 
Installieren der Einschübe be- 
nutzt. Die Schablonen kann 
man jedoch nachbestellen. Er- 
schwert wird die Selbstaufrü- 
stung durch brutal fest angezo- 
gene Schrauben im Gehäuse. 
Um eine Karte oder eine Spei- 
cherweiterung einzubauen, 
braucht man im Gehäuse aller- 
dings nichts abschrauben. Die 
vier 16-Bit-Steckplätze, die Fas- 
sungen für drei weitere SIMM- 
Module und der Sockel für den 
SX-Matheprozessor sind ohne 
Probleme zugänglich. Über die 
SIMMs läßt sich der Deskpro 
auf 16 MByte aufstocken. Dann 
werden alle SIMM-Fassungen 
mit 4 MByte-Modulen belegt. 
Zwei MByte Arbeitsspeicher 
sind in der Grundkonfiguration 
mit dabei. 

Eine Grafikkarte gibt es bei 
Compaq ebensowenig wie beim 
Kyocera. Alle Chips für die 
VGA-Grafik sind auf der Grund- 
platine integriert. Zusammen 
mit seinen 256 KByte Video- 
RAM liefert der VGA-Teil die 
normale Auflösung von 640 mal 
480 Pixel in 16 Farben. Einzige 
Besonderheit: Der Chipsatz 
kann zusammen mit dem Moni- 


Februar 1991 


_ OHNE GUTEN RAT 
IST MANCHE 
SCHAFFEN 


NICHT ZU 


Viele Probleme sind nur deshalb 
so schwer zu lösen, weil man zu tief drin- 
steckt. 

In solchen Fällen ist der gute Rat eines 
Außenstehenden oft Gold wert. 

Vor allem dann, wenn der Ratgeber 
mit der Situation vertraut ist, wenn er die 
Entwicklung eines Unternehmens über 
Jahre verfolgt hat und über die erforderliche 
Marktkenntnis verfügt. 


Ob es um eine Finanzierung geht oder 
um die Entwicklung neuer Unternehmens- 
strategien, um Rationalisierung oder Bilanz- 
analyse: Ihr persönlicher Firmenbetreuer bei 
der Sparkasse hat für die meisten 
Ihrer Probleme eine Lösung. 

Anruf genügt. 


Ein Unternehmen der S Finanzgruppe 


Produktname 
Hersteller/Vertrieb 


Gehäuse 
Garantiezeit 
Weiterer Service 
Preis 


Prozessor 
Taktfrequenz 
Hauptspeicher 
Aufrüstbar bis zu 
Bauart 
Gemischte Bestückung 
Zugriffszeit 
Chipsatz 
Bus-Typ 
BIOS-Hersteller 
Steckplätze (davon frei) 

16 Bit 

8 Bit 

Schnittstellen 

parallel 

seriell 

andere 


Videoadapter 


Auf Hauptplatine 


Chipsatz 
Busbreite 
Video-RAM 
Ausbaubar bis _ 


Maximale Auflösung 


Hersteller 

Typ 

Maximale Auflösung 
Diagonale 

Farbe 

Schwenkfuß 

Sitz der Schalter 


Aetniatt- 
ipiatte 


Hersteller 


| 


|_Sons 


Baugröße 

Kapazität (netto) 
Schnittstellen-Typ 
Meßwert Zugriffszeit 
Meßwert Datentransfer 


Diskette 1 
Kapazität 
Diskette 2 


Kapazität 


Dokumentation in 
Seitenzahl insgesamt 
Tastatur 


Ad 


Multilight IIlsx 
Kyocera Electronics 
4000 Düsseldorf 11 
Desktop-Tower 

12 Monate 
24-Stunden-Service 
8500 Mark 


80386sx 
20 MHz 
2 MByte 
4 MByte 
SIMM 
nein 

70. ns 
Kyocera 
ISA 
Phoenix 


2 (2) 


1 
2 
ext. Disk.-Laufw. 
Farb-LCD, Maus 


ja 

Western Digital 
16 Bit 

256 KByte 

256 KByte 

800 x 600 Pixel 


Sony 


VGA 
ja 
14 Zoll 


‚ja 
vorne & seitlich 


Quantum 


3% Zoll 

50 MByte 
IDE (AT-Bus) 
16 ms 


810 KByte/s 


3% Zoll 


1,44 MByte 


Conner 


Deskpro 3868/20 
Compaq Computer GmbH 
8000 München 81 
Desktop 

händlerabhängig 
händlerabhängig 

13350 Mark 


803868x 
20 MHz 
2 MByte 
16 MByte 
SIMM 

ja 

80. ns 
Compaq 
ISA 
Compaq 


4 (4) 


16 Bit 
256 KByte 
256 KByte 


640 x 480 Pixel 


VGA 
ja 
14 Zoll 


3% Zoll 

115 MByte 
IDE (AT-Bus) 
18 ms 


1130 KByte/s 


Mao 


1,44 MByte 


nein 
englisch 


System 320LX 

Dell Computer GmbH 
6070 Langen 
Desktop 

12 Monate 
Techniker vor Ort 
10190 Mark 


80386sx 

20 MHz 

4 MByte 

8 MByte 

SIMM 

nein 

100 ns 

Chips & Technologies 
ISA 

Phoenix 


6.(5) 
2.(2) 


nein 


Western Digital 
16 Bit 

256 KByte 

512 KByte 

800 x 600 Pixel 


VGA 


ja 
14 Zoll 

ja 

ja 

vorne & hinten 


Maxtor 

3% Zoll 

191 MByte 
IDE (AT-Bus) 
15 ms 


790 KByte/s 


zoll 
1,2 MByte 
3% Zoll 


1,44 MByte 


ja 


deutsch 


MF-II 


tor auch Textauflösungen von 
132 mal 25 Zeichen darstellen. 
Den Video-Speicher kann man 
allerdings nicht aufrüsten. 

Das BIOS des Deskpro stammt 
übrigens von Compaq selbst. 
Ein Setup ist nicht in den ROMs 
enthalten, dieses muß man von 
Diskette laden. Unangenehm 
fielen uns dabei die Parameter 
für die Festplaten auf. Man 
kann zwar wie bei anderen 
BIOS-Versionen auch beliebige 
Nummern der Platten eintra- 
gen, über die Parameter der 
Festplatten schweigt sich das 
Setup jedoch aus. Zudem sind 
in den Hilfstexten des Setups 
nur die Festplatten aufgeführt, 
die von Compaq angeboten 
werden. Für alle anderen Typen 
gibt es nur den Hinweis: „An- 
dere Festplattenhersteller kön- 
nen Platten anbieten, die in der 
Liste nicht aufgeführt sind“. 
Selbstaufrüsten mit Festplatten 
anderer Hersteller kann man al- 
so fast vergessen, sofern man 
nicht aus geheimen Quellen 
über die Festplatten-Parameter 
im Compagq-BIOS informiert ist. 
Zum Schluß stellt sich die Fra- 
ge, ob ein SX-Computer mit ei- 
nem Cache überhaupt sinnvoll 
ist. Sicher, unsere Testzeiten 
beweisen, daß der Deskpro 
386s/20 so ziemlich alles an 
SXern und darunter in den 
Schatten stellt, was auf dem 
Markt zu haben ist. Aber eben 
nur die SXer. Ein 386er mit 
Cache oder gar der i486 mit 
seinen verkürzten Befehls-Zyk- 
len können darüber nur lä- 
cheln. Zumal die SXer von Intel 
eigentlich gar nicht für Ge- 
schwindigkeit, sondern für 
Kompatiblität zum 386er zum 
niedrigen Preis konstruiert 
wurden. Und billig ist das Gan- 
ze ja nun auch nicht gerade: 
Unser Grundsystem mit 2 MBy- 
te Speicher und der 60-MByte- 
Festplatte kostet 9220 Mark. 
Hinzu kommt noch der VGA- 
Monitor mit 1810 Mark und 
das DOS für 270 Mark. Das 
Grundsystem mit einer 120- 
MBpyte-Platte kostet 11160 
Mark, eine Erweiterung um 2 
MByte Speicher 1370 Mark. 


Februar 1991 


ehen Sıe 


DD, 
rage View 


Man sieht nichts. Doch es steht fast täglich in der Zeitung. 

Man spürt nichts. Und doch weisen wissenschaftliche Untersuchungen 
immer wieder darauf hin: elektrostatische Felder und elektromagneti- 
sche Abstrahlung bei Monitoren sind Realität. 

Der Anwender muß 
sowohl vor nachgewiesenen 
als auch vor vermuteten schäd- 
lichen Einflüssen geschützt 
werden. Es geht um Ihre h 
Augen, Ihr Wohlbefinden, um 


Ihre Gesundheit allgemein. SIGMA DESIGNS für Macintosh 


SIGMA DESIGNS hat seine Monitore für Desktop-Publishing 
konsequent weiterentwickelt. Ab sofort werden alle Monitore von 
15" bis 21" nur noch strahlungsarm geliefert. Sie entsprechen den 
strengsten schwedischen Empfehlungen (SSI) für Strahlungs-Höchst- 
werte und sind zusätzlich physikalisch wirksam entspiegelt. 

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weitere Vorteile: 

1. Sie schonen Ihre Augen, denn fast alle Monitore arbeiten mit 
einer Bildfrequenz von über 70 Hz. Dies wird durch das SIGMA 
Grafik-System erreicht,einer 
speziell auf den Monitor 
angepaßten Grafikkarte. 

2. Sie finden für jede 
Anwendung den richtigen 
Monitor. Das Spektrum 
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Monitor über den 19"L-View 
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Dell System 320LX 


on den drei Computer 
ist das „Dell System 
320LX“ das größte 
Gerät im Test, und be- 
ansprucht damit einiges an 
Platz auf dem Schreibtisch. Na- 
türlich kann man aus dem Sy- 
stem künstlich einen Tower 
machen, indem man ihn auf die 
linke Seite stellt. Die Festplatte 
macht das mit. Ebenso die Ta- 
statur, deren Kabel erfreulich 
lang ist, und wodurch das übli- 
che „Wie-bringe-ich-das-jetzt- 
auf-dem-Schreibtisch-unter“- 
Spielchen entfällt. Wie bei den 
anderen beiden arbeitet im 
Dell-System ein SX-Prozessor 
mit 20 MHz. Der Computer war 
außerdem mit 4 MByte Arbeits- 
speicher und mit einer 190- 
MByte-Festplatte von Maxtor 
ausgestattet. 

Wie beim Compaq-Deskpro 
wird der Dell-Computer mit 
DOS installiert. Bei uns war das 
MS-DOS 4.01 auf der Festplat- 
te. Weiterhin wird eine Diagno- 
se-Software geliefert, sowie ver- 
schiedene Programme und Trei- 
ber für die VGA-Grafikkarte. 
Die Tastatur des Dell-Systems 
stammt von Cherry und bietet 
den üblichen harten Anschlag. 
Im Betrieb rauscht der Dell- 
Computer zwar hörbar vor sich 
hin, allerdings ohne den Mann 
an der Tastatur damit auf Dauer 
zu nerven. Der Dell macht un- 
gefähr genau so wenig Krach 
wie der Computer von Compaq. 
Der Dell-Computer besitzt kei- 
nen Paßwortschutz wie die bei- 
den anderen Computer. Statt 
dessen findet man bei ihm wie- 
der den wohlbekannten Schlüs- 
selschalter, der die Tastatur ver- 
riegelt. Der Schlüssel schließt 
allerdings nicht das Gehäuse 
ab, so daß man mit einem 
Schraubenzieher bewaffnet den 
Schalter schnell kurzgeschlos- 
sen hat und so an die Daten 
rankommt. 

In ‘seinem Inneren bietet der 
Dell-SX Platz für fünf halbzoll- 
hohe Einschübe, was auch für 
die üppigsten Erweiterungen 
reichen dürfte. Drei der fünf 


46 


Produktname 
7,48 
1,65 
6,48 


Prim 1 

Prim 2 

Sieb des Eratosthenes 
Fibonacci 

Word 13 
Paradox 225 
Harvard-Graphics 785 
MIPS 3,12 
Dhrystone (KDhryst./s) 4,00 


52,95 


mc-Benchmarks 
u 7 Tr Despro 38 “ IR 


I 


Der Dell System 320LX ist das größte Kaliber im Test. Alles ist gut zugänglich, sein Inneres bietet viel 
Platz für Erweiterungen. 


Einschübe sind von außen zu- 
gänglich, wobei in unserem Ge- 
rät dort schon die beiden Dis- 
kettenlaufwerke steckten. Da- 
mit bliebe noch ein Schacht für 
einen Streamer übrig. Die Fest- 
platte ist in einem der verdeck- 


ten Schächte verankert. Auch 
hier bleibt noch Platz für eine 
zweite Festplatte halber Bauhö- 
he. Festplatten und Streamer 
kann man allerdings nicht wie 
gewohnt ganz normal fest- 
schrauben. Im Gehäuse werden 


die Einschübe vielmehr mit 
Führungsschienen angebracht, 
die man bei Dell bestellen muß. 
Sonst macht das Innere einen 
guten Eindruck: An die Steck- 
plätze für die SIMMs kommt 
man gut heran, auch der Copro- 


Februar 1991 


zessor-Sockel liegt frei. Über 
die SIMM-Steckplätze kann 
man den 320LX bis auf 8 MByte 
Speicher auf der Hauptplatine 
aufrüsten. 
Als Videokarte setzt Dell eine 
mit einem Paradise-Chipsatz 
ein. Die Karte bietet 256 KByte 
RAM, und könnte mit weiteren 
acht Chips auf 512 KByte aufge- 
rüstet werden. Dem steht aller- 
dings entgegen, daß die Boh- 
rungen für die Chips zwar vor- 
handen sind, aber keine Sockel 
eingelötet wurden. Wie bei Pa- 
radise üblich, können die Chips 
mit einem Speicher von 256 
KByte Auflösungen bis 800 mal 
600 Pixel in 16 Farben darstel- 
len. Der 14-Zoll-VGA-Farbmo- 
nitor unseres Systems machte 
diese Auflösungen ohne Proble- 
me mit, wenn auch verständ- 
licherweise die Farbpixel der 
Bildschirmmaske die Pixel der 
Karte nicht mehr einwandfrei 
darstellen. 
Im Setup des BIOS, das von 
Phoenix stammt, sind nicht nur 
alle Festplattentypen mit allen 
notwendigen Daten erklärt, 
sondern man kann, wie bei ei- 
nem vernünftigen Computer 
üblich, beliebige Plattenpara- 
meter einstellen. Den Speicher 
über I MByte des Dell-Compu- 
ter kann man ähnlich wie beim 
Multilight beliebig zwischen 
Extended-Speicher und EMS 
aufteilen. Die Dokumentation 
des Dell-Computers ist fast 
komplett in Deutsch, wobei das 
Diagnoseprogramm allerdings 
nicht eingedeutscht wurde. 
Das hier getestete Grundgerät 
mit 2 MByte Arbeitsspeicher, 
einem 5V4-Zoll-Diskettenlauf- 
werk, einem 31%-Zoll-Lauf- 
werk, 190-MByte-Festplatte 
und 14-Zoll-VGA-Monitor ko- 
stet 9180 Mark, eine Version 
mit 4 MByte Arbeitsspeicher 
schlägt mit 9850 Mark zu Bu- 
che. Ein Gerät mit einer 100- 
MByte-Festplatte kostet 8270 
Mark. Das MS-DOS 4.01 kostet 
340 Mark, für die Maus kom- 
men 170 Mark hinzu. 

Henrik Fisch 


Februar 1991 


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Gibt’s das, einen billigen 
Drucker, der trotzdem 
satte 7900 Mark ko- 
stet? Ja, wenn er aus 
dem renommierten 
Hause QMS kommt, 
das so begehrte Post- 
script von Adobe be- 
herrscht, ein flotter 
68020-Prozessor sei- 
nen Druck beflügelt und 
über 2 MByte RAM die 
Bilddaten verschlucken. 


mrer > FR nr 2] 


er amerikanische 
Druckerhersteller 
OMS ist bekannt für 
hochwertige Laser- 
drucker, die von Profis aus 
Druck- und Verlagswesen gerne 
benutzt werden. Da wirklich 
professionelle Laserbelichter 
(im Prinzip auch Drucker) 
leicht Millionenbeträge ver- 
schlingen, ist es kaum verwun- 
derlich, daß die als „Vorabdruk- 
ker“ oft eingesetzten Laserprin- 
ter zwar wesentlich preiswerter 
sind, aber dennoch meist jen- 
seits der privaten Investitions- 
Schallmauer von 10000 Mark 
liegen. Natürlich träumt ein 
matrixgebeutelter Kleinanwen- 
der gerne von der elegant-per- 
fekten Postscript-Welt, bei der 
die Ausdrucke eben chick und 
schön sind. Diesem Wunsch 
trägt jetzt gerade QMS Rech- 
nung, indem deren veritabler 
Laser PS 410 für unter 10000 
Mark beinahe alles bietet, was 
eine anspruchsvolle Textgestal- 
tung heute so erfordert. 

Für eine so hohe PS-Zahl (410) 
trägt die Laser-Maschinerie ein 
enges Gehäuse-Korsett (41 x 19 
x=35 cm, BES H x Tl. Das 
Gewicht beläuft sich auf tragfä- 
hige 11 kg. Der OMS ist so 
kompakt und handlich gelun- 
gen, daß man auf den ersten 
Blick die Öffnung für die Papier- 
zuführung übersieht. Die bün- 
dig schließende Klappe ist an 


48 


(„Juelle 


\Vlanierlicher 
Schriftstücke 


Neu: Der Postscript-Laserdrucker OMS-PS 410 


einer Seite des Druckers ange- 
bracht. Aufgeklappt nimmt die 
Zuführung dank ausziehbarem 
Verlängerungsstück bis zu 50 
Seiten Papier auf. Wer einige 
hundert Schriftstücke pro Wo- 
che bedrucken möchte (emp- 
fohlene Auslastung: 3500 Blatt 
pro Monat), wird mit diesem 
Papiervorrat nicht glücklich 
werden. Hier hilft nur der zu- 
sätzliche Griff in die Geldbörse, 
denn für knapp 600 Mark bietet 
OMS eine spezielle Papierkas- 
sette inklusive Zuführung an, 
die immerhin bis zu 250 Blatt 
Papier faßt. Vier Schrauben rei- 
chen, um die Kassettenzufüh- 
rung an der Unterseite des Ge- 
räts anzubringen. Vorteil: Die 
Kassette verschwindet platzspa- 
rend unter dem Laserdrucker. 


Die normale Papierzuführung 
ist dann übrigens nicht nutzlos, 
sondern kann noch als Einzel- 


blatt-Einzug fungieren. Der 
alltäglich Druckbetrieb offen- 
barte übrigens schnell, daß der 
Standardeinzug zu klein gera- 
ten ist. 

Falls sich im Alltag das Papier 
einmal im Walzwerk verhed- 
dert, sollte man den Papierstau 
nicht hastig entfernen wollen, 
denn an der großen Gehäuse- 
klappe hängen sowohl Papier- 
zuführung als auch -auswurf. 
Wer die Klappe also in der Eile 
zu weit Öffnet, bringt nicht nur 
das unschuldige Papier durch- 
einander, sondern bricht auch 
leicht und ungewollt die Pla- 
stikanbauten des OMS ab. 
Schön gelöst ist dagegen eine 


Klappe, die sich beim Öffnen 
des Gehäuses über die Fotolei- 
tertrommel schiebt, um sie vor 
verderblichen Lichteinfall und 
vor Berührungen zu schützen. 


Alternative Ablage 


Der OMS besitzt trotz seiner 
kompakten Bauweise gleich 
zwei Ablagen. Da wäre zu- 
nächst die sogenannte face- 
down-Ablage an der Oberseite 
des Geräts, bei dem die Doku- 
mente auf den Rücken gedreht 
herauskommen. Für die andere 
Methode kann die geöffnete 
Klappe des Standardeinzuges ei- 
ne zusätzliche Papierablage auf- 
nehmen. In diesem Falle wird 
das Papier mit der Schrift nach 
oben abgelegt, außerdem ist die 
Seite dank des kürzeren Weges 
durch das „Walzwerk“ weniger 
stark aufgerollt. Das ist gerade 
bei etwas stärkerem Papier oder 
bei Etiketten von Vorteil. Aller- 
dings läßt sich diese Ablage nur 
mit sanfter Gewalt wieder ent- 
fernen. Beim Testgerät wies sie 
zudem bereits erste Bruchspu- 
ren auf, verursacht entweder 
durch eine zu hohe Gewichts- 
belastung oder durch die er- 
wähnte unvorsichtige Öffnung 
des Gehäuses -— um zum Bei- 
spiel die kombinierte Trom- 
mel-/Tonereinheit. 

Wenig bedienerfreundlich ist 
das Anzeigefeld mit den Status- 


Februar 1991 


Leuchtdioden: Die Symbole 
ähneln zwar flüchtig jenen 
Sinnbildern, die man auch von 
Kopierern her kennt, aber bei 
näherer Betrachtung läßt sich 
von den Piktogrammen oft 
nicht auf die Bedeutung schlie- 
ßen. Im QMS-Handbuch tau- 
chen diese Symbole leider auch 
nicht auf. Nur eine schwer auf- 
findbare Aufzählung erklärt die 
Bedeutung der gelben und grü- 
nen Leuchtdioden. 


Die QMS- 
Schriften 


Helvetica Condensed 

Helvetica Narrov 

ITC Avant Garde Book 

ITG Bookman Light N 
ITC Zapf Chancery Medium Italic 
ITC Zapf Dingbats 

Garamond Regular 

Palatino Roman 

Times Roman 

Courier i (ir 

New Century Schoolbook Roman 
Symbol 


Ansonsten besitzt der PS 410 
durchweg positive Charakterzü- 
ge. So überzeugen die Ausdruk- 
ke dank des Canon-Druckwerks 
durch eine tadellose Qualität. 
Ganzseitige Rasterflächen wei- 
sen nur leichte Unregelmäßig- 
keiten auf. Lediglich bei großen 
Volltonflächen (schwarz) gibt es 
trotz voll aufgedrehtem Kon- 
trastregler leichte Deckungs- 
schwächen. Doch dagegen sieht 
manch anderer Laserdrucker 
blaß aus. 


Plus für Postscript 


Die gute Druckqualität hat QMS 
noch um einen weiteren Plus- 
Punkt (im wahrsten Sinne des 
Wortes) erweitert. Das soge- 
nannte Postscript-Plus-Konzept 
besitzt auch dieser kleine QMS- 
Drucker. Es besteht in der 
Hauptsache aus fünf Punkten: 


© Adobe Postscript 


® Hewlett Packard PCL Emula- 
tion 


Februar 1991 


33737 +J IJ* ams-Yao 
TEDEE — — 


Hierogiyphen: Welches mag das Online-Zeichen sein? 


© Automatic Emulation Switch- 
ing 

© Simultaneous Interface Ope- 
ration 

® Font- und Emulationskarten 


Die vielfältigen Vorteile von 
Postscript, wie beispielsweise 
die Unabhängigkeit von Geräte- 
typen und Auflösungen, hat mc 
wiederholt beschrieben. Nur ei- 
nes muß beim QMS revidiert 
werden: Das Vorurteil „Post- 
script ist furchtbar langsam“ 
verliert hier seine Substanz. 
Der mit stolzen 16,7 MHz ge- 
taktete 68020-Prozessor macht 
dem Drucker gehörig Dampf, so 
daß der PS 401 selbst bei der 
Textausgabe mit einem 
„schnellen“ Nicht-Postscript- 
Laser mithalten kann (siehe Ta- 
belle). Und das, obwohl Post- 
script einige Zeit für die Gene- 
rierung der Outline-Fonts in der 
gewünschten Schriftgröße be- 
nötigt. Grundsätzlich ist der 
OMS allerdings kein Schnell- 
drucker, denn mit seinen rela- 
tiv langsamen 4 Seiten pro Mi- 
nute ist er nicht gerade für den 
Bürobetrieb mit tausenden von 


Vorsicht: Beim Aufklappen kann 
die Papierablage (links) bre- 
chen. 


Serienbriefen ausgelegt. Dafür 
wären auch seine Unterhaltsko- 
sten zu hoch, denn alle 3500 
Ausdrucke sollte die kombinier- 


gewechselt werden. Es muß 
aber nicht immer eine Neue 
sein, denn Recycling ist bei die- 
sen Kartuschen heute kein Pro- 
blem mehr (Infos: Schmeer Co- 
pytone, Bad Essen). 

Zum Plus-Paket von QMS ge- 
hört die PCL-Emulation (auch 
HP-Laserjet-Emulation ge- 
nannt), da nicht alle Program- 
me das Postscript-Format unter- 
stützen. Und Automatic Emula- 
tion Switching heißt die einge- 
baute Automatik, die den An- 
wender von der lästigen Um- 
schalterei zwischen den Emula- 
tionen bewahrt. Mindestens 
ebenso nützlich erwies sich die 
Simultaneous Interface Opera- 
tion. Mit dieser Software steu- 
ern Sie die Druckaufträge, die 
simultan an die drei Drucker- 
Schnittstellen (seriell, parallel, 
Apple-Talk) verteilt werden 
können. Weitere Programme, 
beispielsweise zur Ausgabe von 
ASCII-Textdateien oder zur Er- 
zeugung einer Bildschirm-Hard- 
copy, liegen dem PS 401 bei. 
Und das sowohl für MS-DOS- 


als auch für Macintosh- 
Rechner. 
Das Postscript-Plus-Konzept 


wird abgerundet durch die Er- 
weiterungs-Slots des Systems. 
So läßt sich beispielsweise der 
Arbeitsspeicher des Druckers 
durch eine Einsteckkarte auf bis 
zu 6 MByte RAM aufrüsten. 
Zwei andere Schlitze nehmen 
die Font-Cartridge (im Hand- 
buch unverständlich mit „Kas- 
settenplatten“ betitelt) und ei- 
ne HPGL-Emulationskarte auf. 


Zusammengedruckt 


Auf den Punkt gebracht besitzt 
der OQMS ausgezeichnete 
Druckquaiitäten, vernünftige 
Ausstattung (Software, Fonts) 


te Toner-Drucktrommel (Ko- und erfreuliches Ergänzungs- 
stenpunkt: rund 270 Mark) aus- potential (Speicher, Karten, 
Eu 


Kassette). Mit automatischer 
Emulationswahl und simultaner 
Schnittstellen-Steuerung zeigt 
sich der PS 401 up-to-date. 
Günter Sternberg/rm 


Probetext 215 s 
Seiten pro 
Minute 2.3 
Probegrafik 190 s 


Zum Vergleich: 
Kyocera F-1200 
(ohne Postscript) 
Probetext 184 s 
Seiten pro 
Minute 2.6 
Probegrafik 185 s 


QMS-PS 410 
QMS GmbH, 
4000 Düsseldorf 1 
7900 Mark 


Produktname 
Hersteller 


Preis 
Gehäuse 
Maße 
Gewicht 
Postscript 
(von Adobe) ja 

Emulation HP Laserjet II 
(HP-PCL Level 4) 
Canon LBP-LX 
Laser 

ab 4 Punkt 

hoch, quer 

300 dpi 

deutsch 


41 x 19 x 35 cm 
11 kg 


Druckwerk 

Drucktechnik 
Schriftgrößen 
Druckrichtung 
Auflösung 
Handbuch in 
Seitenzahl 250 
Speicher 2 MByte 
Ausbaubar bis . 6 MByte 
Drucker- 


Kabel dabei 

Schnittstellen 
Centronics ja 
RS 232 ja 
Apple-Talk ja 


nein 


Drucktrommel 
Lebensdauer 
(Toner) 
Maximales 
Papierformat 
Maximale 
Blattanzahl 50 
Optionen Papierkassette 
mit 250 Blättern 


organisch 
3500 Seiten 
216 x 356 mm 


Preise für 
Toner/Entwickler- 
Trommel 270 Mark 
Papierkassette 560 Mark 
Speicher- 
erweiterung 
1 MByte 

2 MByte 

4 MByte 


1650 Mark 
2200 Mark 
3400 Mark 


49 


RE: 


Vision der 90er Jahre: 
Die Minis sind tot, die 
Mainframes ausster- 
bende IMammuts und 
die Workstations vertei- 
digen tapfer das Terrain 
gegen die anstürmen- 
den Personal Compu- 
ter. Wird es so kom- 
men? Branchenkenner 
äußern ihre Einsichten 
und Ausblicke. 


Der re] 


ine Million Instruk- 
tionen in der Minute 
(MIPS) sind teuer 
und preiswert wie 
nie zuvor: Für die Prozessorlei- 
stung eines Mainframe zahlt 
man über 200000 Mark für 
1 MIPS. Dagegen arbeiten die 
Microprozessoren in Desktop- 
Computern richtig preiswert: 
etwa 2500 bis 4500 Mark ko- 
stet hier die gleiche Leistungs- 
einheit. Das ist eine Preisschere 
von beinahe 1:100, die sich 
nach Ansichten von Computer- 
experten in den 90er Jahren 
noch weiter öffnen wird. So 
prognostizieren sie, daß Mikro- 
prozessoren bei 250 MHz Takt- 
frequenz durchaus bald 1000 
MIPS leisten könnten. Dann 
wäre ein 1 MIPS des Personal 
Computers rund 300mal preis- 
werter als jenes der Großrech- 
ner. Übrigens will Intel bis En- 
de 1991 die neue Version des 
486-Prozessors mit 50 Mega- 
hertz Taktfrequenz ausliefern. 
Ein PC mit diesem Prozessor 
dürfte von der Leistung her 
rund 30 mal schneller sein als 
die alte VAX 11/780 von DEC, 
Urvater der Minis. 

Folgt aus diesem Zahlenspiel 
schon der Schiuß, daß sich die 
Ära der elektronischen Dino- 
saurier ihrem Exitus nähert? 
Wo sogar schon IBM seine Mar- 
keting-Anstrengungen in ein 
Heimcomputer-Modell (PS/1) 
steckt? Glaubt man den Mana- 
gern aus der Branche, dann ha- 
ben auch künftig noch sämtli- 
che Systemwelten ihre Exi- 


50 


Kampf der 
Systeme 


Trendset: Was geht vor im Computermarkt? 


we. 
x 


rum Februar 1991 


stenzberechtigung. Sogar die 
bereits totgesagten Minicompu- 
ter könnten eine Rennaissance 
erleben. 

Die wirtschaftliche Lage der Fir- 
men spricht allerdings eine an- 
dere Sprache. Zugegeben, die 
Krise der US-Wirtschaft trägt 
zur schwierigen Lage der ameri- 
kanischen Computerbranche 


bei, doch die finanziellen Ein- 
brüche der solide geglaubten 
„Blue Chips“ wie Hewlett Pak- 
kard (HP) oder Digital Equip- 
ment (DEC) deuten auch auf 


Februar 1991 


grundsätzliche Absatzschwä- 
chen. „Falls der ruinöse Preis- 
kampf in der Computerindu- 
strie nicht bald zu Ende geht, 
werden sich die Unterneh- 
mensgewinne bald nachhaltig 
verschlechtern,“ warnte Eber- 
hard Knoblauch, Deutschland- 
Chef von HP. Schon jetzt sackte 
bei HP trotz gesteigerter Umsät- 
ze (weltweit von 5,52 auf 6,1 
Milliarden Dollar) der Gewinn 
um beinahe 30 Millionen auf 


„Die 90er werden die 
Ära der Mikrocomputer.“ 


Manfred Köhler, Direktor 
Produktmarketing der NCR 
GmbH, Augsburg. 


359 Millionen Dollar ab. DEC 
mußte sogar im jüngsten Quar- 
tal gegenüber dem Vorjahr 81 
Prozent Ertragsrückgang (von 
150,8 Millionen auf 26,2 Mil- 
lionen Dollar) hinnehmen. An- 
dere Hersteller, die sich fast 
ausschließlich mit dem Verkauf 
von Personal Computern und 
Stand-Alone-Rechnern befas- 
sen, geht es dagegen blendend. 
Beispiele sind hier Dell, Apple 
oder Compaq. Dell besitzt nach 
eigenen Angaben bei den Um- 
sätzen mit 80386-Computern 
in Deutschland rund 30 Prozent 
Marktanteil, verzeichnete im 
dritten Quartal nach einem in- 
ternationalen Umsatzanstieg 
von 43 Prozent auf 136,7 Mil- 
lionen Dollar einen Rekordge- 
winn von 0,34 Dollar je Aktie. 
Compaq dagegen hat 1989 in 
Deutschland 489 Millionen 
Mark erwirtschaftet, was einem 


Suns neuestes Desktop-System SPARCstation 2 bietet standardmäßig 
16 MByte Hauptspeicher und neue, schnellere Grafikchips (GX). Die 
Versionen GS und GT dieser Workstation bieten 24-Bit- und 3D- 


Grafik. 


Legende 


Quelle: DNS-Softsel 


Betriebssysteme: Die prognostizierte Entwicklung der Marktanteile 


bis 1993. 


wertmäßigen Marktanteil von 
insgesamt 8,4 Prozent ent- 
spricht, dicht gefolgt von Apple 
mit 8,2 Prozent (6,4 Prozent 
Marktanteil bei den Stückzah- 
len; Quelle: Dataquest). In die- 
sem Jahr wuchs der Markt für 
Personal Computer mit 80386- 
Prozessor derart, daß Compaq 
sich bereits über einen Markt- 
anteil von 9,5 Prozent im er- 
sten Halbjahr freuen konnte. 
Trotzdem scheint es in der 
Compag-Zentrale in Houston 
Überlegungen zu geben, dem 
neuen Trend zur RISC-Worksta- 
tion unter Unix zu folgen. Laut 
„Wall Street Journal“ wolle sich 
Compaq zwischen den Prozes- 
soren der Firmen MIPS 
(RX000) und Sun Microsystems 
(SPARC=„Scalable Processor 
ARChitecture“) entscheiden. 

Schon mittelfristig wird ein har- 
ter Konkurrenzkampf zwischen 
den High-End-PCs für um die 
20.000 Mark und den preiswer- 
ten Einstiegsmodellen der 
Workstations geben. „Die Prei- 


se für Workstations werden 
sich in den nächsten drei Jah- 
ren an jene für professionelle 
Personal Computer (386/486) 
angeglichen haben,“ sind sich 
Wolfgang Wittmer, Marketing- 
leiter für Organisation und Pla- 
nung bei Digital Equipment, 
und Dell-Manager Thomas 
Zanzinger einig. Droht dann 
nicht die Pleite? Wittmer: „Das 
Geld werden die Hersteller 
dann mit ihren Dienstleistun- 
gen verdienen. Sie werden bei 
Fragen der Integration von 
Computersystemen in Netz- 
werk, Firma und Geschäftsab- 
lauf beratend tätig werden, 
Konzepte ausarbeiten und um- 
setzen und die Systeme schließ- 
lich auch warten.“ Schon jetzt 
gäbe es die ersten Bemühungen 
von Herstellern, ihren Kunden 
sämtliche Systemkomponenten 
bis hin zur Software zu besor- 
gen und zu pflegen. 

Und der Wettbewerb wird mör- 
derisch, betrachtet man die Rie- 
ge der Konkurrenz: Gestandene 


51 


SPARC mobil 


Laptop-Spezialist Toshiba hat als er- 
ster Hersteller der Welt einen tragba- 
ren Computer vorgestellt, dessen 
RISC-Mikroprozessor mit der 
SPARC-Architektur arbeitet. Die Ent- 
wicklung des „SPARC LT“ war von 
Sun Microsystems initiiert worden, 
so daß der Laptop auch deren Be- 
triebssystems SunOS (Unix) mit der 
so vorbildlichen, mausgesteuerten 
Benutzeroberfläche besitzt. 

Gehäuse und Gewicht (7,8 Kilo- 
gramm) des Toshiba LT erinnern 
stark an die 386er PC-Laptops aus 
gleichem Hause, doch mit der kerni- 
gen Leistung von 13,2 MIPS ist der 
SPARC-Rechner der wahre Bolide 
unter den Tragbaren. Auch die Aus- 
stattung mit 8 MByte Hauptspeicher 
(bestehend aus 4 MBit DRAMs; 
max. 40 MByte RAM on board), 180 
MByte Festplatte, 64 KByte Hardwa- 
re-Cache läßt manchen Desktop- 
Konkurrenten vor Neid erblassen. 
Doch in der Unix-Welt hat weniger 
Ausstattung auch kaum Sinn, denn 
der Platzbedarf ist enorm. 

Die grafische Oberfläche des SunOS 
erfordert ein spezielles Display: Tos- 
hiba hat deshalb eine immerhin 12 
Zoll große Flüssigkristallanzeige (Ak- 


PC-Anbieter haben plötzlich 
beide Welten im Programm, 
Atari kommt mit der preislich 
attraktiven Workstation ATW 
und weitere Anbieter bringen 
Clones der SPARC-Technik, 
möglich geworden durch die Li- 
zenzfreigaben seitens Sun Mi- 


„Jeh sehe einen Konflikt der 


Namen, nieht der Systeme.“ 


Alwin Stumpf, Geschäftsführer 
von Atari Deutschland, Raun- 
heim. 


52 


tivmatrix) entwickelt, die erstaunli- 
che 1152 x 900 Bildpunkte darstel- 
len kann. 

Zum SPARC LT gehören auch noch 
eine Maus und ein 3 1/2-Zoll-Disket- 
tenlaufwerk (1,44 MByte). Im Innern 
stecken sogar noch zwei Erweite- 
rungs-Steckplätze (Sbus und Mo- 
dem). Ein Ethernet-Anschluß besitzt 
der LT standardmäßig. 

In Japan wird der potente Laptop für 
fast zwei Millionen Yen angeboten. 
Das sind ungefähr 13000 US-Dollar 
oder rund 20000 Mark. Damit ko- 
stet diese reisetaugliche Workstation 
soviel wie Toshibas 386er-Laptop 
mit Farbdisplay (siehe mc 1/91). Die 
gleiche Anzeige (mit 256 Farben 
gleichzeitig) kann sich übrigens 
auch der SPARC-Käufer (gegen Auf- 
preis) bestellen (bei Toshiba in 4040 
Neuss). 

Als Einsatzgebiet sieht der japani- 


‚sche Hersteller Computer Aided De- 


sign/Manufacturing (CAD/CAM), 
Desktop Publishing und Software- 
Entwicklung. An Programmen laufen 
auf dem LT (der auch das Kürzel 
AS1000/L10 trägt) alle rund 2100 
Softwarepakete, die für SPARG ent- 
wickelt wurden. 


crosystems und die Entwick- 
lung eines kompatiblen Chip- 
satzes von LSI Logic. So bieten 
jetzt Firmen wie Chicony (Tai- 
wan), CompuAdd (USA), DCM 
Data Products (Indien), Hyun- 
dai (Korea), Intelecsis (Mexico), 
Matsushita/Solbourne (Japan/ 
USA), Northgate Computer Sy- 
stems (USA), RDI (USA), Sampo 
(Taiwan), Tatung (Taiwan) und 
Twinhead International (Tai- 
wan) eine SPARC-Workstation 
an. 

Teilweise liegen die Preise be- 
reits unter 20000 Mark. Und 
auch Sun Microsystems selbst 
dreht an der Preisschraube (sie- 
he unten). Doch das soll keine 
Kampfansage an die PC-Welt 
sein. Edward Zander, stellver- 
tretender Leiter der Marketing- 
abteilung von Sun Microsy- 
stems: „Einige Leute würden es 
begrüßen, wenn wir in den PC- 
Markt einsteigen würden. Doch 
da wollen wir gar nicht hin.“ 
Auch die Firma MIPS Computer 
Systems will zweigleisig fahren 
und die Workstations als Server 


Voll kompatibel zu Sun-Workstations: Der erste Laptop mit RISC- 
Prozessor (SPARC-Chipsatz) unter Sun-OS. Der tragbare Bolide 
stammt von Toshiba und kostet um die 20 000 Mark. 


Legende 


# Sun 

[] Intergraph (Clipper) 
Eee mis) 

EI] scı mirs) 

EI em Fıos) 

& sonstige 


Quelle: IDC 


Weltweite Anteile am RISC-Workstationmarkt in 1989. 


für PC-Netzwerke verstanden 
wissen. Man bemühe sich dar- 
um, so Geschäftsführer Chuck 
Boesenberg, die PC-Anbieter 
zu überzeugen, die MIPS-Pro- 
zessorarchitektur in ihre Syste- 
me zu integrieren. 


Ein Konflikt der Namen 


Alwin Stumpf befaßt sich als 
Geschäftsführer von Atari 
Deutschland zwangsläufig mit 
verschiedenen Computerwel- 
ten, denn mit den Modellen ST, 
PC, und ATW hat Atari Vertre- 
ter der Prozessorwelten 
68000er (von Motorola), 
80x86er (von Intel) und T800 
(Transputer-Chip von Inmos) 
im Programm. Im zunehmen- 
den Konkurrenzkampf der 
Computerwelten sieht Stumpf 
allerdings keinen Konflikt der 
Systeme, sondern der Namen. 


Seine Erklärung: Der Personal 
Computer wird nicht irgendwo 
zentral aufgestellt, sondern von 
einzelnen Personen autonom 
am Schreibtisch benutzt. Solche 
Systeme besaßen Anfang der 
80er Jahre noch wenig Rechen- 
leistung. Allerdings wird des- 
halb heute noch von der Nut- 
zung (dem „persönlichen“) auf 
die Leistung (= schwach) ge- 
schlossen. 

Workstations hingegen sollten 
durch Verlagerung von grafi- 
schen und speziellen Rechen- 
funktionen vom zentralen 
Großrechner (Mainframe) hin 
zum Arbeitsplatz dafür sorgen, 
daß der Hauptrechner entlastet 
werde — und der Anwender sei- 
ne Änderungen und Eingaben 
damit auch schneller am Bild- 
schirm sehen kann. Allerdings 
wird auch bei den Workstations 
noch immer von der Anwen- 


Februar 1991 


Das Client-Server-Konzept 


In der Welt von Bürokommunikation 
und Netzwerken macht immer häufi- 
ger das „Olient-Server-Konzept“ von 
sich reden. Was steckt dahinter? 
Nun, vereinfacht ausgedrückt sind 
Server (Mainframes, Minis...) ja je- 


ne potenten Computer, die Herz und‘ 


Zentrale eines Netzwerkes darstel- 


len. An ihm hängen mehr oder weni- 


ger intelligente Computer (früher 
Terminals), die sich Software, Da- 
ten, Festplattenspeicher und Zugang 
zur weiteren Pheripherie ‚beim Ser- 
ver besorgen. 

Im Client-Server-Konzept ist der 


Client (Kunde), der über Netzwerk 
mit dem Server verbunden ist, ein 
intelligenter Computer, der bereits 
über eine gute Ausstattung und Re- 
chenkapazitäten verfügt. Deshalb 
stellt er selber die rechenintensive 
grafische Benutzeroberfläche (ergibt 
kürzere Reaktionszeiten) und über- 
nimmt auch die eigentliche Verarbei- 


‚tung der Daten. Der Server dient in 
diesem Konzept als Pool für Daten 


(große Festplattenkapazität) und als 
Service-Zentrale für die Zugänge zu 
Peripherie und Wide-Area-Networks 
(WAN). ! 


Im Client-Server-Modell werden die Anwendungen aufgeteilt: 
Grafische Oberfläche und Datenverarbeitung laufen aufdem 
Client, der über ein LAN mit einem Server verbunden ist. Jener 
liefert die Daten ‚und Service-Verbindungen (Druck, Kommuni- 
kation). 


dung (Grafik, Rechenoperatio- 
nen) auf die Leistung (= stark) 
geschlossen, was vor wenigen 
Jahren ja auch noch zutreffend 
war. 

Laut Stumpf seien die unter- 
schiedlichen Begriffe PC und 
Workstation als Sinnbild für ei- 
ne Leistungskategorie inzwi- 
schen längst überholt. Jeder 
Personal Computer mit Prozes- 
soren ab 80386 oder 68030 er- 
fülle die Leistungskriterien frü- 
herer Workstations spielend. 
Im Gegenteil: Einige Compu- 
ter, die auf dem Markt als lei- 
stungsstarke Workstations an- 
gepriesen würden, erreichten 
gerade mal das Leistungsniveau 


Februar 1991 


eines guten 80286. Darum se- 
he der Atari-Geschäftsführer ei- 
ne Überlebenschance der 
Workstations nur noch bei sehr 
speziellen Aufgaben wie auf- 
wendige Simulations- und Gra- 
fikberechnungen. Für solche 
Anwendungen sei auch die Ata- 
ri-Transputer-Workstation 
(ATW) gedacht. 


Trend zur Workstation 


Selbst solche „Nischenrech- 
ner“, die nur ganz spezielle An- 
forderungen erfüllen, werden 
stärker als bisher mit Standard- 
komponenten arbeiten, vermu- 
tet Manfred Köhler, Direktor 


Für eilige Anfragen: PM WS -Kontaktkarten verwenden 


MULTIMETER MIT 
RS-232 ANSCHLUSS 


Meßwerterfassung 
automatische Prüfsysteme 
Produktion 
Qualitätssicherung 
Forschung + Entwicklung 
Labor-Automatisierung 


Mit den beiden RS-232 System-Multimetern 
3487 und 7130 stehen die z.Zt. wohl preis- 
wertesten automatischen Meßsysteme über- 
haupt zur Verfügung, die auch anspruchsvolle 
Aufgaben der Meßwerterfassung über große 
Wertebereiche und mit hoher Genauigkeit 
bewältigen. Sowohl im manuellen, wie auch 
im Rechner-Betrieb zeigt die Digital-/Ana- 
log-Anzeige laufend das aktuelle Meßergeb- 
nis an. Während das 3487 mit seinen handli- 
chen 162 x 80x 30 mm in jeder Jackentasche 
Platz findet (9 V Batterie-Betrieb), ist das 
7130 (210 x 85 x 280 mm, 1,8 kg, 220 V Netz) 
als portables Instrument für vorwiegend sta- 
tionären Einsatz bestimmt. 


Meßbereiche (beide Instrumente): 
DC: 400 mV...1000 V, 
AC: 400 mV,,...750 Vyyn 
Widerstand: 400...40 M, 
f: 45 Hz... 40 kHz, 
400 mA...20 A, 
400 MA,yr.-20 A, 
Diodentest 
Durchgangstest 


Die Daten-Übertragung beim 3487 erfolgt 
durch laufende Meldung des Meßwertes im 
eingestellten Meßbereich. Das große 7130 
kann zusätzlich vom Rechner aus komplett 
ferngesteuert werden und verfügt über einen 
zusätzlichen Leistungsmeßbereich. Einfache 
Software-Ansteuerung z.B. aus BASIC- oder 
PASCAL-Programmen heraus, große, kontra- 
streiche LCD-Displays mit Digital- und Ana- 
log-Anzeige (Bar-Graph) sowie griffige Be- 
dientasten zeichnen die Geräte aus. 


RS-232 System-Multimeter komplett mit 
Handbuch, PC-Anschlußkabel und Software: 


3487-D Pocketsize ...... 340,-"/387,60 
7130 Tischgerät.........- 850*,-/969,- 


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Taf 


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PROGRAMMER 


Der Universelle 


UP-200 
integrierte UV-Löschlampe, für: EPROMs, 
Single-Chip-uPs (87 xx), EEPROMs, Cypress 
PROMss, updatebar bis 32 MB Chips, 5 ZIF- 
Sockel, 220 V Netz, mit RS-232 PC-Anschluß 
und Software, erweiterbar durch optionale 
Module (Gang, Mem-Cards, Mot-uPs). 


SA-20 
Dieser Hochleistungs-Programmer setzt Maß- 
stäbe in Preis, Leistung und Komfort: 100 frei 
definierbare MACROsS = individuelle Ein- 
stellungen für Labor und Fertigung, für Groß- 
serie, Kleinserie oder Einzelstücke. Program- 
mierleistung bis 80.000 EPROMs/Monat, 
9 Sockel, alle denkbaren Belegungen von Bin 
Split, Set und Gang-Programmierung wähl- 
bar, LCD-Display + Keyboard, PC- und Stand 
alone Betrieb, ser + par Schnittstellen, 1 MBit 
Speicher, bis 32 MBit ausbaubar, Quick Pulse 
Algorithmus: 8 x 1 Mbit in 40 Sekunden(!), 
intell. A9-Identifikation, Upgrades per Soft- 
ar " 32 MBit, 220 V, Manual + PC-An- 
schluß. 


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PC (Karte), starker Screen-Editor: Fuse-Map, 
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Info in Bibliotheken auf Disk), bis 40-pin De- 
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53 


RE: 


Produkt-Marketing der Augs- 
burger NCR GmbH. Er sieht für 
die 90er Jahre die Blütezeit der 
Standardisierung heranreifen. 
Köhler: „Die Systeme werden 
so leistungsfähig werden, daß 
man im Standard alle wesentli- 
chen Anforderungen abdecken 
kann. Das nächste Jahrzehnt 
wird die Ära der Mikrocompu- 
ter werden. Die Minis sind 


out.“ 
Workstations verlieren ihre Exi- 
stenzberechtigung deshalb 


trotzdem nicht, so Köhler, da 
die High-End-PCs ihnen nicht 
in jedem Falle das Wasser ab- 
graben können. So sieht auch 
der NCR-Manager mit der Ent- 
wicklung von Workstations, die 
kompatibel zu SPARC sind, den 
Trend zu einem weitverbreite- 
ten Standard. 

Die Konflikte zwischen den 
Rechnerwelten sieht NCR nur 
dann, wenn diese Welten nicht 
aufeinander abgestimmt wer- 
den. Eine objektkompatible 
Rechnerwelt, in der sich An- 
wendung und Dokument dem 
Anwender immer gleich prä- 
sentieren, sollte vom Laptop bis 
zum Super-Parallelrechner rei- 
chen. NCR setzt hier auf offene 
Standards wie Unix V.4 und 
Prozessoren von Intel. Köhler: 
„Falls die Leistung eines Sy- 


„Herstellereigene Betriehs- 
systeme hahen keine 


Überlebenschanee.“ 


Michael Peter Ammel, 
Geschäftsführer der 
Dell Computer GmbH, Langen. 


54 


stems ausgeschöpft sein sollte, 
wird aufgerüstet oder einfach 
das nächstgrößere System in- 
stalliert. Konflikte oder größere 
Umstellungen bleiben aus.“ 


Kampfpreise für SPARC 


Ulrich Maurus, professioneller 
Computertrainer aus Wiesba- 
den, wird bald mehr und mehr 
Erwachsene auf Workstations 
ausbilden können. Denn der 
Preisverfall gerade für Systeme 
mit der Sun-Architektur SPARC 
scheint unaufhaltbar. Der 
Trend wird von Sun Microsy- 
stems selbst forciert, hat man 
doch freigiebig SPARC-Lizen- 
zen verkauft. Mit der Anmel- 
dung zum IEEE-Standard (Num- 
mer 1754) geht der deutsche 
Firmengründer Andreas von 
Bechtholsheimer sogar noch ei- 
nen Schritt weiter: Bei Geneh- 
migung wäre die SPARC-Archi- 
tektur ein freier, voll einsehba- 
rer Standard, für den bei Nach- 
bau keine Lizenzgebühren fällig 
würden. 

Doch schon jetzt gibt es preis- 
werte SPARC-Stations, denn 
das kleinste Modell von Sun na- 
mens LSC kostet unter 11000 
Mark - allerdings ohne Fest- 
platte. Vor Jahr und Tag waren 
Workstations nur für Preise 
weit jenseits der 20000 Mark 
zu haben. Sun bietet bereits 
zwei Modelle unter dieser 
Schallmauer an und auch Com- 
puAdd verlangt für ihren 
SPARC-Clone um die 18000 
Mark. Daneben wird Toshiba 
jetzt den ersten Laptop mit 
SPARC-Technologie (unter 
Unix) vorstellen (siehe Kasten 
auf Seite 52). Nicht nur die neu- 
en Modelle, so Ulrich Maurus, 
sondern vor allem die Vorteile 
bei der rein rechnerischen Zah- 
lenverarbeitung (number crun- 
ching) werden den Worksta- 
tions auch auf Dauer das Über- 
leben sichern. Vor allem dann, 
wenn die Hardware auf die 
schnellen RISC-Chipsätze auf- 
baut. 

In der Workstation-Welt wird 
sich nach Maurus Ansicht das 
Betriebssystem Unix durchset- 


ILL 
uni 
TILL 

ILL 


Kampfpreise verspricht Computerhersteller Atari mit der ATW (Atari 
Transputer Workstation). Wie preiswert die Powermaschine wird, ist 
allerdings noch nicht klar. Als Terminal-Basis dient übrigens ein 
ordinärer Mega-ST, die Transputerchips selber (2, 4, 8... mal T800) 
werden unter dem Betriebssystem Helios betrieben. 


Beschreibung 


Parallel-Rechner 
(32 bis 4096 
Prozessoren) 


Parallel-Rechner 
(8 bis 64 
Prozessoren) 


Multi-Prozessoren- 
Systeme (2 bis 
8 Prozessoren) 


Deskside-Server 
1 bis 4 Prozessoren 


Arbeitsplatz- 
Rechner 


Arbeitsplatz- 
Rechner 


Portable 


Quelle: NCR 


zen. „Im Moment hat AT&T mit 
Unix V 4.0 einen leichten (Ver- 
kaufs-)Vorsprung gegenüber 
OSF-AIX,“ beurteilt der Trainer 
die Marktlage. Bei Unix hat er 


08/2, UNIX 


08/2, DOS 
UNIX 


08/2, DOS 
UNIX 


DOS, 08/2 
UNIX 


Betriebs- Verwendungs- 
system 


zweck Ä 
200 000 


4000 


160 

27 
1,5 
7,5 


die virtuelle Speicherverwal- 
tung und die gute Anpassung 
sowohl an Netzwerke als auch 
an Einpersonenarbeitsplätze 
schätzengelernt. So bemerke 


Server 
Client, 


Server 
Client 


Februar 1991 


der Anwender keinen Unter- 
schied, ob er gerade auf Daten 
und Programme im Netzwerk 
oder auf der lokalen Festplatte 
zugreife. Maurus: „Unix ist vor 
allem etwas für Workstations, 
denn die PC-Implementierun- 
gen dieses Betriebssystems sind 
teilweise instabil und können 
in Sachen Preis/Leistung und 
Lieferumfang kaum mit den grö- 
ßeren Workstation-Brüdern 
mithalten.“ 

Den gravierenden Unterschied 
zwischen PC und Workstation 
aufgrund des Betriebssystems 
sieht auch Dr. Martin Lippert, 
Produkt-Marketingleiter der 
Sun Microsystems, als wichtige 
Kaufentscheidung an: „Für die 
obere PC-Leistungsklasse ist 
DOS nicht mehr die richtige Sy- 
stemsoftware. Das Betriebssy- 
stem der Zukunft heißt deshalb 
Unix.“ DOS werde trotzdem 
noch eine ganze Zeit weiterle- 


ben. OS/2 hingegen könne 
man in seinen Markchancen 
schlecht abschätzen. Dr. Lip- 
pert: „Der designierte DOS- 
Nachfolger besitzt gegenüber 
Unix keine Vorteile.“ 
Abgesehen von der Betriebssy- 
stem-Frage könne ein Benutzer 
die Power eines Computers, der 
ganz allein auf einem Schreib- 
tisch steht (Stand-Alone), ohne- 
hin nicht mehr ausreizen. Hier 
gehe gerade für Profis kein Weg 
an den Anschluß an ein Netz- 
werk vorbei. 


Der Mini ist nicht tot 


Der Ansicht von Dr. Lippert 
schließt sich DEC-Manager 
Wolfgang Wittmer nahtlos an. 
So sähe jeder die Workstation 
als typischen Rechner im Netz- 
werk, doch der Integrations- 
grad läge erst bei unter 30 Pro- 
zent. „Das wird sich schlagartig 


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ändern. Schon in den nächsten 
zwei Jahren wird bei über 80 
Prozent der Unternehmen die 
Workstation integriert sein,“ 
glaubt Wittmer. 

Sein Kollege Klaus Kemmler 
sagt einen umsatzmäßig stabi- 
len Mainframe-Markt für die 
nahe Zukunft voraus. Der 
Markt werde allerdings auch 
nicht mehr wachsen. „Wer 
heute versucht, einen Mainfra- 
me durch PC-Netze oder Daten- 
bank-Server zu ersetzen, muß 
massive Pionierarbeit leisten,“ 
warnt Kemmler voreilige PC- 
Anbeter. Brauchbare „schlüs- 
selfertige“ Lösungen, die so po- 
tente Großrechner wie IBM 
3090 oder VAX 900 ersetzen 
könnten, werde die Computer- 
industrie laut Kemmler wohl 
erst in fünf bis acht Jahren an- 
zubieten haben. 

Von den High-End-PCs würden 
wohl eher die Workstations be- 


drängt, sofern diese sich tech- 
nisch nicht weiterentwickeln. 
RISC werde dabei eine große 
Rolle spielen, sich vielleicht so- 
gar generell durchsetzen. Ein 
erstes Anzeichen dafür ist das 
Interesse von Apple, bislang der 
68000er-Welt von Motorola 
verschworen, an dem RISC- 
Chipsatz des schnellen Archi- 
medes-Heimcomputer (aus dem 
britischen Haus Acorn). Ge- 
meinsam gründeten Apple und 
Acorn die Chiptochter Aerm. 

Die eigentliche Kernfrage lau- 
tet: Unix oder DOS? Für welche 
dieser Plattformen gibt es mehr 
Anwendungen?,“ müsse sich 
ein Käufer immer fragen, so 
Kemmler. Die zwischen Main- 
frames und Workstations ange- 
siedelte Leistungsklasse der Mi- 
nicomputer sieht Klaus Kemm- 
ler noch nicht als ausgestorben 
an: „Die Minis feiern ihr Revi- 
val als Server für PC- und 


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Februar 1991 


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55 


REPORT 


Workstation-Netze. Gerade 
wenn im Netzwerk viele Com- 
puter betrieben werden sollen, 
zum Beispiel 2000, dann brin- 
gen die Minis nicht nur Rechen- 
leistung, sondern vor allem die 
passende System- und Netz- 
werksoftware mit.“ 
Marktchancen billigt DEC auch 
allen spezialisierten Computern 
zu, die mit Konzepten wie Pa- 
rallelverarbeitung, neuronalen 
Netzen, Spezialprozessoren 
und Fuzzy-Logik bestimmte An- 
wendungen wie Bild- und 
Sprachverarbeitung oder Mu- 
stererkennung überhaupt erst 
mit einem zumutbaren Auf- 
wand erlauben. Generell werde 
aber die reine Rechenleistung 
zunehmend irrelevant, denn 
Chips, die alleine locker 100 
bis 200 MIPS leisten würden, 
schlummern bereits in den La- 
bors der Hersteller. Kemmler: 
„Der Flaschenhals sitzt beim 
Nutzen der Technologie, denn 
ohne vernünftige Anwendung 
kann die Leistung ja auch nicht 
voll ausgeschöpft werden. Des- 
halb kommt der Software-Ent- 
wicklung eine immer wichtige- 
re Schlüsselrolle zu.“ 


32 Bit für Anspruchsvolle 


Der deutsche Geschäftsführer 
von Compaq, Andreas Barth, 
sieht vor allem den Trend zum 


„Der Trend geht zum 
anspruchsvollen Anwender." 


Andreas Barth, Geschäfts- 
führer der Compaq Computer 
GmbH, München. 


56 


anspruchsvollen Anwender. 
Darum werde die Software 
auch immer komplexer, aber 
dennoch durch grafische Benut- 
zeroberflächen auch leichter 
bedienbar. „Beide Aspekte ma- 
chen schon ein 32-Bit-System 
notwendig.“ Zur Workstation 
greife der Kunde dabei vor al- 
lem, so Barth weiter, wenn er 
eine spezifische Anwendung im 
Auge habe, die eben nur auf 
jener Maschine laufe. Anson- 
sten sei es aus sich Sicht des 
Anwenders unerheblich, wel- 


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IT 


Mit dem Modell 3550 bietet 
NCR Mainframe-Rechnerlei- 
stung auf Basis der Intel-830486- 
Prozessoren. Der Computer 
kann zwei bis acht der neuesten 
Intel-Chips (50 MHz Taktfre- 
quenz) aufnehmen und soll da- 
mit laut NCR 320 MIPS leisten. 
Damit wären 1000 Netzwerk- 
Anschlüße zu unterstützen. 


che Hardware er benutze. Pro- 
blemloser Datenaustausch und 
ein schnelles Anwortverhalten 
des Systems seien für den Be- 
nutzer wesentlich wichtiger. 
Darum sieht er auch absolut 
keine Marktchancen mehr für 
8-Bit-Systeme. 16 Bit seien be- 
reits alltäglich und der Trend 
gehe eindeutig zu 32 Bit und 
mehr. 

Dennoch gäbe es laut Barth ei- 
nen Trend zum Hochleistungs- 
PC, weil er neben den Spezial- 
anwendungen, sofern es sie 
gibt, auch noch universell ein- 


COMPAQ | 


| DESKPRD ABB FIL 


Der Deskpro 486/33L ist mit seinem 33 MHz Intel 80486 der 
leistungsstärkste Desktop, den der US-Hersteller Compagq als Stand- 
Alone mit Single-Prozessor anzubieten hat. Empfohlen wird, diesen 
Power-PC für CAD/CAE-Anwendungen, digitale Bildverarbeitung, 
Animation, wissenschaftliche Analyse und für Unix einzusetzen. Der 
32-Bit-EISA-Bus ermögliche hohen Datendurchsatz, was den Deskpro 
zur PC-Workstation mache. Laut Compaq wäre er also auch als 
Datenbank- oder Netzwerk-Server geeignet. 


COMPAQ 
SYSTEMPRO 


Mit dem Systempro will Compaq den Minicomputern Konkurrenz 
machen: Gleich zwei Prozessoren (entweder 80386 oder 80486) 
machen im 33 MHz Takt Dampf, der für große Netzwerk-Anwendun- 
gen, Client-Server-Systeme und komplexe Multi-User-Einsätze rei- 
chen soll. Die Preise haben sich allerdings auch dem Mini- und 
Workstation-Markt angenähert, denn in der Grundausstattung liegen 
die Systempro-Modelle zwischen 33 000 und 68 000 Mark. 


Februar 1991 


setzbar sei. Nicht nur von der 
Vielzahl der Software, sondern 
auch von der Mobilität her. In- 
nerhalb einer Firma könnten 
Mitarbeiter ohne weiteres PCs 
miteinander tauschen. 


„Die Ahhängigkeit von 

zentralen Rechnern nimmt durch 
den Einsatz intelligenter PCs 
stark ah." 


Gerhard Jörg, Geschäftsführer 
der Apple Computer GmbH, 
München. 


Ein weiterer Vorteil der PC- 
Welt: Multi-User-Umgebungen 
unter Unix seien bei bis zu 100 
Arbeitsplätzen mit PC günstiger 
zu realisieren als mit klassi- 
schen Minicomputern. Wer al- 
lerdings schon eine Anwen- 
dung auf Minis (unter proprie- 
tären Betriebssystem) realisiert 
hat, wird von dieser Lösung 
kaum abweichen wollen, 
schränkt Barth die Tendenz 
zum offenen Standardsystem 
(wie Unix) ein. 


Eine Verschmelzung der 
Produktkategorien 


Workstation und High-End-PC 
sieht Apple-Geschäftsführer 
Gerhard Jörg als natürlichen 
Prozeß an, eine Folge des soge- 
nannten „Downsizing“-Prozes- 
ses (mehr Leistung in immer 
kleineren Computern). 

„Inzwischen erfüllen viele Per- 
sonal Computer — wie auch der 


Februar 1991 


Macintosh Ilfx — die techni- 
schen Voraussetzungen, um die 
klassische Rolle von Worksta- 
tions einzunehmen,“ betont 
Jörg. Zwar sehe er auch künftig 
einen Platz für Minis und Main- 
frames in den Unternehmen, 
doch die Abhängigkeit des An- 
wenders von solchen zentralen 
Rechnern nimmt durch den 
Einsatz von intelligenten PCs 
erheblich ab. Darum werde der 
Verkauf von Großrechnern 
auch stagnieren. Gerade im Be- 
reich der „Computer Aided“- 
und der Büro-Anwendungen 
werden laut Jörg immer mehr 
Personal Computer eingesetzt. 
Auch bei Workstations gäbe es 
bereits steigende Verkaufs- 
zahlen. 


Der Chip ist unwichtig 


„PC werden in die traditionelle 
Domäne der Mittleren Daten- 
technik (MDT) eindringen,“ 
meint auch Thomas Zanzin- 
ger, bei der Dell Computer 
GmbH zuständig für „Marke- 
ting Communications“. Aller- 
dings, so schränkt er ein, seien 
dafür noch einige technische 
Entwicklungen notwendig, wie 
zum Beispiel von intelligenten 
Controllern für Festplatten, die 
momentan gerade in 486er-Sy- 
stemen den Flaschenhals dar- 
stellen. 
Neben der Technik werden sei- 
ner Ansicht nach aber auch 
Preis-Leistungs-Verhältnis, Ser- 
vice und Client-Server-Konstel- 
lationen (siehe Kasten Seite 53) 
mit verschiedenen Rechnerka- 
tegorien immer wichtiger. Der 
Anwender und Kunde sei im- 
mer weniger daran interessiert, 
ob ein SPARC, Intel oder Moto- 
rola im Rechner arbeitet. 
Dell-Geschäftsführer Peter 
Ammel: „Es werden jene Her- 
steller überleben, die dem Kun- 
den eine Lösung seiner Proble- 
me und Aufgaben bieten.“ Her- 
stellereigene Betriebssysteme, 
die nicht auf Standards oder 
weite Verbreitung basieren, 
mißt er keine Überlebenschan- 
cen bei. 

Ralf Müller 


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57 


Da hat man 32 Bit im Computer, 
und die werden von MS-DOS 
nicht genutzt. Um die Prozessor- 
Leistung voll auszuquetschen, 
muß man seinen Protected Mo- 
de beherrschen. Also, auf geht's: 
Schnappen Sie sich einen 
MASM, TASM oder sonst ‘nen 
ASM, und dann ran an den 
Speck. 

Bar 3] 


ennen Sie das Gefühl, unter- 
schätzt zu werden? Wenn Ihr 
Chef Ihrem Kollegen einen Auf- 
abe gibt, und Sie ganz genau 
wissen, daß Sie das viel besser als Ihr Kolle- 
ge auf die Reihe bekommen würden? Ihr 
Chef läßt Sie nur nicht so, wie Sie vielleicht 
wollten. Ist das nicht frustrierend? Genau 
so geht‘s jedem 386er- und 486er-PC unter 
MS-DOS. Da hat man die schönsten 32-Bit- 
Befehle, Adressierungsmodi und Speicher- 
schutzmechanismen, durch die Program- 
mieraufgaben hochgradig elegant gelöst 
werden. Und das Ganze ist für die Katz, 
weil‘s ja kompatibel zu MS-DOS bleiben 
muß, das wiederum die Eigenschaften des 
386er-Prozessors ignoriert. Also begnügen 
wir uns mit der höheren Taktgeschwindig- 
keit, und mit den im Vergleich zum 8086 
kürzeren Befehlszyklen. 

Wenn Sie einmal mit dem Protected Mode 
experimentieren wollen, reicht ein Assem- 
bler aus. Professionelle Programme werden 
freilich mit C-Compilern geschrieben, die 
Code für den Protected Mode erzeugen. Im 
Gegensatz zur normalen Betriebsart des 
Prozessors, dem „Real Mode“, geben der 
386er und der 436er dem Programmierer 
einige weitere Werkzeuge in die Hand. 
Zum einen kommt man jetzt schnell und 
problemlos an das Extended-Memory Ihres 


58 


PROGRAMMIEREN 


Kleines 


Protectorium 


Kurze Einführung 
in den Protected Mode des 386er und i486 


Computers heran. Dieses lag unter MS-DOS 
praktisch brach, und wurde im Höchstfall 
per EMS oder XMS als RAM-Disk für alles 
mögliche verwendet. Programme konnten 
dort jedoch nicht stehen. Im Protected Mo- 
de kann der 386er einen Speicher von 4 
GByte adressieren, sofern man zu den we- 
nigen erlauchten Speichermilliardären die- 
ser Welt gehört. Aber zumindest kommt 
man ohne technische Kniffe an den Spei- 
cher über 1 MByte heran. Dann gibt‘s im 
Protected Mode 
Schutzmechanismen, so daß im Speicher 
mehrere Programme nebeneinander exi- 
stieren können, die sich jedoch gegenseitig 
nicht beeinflussen — eine unabdingbare 
Voraussetzung für Multitasking. Und dann 
gibt's noch die Möglichkeit der virtuellen 
Adressierung des Speichers. Damit lassen 
sich Speichergößen bis 64 Terabyte errei- 
chen, die natürlich, wie bei virtuellen Spei- 
chern üblich, auf Festplatte ausgelagert 
werden müssen. 

Wir wollen hier allerdings kein komplettes- 
Multitasking-Betriebssystem mit 
Swapping-Optionen programmieren, son- 
dern lediglich den Protected-Mode des 
386ers anhand eines kleinen Beispiels de- 
monstrieren. Dabei beschränken wir uns 
vorerst auf die Segmentierung des Spei- 
chers. Alles andere lassen wir beiseite, da 
sonst der Ramen dieses Artikels gesprengt 
würde. 


einige ausgeklügelte 


Disk- 


Ohne Interrupts leben 


Während man dabei als Otto-Normal-Pro- 
grammierer das Task-Switching und den vir- 
tuellen Speicher eher weniger benötigt, kön- 
nen wir auf eine Eigenschaft des Prozessors 
nicht verzichten: Die Interrupts. Denn ohne 
diese müssen wir auf die Peripherie des 
Computers verzichten. Auch das DOS ist 
ohne die Software-Interrupts nicht mehr vor- 
handen. Leider werden im Protected Mode 


2, — 


die Interrupts vom Prozessor auf eine ganz 
andere Art und Weise verarbeitet als im Real 
Mode. Auch die Interrupt-Routinen müssen 
gewissen Konventionen gehorchen, damit 
die Prozessor diese im Protected Mode ver- 
arbeitet. Die Routinen des BIOS und des 
DOS sind jedoch historisch bedingt nicht 
Protected-Mode-konform programmiert. 

Das heißt für unser Beispiel, daß wir einige 
wesentliche Dinge vom Real-Mode aus erle- 
digen müssen, bevor wir in den Protected- 
Mode schalten. Die zweite Alternative wäre, 
die Hardware des PC direkt anzusprechen, 
was bei einem einfachen Text auf dem Bild- 
schirm überhaupt kein Problem ist. Dagegen 
dürften wohl die meisten Programmierer bei 
Festplattenoperationen im Eigenbau überfor- 
dert sein. Deshalb benutzen wir in unserem 
Beispiel weder die Software-Interrupts noch 
lassen wir Hardware-Interrupts zu. Während 
man die Hardware-Interrupts noch mit dem 
einfachen Assemblerbefehl 


CLI 


unterbindet, ist dies bei den NMIs schon 
schwieriger. Obwohl der Name eigentlich 
anders vermuten läßt (Non Maskable Inter- 
rupt), hat IBM beim AT doch eine Möglich- 
keit eingebaut, die NMls zu sperren. Das Bit 
7 im I/O-Port B bestimmt über Sein oder 
Nichtsein der NMIs, ein gelöschtes Bit schal- 
tet die Interrupts aus. 


Die Segment-Register 


Damit hätten wir die Voraussetzungen ge- 
schaffen, daß der Prozessor nach dem Um- 
schalten in den Protected Mode beim näch- 
sten Interrupt nicht mit Vollgas in die Pampa 
rauscht. Als nächstes müssen wir uns mit 
den Segmenten bei der Protected-Mode-Pro- 
grammierung auseinandersetzen. Diese un- 
terscheidet sich nämlich in einigem zu den 
Segmenten im Real Mode. 

Der wichtigste Unterschied zu den Segmen- 


Februar 1991 


ten im Real Mode ist der, daß man nicht 
mehr an die magische Segmentgröße von 64 
KByte gebunden ist. Vielmehr kann man die 
Segmente beliebig vergrößern oder verklei- 
nern. Das kleinste Segment ist ein Byte groß, 
das größte hat den vollen physikalischen 
Speicherumfang von 4 GByte. Natürlich kön- 
nen sich diese Segmente überlappen. 


Februar 1991 


Irgendwoher muß der Prozessor die Größe 
und Lage der Segmente im physikalischen 
Speicher mitgeteilt bekommen. Wie im Real 
Mode nimmt man dafür die Segment-Regi- 
ster her. Diese funktionieren im Protected 
Mode allerdings anders. Im Real Mode wur- 
de der Inhalt der Segment-Register einfach 
mit 16 multipliziert, um den Beginn eines 


64-KByte-Segmentes im MByte-Adreßraum 
des 8086 anzugeben. Im Protected Mode 
enthält das Segment-Register nicht die Infor- 
mationen über Lage und Größe des Seg- 
ments, sondern zeigt auf eine Adresse im 
Speicher, an der diese Informationen stehen. 
Im Speicher sollten vom Programmierer da- 
zu tunlichst acht Byte abgelegt werden, die 


59 


diese Informationen enthalten. Diese Spei- 
cherblöcke von acht Byte heißen im Protec- 
ted-Fachjargon „Deskriptoren“, die Segment- 
register werden im Protected Mode dann 
„Selektoren“ genannt. 

Im Prozessor existieren für Deskriptoren 
Schattenregister, die vom Programmierer 
nicht zugänglich sind. Bei jedem Laden der 
Selektoren werden diese Schattenregister 
automatisch mit den Werten im Speicher 
gefüllt. Danach nimmt der Prozessor diese 
Register für die Adreßberechnung der Seg- 
mente her, wodurch er sich einiges an Takt- 
zyklen spart. 

Übrigens sollte man im Protected Mode ja 
nicht den Versuch unternehmen, auf Daten 
oder Programme zugreifen zu wollen, die 
hinter der vom Deskriptor angelegten Gren- 
ze liegen. Normalerweise gerät der Prozes- 
sor dann in einen Ausnahmezustand, der 
über die Interrupts abgefangen wird. Und da 
wir Interrupts ja nicht benutzen dürfen, 
würde unser Computer hoffnungslos ab- 
stürzen. 

Der 386er und der 486er unterscheiden 
dabei Deskriptoren, die sich auf reine Daten 
beziehen und Deskriptoren für Programme- 
Codes. Bild I zeigt den Aufbau von Deskrip- 
toren für Programmcode, in Bild 2 sehen sie 
die Deskriptoren für Daten. In den Tabellen 
1 und 2 sind die einzelnen Bits der Deskrip- 
toren erklärt. Während der Selektor für den 
Programmcode (CS) vom Programmierer nur 
durch Sprungbefehle beeinflußt wird, kön- 


nen die anderen Selektoren direkt geladen 
werden. Nun sind in den Selektoren 32 Bits 
für den Beginn des Segments im Speicher 
vorgesehen, womit die Anfangsadresse be- 
liebig im 4-GByte-Speicher liegen kann. Für 
die Größe stehen nur 20 Bit zur Verfügung, 
womit man eine maximale Segmentgröße 
von 1 MByte hätte. Segmente können jedoch 
ebenfalls bis zu 4 GByte groß sein. Das 
Geheimnis wird durch das G-Bit im Deskrip- 
tor geklärt. Wenn dieses Bit gesetzt ist, wird 
die Größe nochmals mit 4 KByte multipli- 
ziert, wodurch man die Segment-Größe in 
Schritten von 4 KByte einstellen kann. 
Dadurch erhält man 1 M x 4 KByte, also 
4 GByte an Adressen. Ist es gelöscht, wird 


60 


PROGRAMMIEREN 


Bild 1. Mit dem Code-Deskriptoz legt man 
die Größe und Länge eines Code-Segments 
fest 


Bild 2. Der Daten-Deskriptor ist ähnlich auf- 
gebaut wie der Code-Deskriptor 


Bild 4. Um die Länge der Deskriptor-Tabelle 
festzulegen, benötigt man einen weiteren ab- 
gewandelten Deskriptor 


die Größe in Byte gemessen. Für ein funktio- 
nierendes Programm benötigt man also 
schon mindestens drei Deskriptoren: Einen 
Codesegment-Deskriptor für das Programm, 
einen Datensegment-Deskriptor für die Da- 
ten und noch einen Datensegment-Deskrip- 
tor für den Stack. Letzteren könnte man 
natürlich weglassen, wenn das Programm 
keine Unterprogramme aufruft oder Daten 
auf dem Stack speichert, wobei das aller- 
dings nur äußerst selten vorkommt. 

Beim 386er und 486er stehen die Deskripto- 
ren nicht frei im Speicher, sondern werden 
in einer Tabelle zusammengefaßt: der Des- 
kriptor-Tabelle. Der Beginn dieser Tabelle 
wird in einem separatem Register des Pro- 
zessors gespeichert. Die Selektoren zeigen 
damit auch nicht direkt auf eine physikali- 
sche Speicherstelle, sondern in 8-Byte-Ab- 
ständen auf die Tabelle. Bild 3 zeigt den 
Aufbau eines Selektors. 


Alles auf der Reihe 


Die 386er und 486er kennen verschiedene 
Deskriptor-Tabellen, nämlich die sogenann- 
te Globale-Deskriptor-Tabelle (GDT), die Lo- 
kale-Deskriptor-Tabelle (LDT), die Interrupt- 
Deskriptor-Tabelle (IDT) und das Task-Sta- 
tus-Segment (TSS). Letzteres ist nur fürs 
Multitasking interessant, und damit hier 
nicht wichtig. Auch die IDT können wir 
wegen den fehlenden Interrupts in unserem 
Programm beiseite lassen. Bleiben noch die 
GDT und die LDT. 

Der Grund für die zwei Tabellen liegt eben- 
falls in den Multitasking-Eigenschaften des 
Prozessors. Die LDT ist nämlich dazu be- 
stimmt nur Programme und Daten des lau- 
fenden Tasks aufzunehmen, während die 
GDT für das Betriebssystem gedacht ist. 
Wenn der Task gewechselt wird, braucht 
man nur den Zeiger auf eine neue LDT zu 
laden, und schon hat man das Programm 
und die Daten eines anderen Tasks parat. Da 
wir in unserem Beispiel sowieso nur ein 
Programm haben, können wir uns auf die 
GDT beschränken. 

Als Programmierer kann man jetzt allerdings 
nicht direkt den Anfang der GDT im Spei- 
cher bestimmen. Der Prozessor verlangt für 
die GDT einen eigenen speziellen Deskrip- 
tor, der Länge und Position der GDT festlegt 
(siehe Bild A). Die Anfangsadresse dieses 
Deskriptors wird mit dem Befehl 


LGDT Adresse 


dem Prozessor mitgeteilt. Entgegen den nor- 
malen Deskriptoren ist dieser Deskriptor nur 
6 Byte lang, da er lediglich die Länge und die 
Lage des GDT enthält. Maximal kann die 


Februar 1991 


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100h dup (?) 
stapel 
daten para usel6 'data' 
GDT_mini 48 
3 dup (0) 
GDT_des 8 dup (0) 
programm_des offffh ; Laenge 
? ; Adresse 
? Adresse 
Yah ; Zugrifssrechte 
0 ; Laenge und Flags 
0 Adresse 
daten_des offffh 
? 


? 
92h 
0,0 
stapel_des 100h 
? 
7 
92h 
0,0 
4000 
8000h 
Obh 
92h 
0,0 
real _des offffh 
0 
0 
92h 
0,0 
text 'Hello new world! ' 
daten 
programm segment para usel6 'code' 
assume cs:programm,ds:daten 


; Segmente einrichten 


ax,daten 
ds,ax 
bp,ss 


; CS fuer Real-Mode speichern 


mov ax,cs 
mov word ptr cs:Codesegment ‚ax 


; Programm-Segment Deskriptor 


movzx  eax,ax 
sh] eax,4 
word ptr programm des+2,ax 
eax,16 
byte ptr programm _des+4,al 


; Daten-Segment Deskriptor 


ax,ds 
eax,ax 
eax,4 
word ptr daten des+t2,ax 
eax,16 
byte ptr daten _des+4,al 


; Stapel-Segment Deskriptor 


ax,ss 
eax,ax 

eax,4 

word ptr stapel_des+2,ax 
eax,16 

byte ptr stapel_des+4,al 


; Bonsai-Deskriptor fuer GDT 


ax,ds 
eax,ax 
eax,4 
eax,8 
dword ptr GDT_mini+2,eax 


; Sorry, ab hier keine Interrupts mehr 


cli 
in 
or 
out 


al, 70h 
a1,80h 
70h,al 


Auf geht's in den Protected-Mode 


Igdt 
SMSW 
or 

Imsw 


fword ptr GDT_mini 
ax 

ax,l 

ax 


; Jetzt noch die Pipeline loeschen. Der folgende 
; Befeh] erzeugt einen JMP FAR im Protected Mode 


db 
dw 
dw 


0eah 
(offset Protect) 
8 


Hier werden erst mal die Selektoren gesetzt 


rotect: 


i 
; Dann loeschen 


mov 
Loesche: stosw 
loop 


ax,16 ; Daten-Deskriptor 
ds,ax 
ax,24 Stack-Deskriptor 
SS,ax 


ax,32 ; Bildschirm-Deskriptor 


es,ax 
Bildschirm 
ax,0 

di,0 
cx,2000 


Loesche 


; Jetzt kommt der Text auf den Bildschirm 


mov 
Schleife: lodsb 
stosw 
loop 


ah,8eh ; Farbe 
si,offset text 
di,1664 

cx,16 


Schleife 


Das war's. Wir korrigieren die Selektoren 


ax,40 ; Real-Deskriptor 
ds,ax 
es,ax 
SS,ax 


; Zurueck in den Real-Mode geht's nur ueber CRO 


mov 
and 
mov 


eax,cr0 
al,Ofeh 
cr0,eax 


; Wieder die Pipeline loeschen 


db 
dw 
Codesegment : dw 


Oeah 
(offset Real) 
? 


Jetzt geben wir die Interrupts frei 


Real: in 
and 
out 
sti 
mov 


al, 70h 
al,7fh 
70h,al 


ss,bp 


; Noch auf einen Tastendruck warten 


mov 
int 


; Und dann ab ins DOS 


mov 
int 


programm ends 
end 


ah,? 
21h 


ax,4c00h 
21h 


Februar 1991 


GDT eine Länge von 64 KByte haben. Da ein 
Desktriptor 8 Byte beansprucht, können 
8192 Deskriptoren in der GDT gespeichert 
werden. Da man diese Masse an Segmenten 
nur in den wenigsten Fällen benötigt, kann 
man die GDT über den speziellen GDT- 
Deskriptor beschneiden. 


Sinnvolle Segmente 


Wie besprochen, könnte man sein Pro- 
gramm jetzt ganz einfach so aufbauen, daß 
jedes Segment die volle Größe von 4 GByte 
umfaßt. In einem solchen Fall würde sich 
der Prozessor so verhalten, als gäbe es die 
ganze Segmentierung nicht. Alle Segmente 
hätten Zugriff auf die Daten anderer Segmen- 
te. In einem solchen Fall spricht man von 
einem flachen, oder „Flat“ Adreßraum. 


Das Beispielprogramm 


Wenn wir aber schon endlich mal Segmente 
beliebiger Größe haben, wollen wir diese 
auch ausnutzen. In unserem Beispielpro- 
gramm soll dazu schlicht ein Text auf den 
Bildschirm geschrieben werden. Es nutzt 
insgesamt fünf Segmente. Code- und Stack- 
Segment sind klar. Daneben gibt es ein Seg- 
ment für die Programmdaten, ein Segment 
für den Bildschirmspeicher und noch ein 
Segment, welches schlichtweg einen Adreß- 
raum von 64 KByte umfaßt. 

Letzteres benötigen wir zum Zurückschalten 
in den Real Mode, was beim 386er und 486 
entgegen dem 286 ohne große Probleme 
funktioniert. Würden wir den Prozessor oh- 
ne Vorbereitung in den Real Mode zurück- 
schalten, wären seine Schattenregister im- 
mer noch mit den Informationen des zuletzt 
benutzten Deskriptors gefüllt, die im Real 
Mode auch weiterhin wirksam sind. Der 
Computer würde sich bei den nächsten Seg- 
ment-Befehlen mit Sicherheit aufhängen. 
Damit das nicht passiert, müssen wir vorher 
die Selektoren mit 64-KByte-Segmenten 
laden. 

Da bei MS-DOS die Speicheradresse eines 
geladenen Programms nicht immer gleich 
ist, können wir im Assembler-Programm kei- 
ne festen Adressen eintragen. Die Inhalte 
der GDT müssen daher zur Laufzeit des 
Programms festgelegt werden. Nachdem das 
erledigt ist, werden die Interrupts ausge- 
schaltet und erst danach die GDT dem Pro- 
zessor übergeben. Im letzten Schritt schaltet 
man den Prozessor in den Protected Mode. 
Und damit kommen wir zur letzten aber 
gemeinsten Hürde, bevor wir im Protected 
Mode loslegen können. Der 386er und der 
486er besitzen intern eine Befehls-Pipeline, 
die Folgebefehle schon mal vorverdaut. Die- 


Februar 1991 


Die Bits im Code- 
Deskriptor 


A (Accessed, Byte 5, Bit 0) 

Immer wenn auf ein Deskriptor mit den Selekto- 
ren geladen wird, wenn also ein neues Segment 
ausgewählt wird, setzt der Prozessor dieses Bit. 
Ein Betriebssystem könnte die Häufigkeit des 
Zugriffs mitzählen und dadurch entscheiden, ob 
das Segment auf Festplatte ausgelagert wird. Wir 
brauchen dieses Bit nicht. 


C (Conforming, Byte 5, Bit 2) 

Dieses Bit ist für aufrufende Unterroutinen von 
Interesse. Ist es gesetzt, muß die aufrufende 
Routine den gleichen oder eine niedrigere Priori- 
tät (höher DPL-Wert) haben, als der Wert, der in 
den DPL-Bits des Deskriptors gespeichert ist. Ist 
das nicht der Fall, wird ein Ausnamezustand 
eingeleitet. 


D (Default Operation Size, Byte 6, Bit 6) 

Setzt man dieses Bit im Deskriptor, geht der 
Prozessor bei allen Adressen von 32 Bit aus. Ist 
dieses Bit gelöscht, nimmt der Prozessor für die 
Adress-Berechnungen nur 16 Bit. Bei gelösch- 
tem D-Bit kann man bei der Adresse im Deskrip- 
tor nur 24 Bit benutzen, die Länge schrumpft auf 
16 Bit. Um dem Assembler mitzeuteilen, für 
welche Segmentgröße er Code erzeugen soll, 
gibt man hinter dem SEGMENT-Befehl mit 
USE16 oder USE32 die Größe des Segments an. 


DPL (Descriptor Privilege Level, Byte 5, Bit 6 
&5) 

Diese beiden Bits legen den Previleg-Level fest, 
das ein Programm haben muß, um auf dieses 
Segment zuzugreifen. Jeher niedriher die Zahl in 
diesen beiden Bits, desto höher das Previleg des 
Programms. Unser Demonstrationsprogramm 
hat den Previleg-Level von Null, also das Höchst- 
mögliche. 


G (Granularity, Byte 6, Bit 7) 

Wenn dieses Bit gesetzt ist, bestimmt die im 
Deskriptor angegebene Länge nicht mehr die 
Größe des Segments in Byte, sondern in 4- 
KByte-Schritten. Dadurch kann man trotz 20 
Längen-Bits Segmente von 4 GByte festlegen. Ist 
das Bit Null, wird die Länge in Byte gemessen. 


P (Present, Byte 5, Bit 7) 

Mit diesem Bit teilt man dem Prozessor mit, daß 
das Segment auch wirklich im Speicher ist, und 
nicht per Disk-Swapping auf Festplatte ausgela- 
gert wurde. Da wir in unserem Demonstrations- 
programm sowieso keinen virtuellen Speicher 
nutzen, muß dieses Bit gesetzt sein. 


R (Readable, Byte 5, Bit 1) 

Mit diesem Bit kann man ein Segment vor Daten- 
klau schützen. Ist es gelöscht, dürfen keine 
Leseoperationen auf das Segment durchgeführt 
werden. Das Programm darin kann vom Prozes- 
sor lediglich ausgeführt werden. Dieses Bit sollte 
man setzen, wenn das Programmsegment auch 
Daten enthält. 


se Pipeline wurde bis zum Umschalten na- 
türlich noch im Real Mode betrieben, so daß 
den nächsten paar Protected-Mode-Befehle 
falsch interpretiert werden. Mit einem einfa- 
chen Jump-Befehl löscht man daher die Pipe- 
line. Im Protected Mode legt man schließlich 
die Selektoren fest, bevor man weiterar- 
beitet. 
Um in den Real Mode zu kommen, läuft das 
ganze Spielchen rückwärts ab. Erst legt man 
die Selektoren wieder so, daß die Segmente 
im Real-Mode wieder 64 KByte haben. Dann 
wird umgeschaltet, gefolgt von dem Jump- 
Befehl, um die Pipeline zu löschen. Dann 
werden die Interrupts wieder eingeschaltet. 
Unser Beispiel wartet an dieser Stelle noch 
auf einen Tastendruck, bevor es zum DOS 
zurückkehrt. Damit hätten wir einen Anfang 
mit der Protekterei gemacht. Wir wünschen 
Ihnen viel Spaß bei eigenen Experimenten. 
Henrik Fisch 


Die Bits im Daten- 
Deskriptor 


A (Accessed, Byte 5, Bit 0) 
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des- 
kriptor. 


D (Default Operation Size, Byte 6, Bit 6) 
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Gode-Des- 
kriptor. 


DPL (Descriptor Privilege Level, Byte 5, Bit 6 
&5) 

Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des- 
kriptor. 


ED (Expansion-Direction, Byte 5, Bit 2) 

Mit diesem Bit bestimmt man, in welcher Rich- 
tung die Daten des Seghments gelesen werden. 
Ist dieses Bit gelöscht werden kleine Offsets im 
Operanden eines Befehls auch in kleine Speicher- 
adressen übersetzt. Bei gesetztem ED-Bit fängt 
der Speicher bei der höchsten definierten Seg- 
mentadresse an und wächst gen kleinen Adres- 
sen. Dieses Verhalten braucht man zum Beispiel 
für ein Stack-Segment. 


G (Granularity, Byte 6, Bit 7) 
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des- 
kriptor. 


P (Present, Byte 5, Bit 7) 
Hat die Gleiche Bedeutung wie im Code-Des- 
kriptor. 


W (Writeable, Byte 5, Bit 1) 

Mit diesem Bit kann man ein Segment schreib- 
schützen. Damit verhält es sich wie ein ROM. Bei 
gesetztem Bit kann der Prozessor wieder 
Schreibzugriffe ausführen. Das Bildschirmspei- 
cher-Segment in unserem Beispiel muß man 
zum Beispiel beschreiben können. 


63 


WISSEN 


Was der Tiger im Tank, das ver- 
spricht TIGA im PC: rasante Ge- 
schwindigkeit. Flotter Bildaufbau 
auch bei komplizierten Grafiken, 
dafür soll das Gespann aus 
TMS34020 und der elegant 
zu programmierenden Grafik- 
Schnittstelle TIGA340 sorgen. 
mc legt die Fundamente der Gra- 
fik-Architektur frei. 


| 


it den alten Grafikadaptern 
auf Controller-Basis ist kein 
Staat mehr zu machen. Der 
relativ unintelligente Con- 
troller erweist sich allzu oft als System- 
bremse. Grafikadapter mit Controller — et- 
wa EGA- oder VGA-Karten — verfügen über 
eine Registerschnittstelle zur CPU; alle 
Operationen müssen auf die Funktionen 
dieser Register bezogen und von der CPU 
entsprechend vorbereitet sein. Die Abar- 
beitung der Grafikroutinen bleibt so der 
CPU überlassen, der Controller führt nur 
die Bildschirmsteuerung aus. Damit erweist 
sich der Controller zunehmend als Fla- 
schenhals. Abhilfe schaffen Grafikprozesso- 
ren [1] wie der TMS34020 oder sein Vor- 
gänger, der TMS34010, von Texas Instru- 
ments. 
Doch die pfiffigsten Chips nützen nichts, 
wenn sie nicht effizient programmiert wer- 
den können. Die Leute von Texas Instru- 
ments haben deshalb etwas besonderes aus- 
getüftelt: TIGA340, oder einfach TIGA (Te- 
xas Instruments Graphics Architecture). TI- 
GA340 präsentiert sich dem Programmie- 
rer als eine Sammlung von Grafikunterpro- 
grammen. Er muß sich nicht mehr um die 
Details der Hardware kümmern, sondern 
kann die TIGA-Funktionen einfach als Rou- 
tinen in seine Programme einbinden. Eine 
Einführung in TIGA wird diesen Artikel 
beschließen. 


Kompetenter Helfer 


Auf der etwas mehr als 1 cm? großen Fläche 
des TMS34020 bewältigen über 500 000 
Transistoren die Aufgabe eines Embedded- 
Grafikprozessors. Die Bezeichnung embed- 
ded, also eingebettet, beschreibt die beson- 
dere Fähigkeit eines Prozessors, Aufgaben in 
Zusammenarbeit mit einem übergeordneten 
Host-Rechner auszuführen. Die Architektur 
des TMS34020 weist aufgrund der damit 
verbundenen Kommunikationsanforderun- 


64 


Das Herz 
des IIGAs 


Der Grafikprozessor TMS34020 und TIGA340 


IM Februar 1991 


gen einige Besonderheiten auf. So stehen 
beispielsweise fünf verschiedene Schnittstel- 
len zur Verfügung: 


Speicher-Interface, 
Host-Schnittstelle, 
Multiprozessor-Interface, 
Coprozessor-Schnittstelle, 
Video-Interface. 


Umgeben von diesen Verbindungen zur Au- 
ßenwelt arbeitet ein 32-Bit-Prozessor, der 
den typischen Befehlssatz einer CISC-CPU 


Bild 1. 

Der TMS34020: 
Etwa 500 000 
Transistoren 
bewältigen die 
Aufgaben eines 
Embedded- 
Grafikprozessors 


34020 BLOCK DIAGRAM 


neben speziellen, optimierten Befehlen für 
Grafikaufgaben beherrscht. Diese lassen sich 
in vier Gruppen zusammenfassen: 


Manipulation einzelner Bildpunkte oder 
Pixel, 

Darstellung von Linien nach dem Bresen- 
ham-Algorithmus [2], 

Befehle zur Handhabung zweidimensio- 
naler Pixel-Felder, 

Hilfsfunktionen für alle drei vorgenannten 
Gruppen. 


Der mit 40 MHz getaktete TMS34020 kann 
auf eine Leistungsreserve von 10 MIPS zu- 
rückgreifen, die durch die Unterstützung des 
Coprozessors TMS34082 auf 40 MFLOPS 
gesteigert werden kann. Erreicht wird diese 
Rechenleistung durch Pipelining und den 
On-Chip-Cache für Instruktionen. Der Ca- 
che arbeitet nach einem LRU-Algorithmus 
(LRU = last recently used) und bietet mit 


I HA 65-31) LAD (0-31) 
RCA (0-12) 
8 HBS (0-3) ——) 
= Hess — DDIN 
m 
5 HREAD - — DDOUT- 
5 HWAIT- — Be ® 
2 N CASO-CAS3- ° 
HRDY +— WE- e 
zn: TR-/QE- 3 
| HE-  — ALTCH - m 
ı SF 5 
& m 
| 2 
| u x Gl- — PGMD- 
1 SE ine SIZEIS- 
j zeolah- LADY 
Ir 22 BUSFLT 
i sz CAMD 
SKIN — 
| | ne er > VSYNC 
HSYNC Ta 
| FR CSYNC-HBLNK- | 38 
CBLNK-,VBLNK- RO 
CIKIN), ——— VCLK ) 
LOLKI  — SCLK 
LOK? — 
RESET-, LINT1-, 


y\ 
Bild 2. Block- 
schaltbild mit 
Schnittstellen: 
Sie erst machen 
den TMS34020 
zum fleißigen 
Helfer 


Februar 1991 


512 Byte für iterative Programmschleifen 
ausreichend Platz, um die Speicher-Schnitt- 
stelle zu entlasten. 


Speicher-Interface 

Mit 32 Bit kann der TMS34020 insgesamt 
4 GBit oder 512 MByte adressieren. Jedem 
Bildpunkt können zwischen 1 und 32 Bit 
zugewiesen werden. Außer der linearen ist 
auch eine X-Y-Adressierung der Pixel im 
Speicher möglich. Dazu wird zunächst der 
Ursprung eines zweidimensionalen Spei- 


cher-Feldes festgelegt; jedem Pixel kann 
dann eine X- und Y-Adresse zugewiesen wer- 
den. Damit ergibt sich eine Speicherauftei- 
lung, die dem Bildschirmformat entspricht. 
Gleichartige Pixel können in Pixel-Feldern 
zusammengefaßt und vom Grafikprozessor 
manipuliert werden. 

Dynamische Speicher wie DRAMs und 
VRAMSs erfordern ein spezielles Adressier- 
verfahren. Hier werden Row- und Column- 
Adressen zeitmultiplex auf den gleichen Lei- 
tungen erwartet. Der zusätzliche 13 Bit brei- 
te RCA-Bus (Row Column Address = Zeilen- 
Spalten-Adresse) erfüllt diese Forderung. Bei 
jedem Speicherzugriff wird ein Teil der phy- 
sikalischen Adresse des nicht gemultiplex- 
ten internen Adreßbusses auf den gemulti- 
plexten RCA-Bus ausgegeben. Unterstützt 
werden DRAM-Architekturen von 64-KBit 
bis 16-MBit, die jeweils zur Adressierung 8 
bis 12 Leitungen benötigen. Die Row-Adres- 
se wird über ein Konfigurationsregister fest 
eingestellt, die Column-Adresse ist von Zy- 
klus zu Zyklus variabel und wird vom Spei- 
cher selbst definiert. In Abhängigkeit von 
der Datenbusbreite (16 oder 32 Bit) werden 
DRAMs zu einem Block zusammengefaßt. 
Beim Einsatz von organisiertem Speicher 
sind 16 oder 32 DRAMs für einen Block 
notwendig, die bei einem Zugriff adressiert 
werden. Die Unterscheidung zwischen Blök- 
ken kann durch die nicht benutzten, höher- 
wertigen Adreßleitungen des RCA-Busses er- 
folgen. 

Alle Aktivitäten der Speicherschnittstelle 
werden vom Bus-Controller koordiniert. Un- 
terschiedliche Anfragen werden nach einer 
festgelegten Prioritätsliste bearbeitet. Hier- 
bei handelt es sich um CPU-Zyklen, VRAM/ 
DRAM-Refreshzyklen, serielle Datentrans- 
fers von VRAMs, Host-Zugriffe auf den loka- 
len Speicher, Zugriffe parallel geschalteter 
Prozessoren oder Zugriffe der On-Chip Emu- 
lationseinheit. VRAMs verfügen zusätzlich 
über eine zweite, serielle Schnittstelle für 
die schnelle Ausgabe der Speicherinforma- 
tion auf dem Bildschirm. Auch die Kontrolle 
dieser Schnittstelle übernimmt der Grafik- 
Prozessor. 


Host-Schnittstelle 

Über die Host-Schnittstelle kann ein überge- 
ordnetes System auf deren Register und loka- 
len Speicher zugreifen. Hierzu sendet der 
Host über einen Zwischenspeicher eine 32- 
Bit-Adresse an die Schnittstelle; dem folgen 
ein HBS-Signal, das Anzahl und Auswahl der 
zu übertragenden Bytes darstellt, sowie wei- 
tere Steuersignale für Lese- und Schreib- 
Operationen. Um den Datentransfer zu be- 
schleunigen, besitzt der TMS34020 die 


65 


wi 


Möglichkeit, das nächste 32-Bit-Wort im 
Speicher einzuholen, man spricht vom Pre- 
Fetching. Außerdem läßt sich die Host- 
Schnittstelle für bestimmte Aufgaben der 
Adreßmanipulation programmieren, wie bei- 
spielsweise Autoinkrement für Lese- und 
Schreib-Operationen. Wenn der TMS34020 
in die Halte-Betriebsart gefahren wird, las- 
sen sich mit diesen Adressierungen beson- 
ders effizient Programm- und Dateninforma- 
tionen in den lokalen Speicher laden. Den 
maximal möglichen Datendurchsatz zeigt 
Tabelle I. Um die Geschwindigkeit der Host- 
Schnittstelle optimal zu nutzen, muß der 
Host etwa alle 200 ns einen Speicherzyklus 
abwickeln. 


Multiprozessor-Schnittstelle 

Theoretisch ist die Anzahl der TMS34020- 
Prozessoren, die sich gemeinsam einen Bus 
teilen, nicht beschränkt. Allerdings schwin- 
det der Geschwindigkeitsvorteil mit zuneh- 
mender Stückzahl, so daß maximal drei Pro- 
zessoren als sinnvoll betrachtet werden kön- 
nen. Alle Prozessoren arbeiten synchron, 
das heißt mit dem gleichen Taktsignal. Die 
Synchronisation wird chipintern vorge- 
nommen. 


Coprozessor-Interface 

Spezielle Befehle und Buszyklen erweitern 
die Architektur des TMS34020 für den Ein- 
satz von Coprozessoren für Grafikaufgaben. 
Die Coprozessoren TMS34082 lassen sich 
ohne zusätzliche externe Schaltkreise direkt 
an den TMS34020 anschließen. 3D-Grafik 
oder andere rechenintensive Anwendungen 
können einen Coprozessor-Einsatz erforder- 
lich machen. Maximal vier dieser Rechen- 
künstler akzeptiert ein TMS34020. Bild 3 
zeigt die Verbindung zwischen einem Gra- 
fikprozessor und zwei Coprozessoren. 


Video-Schnittstelle 

Die Video-Schnittstelle erzeugt Synchronisa- 
tions- und Austastimpulse, synchronisiert 
externe und interne Signale und generiert 
die Video-Signale. Unterstützt wird der in- 


Tahelle 1. Datendurchsatz 


TMS34020 


us | 
re 
Fe TMS34082 
el 
nr] 


———— {rom memory controller 


[aan 


TMS34082 


Bild 3. Der Prozessor mit zwei Coprozessoren: Maximal vier der Knechte können ohne 
zusätzlichen Schaltungsaufwand angekoppelt werden 


terlaced und non-interlaced Betrieb von Mo- 
nitoren. Wichtig ist die selbsttätige Synchro- 
nisation mit den Aktivitäten des Prozessors. 


TIGAs Tätigkeit 
Die Aufgaben von TIGA340 sind: 


— Kontrolle aller funktionellen Gruppen des 
Grafikprozessors, 
— Schnittstelle zum Anwenderprogramm. 


Der Bus des Host-Rechners bildet die Hard- 
ware-Schnittstelle zum TIGA-Adapter. Die 
Host-Schnittstelle des Grafikprozessors ist an 
den Bus gekoppelt und erlaubt eine schnelle 
Übertragung von Daten und Befehlen. Ein 
Programm, der sogenannte Grafik-Manager 
(GM), sorgt für eine Koordination von Gra- 


Bedingung Datendurchsatz 


TMS34020 im Halt-Modus 
40 MHz/O Waitstates 


TMS34020 in Betrieb 
40 MHz/O Waitstates 


TMS34020 im Halt-Modus 
40 MHz/n Waitstates 


32 Bit 
200 ns 


32 Bit 
400 ns 


32 Bit pro Transfer = T200+n)x100ns 


pro Transfer = 160 MBit/s 


pro Transfer = 80 MBit/s 


32 Bit MBit/s 


66 


Nu 


fikprozessor und Host-CPU (Handshake oder 
Interrupts) sowie die reguläre Abarbeitung 
der Befehlsfolgen. Auf der Host-Seite sorgt 
der Communication Driver (CD), ein spei- 
cherresidentes Programm, für die Erfassung 
von Befehlen und Daten, für die Übermitt- 
lung in den Kommunikationspuffer des 
TMS34020 und alle damit verbunden 
Steueraufgaben. Dazu gehören die entspre- 
chende Initialisierung der Hostschnittstelle, 
die Übergabe der Daten und die Kommuni- 
kation mit dem GM. Beide Programme, CD 
und GM, arbeiten asynchron, wobei der 
Kommunikationspuffer die unterschiedli- 
chen Verarbeitungsgeschwindigkeiten aus- 
gleicht. Ausreichender Pufferplatz ist beson- 
ders wichtig für die optimale Geschwindig- 
keit von TIGA. Alle von der Schaltungstech- 
nik bestimmten Eigenarten von TIGA-Adap- 
tern werden herstellerspezifisch in CD oder 
GM integriert, haben aber auf die Program- 
mierung keinen Einfluß. Ausnahmen sind 
die Breite des Datenbusses und die Zugriffs- 
zeiten zur Host-Schnittstelle, die Größe des 
Kommunikationspuffers, die Zugriffszeiten 
der Speichersysteme, die Taktraten der Pro- 
zessoren und die Anzahl der Coprozessoren. 
Der Programmierer sieht TIGA340 als eine 
Zusammenstellung von Grafikfunktionen, 
die ohne Rücksicht auf CD, GM oder Schal- 
tungstechnik transparent angewandt werden 


Februar 1991 


können - ein süßes Leben, wenn man etwa 
an die Programmierung einer EGA- oder 
VGA-Karte denkt. Diese Funktionen sind in 
zwei Gruppen aufgeteilt: die Core- und die 
Extended-Funktionen. Die Core-Funktionen 
stehen dem GM immer zur Verfügung, wäh- 
rend die Extended-Funktionen vor Anwen- 
dung geladen werden müssen und auf die 
Core-Funktionen zurückgreifen können. Zu 
den Extended-Funktionen gehört zum Bei- 
spiel eine 2D-Bibliothek. In besonderen Fäl- 
len lassen sich die Extended-Funktionen 
auch um sogenannte User-Extended-Funk- 
tionen erweitern, beispielsweise um 3-D- 
Bibliotheken. Es gibt Funktionen zum 


Initialisieren 

— Bildschirm löschen 

Grafikattribute verändern 

Farben setzen 

Linien, Kreisen, Ellipsen, oder Polygone 
zeichnen 

Pixel-Felder manipulieren 

Text verarbeiten 

Cursor verschieben 

Kontrollen ausführen 


Sie sind in Tabelle 2 vollständig aufgelistet. 
Ein Beispiel aus der Gruppe Zeichenfunktio- 
nen ist die Extended-Funktion draw line. 


Tabell 


Initialisierungsfunktionen 


Funktion 


Beschreibung 


Ihre Anwendung und Programmierung zeigt 
nachfolgendes Beispiel in C: 


void draw line(x1, yl, x2, y2) 

/%* Koordinaten des Anfangspunktes &/ 
short x1, yl; 

/%* Koordinaten des Endpunktes x/ 
short x2, y2; 


Diese Funktion zeichnet eine Linie von (x1, 
yl) nach (x2, y2) unter Zuhilfenahme des 
Bresenham-Algorithmus [2]. In einem Pro- 
gramm auf Host-Seite könnte diese Funktion 
wie folgt aufgerufen werden: 


main() 
( 
short x1, yl, x2, y2; 
init_tiga(l); 
clear screen(0); 
x1 = 10; 
yl = 20; 
x2 = 120; 
y2 = 80; 
draw line(x1, yl, x2, y2); 
term_tiga(); 


) 


Die Übersetzung erzeugt eine Datenstruk- 
tur, die die Funktions-Codierung, die Anzahl 
der Parameter und, in diesem Fall, die Kon- 


e 2. TIGA340-Funktionen (H = Host, GC = Core, E = Extended) 


Grafik-Attribut-Kontroll-Funktionen 


stanten enthält. Der CD übertragt diese 
Struktur in den Kommunikationspuffer des 
GM, signalisiert das Vorhandensein eines 
neuen Befehles, überträgt diesen und termi- 
niert. 

TIGA340 vereinfacht nicht nur Aufgaben im 
Grafikbereich, sondern ermöglicht durch 
Standardisierung auch eine einfache Aus- 
wahl der notwendigen Grafikkomponenten. 
Abwärtskompatibilität läßt vorhandene Soft- 
ware-Entwicklungen nicht veralten. Erwei- 
terungen in TIGA340 ermöglichen auch die 
Nutzung neuer Programmpakete wie MS- 
Windows 3.0. 

Die Leistungsfähigkeit eines Grafiksystems 
hängt entscheidend vom Prozessor ab. Der 
TMS34020 steht im Bereich der PC-Grafik- 
anwendungen an vorderster Stelle. Mit hö- 
heren Taktraten als Folge kleinerer Struktu- 
ren bei den Halbleiterchips sind weitere Lei- 
stungssteigerungen zu erwarten. Die einfa- 
che Programmierung über das TIGA-Interfa- 
ce wird dem Prozessor weiteren Auftrieb 
verleihen. Hans-Dieter Wien/ks 


Literatur 


[1] Zickmann, I.: „Controller contra Grafik-Pro- 
zessoren“. mc 10/90, S. 128-131. 

[2] Klein, R. D.: „Auf den Punkt gebracht“. mc 
9/90, S. 60-68. 


Funktion 


Beschreibung 


aux_command Führe Hilfsbefehl aus cpw 

function_implemented C Erstatte Rückmeldung, falls get_colors 
Funktion implementiert 

get_config C Bestimme Hardware-Konfiguration get_env 

get_modeinfo H Bestimme Grafik-Mode get_pmask 

get_videomode H Bestimme Video-Mode get_ppop 

gsp_execute H Führe ein COFF-Programm aus get_transp 
(COFF = Common Object File Format) get_windowing 

install_primitives H Installiere set_bcolor 
Extended-Funktionen set_clip_rect 

install_usererror H Installiere User-Error-Handler set_colors 

loadcoff H Lade COFF-Datei 

set_config C Lege Hardware-Konfiguration fest set_draw_origin 

set_timeout H Lege Timeout-Verzögerung fest set_fcolor 

set_videomode H Lege Video-Mode fest set_patn 

setup_hostemd H Initialisiere Rückrufumgebung set_pensize 

synchronize H Synchronisiere Host- und set_pmask 
TMS340-Kommunikation set_ppop 

tiga_set H Öffne/Schließe/Erfrage set_transp 
Kommunikationstreiber set_windowing 

transp_on 

Löschfunktionen transp_off 

Funktion Beschreibung 

clear_frame_buffer C Lösche Rahmenpuffer 

clear_page C Lösche momentane Grafikseite 

clear_screen C Lösche Bildschirm 

Februar 1991 u, — 


C Liegt Punkt im Clipping-Window? 
Bestimme Vorder- und 
Hintergrundfarbe 

Bestimme Grafikumgebung 
Bestimme Plane-Maske 
Bestimme Pixel-Befehls-Code 
Bestimme Transparenz 

Bestimme Window-Clipping-Mode 
Lege Hintergrundfarbe fest 

Lege Clipping-Rechteck fest 

Lege Vorder- und Hintergrund- 
farbe fest 

Lege Ursprung fest 

Lege Vordergrundfarbe fest 

Lege Muster fest 

Lege Stiftdecke fest 

Lege Plane-Maske fest 

Lege Pixel-Befehls-Code fest 
Lege Transparenz fest 

Lege Window-Clipping-Mode fest 


Transparenz an 


ooooonoonm 


ooooonoommnanam 


Transparenz aus 


67 


Textfunktionen 


patnfill_piearc 
patnfill_polygon 
patnfill_rect 
patnframe_oval 
patnframe_rect 
patnpen_line 


Fülle Kreisdiagramm mit Muster 
Fülle Polygon mit Muster 

Fülle Rechteck mit Muster 

Fülle Ellipsenrahmen mit Muster 
Fülle Rechteckrahmen mit Muster 
Zeichne mit Stift gemusterte Linie 


Palettenfunktionen 
Funktion Typ Beschreibung 
get_nearest_color 6 Bestimme nächste Palettenfarbe 
get_palet C Bestimme Palette 
get_palet_entry C Bestimme einzelnen Paletteneintrag 
init_palet C Initialisiere Palette 
set_palet C Lege Palette fest 
set_palet_entry C Lege einzelnen Paletteneintrag fest 
Zeichenfunktionen 
Funktion Typ Beschreibung 
draw_line E Zeichne gerade Linie 
draw_oval E Zeichne Ellipse 
draw_ovalarc E Zeichne Ellipsensegment 
draw_piearc E Zeichne Kreisdiagramm 
draw_point E Zeichne einzelnes Pixel 
draw_polyline E Zeichne Liste von Linien 
draw_rect E Zeichne Rechteck 
fill_convex E Fülle konvexes Polygon 
fill_oval E Fülle Ellipse 
fill_piearc E Fülle Kreisdiagramm 
fill_polygon E Fülle Polygon 
fill_reot E Fülle Rechteck 
frame_oval E Zeichne Ellipsenrahmen 
frame_rect E Zeichne Rechteckrahmen 
move-pixel E Verschiebe Pixel 
patnfill_convex E Fülle konvexes Polygon mit Muster 
patnfill_oval E Fülle Ellipse mit Muster 

E 

E 

E 

E 

E 

E 

E 


patnpen_ovalarc 


Zeichne mit Stift gemustertes 
Ellipsensegment 


patnpen_piearc EB Zeichne mit Stift gemustertes 
Kreisdiagramm 

patnpen_point E Zeichne mit Stift gemusterten Punkt 

patnpen_polyline E Zeichne mit Stift eine Liste 
gemusterter Linien 

pen_line E Zeichne mit Stift Linie 

pen_ovalarc E Zeichne mit Stift Ellipsensegment 

pen_piearc E Zeichne mit Stift Kreisdiagramm 

pen_point E Zeichne mit Stift Punkt 

pen_polyline E Zeichne mit Stift Liste von Linien 

put_pixel E Weise Pixel einen Wert zu 

seed_fill E Fülle Bereich mit Farbe 

seed_patnfill E Fülle Bereich mit Muster 

styled_line E Zeichne stilisierte Linie 

styled_oval E Zeichne stilisierte Ellipse 

styled_ovalarc E Zeichne stilisierte Ellipsensegment 

styled_piearc E Zeichne stilisiertes Kreisdiagramm 

Pixelfeld-Funktionen 

Funktion Typ Beschreibung 

bitblt E Bitblock-Transfer 

encode_rect E Codiere rechteckiges Bild 

decode_rect 5 Decodiere rechteckiges Bild 

set_srebm E Lege Quell-Bitmap fest 

set_dstbm ' E Lege Ziel-Bitmap fest 

swap_bm E Tausche Quell- und Ziel-Bitmap aus 

‘ Textfunktionen 

Funktion Typ Beschreibung 

delete_font E Entferne Font aus Fonttabelle 

get_fontinfo C Bestimme verfügbare Fonts 


68 


Funktion Typ Beschreibung 

get_textattr B Bestimme Text-Wiedergabe-Attribute 

get_text_xy C Bestimme X-Y-Position 
der Textausgabe 

in_font E Verifiziere Fontzeichen 

init_text C Initialisiere Umgebung für 
Textausgabe 

install_font E Füge Fonttabelle hinzu 

select_font E Selektiere Font aus Fonttabelle 

set_textattr E Lege Textausgabeattribute fest 

set_text_xy C Lege X-Y-Position der Textausgabe 
fest 

text_out [6 Gebe ASCII-String aus 

text_outp C Gebe ASCII-String an momentaner 
X-Y-Position aus 

text_width E Bestimme ASCII-String-Breite 

Cursor-Funktionen 

Funktion Typ Beschreibung 

get_curs_state C Cursor sichtbar/unsichtbar? 

get_curs_xy C Bestimme momentane Cursor-Position 

set_curs_shape C Lege Cursor-Form fest 

set_curs_state C Mache Cursor sichtbar/unsichtbar 

set_curs_xy C Lege Cursor-Position fest 

set_cursattr C Lege Cursor-Attribute fest 

Utility-Funktionen 

Funktion Typ Beschreibung 

evxyl C Konvertiere X-Y-Adresse nach 
lineare Adresse 

get_pixel E Bestimme Pixel 

get_wksp C Bestimme Arbeitsspeicher 

Imo C Bestimme Position des am weitesten 
links stehenden Bits eines 
Speicherworts 

rmo C Bestimme Position des am weitesten 
rechts stehenden Bits eines 
Speicherworts 

peek_breg C Lese aus B-File-Register 

poke_breg C Schreibe in B-File-Register 

set_wksp C Lege Arbeitsspeicher fest 

Funktion Typ Beschreibung 

gsph_alloc C Allokiere Speicherblock 

gsph_calloc C wie oben + löschen 

gsph_compact C Veranlasse Speicherkompaktierung 

gsph_deref C Bestimme Pointer auf durch Handle 
ausgewiesenen Speicherblock 

gsph_falloc C Allokiere Speicherblock 
mit Referenz auf GM 

gsph_fcalloc C wie oben + löschen 

gsph_findhandle 6 Bestimme Handle auf ausgewiesene 
Speicheradresse 

gsph_findmem 6 Bestimme Speichertyp 

gsph_free C Gebe Speicherblock frei 

gsph_init C Initialisiere gesamten Speicher und 
kompaktiere alle Segmente 

gsph_maxheap C Bestimme Heapgröße ohne 
Kompaktierung 

gsph_memtype C Lege Speicherblock- 
Charakteristik fest 

gsph_realloc C Reallokiere Speicherblock 

gsph_totalfree C Bestimme größten Speicherblock 


mit Kompaktierung 


Februar 1991 


Unser Verkaufsschlager! 


SCHALLSCHLUCKHAUBE FÜR DRUCKER 

passend für alle gängigen A4-Drucker (IBM/NEC/PANASONIC/MAN- 
NESMANN/STAR/CANON/SIEMENS usw.), auch mit FEEDER. Hell- 
grauer Kunststoff, klappbar, mit teils durchsichtigem Deckel, innenlie- 
gendem Papiervorrat für Endlospapier und Papieraustritt an der Hin- 
terfront (einschl. Führungsgitter für einwandfreien Papierschub), ein- 
gebauter 220-V-Lüfter! Außenmaße: Breite 500 mm, Höhe 390 mm, 
Tiefe 500 mm. Lichte Maße für Drucker: Breite 440 mm, Höhe 250 
mm, Tiefe 400 mm. Erstklassiges deutsches Markenfabrikat! 
Originalverpackt! DM 149.- 


| Zeiger-Basierte-Memory-Managment-Funktionen 


Funktion Typ Beschreibung 


\  get_offscreen_memory C Bestimme Speicherbereich, der nicht 
| Rah ns B N 
| für Bildschirm vorgesehen ist Grafik-Drucker (DIN AA) Mannesmann-Tally (Nixdorf ND 31) 
| gsp_calloc C Lösche und weise Matrix: 9 x 9 (Schnellschrift); 18 x 24 (Schönschrift) Near-letter-Quality, 96 ASOII- 
H Zeichen multifunktionale Zeichensätze (180 Zeichen/s). Randlochpapier 4" min., 16' 
TMS340-Speicher zu max. (Orig. + 2 Kopien) Schnittstelle: Centronics, 8 Bit, paralle/220 V/50 Hz mit 
| gsp free C Gebe TMS340-Speicher frei Farbband sowie Handbuch. Vorführgeräte, Originalzustand, funktionsgepr. DM 320.- 
g sp_mall oc C Allokiere TMS340-Speicher Grafik-Drucker, wie vor, jedoch Schnittstelle V.24 DM 320.- 
Ir ' r Kartenleser (Card Reader) 
gsp_maxheap C Bestimme größten Fabr. er Magnetics en Modell: 40 SDAT; Maße: 195 x 40 x 35 mm. 


Schweres Gußgehäuse, schwarz, für Master, Visa Cards usw. DM 69.- 


freien Speicherblock 


gsp_minit C Reinitialisiere dynamischen 
Speicherpool Fast ausverkauft! 
gsp_realloc C Reallokiere TMS340-Speicher 


. .6o 
- Farbmonitor-Trinitron nos 
Daten-Ein-Ausgabe-Funktionen Hochauflösendes Trinitron-Farbdisplay 
- = Extrem scharfes Bild durch nur eine Hauptfocussierungslinse. Eine 
Communication Systems _Streifenmaske für hohe Lichtdurchlässigkeit, d.h. helles brillantes 


Funktion Typ Beschreibung Bild. Dieses SuperFine Pitch-Display ist für optimale Wiedergabe 
eines Computerbildes bzw. BTX-Signals (RGB) bestens geeignet. 
" © Hohe Auflösung (0,25 mm) 
cop2gsp C Kopiere aus Coprozessor- @ Angentreündiichen. Blördketer: Bildschirm 


® Erweiterungs-Funktionen 


bereich von Host zu TMS340 


f f m | ERS RGB-Eii haltbar digita/analog), 9pol. Sub.-D 
in TMS340-Speicher ei © Eingebaute Schnitistele für \BM-Pos o. komp. 
field_extract 6 Entferne Feld in TMS340-Speicher \ © Automatische Vertikalfrequenzumschaltung 50/60 Hz 
field_insert C Füge Feld in TMS340-Speicher \ CPD 1000 E CPD 1301 E 
gsp2oop © Kopiere aus TMS340- tee em Siena 
r h 1 ai R mm reifenabstan: 1 mm 
in Goprozessor-Speicher An ar Abibakung 80° 
* n 
9Sp2USP 2 uansiebelo DAIEN S 198-264N, Wechsel 0760 H a stelmöglienk: Hi Nligk ht Kat sau aikale- 
in TMS340-Speicher Denz, Schalter, Analog/TTL. Eingangespann. ROB: TIL-LevafänelogOT Ve ne 
>h t H Transferiere Sr aus VeSyne: TTL-Level negativ/positiv, Umschaltung aulomäticch, Hrsyne: TTL-Level negativ/positiv, Umschal- 
gspzhos m aa un Kevin tung automatisch. Games Vnosanalgl0. Yes negativ. Videobandbreke; 30 Hz-12 kHz (+1 dB bis -3 dB). 
= in 08 - peic er enkfrequenzen: Horizontal ‚ z, Ar os 1z. Ans 
host2gsp H Transferiere Daten aus Horizontal 640 Horizontal 800 dots 
Host- in TMS340-Speicher Vertikal 240 Linien Vertikal 240 Linien 
gsp2hostxy H Kopiere rechtwinkligen Speicher- 4 ) DM 295.- j DM 450.- 
bereich von TMS340 zu Host Fotokopiertes Handbuch, englisch mit Schaltunterlagen zu den Monitoren DM 15.- 
host2gspxy H Kopiere rechtwinkligen Speicher- 


Preise reduziert! 


DISKETTEN-LAUFWERKE 
PANASONIC JU-363-181, 3,5", 


STREAMER-LAUFWERKE 
Fabr. TANDBERG, TDC 3319, 


720kB DM 85.- 5%", für y" DATA-Cartridge 
f f BASF-CANON AG 6138, 45 MB (4 MB/min.), intern, Ma- 
Funktion Typ Beschreibung 525", T2OKB, BR De ul 
De ie - e. N .d 
create_alm H Schaffe absolut VEEDATA, vo 00 En ee rar 
1,2MB, Slimline .- = se abschrauben 
adressierbares Lademodul MINISCRIBE-FEST- er ya 
create_esym H Schaffe externe Symbol-Tafel-Datei ELATTE 10, ee In AKUSTIK-KOPPLER 
flush_esym H Lösche externe Symbol-Tafel-Datei 910. vol Bauhöhe DM 199.- a on ae 
flush_extended H Lösche alle Benutzererweiterungen Se TE TER ERTE Rech: Passendes v.24.,ur DM 100.- 
get_isr_priorities C Bestimme Interrupt- ner DM399.- DM 19.- 
Service-Routinen-Priorität 
install_alm H Installiere absolutes Lademodul COMPUTER-NETZTEILE 
install_primitives H Installiere erweiterte Primär getaktetes ASTEC-NETZTEILPLATINE , primär getaktet 
Zeichenfunktionen Netzteil sohrleine AtChrung zum Einbau in jeden Compu- 
er. Platine: x ; 
install_rIm H Installiere relatives Lademodul Im aufklappbaren Metallge- Höhe: 49 mm Prim.: 220 V’ Wechsel. 
häuse. Primär: 220 VW, sek: Sek: +5V3A/+12 V0,5A/-12 V0,1A/+5V 
set_module_state C Lege Zustand des zugeladenen 5 V-/S A, 12 V2/4 A =12V/ 0102 A/ + 10 V 0,05 A neu und ungebraucht mit 
Moduls fest schlußplan "oM25,_ SChaltunterlagen DM 19.50 
sym_flush C Lösche relokierbare Netzteil für Computer usw. Base srberdenh Rt. ‚ 
Lade-Modul-Symbole Typ (NT 3 NR spez. f. Computer usw. 40 x 30 
Flaches Rarlonenen Me mit TIME, = 12 mm; Betr.-Spg.: 
Pi Ringkerntrafo. 133,5 x 15 x5 cm, ..12 V=; ige: 0000.000 h 
Interrupt-Handler-Funktionen Primär: 220 VW, sek: $ Ve/1 A (d A) EM 9.95 
12 V=/2,5 A, 27 V=/2 A. Die 5-V-Span- 
nung kann durch Auswechseln einer Si- Schlüsselschalter 
Funktion Typ Beschreibung cherung und eines Spannungsreglers f. gedr. Schaltungen 
AN LON! werden. SM26, Tehaier ä Bedienfelder, Fabr. Siemens/ 
m 7 it Unterlagen NS , 2 Schließstell it AUS-Stel- 
get_vector C Bestimme Adresse eines TMS340- eis ; lung In mittlerer Position Sehlüsseldrehung 
Software-Interrupt-Vektors ; Primär getaktetes Netzteil ax &0.,Schlissel ns Stellungen abziehbar. 
ii CNT4 le Stellung 1x , Kont. vergoldet, 2 
(Trap Vector) N Hate Perforlertes Meisla Euee: Ma: Schlüssel DM3.- 
N R : 33,5 x 15 . Primär: h 
page_busy 6 Bestimme Status des Page Flip Sek 8 Vol A 8 Ve/B A 12 Vel05A, 
page-flip C Veranlasse Page Flip Nee O2 Druckerkabel Contronics 
N Y m, deut. Markenfab. DM 7.95 
set_interupt C Lege Interrupt-Handler fest AEaTRRGL te bier in kann Tlahthhile a dito: V 24, Centr. 1,8 m DM 8.95 
set_vector C Lege Inhalt des Trap Vector fest wenig gebraucht, jedoch alle ars 
wait_scan C Warte auf eine Scan-Zeile funktionsgeprüft! 


Februar 1991 


NADLEE 
electronic 


Für eilige Anfragen: PT W@3 -Kontaktkarten verwenden 


Ladenverkauf + Versand 
4800 Dortmund, Bornstr. 22 
Tel. (0231) 523060, Fax (0231) 572560 


Angebot freibleibend. 
Ab Dortmund: Versand per Nachnahme 
nicht unter DM 20.- (Ausland DM 50.-) 


69 


wı. 


Ohne Gemeinsamkeiten in der 
Sprache wäre Kommunikation 
nicht möglich. Dennoch besitzt 
jeder Mensch eine individuelle 
Stimme, weshalb Fachleute lan- 
ge Zeit nicht daran glaubten, daß 
Sprache überhaupt von einer 
Maschine verarbeitet werden 
kann. Doch damit ist jetzt Schluß. 
Es gibt sie nämlich, die hörige 
Schreibmaschine. Zum Diktat, 
bitte. 


ER Fa a Fi ze 


eit mehr als drei Jahrzehnten 
schon versuchen Computeringe- 
nieure gemeinsam mit Sprachwis- 
senschaftlern einen Traum zu rea- 
lisieren: die Schreibmaschine, die auf das 
Wort hört, der man einen Brief diktiert und 
die am Ende auf Kommando den Brief aus- 
druckt. 
Nachdem man in den fünfziger Jahren die- 
ses Ziel sehr optimistisch anging, erkannte 
man bald, daß der menschlichen Sprache 
mit den damaligen Methoden der Muster- 
verarbeitung nur schwer beizukommen 
war. Bis zu Beginn der achtziger Jahre 
reichten das Wissen und die technischen 
Möglichkeiten gerade aus, Systeme zu kon- 
struieren, die maximal einige hundert iso- 
liert gesprochene Worte erkennen konn- 
ten. Der Traum vom Phonetic Typewriter, 
wie man die sprachgesteuerte Schreibma- 
schine auch nennt, war in weite Ferne 
gerückt. Einige Leute waren gar der Mei- 
nung, daß sie vielleicht niemals Realität 
wird. 
Dennoch löste in den achziger Jahren eine 
Erfolgsmeldung die andere ab. 1983 stellte 
eine Gruppe rund um Fred Jelinek vom 
Thomas-Watson-Forschungszentrum der 
IBM in Yorktown Heights, New York, ein 
Spracherkennungssystem auf einem Groß- 
rechner vor, das 5000 isoliert gesprochene 
Worte unterscheiden und zuordnen konn- 
te. 1985 erschien eine Echtzeitversion auf 
Minicomputerbasis, die noch drei zusätzli- 
che Arrayprozessoren benötigte. Als nur 
ein Jahr später, 1986, dasselbe System in 
einer Echtzeitimplementierung auf einem 
IBM-PC/AT mit zusätzlicher Spezialhard- 
ware vorgestellt wurde, war der erste Pro- 
totyp einer sprachgesteuerten Schreibma- 
schine perfekt. Man taufte das System auf 
den Namen Tangora, nach einem Weltre- 
kordhalter im Maschinenschreiben. Das in 
Echtzeit zur Verfügung stehende Vokabular 


70 


Sprache 
erkennen 


Grundlagen des Phonetic Typewriters 


Bild 1. Zu den Sprachorganen gehören die 
Lungen, der Rachenraum, der Kehlkopf so- 
wie die Nasen- und Mundhöhle. Die beiden 
letztgenannten bilden zusammen den Vokal- 
trakt, der für die Individualität der Stimme 
maßgebend ist. 


Februar 1991 


hörbares Schallspektrum 


hörbarer_ 
Klang 77 


Amplitude —— 


Vokaltrakt 
(Hohlraum- 
resonator] 


Amplitude — 


schwingende 
Stimmbänder 
(Oszillator) 


Amplitude —— 


Luftstrom 


Lungen 
(Energiereser- 
voir) 


umfaßte 1987 etwa 20 000 Worte und 
dürfte seitdem weiter angewachsen sein. 
Doch noch drückt sich IBM um eine Ver- 
marktung. 1992, so wird gemunkelt, soll 
das ausgereifte Produkt in den U.S.A. er- 
scheinen, mit der deutschsprachigen Ver- 
sion ist ein Jahr später zu rechnen. Markt- 
reife, wenngleich auch noch nicht perfekte 
Produkte, werden indes aber schon heute 
von andern Firmen angeboten. Eine führen- 
de Rolle dürfte dabei die von Jim und Janet 
Baker, zwei ehemaligen IBM-Mitarbeitern, 
gegründete Firma Dragon Systems ein- 
nehmen. 


Das Instrument der Sprache 


Die Probleme der Spracherkennung resultie- 
ren hauptsächlich aus den starken Schwan- 
kungen der Sprachmuster, der Vielfalt der 
Lautvariationen, der Beeinflussung von Lau- 
ten durch vorangehende und folgende sowie 
der Identifikation von Einzellauten in flie- 
ßender Sprache. 

Den Klang einer Stimme kann ein menschli- 
ches Ohr mühelos einer bestimmten Person 
zuordnen. Läßt man aber die gleiche Person 
einen Satz zweimal in ein Mikrophon spre- 
chen, so werden sich die Spektren in beiden 
Fällen mehr oder weniger voneinander un- 
terscheiden. Das Sprachsignal ist nicht exakt 
reproduzierbar, es schwankt in den durch 
den Sprachapparat vorgegebenen Grenzen. 
Dies läßt eine Bearbeitung des Signals durch 
Automaten schwierig erscheinen. Um daher 
Ansatzpunkte für eine Eingrenzung der 
Sprachmuster zu gewinnen, wenden wir uns 
zunächst dem Sprachapparat zu. 


Februar 1991 


Bild 2. Im Prinzip be- 
steht der Stimmapparat 
aus einem Energiereser- 
voir (den Lungen), ei- 
nem Oszillator (den 
Stimmbändern) und ei- 
nem Hohlraumresona- 
tor (dem Vokaltrakt). 
Die Eigenfrequenzen 
des Resonators, auch 
Formanten genannt (A, 
B, C), modulieren das 
von den Stimmbändern 
erzeugte Sprachsignal. 


Frequenz —= 


Zu den Sprachorganen gehören die Lungen, 
der Rachenraum, der Kehlkopf sowie die 
Nasen- und Mundhöhle (Bild 1). Die Lungen 
dienen hauptsächlich dazu, einen Luftstrom 
mit genügendem Druck zu erzeugen. Die 
Luft strömt durch die Stimmritze, den Raum 
zwischen den beiden Stimmbändern am un- 
teren Ende des Kehlkopfs. Die Stimmbänder 
erstrecken sich zwischen dem Schildknorpel 
(Adamsapfel], und den beweglichen Stell- 
knorpeln, mit deren Hilfe sie ge- und ent- 
spannt werden können. Über den Stimm- 
bändern befinden sich die sogenannten fal- 
schen Stimmlippen, die immer dann in Ak- 
tion treten, wenn wir nach dem Einatmen 
die Luft anhalten. Der röhrenförmige Kehl- 
kopf, an dessen unterem Ende die Stimm- 
bänder sitzen, mündet in den Rachen, jenen 
großen Hohlraum, der vom Mund zur Spei- 
seröhre führt. Das Gaumensegel über dem 
Rachen bildet den Durchgang zur Nasenhöh- 
le; er wird geschlossen, wenn das Gaumen- 
segel nach oben gehoben ist. 

Kehlkopf, Rachen und Mund oder Nase bil- 
den zusammen einen Hohlraumresonator, 
den sogenannten Vokaltrakt. Dessen Form 
kann durch die Stellung von Lippen, Kinn, 
Zunge und Kehlkopf während des Sprechens 
gezielt verändert werden. Werden beispiels- 
weise die Lippen vorgewölbt oder der Kehl- 
kopf abgesenkt, so verlängert sich der Reso- 
nanzraum — die Stimme wird tiefer. 

Der Spracherzeugungsapparat setzt sich 
somit aus drei Hauptteilen zusammen: 
einem Energiereservoir (den Lungen), ei- 
nem Oszillator (den Stimmbändern) und 
dem Vokaltrakt (Mund- und/oder Nasenhöh- 
le) (Bild 2). Die schwingenden Stimmbänder 


unterbrechen den Luftstrom aus der Lunge. 
Diese ursprüngliche Schallquelle besitzt ein 
Schwingungsspektrum mit vielen harmoni- 
schen Partialtönen, deren Amplituden 
gleichmäßig mit der Frequenz abnehmen. 
Wie jeder Resonator läßt auch unser Reso- 
nanzraum nicht alle Frequenzen in gleicher 
Weise passieren. Frequenzanteile, die nahe 
seiner durch die jeweilige Form vorgegebe- 
nen Eigenfrequenzen liegen, werden weni- 
ger geschwächt und deshalb mit größerer 
Amplitude durchgelassen als die weiter ent- 
fernten; sie klingen also lauter. Unser Reso- 
nanzraum besitzt vier bis fünf Hauptresonan- 
zen, die Formanten heißen. Sie überlagern 
das ursprüngliche Spektrum aus Partialtö- 
nen. Je näher ein Partialton unter einem 
Formanten zu liegen kommt, desto größer ist 
seine Amplitude und desto lauter kommt er 
aus den geöffneten Lippen. Genau diese Stö- 
rung des ursprünglich gleichförmigen Fre- 
quenzspektrums ist die Ursache verständli- 
cher Sprachlaute. 


Die Unterscheidung der Laute 


Ausgehend von der Lautentstehung kann 
man verschiedene Einteilungskriterien auf- 
stellen. 

Da gibt es zum einen die stimmhaften und 
die stimmlosen Laute. Trifft die von den 
Lungen heranströmende Luft auf gestraffte 
Stimmbänder, so erhält man einen periodi- 
schen, einen stimmhaften Laut. Bei weit 
geöffneten Stimmbändern entstehen turbu; 
lente Strömungen, die man als verrauschte, 
stimmlose Laute wahrnimmt. 

Ein besonders wichtiges Unterscheidungs- 
kriterium ist der Grad der Öffnung des Vo- 
kaltrakts. Dabei unterscheidet man zwi- 
schen Lauten, bei denen der Luftstrom prak- 
tisch ungehindert den Vokaltrakt passieren 
kann, den sogenannten Sonoren und Lauten, 
bei denen eine deutliche Verengung des Vo- 
kaltrakts vorliegt, und die deshalb Obstruen- 
ten (lat.: „Verstopfer“) genannt werden. Fast 
alle Sonoren sind stimmhaft, die einzige Aus- 
nahme bildet das /h/, wie es etwa in Hut 
vorkommt. (Anmerkung der Redaktion: In 
der Phonetik, der Lehre von der Lautbil- 
dung, ist es üblich, Laute, auch Phoneme 
genannt, durch spezielle, zwischen zwei 
schräggestellte Querbalken eingeschlossene 
Symbole zu kennzeichnen [1]). 


Sonore 

Den Löwenanteil der Sonore bilden die Vo- 
kale. Es gibt die sogenannten nasalierten 
und die nichtnasalierten Vokale. Bei den 
nasalierten Vokalen, etwa dem /ä/ in Pen- 
sion oder dem /ö/ in Fondue, kann die Luft 


71 


wı. 


bei gesenktem Gaumensegel sowohl durch 
die verschlußlose Mundhöhle als auch durch 
die Nasenhöhle strömen. Bei den nichtnasa- 
lierten Vokalen tritt nur die Mundhöhle als 
Resonanzraum auf. Zur weiteren Differen- 
zierung der Vokale kann man die vertikale 
und horizontale Lage der Zunge heranzie- 
hen. Neben den einfachen Vokalen kennt 
man die aus zwei Vokalen zusammengesetz- 
ten Diphtonge, wie etwa das /al/ in Kleid 
oder das /ol/ in heute. 

Die verbleibenden Laute der Sonor-Klasse 
heißen Sonoranten. Bei den Sonoranten 
kennt man die nasalen und oralen. Die nasa- 
len Sonoranten, wie etwa /n/ in nein, /m/ 
in großem und /n/ in Ring, werden durch 
einen Verschluß an einer bestimmten Stelle 
in der Mundhöhle bei gleichzeitig gesenk- 
tem Gaumensegel erzeugt. Dadurch setzt 
sich der Resonanzraum aus einem Teil der 
Mundhöhle und der Nasenhöhle zusammen. 
Bei den oralen Sonoranten ist die Nasenhöh- 
le ausgeschlossen. Eine weitere Unterschei- 
dung ist weithin spezifisch. Beim /l/ in 
Leder beispielsweise strömt die Luft seitlich 
an der Zunge vorbei, beim /R/ in rollen ist 
das Zäpfchen an der Lautbildung beteiligt. 


Obstruenten 

Das entscheidende Kriterium für die Eintei- 
lung der Obstruenten ist die Stelle im Vokal- 
trakt, an der bei der Lauterzeugung eine 
Verengung erfolgt. Hier kann beispielsweise 
eine Klassifizierung in Laute, bei denen die 
Verengung durch die Lippen, die Zunge oder 
die Stimmbänder geformt wird, vorgenom- 
men werden. Wird ein vollständiger Ver- 
schluß gebildet, bei dem ein Überdruck ent- 
steht und die angestaute Luft durch Öffnen 
plötzlich entweicht, entsteht ein Plosiv, wie 
beispielsweise das /p/ in Puma. Eine nur 
teilweise Verengung führt zu den sogenann- 
ten Reibelauten oder Frikativen, wie bei- 
spielsweise das /f/ in Faden. Irgendwo zwi- 
schen Plosiv und Frikativ sind die Affrikate 
anzusiedeln, wie beispielsweise das /pf/ in 
Pferd. Sie entstehen dadurch, das die Luft 
zunächst angestaut und dann der Verschluß 
gelockert wird. 


Ansatzpunkte und Angriffsflächen 


Was aber hat das alles mit dem Computer 
und dem Spracherkennungsproblem zu tun? 
Rufen wir uns unsere ursprüngliche Absicht 
ins Gedächtnis zurück: Wir wollten Anhalts- 
punkte für die Eingrenzung des in der Spra- 
che auftretenden Mustervorrats gewinnen, 
um so das Erkennungsproblem schärfer fas- 
sen zu können. Welches ist nun die Essenz, 


72 


die wir aus der Analyse des Sprachapparats 
ziehen können? Festzuhalten bleibt, daß es 
reproduzierbare Vorschriften gibt, die den 
Sprachapparat veranlassen, bestimmte Lau- 
te, also in irgendeiner Weise charakteristi- 
sche Lautspektren, zu erzeugen. Eine Abfol- 
ge der Lautvorschriften führt zu Worten und 
gesprochenen Sätzen. Versucht man, diese 
Erkenntnis für eine Strategie der Spracher- 
kennung nutzbar zu machen, so könnte die- 
se etwa wie folgt aussehen: Es gilt, die von 
einem individuellen Sprecher ausgesandten 
Sprachsignale so zu zerhacken, daß zwi- 
schen den anfallenden Bruchstücken und 
den knapp 70 unterscheidbaren Phonemen 
(die deutsche Sprache kommt mit etwa 
60 aus) Korrelationen bestehen, die eine, 
wie auch immer geartete, Zuordnung er- 
lauben. Darauf aufbauend können Pho- 
nemketten und schließlich ganze Sätze gebil- 
det werden. 

Diese Strategie bringt uns zwar ein gewalti- 
ges Stück weiter, die Vielfalt der mit der 
Aufbereitung von Sprache zusammenhän- 
genden Probleme ist damit aber keinesfalls 
abgedeckt. Ein Satz ist eben nicht nur die 
Aneinanderreihung von Phonemen. Er be- 
steht aus Worten, Wortbegrenzungen und 
Satzzeichen. Wie etwa stelle ich das Worten- 
de in fließender Rede fest? Oder wie kann 
ein Phonetic Typewriter zwischen dem zu- 
sammengesetzten Wort Wortschatz und den 
zwei Worten Wort und Schatz unterschei- 
den? Die Schwierigkeiten, die gerade die 
beiden letzten Fragen aufwerfen, haben in 
der Praxis dazu geführt, daß man zwischen 
Systemen zur Einzelwort-Erkennung und 
fließend gesprochener Sprache unterschei- 
det. Einzelwort-Erkennung bedeuted, daß 
man beim Diktat zwischen je zwei gespro- 
chenen Worten eine kurze Pause einhalten 
muß, also etwa: „Guten (Pause) Tag (Pause) 
meine (Pause) Damen (Pause) und (Pause) 
Herren (Pause)“. An ein solches Diktierver- 
halten kann man sich zwar gewöhnen, man 
sollte sich aber davor hüten, diese Gewohn- 
heit auch auf den Umgang mit Menschen 
auszudehnen — das (Pause) wirkt (Pause) 
nämlich (Pause) komisch. 

Setzte man in den fünfziger Jahren die Hoff- 
nungen bei der Sprachverarbeitung noch auf 
regelbasierte oder andere Methoden der 
künstlichen Intelligenz, so standen die im 
wesentlichen von Fred Jelinek und Jim Baker 
(vgl. auch [2 — 5]) entwickelten wahrschein- 
lichkeitstheoretischen Ansätze zu Beginn 
der siebziger Jahre im krassen Gegensatz 
dazu. Ihr Spracherkennungssystem sollte in 
der Lage sein, selbstständig die Wahrschein- 
lichkeiten zu ermitteln, mit denen ein vorge- 
gebenes Spektrum bestimmten Worten zu- 


geordnet werden kann, und sich dann für 
eines entscheiden. Ihr Ansatz spiegelt in 
etwa das wider, was oben als Strategie ange- 
regt wurde. Der Ansatz erlaubt, den Wort- 
schatz einfach zu erweitern oder zu verän- 
dern. Die Trainingsphase, also die Abstim- 
mung des Systems auf einen individuellen 
Sprecher, ist besonders effektiv. Der Ansatz 
kann durch in sich geschlossene mathemati- 
sche Formeln vollständig beschrieben wer- 
den; es existieren keine Regeln, die sich — 
wie dies oft bei Expertensystemen der Fall 
ist — im ungünstigsten Fall gegenseitig be- 
hindern. 


Das Hidden-Markov-Modell 


Wie oben angeregt, wird das Sprachsignal 
zunächst zerhackt, und zwar in Zeitinterval- 
le von etwa 10 ms Dauer, was wesentlich 
kürzer als die Phonemspanne ist. Jedes 
Bruchstück ist ein Frequenzgemisch, daß 
sich mit Hilfe von Fourierkoeffizienten dar- 
stellen läßt. Die Aufeinanderfolge der so ver- 
schlüsselten akustischen Ereignisse wird 
nun vom Computer als zufällige Folge inter- 
pretiert. Zur Modellierung einer solchen Fol- 


Bild 3. Dieses Hidden-Markov-Modell eignet 
sich besonders zur Sprachverarbeitung. Lang 
angehaltene Laute werden bevorzugt über 
den oberen Ast mit den Selbstübergängen 
(Schleifen) abgewickelt, kurze über den un- 
teren; hier bewirken Nullübergänge (gestri- 
chelte Linien) momentane Zustandsände- 
rungen. 


ge eignet sich ein sogenanntes Hidden-Mar- 
kov-Modell — hier also zunächst ein Ab- 
schweifer in die graue Welt der Theorie. 

Ein Hidden-Markov-Modell — eine Motiva- 
tion für diesen Namen folgt unten — besteht 
aus einer Anzahl von Zuständen. In Bild 3 
sind bei einem Modell, das sich besonders 
für die Sprachverarbeitung eignet, explizit 
die Zustände a, b, c, d, e und f ausgewiesen. 
Zwischen den einzelnen Zuständen sind 
Übergänge möglich. Die Pfeile, sowohl die 
durchgezogenen als auch die gestrichelten, 
zeigen für jeden Zustand an, welche Über- 
gänge möglich sind, welche Zustände also 


Februar 1991 


von ihm aus erreicht werden können. Bei- 
spielsweise kann man vom Zustand a nur 
zum Zustand b, d oder f gelangen, vom 
Zustand b sind nur Übergänge in den Zu- 
stand c oder aber Selbstübergänge möglich. 
Zu jedem Zustand existiert eine Übergangs- 
wahrscheinlichkeit. Außerdem gibt es zu je- 
dem Modell eine Liste von Symbolen, die 
jeweils bei einem Übergang erzeugt werden 
können; in Bild 3 sind dies die Symbole 1, 2 
und 3. Beim Übergang vom Zustand a in den 
Zustand b kann also das Symbol 1, 2 oder 3 
erzeugt werden. Die Wahrscheinlichkeit da- 
für, auch Ausgangswahrscheinlichkeit ge- 
nannt, ist jedoch im allgemeinen von Symbol 
zu Symbol verschieden. Durch die Anzahl 
der Zustände und die Menge der Symbole 
sowie die Übergangs- und Ausgangswahr- 
scheinlichkeiten als Parameter ist das Mo- 
dell vollständig beschrieben. Die gestrichel- 
ten Linien stellen sogenannte Nullübergänge 
dar, momentane Übergänge, bei denen kein 
Symbol erzeugt wird. 

Stellt man sich vor, daß man das Modell im 
Zustand a startet und dann sich selbst über- 
läßt, so wird es mit bestimmten Wahrschein- 
lichkeiten Übergänge ausführen und bei je- 
dem Übergang eines der Symbole 1, 2 oder 3 
erzeugen. Man erhält auf diese Weise eine 
zufällige Symbol- oder Indexfolge - also etwa 
11132 - die wesentlich von den Parame- 
tern des Modells abhängt. 


Modellierung des Sprachsignals 


Damit wären wir wieder beim Stichwort 
zufällige Folge angelangt, das wir noch dun- 
kel mit der Aussage, daß der Computer die 
akustischen Ereignisse als zufällige Folge in- 
terpretiert, in Verbindung bringen. Bild 4 
zeigt schematisch, wie man Hidden-Markov- 
Modelle in der Sprachverarbeitung einsetzt. 
Das angezeigte Sprachsignal symbolisiert das 


Sprachsignal "sechs": /zeks/ 


Den 


Fouriertransformation 


Merkmals- 
vektoren 


Bild 4. Die für die ermittelten Hidden-Mar- 
kov-Modelle (im Beispiel für das Wort sechs) 
berechneten Wahrscheinlichkeiten entschei- 
den, ob es sich bei der erzeugten Symbolfol- 
ge um das betrachtete Wort handelt. So kann 
trotz der Unschärfen eine Entscheidung ge- 
troffen werden. 


Wort sechs. Dieses Wort besteht aus vier 
Phonemen: /z/, /e/, /k/ und /s/. Der erste 
Schritt, das Zerhacken des Signals und an- 
schließende Fouriertransformation, wurde 
bereits oben erwähnt. Die Fourierkoeffizien- 


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ten eines solchen Abschnitts bilden einen 
Merkmalsvektor, aus dem das akustische Er- 
eignis wiederhergestellt werden kann. Der 
nächste Schritt ist ein vergleichender. Und 
zwar wird der so erzeugte Merkmalsvektor 
mit etwa 200 Prototypen verglichen. Diese 
wurden für jeden Sprecher mit Hilfe eines 
speziellen Cluster-Analyseverfahrens in der 
Trainingsphase ermittelt, und können als 
Mittelpunkte von etwa 200 Clustern, das 
sind Punkthaufen, im Raum der Fourierkoef- 
fizienten definiert werden [6]. Jedem Proto- 
typen ist ein Index zugeordnet. Nach einem 
Abstandskriterium kann der eingehende 
Merkmalsvektor nun dem Index zugeordnet 
werden, der dem ihm ähnlichsten Prototy- 
pen entspricht. In Bild 4 war der erste Merk- 
malsvektor aus dem Sprachsignal für das 
Wort sechs dem Prototypen mit dem Index 1 
am ähnlichsten, der zweite der 3, der dritte 
der 24 und der vierte der 15. Auf diese 
Weise wird das Sprachsignal also in eine 
Indexfolge transformiert: 1 3 24 15. 


Lerne und erkenne 


Die wesentliche Idee ist nun die, jedes Pho- 
nem durch ein Hidden-Markov-Modell zu 
repräsentieren. Ein Wort ist dann ein zusam- 
mengesetztes Hidden-Markov-Modell. Die 
Parameter der einzelnen Phonemmodelle 
können durch einen speziellen Selbstorgani- 
sations-Algorithmus aus einer Vielzahl von 
Sprachmustern in der Trainingsphase ermit- 
telt werden. Das Verfahren nach dem so- 
genannten Forward-Backward-Algorithmus 
setzt allerdings ein Verständnis der im fol- 
genden entwickelten Vorstellungen in der 
Erkennungsphase voraus, weshalb wir an 
dieser Stelle auf die Literatur verweisen 
möchten [7]. 

Wie funktioniert nun die Erkennungsphase 
des Systems? Wir nehmen an, daß wir be- 


WISSEN 


IBM hat den Prototyp eines Phonetic-Typewriters 
— das Tangora-System (Bild unten) — bereits 
1985 vorgestellt, hält sich aber noch mit einer 
Vermarktung zurück. Bei Jim und Janet Baker, 
zwei ehemaligen IBM-Entwicklern, 
können Sie aber schon bekom- 
men, worauf Sie bei Big-Blue noch 
warten müssen: die Dragon-Dicta- 
te-30 K, ein Einzelwort-Erken- 
nungssystem mit 30.000 Worten. 
Das System besteht aus einem 
vier Disketten umfassenden Soft- 
ware-Paket, der Karte (Bild 
rechts), einem Tutorial-Pro- 
gramm, einem Mikrofon und dem 
Handbuch. Es soll knapp 9000 
US-Dollar kosten. Nicht ganz un- 
erheblich sind allerdings die Sy- 
stemvoraussetzungen: 


Ein 386er (DOS) muß es schon sein, wenigstens 
mit 20 MHz getaktet; 8 MBytes RAM und 
10 MByte Festplattenspeicher sollten zur freien 
Verfügung stehen. ks 


kov-Modell für das Wort sechs vorliegen ha- 
ben. Ein zerlegtes Sprachsignal ergibt nach 
dem Vergleich mit den Prototypen die In- 
dexfolge 1 3 23 15. Wie kann der Computer 
nun entscheiden, ob es sich bei der vorgeleg- 
ten Indexfolge um das Wort sechs handelt. 
Nun, die Antwort ist die folgende: Wenn das 
Hidden-Markov-Modell, das das Wort sechs 
repräsentiert, für die eingegangene Indexfol- 
ge eine hohe Wahrscheinlichkeit ermittelt, 
so handelt es sich — mit Vorbehalt — um das 
Wort sechs, wenn die Wahrscheinlichkeit 
aber gering ist, dann eben nicht. 

Zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit 
kann der sogenannte Viterbi-Algorithmus 
angewandt werden. In Bild 5 ist entlang der 


74 


horizontalen Achse die Zeit aufgetragen. 
Entlang der vertikalen Achse finden sich die 
möglichen Zustände eines Hidden-Markov- 
Modells, dessen Parameter in der Trainings- 
phase festgelegt wurden. Auf diese Weise ist 


Bild 5. Zur besonders effizienten Bestim- 
mung eines optimalen Pfades eignet sich der 
Viterbi-Algorithmus. 


ein Gitter aufgespannt. Die Pfeile geben wie 
gewohnt die möglichen Übergänge und Null- 
übergänge an. Unser Modell soll nur die drei 
Zustände a, b und c kennen und startet im 


Zustand a. Schreitet man nun entlang der 
Zeitachse, so tauchen dort die Indizes 5, 7, 
19, 135 und 26 auf, die für das unbekannte 
Signal ermittelt wurden. Nach Erscheinen 
des Index 5 kann sich das Modell weiterhin 
entweder im Zustand a befinden, oder aber 
in den Zustand b übergegangen sein. Für 
beide Möglichkeiten läßt sich jedoch die 
zugehörige Wahrscheinlichkeit ermitteln. 
Beispielsweise gilt für die Wahrscheinlich- 
keit für einen Verbleib in Zustand a unddem 
Erscheinen des Index 5 


p(5,a—> a) = 
p(5 | a— a) - pla— a), 


setzt sich also zusammen aus der sogenann- 
ten Übergangswahrscheinlichkeit für den 
Selbstübergang und der sogenannten Aus- 
gangswahrscheinlichkeit, mit der bei einem 
solchen Übergang der Index 5 erzeugt wird. 
Man kann die entsprechenden Berechnun- 
gen für das Erscheinen des nächsten Index 7 
erneut durchführen, wobei die vorher be- 
rechneten Wahrscheinlichkeiten für den 
Index 5 in der neuen Berechnung berück- 
sichtigt werden müssen. Auf diese Weise 
kann man sich einen Weg durch das aufge- 
spannte Gitter zum Endzustand bahnen, wo- 
bei aber nur der optimale Weg, also der, der 
die größte Wahrscheinlichkeit liefert, von 
Interesse ist. 

Damit sind die gröbsten Züge des Spracher- 
kennungsvorgangs geschildert. Allerdings 
wäre es noch ineffektiv, müßte das Eingangs- 
signal jeweils durch die Mühle aller Wortmo- 
delle gedreht werden. Es müssen also all 
diejenigen Modelle ausgesondert werden, 
für die eine große Wahrscheinlichkeit zu 
erwarten ist. Dies und die Berechnung der 
Wahrscheinlichkeiten erfolgt als integrierter 
Schritt im sogenannten Decodierer, der als 


Februar 1991 


wesentlichen Bestandteil das Language-Mo- 
dell enthält. Das Language-Modell spiegelt 
die Untersschiede der Sprachen wider und 
wird in einem gesonderten Verfahren aus 
der Analyse von großen Textsammlungen 
gewonnen. In ihm sind die Wahrscheinlich- 
keiten der Wörter in Abhängigkeit ihrer Vor- 
gänger abgespeichert. 

Abschließend noch ein Wort zur Namensge- 
bung. Man kennt in der Stochastik die soge- 
nannten Markov-Prozesse, die sich dadurch 
auszeichnen, daß allein das Wissen um die 
Gegenwart und nicht die Vergangenheit die 
Zukunft bestimmt. Ein Markov-Prozeß wird 
durch eine Zustandsfolge charakterisiert, ein 
Hidden-Markov-Prozeß durch die Folge der 
Ausgangssymbole — die eigentliche Zu- 
standsfolge bleibt im Verborgenen — hidden. 


Aussichten 


Die hier geschilderten Ansätze konnten nur 
stark verallgemeinernd und in sehr groben 
Zügen die Methoden schildern, die bei der 
informationstheoretischen Sprachverarbei- 


tung zum Einsatz kommen. Allein die 14- 
jährigen Forschungsbemühungen bei IBM 
lassen dies erahnen. Dennoch stellen sie den 
Kern der Ideen dar, mit denen wohl auch 
zukünftige Entwicklungen — zum Beispiel 
die Erkennung von fließend gesprochener 
Sprache — vorangetrieben werden. 

Zum Thema Sprachverarbeitung zählt indes 
nicht nur die Erkennung. Auch die Synthese 
kann in der Zwischenzeit auf beachtliche 
Erfolge verweisen. Man gibt dem Computer 
über die Tastatur einen Satz vor und dieser 
gibt ihn dann als Sprachsignal aus. Und was 
es da schon gibt, hört sich auch schon ganz 
gut an. Es können Männer- oder Kinderstim- 
men imitiert werden; bei den Frauen ha- 
pert’s noch ein bißchen. Auch mit der Beto- 
nung klappt’s schon ganz gut und auf ein 
Ausrufungs- oder Fragezeichen wird ange- 
messen reagiert. 

Bleibt daher abzuwarten, was uns die Zu- 
kunft bringt — sicher auf absehbare Zeit kei- 
nen Homunculus, aber wieder hat der 
Mensch ein Stück seiner Kompetenz an die 
Maschine abgetreten. Dr.Gerhard Rigoll/ks 


Literatur 


[1] Kohler, K. J.: „Einführung in die Phonetik des 
Deutschen“. Ernst-Schmidt-Verlag, 1978. 

[2] Jelinek, F.: Proc. IEEE, Vol. 64, No.4 (1976) 
$. 532-556. 

[3] Bahl, L. R., Jelinek, F,, Mercer, R. L.: IEEE 
Trans. PAMI, Vol. PAMI-5, No.2 (1983) S. 
179-190. 

[4] Jelinek, F.: Proc. IEEE, Vol. 73, No.11 (1985) 
S. 1616-1624. 

[5] Rigoll, G.: European Transactions on Tele- 
communications and Related Technologies, 
Vol. 1, No. 1 (1990) S. 37-42. 

[6] Rigoll, G.: Proc. 4th Int. Symp. on Biological 
and Artificial Intelligence Systems, Trento, 
Italy (1988) S. 533-545. 

[7] Nadas, A., Mercer, R. L., Bahl, L. R., Bakis, 
R., Cohen, P. S., Cole, A. G., Jelinek, F., 
Lewis, B.: Proc. IEEE-ICASSP, Atlanta, U.S.A. 
(1981) S. 1153-1155. 


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75 


PROGRAMMI. 


Bild 1. Blick von rechts unten 
in Zentralprojektion: fraktal tapeziertes 
Wohnzimmer 


Die Schönheit der Mathematik 
beschränkt sich nicht auf Man- 
delbrots Apfelmännchen. Mit 
weit einfacheren Formeln können 
ebenfalls faszinierende Grafiken 
berechnet werden. Kommt die 
Matrizenrechnung dazu, ist es 
kein Problem mehr, die tollsten 
Bilder zusammenzustellen. 


ErTseı uBrr F 


76 


Darf s etwas 
bunter sein”? 


Alternative Fraktale und Matrizenrechnung 
in Turbo Pascal 


nr Februar 1991 


Februar 1991 


Bild 2. Der 
Gingerbreadman 


Bild 3. 
Henon-Attractor: 
Erscheint begrenzt, 
doch ... 


Bild 4. ... die 
Vergrößerungen 
zeigen eine ... 


Bild 5. 
... unbegrenzte 
Anzahl von Linien. 


as sind Fraktale? Bunt! Diese 
einfache Charakterisierung 
trifft zwar nicht ganz den 
Kern der Sache, doch daß aus 
simplen Gleichungen durch Rekursion fan- 
tastische Bilder entstehen, begeistert nicht 
nur Mathematiker. Spätestens seit Benoit 
Mandelbrots Apfelmännchen ist bekannt, 
daß Mathematik auch schön sein kann. 
Doch man muß sich nicht gleich in die 
zeitintensive Iteration komplexer Glei- 
chungen versteigen, um in einen derartigen 
Genuß zu kommen. Es gibt erschreckend 
einfach erscheinende Gleichungen mit 
hochinteressanten Phänomenen und atem- 
beraubenden Grafiken (Bild 1). 

Man nehme beispielsweise die unscheinba- 
re Gleichung 


Re 1 Ya [&n| 
Yn+1 = Xn 


die für einen bestimmten Startpunkt 
(X0,Y0) eine Folge von Punkten in der Ebe- 
ne erzeugt — den sogenannten Gingerbread- 
man (Bild 2). Jeder Startpunkt, der inner- 
halb des Gingerbreadman liegt, erzeugt ge- 
nau diese Figur! Dabei fällt auf, daß die 
Fläche völlig gleichmäßig bedeckt wird. 
Die mittlere schwarze Fläche wird durch 
die Punkte (0,0), (1,0), (2,1), (2,2), (1,2) 
und (0,1) begrenzt. Ein Startpunkt inner- 
halb dieser Fläche erzeugt eine Folge mit 
der Periode 6, also lediglich 6 Punkte. Ein 
Startpunkt innerhalb der anderen fünf 
schwarzen Löcher erzeugt eine Folge der 
Periode 30, also 30 Punkte. Alle Startpunk- 
te, die außerhalb des Gingerbreadman lie- 
gen, erzeugen verschiedene Punktmuster, 
die sich bei wachsendem Abstand des Start- 
punktes vom Ursprung zu einer Linie 
schließen. 

Eine andere Gleichung, die noch völlig un- 
geklärte Phänomene offenbart, ist der He- 
non-Attraktor. Seine Folge wird definiert 
durch die Gleichung 


nr elty- 148% 
Yn+1 = 0,3 Xn 


Unabhängig vom Startpunkt bewegt sich 
jede Folge nach kurzer Zeit auf dem Attrak- 
tor, wodurch Bild 3 entsteht. Wo ist das 
Chaos? Nehmen Sie einen beliebigen Start- 
punkt, und notieren Sie sich die ersten 200 
Punkte der Folge. Nun ändern Sie den Start- 
punkt um eine Winzigkeit. Auf dem Bild- 
schirm entsteht genau dasselbe Bild, doch 
die ersten 200 Punkte dieser Folge haben 
mit der vorherigen überhaupt nichts zu tun 
.... Dasselbe Phänomen kann man übrigens 
auch beim Gingerbreadman beobachten. 


77 


PROGRAMMIEREN 


Zudem besteht der Henon-Attraktor offen- 
bar aus einer unendlichen Anzahl von ein- 
zelnen Linien. Vergrößert man den rechten 
Bogen des Attraktors um den Faktor x, so 
sieht man in Bild 4 bereits mehr Linien als 
im Original. Vergrößert man den jetzt sicht- 
baren rechten Bogen weiter auf das y-fache, 
so sieht man in Bild 5 eine Unzahl neuer 
Strukturen. 

Ganz andere Kreationen und ein breites 
Experimentierfeld entstehen, wenn man in 
die Formel 


Xn+1 = Yn + Fe Sign (&n) ° VIF7 X + Fa 


Yn+ı =Fo + Fıo ' &n 


verschiedene Parameter einsetzt. Die Bil- 
der Öa-c zeigen ein Beispiel für eine lang- 
sam, aber stetig wachsende Struktur, die an 
den Querschnitt von Pflanzenstengeln erin- 
nert. Die Farbe repräsentiert das Alter der 
Punkte; nach einem Wachstumsschub an 
den äußeren Grenzen verändern sich zu- 
nächst wieder Teile der inneren Struktur, 
die damit die Farbe wechseln, bis der näch- 
ste Wachstumsschub das Gebilde weiter 
vergrößert. 

Doch auch scheinbar begrenzte Strukturen 
wie in den vorigen Beispielen entstehen bei 
etwas geänderten Parametern (Bild 7a). 
Nach einigen Minuten Geduld ändert sich 
das jedoch schlagartig (Bild 7b). Und schon 
eine kleine Änderung der Parameter kann 
die Eigenschaften der Grafik wieder stark 
verändern (Bild 8). 


Experimentieren 
ohne Programmieren 


Die genannten Formeln bieten reichlich Ge- 
legenheit zum Experimentieren und Auspro- 
bieren. Damit man dabei nicht vom Pro- 
grammieren gestört wird, sollte man mit 
möglichst einfachen Mitteln die entstehen- 
den Bilder manipulieren und verändern kön- 
nen. Das Anpassen des gewünschten Bild- 
ausschnitts und Verschieben in Bildschirm- 
koordinaten ist noch das kleinere Übel. Man 
multipliziert einfach beide Punktkoordina- 
ten mit dem gewünschten Skalierungsfaktor, 
addiert dazu die benötigte Verschiebung, 
und schon erscheint das richtige Bild am 
vorgesehenen Platz. Wenn aber beliebig ver- 
vielfältigt, verdreht und verschoben werden 
soll, am Ende in 3-D, perspektivisch und in 
wechselnder Reihenfolge, dann wird der 
programmierte Algorithmus unerträglich 
langsam und der Code unübersichtlich. 

Um beispielsweise Bild I zu erzeugen, muß 
jeder einzelne Bildpunkt skaliert, gedreht, 


78 


Bild 6a. 
Pflanzenstengel: 
wächst 
unbeschränkt ... 


Bild 6b. 
... von innen nach 
außen ... 


Bild 6c. 
„.. doch auch der 
Kern ändert sich 
ständig 


Sc wachsende 
Strukturen die an den 
Querschnitt von 
Pflanzenstengeln erinnern 


u, Februar 1991 


Bild 7a. Scheinbar 
begrenzte Struktur 
ähnlich dem 


Bild 7b. ... doch 
schlagartig ändert 
sich das Bild. 


Bild 8. Kleine Änderungen, 
doch völlig andere Struktur. 


Februar 1991 a1, > 


Gingerbreadman ... 


verschoben und anschließend von 3-D- auf 
2-D-Bildschirmkoordinaten projiziert wer- 
den. Das Ganze fünfmal pro Punkt für die 
fünf mit dem Pflanzenstengelmuster aus Bild 
5 tapezierten Wände eines Zimmers, das aus 
der rechten unteren Ecke betrachtet wird. 
Natürlich kann man Unterprogramme 
schreiben, die auf die Punktkoordinaten die 
benötigten Transformationen anwenden. 
Das bringt Übersichtlichkeit, doch das Re- 
chenzeitproblem ist noch nicht gelöst, solan- 
ge für jeden Bildpunkt die gesamte Folge der 
Transformationen abgeklappert werden 
muß. Dabei gibt es die Möglichkeit, durch 
Verwendung von Übertragungsmatrizen die 
Sache ganz wesentlich zu beschleunigen. 
Statt auf jeden Punkt immer wieder diesel- 
ben Unterprogramme und Gleichungen los- 
zulassen, genügt es, für alle gewünschten 
Veränderungen eine einzige Gesamtmatrix 
zu berechnen. Mit nur einer Matrizenmulti- 
plikation pro Bildpunkt kommt man so 
schneller zum selben Bild. 


Berechnen 
ohne Zeitverlust 


Im Prinzip läßt sich jede beliebige Transfor- 
mation eines zweidimensionalen Punktes 
durch ein Gleichungssystem beschreiben 
(Bild 9a), die Art der Manipulation hängt nur 
von den Koeffizienten a,b,c und d ab. Faßt 
man nun die Koordinaten der Punkte P und 
Q in einem Spaltenvektor und die Koeffi- 
zienten in einem Feld R zusammen, so erhält 
man die Matrizendarstellung desselben Pro- 
blems (Bild 9b). Die Elemente einer Matrix 
werden üblicherweise mit ihrer Zeilen- und 
Spaltennummer bezeichnet. So wird Para- 
meter a zu R(1,1), b zu R(1,2) und so fort 
(Bild 9c). Oft werden statt Klammern auch 
Indizes verwendet. Der Koeffizient Rz | ist 
also die Zahl, die sich in der Matrix R in der 
zweiten Zeile und ersten Spalte befindet, in 
unserem Fall ist das also der ursprüngliche 
Koeffizient c. Dasselbe gilt auch für die Spal- 
tenvektoren der Punkte, die ja nichts ande- 
res als eindimensionale Matrizen sind. P, ist 
demnach der x-Wert des Punktes P, O, der 
Y-Wert von Punkt Q. 

Für jede denkbare Veränderung eines Bild- 
punktes lassen sich die entsprechenden 
Übertragungsmatrizen berechnen. Wie die 
Transformationsmatrizen in homogenen 
3-D-Koordinaten für Rotation, Verschiebung 
und Skalierung aussehen, können Sie dem 
Listing 1 der Unit matrix.pas entnehmen. 
Durch die Verwendung von homogenen 
Koordinaten wird eine zusätzliche vierte 
Koordinate zu den drei Raumkoordinaten 


79 


PROGRAMMI. 


der Punkte hinzugefügt. Die homogenen 
Koordinaten ermöglichen die Darstellung ei- 
ner Punktverschiebung als Matrizenmultipli- 
kation, so daß alle Transformationen mit 
einheitlichen Methoden kombiniert werden 
können. Mit normalen Koordinaten wäre für 
die Verschiebung eine Matrizenaddition not- 
wendig. 

Von besonderem Interesse sind die beiden 
letzten Matrizen für die Projektion von 
Raumkoordinaten auf eine Ebene. Schließ- 
lich ist unser Bildschirm (noch) nicht dreidi- 
mensional, und so müssen Punkte, die nicht 
in der Projektionsebene liegen, abhängig 
von ihrer Z-Koordinate und dem Standort 
des Betrachters verschoben werden. 


Was bringt’s ?? 


Wir wissen nun, wie wir einen Punkt mit 
Hilfe von Matrizen verdrehen, verquirlen 
und an die Wand projizieren können. Nun 
haben wir die Möglichkeit, mehrere Trans- 
formationsmatrizen miteinander zu kombi- 
nieren. Will man beispielsweise ein Bild erst 
vergrößern, dann um die y-Achse drehen 
und schließlich durch Zentralprojektion dar- 


80 


Bild 13. Würfel 
in Parallelprojektion 


Bild 14. Mit Geduld 
geht alles: 

289 Fraktale 
gleichzeitig. 


a) ,=arx, +tb°y 
Yp=C’Xytd'Ya 


» [lee hi 
ehe] 


Pı ki, 
[ie = 
Kl 2 
Bild 9. Von der gewohnten zur Matrizen- 
schreibweise 


stellen, dann erhält man durch fortgesetzte 
Matrizenmultiplikation 

ÜUmPRovs 

eine Gesamttransformationsmatrix Ü. Mit 
P=UÜ-Q 

errechnet sich durch eine einzige Multipli- 
kation einer Matrix mit einem Punkt für 
jeden beliebigen Punkt Q der neue Punkt P, 
während man zuvor auf jeden einzelnen 
Punkt Q die gesamte Gleichungsflut für Ska- 
lierung, Rotation und Projektion loslassen 
mußte. Bei der Matrizenmultiplikation er- 
rechnen sich die Elemente der neuen Matrix 


nach der Rechenregel in Bild 10. Vorsicht! 
Ein Vertauschen der beiden Matrizen führt 
zu einem völlig anderen Rechenergebnis, 
und die Multiplikation ist nur dann machbar, 
wenn die Zeilenzahl der einen Matrix der 
Spaltenzahl der anderen entspricht. 


Programmatisches 


Auch Mehrfachdarstellungen desselben Bil- 
des in unterschiedlichen Projektionen sind 
nun kein Problem mehr. Vor der Berech- 
nung der eigentlichen Bildpunkte können 
beliebig viele verschiedene Gesamtübertra- 
gungsmatrizen berechnet und damit später 
aus demselben Ausgangspunkt Q mehrere 
Bildpunkte P erzeugt werden. Beispiele da- 
für werden weiter unten vorgestellt. 


Matrizenmultiplikation 


GC=B-Amit 


i 
Cm,n = % bm,p * Ap,n 
p=l 


K,j 


Matrizen können nur dann miteinander 
multipliziert werden, wenn A gleichviele 
Zeilen i wie B Spalten i hat. 


Bild 10. Rechenregel für die Matrizenmulti- 
plikation 


Faktor 10 

Startwert X 
Startwert Y 
Startwert Z 
Vergroesserungsfaktor 
X-Verschiiebung 
Y-Verschiiebung 
Z-Verschiiebung 
Farbaenderungs index 
3 Anfangsfarbe 

100 X-Koord. Blickpunkt 
100 Y-Koord. Blickpunkt 
400 Z-Koord. Blickpunkt 


0 
0 
0 
1 
0 
0 
0 
4 


Kommentar: Dieses Bild... 


Bild 11. Struktur der Parameterdatei 


Februar 1991 


Februar 1991 


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81 


PROGRAMMI 


Um die Matrizenrechnung in eigenen Turbo- 
Pascal-Programmen zu verwenden, ist es 
sinnvoll, eine Sammlung der benötigten Rou- 
tinen für spätere Projekte in einer Unit zu- 
sammenzufassen (Listing 1). Die Unit schal- 
tet den Coprozessormodus ein, ist keiner 
vorhanden, wird er emuliert. Da der Copro- 
zessor Realzahlen nicht direkt verarbeiten 
kann sondern umformen muß, wird aus Ge- 
schwindigkeitsgründen der Datentyp Single 
verwendet. Wer das Programm ausschließ- 
lich ohne numerischen Knecht verwendet, 
spart Rechenzeit, indem die Compileranwei- 
sung $N+ entfernt und alle Single-Deklara- 
tionen durch Real ersetzt werden. 

Die Unit matrix.pas stellt zunächst zwei 
neue Datentypen Matrizentyp und Punkttyp 
zur Verfügung, die für Transformationsma- 
trizen und Spaltenvektoren verwendet wer- 
den. Es folgen Prozeduren zum Initialisieren 
und Multiplizieren von Matrizen sowie die 
Transformationsroutinen. 


Farbe fürs Auge 


Das Programm 3dmat.pas in Listing 2 er- 
zeugt eine Folge von Punkten und verwen- 
det die Routinen aus der Unit, um die entste- 
henden Bilder darzustellen. Dazu wird eine 
Parameterdatei eingelesen, deren Namen im 
Programmaufruf angegeben werden muß 
und die die Struktur in Bild 11 hat. Die 
Kommentare hinter den Zahlen sind erlaubt, 
denn es wird nur eine Zahl pro Zeile einge- 
lesen. 

Mit den Faktoren 1 bis 10 wird die Berech- 
nungsgleichung in Bild 12 gefüttert. Sie ist 


Xn+1=Fı + F, -Yn + Fa . IXn| 
+F4:(x2 + Fs) + sign (Xn) : Fs 


N F7 'Xn + Fa 


Yn+ı =Fo +Fıo '&%n 


Bild 12. Die universelle Berechnungsformel 


so gewählt, daß mit ihr alle angesprochenen 
Bilder berechnet werden können. Es folgen 
die Koordinaten des Startpunktes, wobei die 
z-Koordinate bei unseren Folgen keine Rolle 
spielt. Mit den Parametern für Vergrößerung 
und Verschiebung kann das Bild den eigenen 
Wünschen entsprechend gestaltet werden. 
Der Farbindex ist der Zehnerlogarithmus der 
Bildpunktanzahl, nach der die Farbe ge- 
wechselt werden soll: 


Punkte in einer Farbe = 10fa'bindex 


Auch die Anfangsfarbe wird vorgegeben. Als 
letztes werden die Koordinaten des Blick- 


82 


Tabelle 1: Parameterliste 


: 


Angerer 
> 


2 
1 
1 
0 
0 
0 
0 
0 
0 
4 


oo—-o0o0o0 


wo 


ood 
& 
=} 


2PoO0O0OoPr,o00o0Do00 


[=] 
oO 


punktes eingelesen, doch diese werden nur 
benötigt, wenn im Programm eine der Pro- 
jektionsmatrizen aufgerufen wird. 

Das Hauptprogramm ist simpel: Nach Initia- 
lisierung der Grafik wird die Parameterdatei 
geöffnet, die Werte eingelesen und anschlie- 
ßend in usermat und matrixkalk die Übertra- 
gungsmatrizen berechnet, mit denen später 
die Bildpunkte multipliziert werden sollen. 
Außerdem werden hundert 4x4-Matrizen 
tm[1]...tm[100] initialisiert, mit denen spä- 
ter gerechnet werden kann. Dann beginnt 
die Schleife, in der die Punkte berechnet 
und gesetzt werden. Über die Variable Zäh- 
ler wird der Farbwechsel gesteuert. Bei 
Druck auf die Leertaste wird das Programm 
beendet, bei Betätigung einer anderen Taste 
wird die Berechnung lediglich bis zum näch- 
sten Tastendruck unterbrochen. 


Jonglieren mit Matrizen 


Bevor wir nun wilde Würfel oder fraktal 
tapezierte Zimmer entwerfen, soll zunächst 
das in der Parameterdatei definierte Bild 
ohne weitere Manipulationen auf dem Bild- 
schirm gezeigt werden. Die im Listing rot 
markierte Prozedur usermat bleibt bis auf 
drei Wertzuweisungen leer, in der blau mar- 
kierten Prozedur matrixkalk wird die in der 
Parameterdatei bestimmte Skalierung und 
Bildverschiebung in der Grundmatrix 
tm[100] gespeichert und ohne Änderung auf 
die einzige Gesamtübertragungsmatrix tm[1] 
übertragen. Außerdem wird ein Kasten ge- 
zeichnet. Die Prozedur setzepunkt verwen- 
det dann tm[l], um aus den berechneten 
Punkten die Bildpunkte zu erzeugen. Nun 
können die Parameter in der Datei solange 
verändert werden, bis das Bild den Wün- 


Faktor 1 


Faktor 10 

Startwert X 
Startwert Y 
Startwert Z 
Vergrößerungsfaktor 
X-Verschiebung 
Y-Verschiebung 
Z-Verschiebung 
Farbänderungsindex 
Anfangsfarbe 
X-Koord. Blickpunkt 
Y-Koord. Blickpunkt 
Z-Koord. Blickpunkt 


oovoprooo0dooo0o0 
QDOOVoVoPOoOooo01o0o0 


[>] 
oO 


schen entspricht. Auf diese Weise wurde 
durch die Dateiparameter eine Grundseite 
vollständig definiert, im Programm ist diese 
Definition in der Matrix tm[100] festgehal- 
ten. Nun kann diese Seite durch weitere 
Seitenmatrizen, die man in der Prozedur 
usermat berechnet, beliebig manipuliert 
werden. Fügt man beispielsweise Listing 3 
an der rot markierten Stelle ins Programm 
ein, so werden insgesamt fünf Seitenmatri- 
zen tm[1] ... tm[5] für die gleichzeitige Dar- 
stellung von fünf verschiedenen Seiten eines 
Raumes errechnet. Diese Matrizen werden 
anschließen in matrixkalk mit der Übertra- 
gungsmatrix für die Grundseite tm[100] zu 
fünf neuen Berechnungsmatrizen tm[1] ... 
tm[5] zusammengefügt. Diese letzten fünf 
Matrizen werden in setzepunkt verwendet, 
um fünf Kopien jedes berechneten Punktes 
auf den Bildschirm zu projezieren. Es ent- 
steht das fraktal tapezierte Zimmer in Bild 1, 
wenn man die entsprechende Parameterda- 
tei verwendet. 

Setzt man stattdessen die Zeilen aus Listing 
4ein, so erhält man den Würfel in Bild 13. 
Dafür wurde in der Prozedur usermat xweite 
und yweite auf denselben Wert gesetzt, da- 
mit man quadratische Seiten erhält. Der Pa- 
rameter fransindex gibt die Anzahl der Sei- 
ten an, die gezeichnet werden sollen. Es 
werden dann transindex Seitenmatrizen und 
Berechnungsmatrizen tm[1]...tm[transindex] 
erwartet. 

Mit den Prozeduren der Unit kann mit Über- 
tragungsmatrizen jongliert werden wie mit 
normalen Variablen. Mit den wenigen Pro- 
grammzeilen aus Listing 5, eingefügt in die 
Prozedur usermat, wird das ursprüngliche 
Grundbild verkleinert und auf eine runde 
Wand projeziert, das Ergebnis erinnert an 


Februar 1991 


gestapelte Fernsehgeräte. Zur Eingabe der 
Bildanzahl wird der Z-Startwert in der Para- 
meterdatei mißbraucht, er wird bei der Be- 
rechnung ohnehin nicht verwendet. Im 
Hauptprogramm sind insgesamt 100 Matri- 
zen tm[li] definiert worden, womit man mit 
dem Z-Startwert 4 eine 9x9-Bildwand auf- 
bauen kann. Dafür belegt das Programm 81 
der 100 Matrizen. Mit einem Z-Startwert 8 
erhält man Bild 14 mit einer 17x17-Bild- 
wand, dafür benötigt man aber schon 289 
verschiedene Übertragungsmatrizen und ei- 
ne gehörige Portion Geduld. Entsprechend 
müssen dann im Hauptprogramm mehr Ma- 
trizen definiert und die Grundmatrix 
tm[100] verlegt werden. Das Datensegment 
von Turbo Pascal verträgt bis zu 860 Matri- 
zen. Dem Spieltrieb sind also kaum Grenzen 
gesetzt. 

Durch die Parameterdatei wird über die 
Grundmatrix tm[100] also der Inhalt einer 
Seite definiert, während die in usermat be- 
rechneten Seitenmatrizen die Manipulatio- 
‘nen der so definierten Seite bestimmen. 
Diese Trennung hat mehrere Vorteile. Zum 
einen ist es so möglich, mit demselben Pro- 
gramm durch Aufruf unterschiedlicher Para- 
meterdateien ein und dieselbe Seitenzusam- 
menstellung mit unterschiedlichen Seiten- 
mustern zu erzeugen. Zum anderen verein- 
facht sich die unbedingt notwendige Be- 
reichskontrolle der Bildschirmpunkte. Es ge- 
nügt zu überprüfen, ob die mit Hilfe der 
Seitenmatrizen gezeichneten Seiteneinrah- 
mungen (Prozedur kasten in der Unit) inner- 
halb der Bildschirmkoordinaten liegen. An- 


schließend braucht man jeden berechneten 
Punkt nur einmal daraufhin zu überprüfen, 
ob er nach Multiplikation mit der Grundma- 
trix tm[100] innerhalb des Bildschirms lie- 
gen würde. Ist das der Fall, so liegt derselbe 
Punkt nach Multiplikation mit den Seiten- 
matrizen in jedem Fall innerhalb der ge- 
zeichneten Rahmen. In jedem Rechenzyklus 
ist also nur eine einzige Kontrolle pro Punkt 
notwendig, unabhängig von der Anzahl der 
projizierten Seiten. 
Das Programm soll mit der Unit ein erstes 
Werkzeug zum Experimentieren sein, doch 
Veränderungen und Verbesserungen sind 
keine Grenzen gesetzt. Man könnte die Sei- 
tenmatrizen in einer weiteren Parameterda- 
tei festhalten und automatisch einlesen, so- 
daß die Änderung des Programmcodes ent- 
fällt. Eine Abspeicherung der berechneten 
Punkte der Folgen ist sinnvoll, damit bei 
geänderten Seitenmatrizen nicht jedesmal 
das gesamte Bild neu berechnet werden 
muß. Die Prozedurformel müßte nur durch 
eine entsprechende Einlese-Routine ersetzt 
werden ... 
Wie immer finden Sie die Programme und 
Listings in der mc Box zum Downloaden. 
Zum Nachrechnen der abgedruckten Bilder 
haben wir die verwendeten Parameter in 
Tabelle I zusammengefaßt. Axel Kleinwort 
Nach einer Idee von Marcel Schäfer 


Literatur 


[1] Peitgen/Saupe: The Science of fractal Ima- 
ges. Springer 1988 

[2] Mandelbrot, B.: The fractal Geometry of Na- 
ture. Freeman 1982 


Listing 1. Die Turbo-Pascal-Unit matrix.pas. 


(x Unit Matrix %) 
(* von Axel Kleinwort *) 


{$N+} 
UNIT Matrix; 
INTERFACE 


TYPE 
Matrizentyp=ARRAY [1..4,1..4] of single; 
punkttyp=ARRAY [1..4] OF single; 
PROCEDURE Initmatr ix 
(var Matrixl:Matrizentyp;diag:single); 
(* Die Diagonalelemente von Matrixl 
werden =diag, alle anderen =0 ges.*) 
PROCEDURE initpunkt 
(var point:punkttyp;diag:single); 
(* Das letzte Element des Spaltenvektors 
wird =diag, alle anderen =0 ges. *) 
PROCEDURE Matmu 
(VAR Matrix3:Matrizentyp; 
Matrix1,Matrix2:Matrizentyp); 
(* Das Produkt von Matrix1 x Matrix2 
wird in Matrix3 zurückgegeben. Es 
ist möglich, das Ergebnis in einem 
der beiden Operanden zurückzugeben: 
Matmul(Matrixi,matrix2,Matrix1) *) 
PROCEDURE punktprodukt 
(var Pneu:punkttyp; 
var Matrixl:matrizentyp; 
var Palt:punkttyp); 
(* Das Produkt von Palt x Matrixl 
wird in Pneu zurückgegeben. *) 
PROCEDURE Setmatrix 
(var Matrixl:Matrizentyp; 
Matr ix2:Matrizentyp); 
(* Matrix1 = Matrix2 *) 
PROCEDURE setpunkt 
(var pointl:punkttyp; 
point2:punkttyp); 
(* pointl = point2 *) 
FUNCTION Control > 
(xweit,yweit:single; 


DIALOG 9600 


Der High-Speed-Modem nach V.32 
® Datenübertragung mit 300-9.600 bps 


@ Fehlerkorrektur und Datenkompression nach MNP Level 5 
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= 


@ Unterstützte Protokolle: asynchron, 
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PROGRAMMI 


point:punkttyp) : boolean; 
PROCEDURE Kasten 

(xwidth, ywidth, xmax,, ymax:single; 

matrixl:matrizentyp); 

(* Für alle Transformat ionsfunktionen: 
Die im Aufruf angegebene Matrix 
wird entsprechend den übergebenen 
Parametern verändert *) 

(* Rotation: Drehung um w Grad 
im Uhrzeigersinn *) 

PROCEDURE RotX 

(W:REAL;var matrixl:matrizentyp); 

PROCEDURE RotY 

(W:real;var matrixl:Matrizentyp); 
PROCEDURE Rotz 
(W:real;var matrixl:Matrizentyp); 
PROCEDURE Trans] 
(Dx,Dy,Dz:single; 
var matrixl:Matrizentyp); 
(* Verschiebung *) 
PROCEDURE Ska 
(Fx,Fy,Fz:single; 
var matrixl:Matrizentyp); 
(* Vergrößerung *) 
PROCEDURE Zentra| 
(view:punkttyp; 
var matrixl:Matrizentyp); 
(* Zentralprojektion *) 
PROCEDURE Parallel 
(view:punkttyp; 
var matrix1l:Matrizentyp); 
(* Parallelprojektion *) 

IMPLEMENTATION 

uses graph,crt; 

VAR 

21,22,23: INTEGER; 


PROCEDURE Initmatrix; 


BEGIN 
FOR Z1:=1 TO 4 DO BEGIN 
FOR Z2;=1 TO 4 DO 
Matrix1[Z1,22]:=0; 
Matrix1[Z1,21] := diag; 
END; 
END; 
PROCEDURE initpunkt; 
BEGIN 
FOR Zi:=1 TO 3 DO point[Z1]:=0; 
point[4]:=diag; 
END; 
PROCEDURE Setmatrix; 
BEGIN 
FOR Z1:=1 TO 4 DO 
FOR 22:=1 TO 4 DO 
Matrix1[21,22]:=Matrix2[ 21,22]; 
END; 
PROCEDURE setpunkt; 
BEGIN 
FOR Z1:=1 TO 4 DO 
pointl[Z1]:=point2[Z1]; 
END; 
PROCEDURE matmul; 
var 
mulmat :; matrizentyp; 
BEGIN 
Initmatr ix (mu lmat,0); 
FOR Z1:=1 TO 4 DO 
FOR Z2:=1 TO 4 DO 
FOR 23:=1 TO 4 DO 
mulmat[21,22]:=mulmat[Z1,22]+ 
Matrix1[Z1,23]*Matr ix2[23,22]); 
setmatrix(matrix3,mulmat); 
END; 
PROCEDURE punktprodukt; 
VAR HP:punkttyp; 


84 


BEGIN 
initpunkt(hp,0); 
FOR Zi1:=1 TO 4 DO 
FOR Z2:=1 TO 4 DO 
hp[Z1]:= 
hp[Z1]+(Palt[22]*Matrix1[Z1,22]); 
setpunkt(Pneu,hp); 

END; 

FUNCTION Control]; 

var 
x,y » single; 

BEGIN 
x:=point[1]/point[4]; 
y:=point[2]/point[4]; 
if (abs(x)>xweit/2) or 

(abs(y)>yweit/2) then 
control:=false 
else 
control:=true; 

end; 

PROCEDURE Kasten; 

type 
parray=array[1..4] of punkttyp; 

var 
point ; punkttyp; 
ecke : parray; 

i : integer; 

BEGIN 
initpunkt(point,1); 
for i:=1 to 4 do initpunkt(ecke[ i],1); 
ecke[1,1]:=xwidth/2; 
ecke[1,2]:=ywidth/2; 
ecke[2,1]:=-xwidth/2; 
ecke[2,2]:=width/2; 
ecke[3,1]:=-xwidth/2; 
ecke[3,2]:=-width/2; 
ecke[4,1]:=xwidth/2; 
ecke[4,2]:=-ywidth/2; 
ee) 
for i:=1 to 4 do 


punktprodukt(ecke[ i],matrixi,ecke[i]); 


for i:=1 to 4 do 

if not (control(xmax, ymax,ecke[ i])) 
and (ecke[ i,4]>0) then begin 
sound( 2500) ;delay(500) ;nosound; 
halt; 

end; 


moveto(round(ecke[4,1]/ecke[4,4]+xmax/2), 
round(-ecke[4,2]/ecke[4,4]+ymax/2)); 


for i:=1 to 4 do 


lineto(round(eckel[ i,1]/ecke[ i,4]+xmax/2), 
round(-ecke[ i,2]/ecke[ i,4]+ymax/2)); 


END; 
PROCEDURE RotX; 
var 
rotmat : matrizentyp; 
BEGIN 
Wı=W*pi/180; 
initmatrix(rotmat,1); 
rotmat[2,2]:=C0OS(W); 
rotmat[3,2]:=SIN(W); 
rotmat[2,3]:=-SIN(W); 
rotmat[3,3]:=C0S(W); 
matmul(matrixl,rotmat,matrix1); 
END; 
PROCEDURE RotY; 
var 
rotmat : matrizentyp; 


BEGIN 

W:=W*pi/180; 
initmatrix(rotmat,1); 
rotmat[1,1]:=C0S(h); 
rotmat[3,1]:=-SIN(W); 
rotmat[1,3]:=SIN(h); 
rotmat[3,3]:=C0S(W); 
matmul(matrixl,rotmat,matrixl); 
END; 
PROCEDURE RotZ; 
var 

rotmat : matrizentyp; 
BEGIN 


Wi=W*pi/180; 
initmatrix(rotmat,1); 
rotmat[1,1]:=C0OS(W); 
rotmat[2,1]:=SIN(w); 
rotmat[1,2]:=-SIN(W); 
rotmat[2,2]:=C0S(W); 
matmul(matrixl,rotmat,matrix1); 
END; 
PROCEDURE Trans]; 
var 
workmat : matrizentyp; 
BEGIN 
initmatrix(workmat,1); 
workmat[1,4] := Dx; 
workmat[2,4] := DY; 
workmat[3,4] := DZ; 
matmu\(matrixl,workmat,matrix1); 
END; 
PROCEDURE Skal; 
var 
workmat : matrizentyp; 
BEGIN 
initmatrix(workmat 1); 
workmat[1,1]:=Fx; 
workmat[2,2]:=Fy; 
workmat[3,3]:=Fz; 
matmu(matrix1,workmat,matrix1); 


END; 

PROCEDURE Zentral; 

var 

workmat : matrizentyp; 
BEGIN 


initmatrix(workmat,1); 
workmat[1,1]:=-view[ 3]; 
workmat[1,3]:=view[1]; 
workmat[2,2]:=-view[3]; 
workmat[2,3]:=view[ 2]; 
workmat[3,3]:=-1; 
workmat[4,3]:=1; 
workmat[4,4]:=-view[ 3]; 
(* workmat[3,3]:=1; 
workmat[4,4]:=0; 
workmat[4,3]:=1/view[3];*) 
matmul(matrix1,workmat,,matrix1); 
END; 
PROCEDURE Parallel; 
var 

workmat : matrizentyp; 
BEGIN 

initmatrix(workmat,1); 
workmat[1,3]:=-view[1]/view[3]; 
workmat[2,3]:=-vien[2]/view[3]; 
matmul(matrix1l,workmat,matrix1); 
END; 
BEGIN 
END. 


3dmat.pas 


(* Program 3DMAT.PAS *) 
(* von Axel Kleinwort *) 
{$N+} 

{$R+} 

USES graph,crt,dos,matrix; 

VAR 

farbe:word; 

dat:text; 

taste:char; 

info:searchrec; 
view,punkt:punkttyp; 
tm:array[1..100] of matrizentyp; 
transindex, i,6D,GM: Integer; 
F:array[1..10] of single; 

xmax ,ymax,Exponent:single; 

xkorr ‚ykorr,zkorr:single; 
xweite, weite:single; 

zaeh ler, lupe, farbindex:single; 
0K:boolean; 


PROCEDURE formel(var punkt:punkttyp); 


Februar 1991 


Listing 2. Das Turbo-Pascal-Programm 


SDOS/286 
Made in Germany 


kompatibel zu Standard-DOS-Anwendungen | 
auf einem 286er AT mit 1 MB bis zu 690 KB frei | 


Partitionen bis 4 GIGABYTE möglich (so es denn mal eine solche HD gibt!) 


- Deutsche Fehlermeldungen - Deutsches Handbuch 
Vergessen Sie das Wörterbuch während Ihrer 
Arbeit am PC 
- SDOS/286 kann unabhängig von einem Computer 
erworben werden 


Online-Hilfe zu DOS-Befehlen 

Eingabe-Gedächtnis für ( fast ) beliebig viele Eingabezeilen 

Dateien können - je nach Dateityp - in verschiedenen 

Unterverzeichnissen untergebracht werden.... vollautomatisch !!! 

Beim Umstieg auf SDOS/286 ist kein Umformatieren der 

Festplatte notwendig 

einfache Bedienung mit dem "Milian-Controller” 

wichtige Utilities inklusive : Defragmenter für die Harddisk, 
Low-Level-Format für viele Platten, WO und HDCACHE, u.a. 

voll netzwerkfähig 

erforderliche Hardware : AT-kompatibler PC mit CPU 286/386/486 


Sie können SDOS/286 im guten Fachhandel erwerben. 
unverbindliche Preisempfehlung : DM 149.-- 


Wiederverkäufer wenden sich an unsere Distributoren : Auslands- und Lizenzanfragen nur 
schriftlich an: 

Synthetronic GmbH Software Distribution Software Development 

6000 Frankfurt/Main 6000 Frankfurt/Main Wiesenau 43 

Tel.: 069 / 73 70 51 Tel.: 069 / 73 25 85 6393 Wehrheim 1 


Februar 1991 Für eilige Anfragen: FRE -Kontaktkarten verwenden 


85 


(* I! Hier Formel einsetzen |! 
in punkt erwartet die Funktion die 
Koordinaten des letzten Punktes *) 
var 
alt:punkttyp; 
sign:real; 
begin 
setpunkt(alt,punkt); 
sign:=1; 
if punkt[1]<O then sign:=-1; 
punkt[1]:=F[1]+F[2]*alt[2]+ 
F[3]*abs(alt[1])+ 
F[4]*(alt[1]*alt[1]+F[5])+ 
sign*F[6]*sqrt(abs(alt[1]*F[7]+F[8])); 
punkt[2]:=F[9]+F[10]*alt[1]; 
punkt[3]:=0; 
END; 


begin 
xweite:=xmax; 
yweite:=ymax; 
transindex:=1; 
end; 


procedure matrixkalk; 
begin 
(* tm[100] ist die Grundmatrix 
im kartesischen Koordinatensystem *) 
trans](xkorr,ykorr,zkorr,tm[100]); 
skal(lupe, lupe, lupe, tm[100]); 


for i:=1 to transindex do begin 
kasten(xweite, yweite, xmax ,ymax,tm[i]); 
matmul(tm[ i],tm[ i].tm[100]); 
end; 
END; 
PROCEDURE setzepunkt 
(punkt:punkttyp; 
farbe:word); 
var ; 
werte:punkttyp; 
begin 
(* Verschiebung *) 
punktprodukt (werte, tm[100], punkt); 
if control(xweite-2,yweite-2,werte) 
then begin 
for i:=1 to transindex do begin 
punktprodukt(werte,tm[i],punkt); 
putpixel(round(werte[1]/werte[4]+xmax/2), 
round(-werte[2]/werte[4]+ymax/2), farbe+1); 
end; 
end; 
end; 


PROCEDURE load; 

(* Öffnet Parameterdatei *) 

begin 

if paramcount=0 then begin 
writeln('Error: Dateiname fehlt !'); 
halt; 

end; 

assign(dat,paramstr(1)); 

findf irst(paramstr(1),anyfile, info); 
if doserror<>0 then begin 
writeln('Fehler beim Öffnen von' 

‚paramstr(1):12); 


halt; 
end; 
reset(dat); 
end; 


PROCEDURE eingabe; 

" (* Liest Parameter aus Datei *) 

BEGIN 
(* Parameter *) 
for i:=1 to 10 do > 
readIn(dat,F[i]); 


86 


(* Startwerte *) 
readIn(dat,punkt[1]); 
readIn(dat,punkt[2]); 
readIn(dat,punkt[3]); 
(* Bildparameter *) 
readIn(dat, lupe); 
readIn(dat,xkorr); 
readIn(dat,ykorr); 
readIn(dat,zkorr); 


‚ readIn(dat, farbindex); 


readIn(dat, farbe); 

for i:=1 to 3 do 
readIn(dat,view[i]); 

if view[3]<=0 then begin 


writeln('Z-Koordinate des Viewpoints <=0 I'); 


halt; 

end; 

(* 10°farbindex berechnen *) 
Exponent:=1; 

for i:=1 to round(farbindex) do 
Exponent :=Exponent*10; 

END; 


(* Beginn des Hauptprogranms *) 
begin 
elrser; 
OK:=true; 
6D:=0; 
Zaehler:=0; 
transindex:=1; 
initpunkt(punkt,1); 
load; (* Datei öffnen *) 
Eingabe; (* Parameter einlesen *) 
for i:=1 to 100 do 
initmatrix(tm[i],1); 
Initgraph(GD,GM,''); 
xmax:= getmaxX; 
ymax:=getmaxY; 
usermatrizen; (* Spielen *) 
matrixkalk;(* Matrix berechnen *) 


while OK do begin 
repeat 
(* Farbwechse] bestimmen *) 
zaehler:=zaehler+1; 
if zaehler=Exponent then begin 
zaehler:=1; 
farbe:=(farbe+l) mod 15; 
end; 
forme \(punkt); 
setzepunkt(punkt, farbe); 
until keypressed; 
if readkey=' ' then OK:=false 
else taste:;=readkey; 
end; 


close(dat); 
closegraph; 
end. 


Listing 3. Konstruktion der Seitenmatrizen 


fürs fraktale Wohnzimmer 


(* Einfügung für USERMAT erzeugt 
5 Seiten eines Raumes *) 


xweite:=ymax; 
yweite:=ymax; 
transindex:=5; 


roty(90,tm[1]); 
trans\(xweite/2,0,-xweite/2,tm[1]); 
setmatrix(tm[2],tm[1]); 
skal(-1,1,1,tm[2]); 

rotx(90,tm[3]); 

trans!(0, weite/2,-yweite/2,tm[3]); 
setmatrix(tm[4],tm[3]); 
skal(1,-1,1,tmf4]); 
trans](0,0,-xweite,tm[5]); 

for I:=1 to 5 do 
zentral(view,tm[i]); 


Listing 4. Seitenmatrizen für den Würfel 
in Parallelprojektion 


(* Einfügung in USERMAT, erzeugt 
3 Seiten eines hürfels *) 


xweite:=ymax; 
weite:=ymax; 
transindex:=3; 


roty(90,tm[1]); 
trans1(0,0,-xweite/2,tm[1]); 
rotx(90,tm[2]); 
trans1(-xweite/2,yweite/2, 
-weite/2,tm[2]); 
trans1(-xweite/2,0,0,tm[3]); 
for i:=1 to transindex do begin 
skal(0.5,0.5,0.5,tmli]); 
parallel(view,tm[i]); 
end; 


Listing 5. Projektion auf eine gewölbte Wand 


(* proc USERMAT zur Erzeugung einer 
"Mon itorwand" *) 
begin 
var 
index,j : integer; 
alphax,alphay,betax,betay : single; 
mx,my,bx,by.rx,ry,sx,sy : single; 
platz,diag : integer; 
begin 
(* gegeben: index,rx,ry *) 
xweite:=xmax*0.7; 
yweite:=ymax*0.7; 
rx:=xweite; 
ry:=weite; 
(* Z-Startwert als Index-Wert *) 
(* Index zwischen 0...14 %) 
index: =round(punkt[3]); 
(* Insgesamt diag*diag=trans index 
"Monitore", maximal 848 *) 
diag:=1+index*2; 
sx:=sqrt(rx*rx-xweite*xweite/4); 
sy:=sgrt(ry*ry-yweite*yweite/4); 
alphax:=(Pi-2*arctan(2*sx/xweite))/diag; 
alphay:=(Pi-2*arctan(2*sy/yweite))/diag; 
mx:=rx*cos(alphax/2); 
my:=ry*cos(alphay/2); 
bx:=2*rx*sin(alphax/2); 
by:=2*ry*sin(alphay/2); 
transindex:=diag*diag; 


(* Achtung: diese Zeilen setzen voraus: 

- Das Feld tm ist [1..850] definiert 

- matkalk und setzepunkt verwendet 
tm[850) als Grundmatrix *) 


skal(bx/xweite,by/yweite,1,tm[849]); 
trans1(0,0,mx,tm[849]); 
for I:=1 to diag do begin 
setmatrix(tm[i],tm[849]); 
roty((i-index-1)*(180/Pi)*alphax,tm[i]); 
trans](0,0,my-mx,tm[i]); 
for J:=1 to index do begin 
platz:=2*J+1*(diag-1); 
setmatrix(tm[platz],tm[i]); 
trans1(0,J*by,-sy,tm[platz]); 
setmatrix(tm[platz+1],tm[platz]); 
skal(1,-1,1,tm[platz+1]); 
zentral(view,tm[platz]); 
zentral(view,tm[platz+1]); 
end; 
trans1(0,0,-sy,tm[ i]); 
zentral(view,tm[i]); 
end; 
end; 


Februar 1991 


MARKTÜBERSICHE 


Nach den Jahren der Schlepp- 
tops kommen sie endlich — die 
wirklich tragbaren Computer. In 
unserer Marktübersicht finden 
Sie die aktuellen Laptops, Note- 


=== als Schlepp 


36 tragbare Computer unter 3,5 kg 


ieviel Kilogramm Computer 
trägt der Mensch? In der Ver- 
gangenheit genügte ein Griff 
am Computer und schon titu- 
lierte ihn der Hersteller als Portable oder 
Laptop. Wenn er nur von Menschen mit 
athletischer Gestalt über eine kurze Weg- 
strecke gehievt werden konnte, brandmark- 
te ihn sein Hersteller schamhaft mit Porta- 
ble. Die etwas leichteren Exemplare, bei 
denen sich der Normalbürger nach länge- 
ren Wegstrecken durch den drückenden 
Tragegriff nur einige Schwielen an der 
Hand zuzog, hießen Laptops. 
Wir finden, daß ein Computer erst unter 
3,5 kg wirklich tragbar ist. Während die 
Anzahl der Computer im Notizblockformat 


MBC 17 NB 
von Sanyo 


PCL 101 
von Philips 


Travel Mate 2000 von Texas Instruments 


derzeit fast täglich steigt, sind die Palmtops 
noch sehr dünn gesät. Die Frage ist, worin 
sich Notebook und Laptop unterscheiden. 
Statt auf die vom Hersteller vorgenommene 
Klassifizierung zu achten, sollten Sie dem 
Computer Ihrer Wahl genau ins Display 
schauen, die Tastatur ausprobieren und ihn 
prüfend in der Hand halten. 

Bei allen aufgeführten Daten handelt es 
sich ausschließlich um Angaben der Her- 
steller oder Anbieter. Für deren Richtigkeit 
können wir leider keine Gewähr überneh- 

men. Helga M. Schmidt/st T 1000SE von Toshiba T 1000 XE von Toshiba 


Februar 1991 au, 87 


MARKTÜBERS 


NB3s von Epson 


88 


Typ / Bezeichnung 
Anbieter / Hersteller 
Prozessor / Goprozessor 
Taktrate / umschaltbar auf 
RAM / erweiterbar auf 
Festplatte / optional 
Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


Display-Technologie 
Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 

Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Batterie 
Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


Sonstiges 


Preis inkl. MwSt. 


Typ / Bezeichnung 
Anbieter / Hersteller 
Prozessor / Coprozessor 
Taktrate / umschaltbar auf 
RAM / erweiterbar auf 
Festplatte / optional 
Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


Display-Technologie 
Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 

Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Batterie 


Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


Sonstiges 


Preis inkl. MwSt. 


Carr von 
Macrotron/Fiytech 


Acer Notebook 286 
Acer-Cetec / Acer 
80C286 / 80287 opt. 
12 MHz / 8 MHz 

1 MByte / 4 MByte 
20 MByte / - 

3%” / externes LW 
2 seriell, 1 parallel 


TST, entspiegeltes LCD 
640 x 480 / 16 
MS-DOS 4.01 


GW-Basic, Disk Cache Utility, 


EMM 

280 x 51 x 216 mm / 3175 g 
2,5 Stunden 

Ext.VGA-Mon., numerische Ta- 
statur, Floppy-LW, Modem, 
Flash Eprom/ROM-Karte 


10”-Bildschirm 


K.A. 


Compaq LTE 20 
Compaq / Compaq 
80086 / - 

9,54 MHz / - 

640 KByte / 1 MByte 
20 MByte / - 

3%” /- 

seriell, parallel, RGB 


LCD Backlight 

640 x 200 /k.A. 
MS-DOS 3.3, opt. 4.01 
keine 


279 x 48 x 216 mm / 2800 g 
mindestens 3,5 Stunden 
k.A. 


Schutztasche, Netzteil, 
Handbuch im Lieferumfang 
5000 Mark 


Acer Notebook 386SX 
Acer-Cetec / Acer 
80386SX / 80387SX opt. 
16 MHz / 8 MHz 

1 MByte / 4 MByte 

20 MByte / - 

31%” / externes LW 

2 seriell, 1 parallel 


TST, entspiegeltes LCD 

640 x 480 / 16 

MS-DOS 4.01 

GW-Basic, Disk Cache Utility, 
EMM 

280 x 51 x 216 mm / 3175 9 
2,5 Stunden 

Ext.VGA-Mon., numerische Ta- 
statur, Floppy-LW, Modem, 
Flash Eprom/ROM-Karte 


10”-Bildschirm 


k.A. 


Compaq LTE 286 
Compaq / Compaq 
80286 / 806287 opt. 
12 MHz / - 

640 KByte / 2,6 MByte 
20 MByte / 40 MByte 
3%” /- 

seriell, parallel, RGB, 
ext. Massenspeicher 
LCD Backlight 

640 x 200 /k.A. 
MS-DOS 3.3, opt. 4.01 
keine 


279 x 48 x 216 mm / 2800 q 
mindestens 3,5 Stunden 
k.A. 


Schutztasche, Netzteil, 
Handbuch im Lieferumfang 
7300 Mark (Modell 20) 


Februar 19° 


Itos Notebook 
von Itos 


Notebook 386SX 

Arche / Arche 

80386SX / 80387SX opt. 
16 MHz / - 

1 MByte / 5 MByte 

20 MByte / - 

3%” 15%” 1,2 

seriell, parallel, VGA, 

8 Bit für Modem 

STN black & white 

640 x 480 / 16 
MS-DOS 4.01 
Adressverw., Textbearb., 
Menümaster 

280 x 220 x 55 mm / 3000 g 
2,5 Stunden 

externes 5Y4”-Laufwerk 


LIM EMS 4.0 Support 


6160 Mark 


Compaq LTE 3865/20 
Compaq / Compaq 

80386SX / 80387XS opt. 

20 MHz /- 

2 MByte / 10 MByte 

30 MByte / 60 MByte 

3%” / 5” 

seriell, parallel, RGB, 

ext. Massenspeicher 

LCD Edgelit 

640 x 480 / 16 

MS-DOS 4.01 oder 08/2 
CEMMP, ADAPT, Disk-Cache, 
PWCROM 

297 x 56 x 216 mm / 3400 g 
mindestens 3 Stunden 
Desktop-Erw.-Einheit f. 2 x 
8/16-Bit-Steckpl.,Farbmonitor 


Schutzt., Netzteil im 
Lieferumf., 
13 550, Erw.-Einh. 2270 Mark 


Februar 1991 


Portfolio 

Atari / Atari 

8088 / - 

4,9 MHz / - 

128 KByte / 640 KByte 
rain 

Chipkarte m. 128 KByte 
Centr. oder RS-232C 


Supertwist 

240 x 64 /- 
MS-DOS-kompatibel 
Kalkulation, Texteditor, Ter- 
minkal., Adreßverw. 

197 x 98 x 26 mm / 495 gq 
> 20 Stunden 

Memory Cards mit 32, 64, 128 
KByte, Ext.Laufwerk, OPT-ROM- 
Karten, par. + ser. Inter- 

face 

k.A. 


598 Mark 


Companion 

Compu Add / CGompu Add 
80286 / 80287 opt. 

12 MHz / 8 MHz 

1 MByte / 3 MByte 

20 MByte / - 

3%” extern / 5Y4” extern 
seriell, parallel, ext. 
Laufwerk, Num.-Block, Batterie 
LCD Supertwist 

640 x 480 / 16 

MS-DOS 4.01 

Windows 3.0, Laplink 


220 x 200 x 25 mm / 2600 g 
2,5 Stunden 

Steckbare Zusatzbatterie, 
Num.-Block, ext. Floppy 


NB 5600 

Chicony / Chicony 
80386SX / 80387SX opt. 
8/16 / 10/20 

2 MByte / 5 MByte 

20 MByte / 40 MByte 
3%” l- 

2 seriell, 1 parallel 


LCD 

640 x 480 / K.A. 
MS-DOS 

K.A. 


11 x 8,5 x 2,1 Zoll / 3000 g 
K.A. 
K.A. 


K.A. 


6855 Mark 


MC 400 

Computer 2000 / Psion 

80086 / - 

7,68 MHz / - 

256 KByte / mit SSD unbegrenzt 
% / u 

4 Solid State Disks / ext. 3%” 
seriell, parallel 


Retardation LCD SW 

640 x 400 /- 
Eigenentwicklung 

Textv., Datenb., Terminer, 
Rechner 

314 x 227 x 49 mm / 2300 g 
60 Stunden 

Quadmodem, Sprachmodul, 
Pager (= Eurosignal) 


ser. Kabel, Vor-Ort-Service, Touchpad 

1. J. Garantie, Hotline multitaskingfähig 

7000 Mark 3250 Mark 
nr 


Notebook 386 SX 
von Acer-Cetec 


CLT 286 

Commodore / Commodore 
800286 / - 

12,5 MHz / 8 MHz 

1 MByte / 5 MByte 

20 MByte, 23 ms / - 

3,5” /- 

parallel, seriell, 

Video 

LCD mit GFL Backlight 

640 x 480 /8 

MS-DOS 4.01 

GW-Basic, Eagle, Switcher 
Alarm 

312 x 254 x 51 mm / 3200 g 
k.A. 

VGA- oder Monochrom-Monitor 


K.A. 


5700 Mark 


MC 600 

Computer 2000 / Psion 

80086 / - 

4,77 MHz / 7,68 MHz 

768 KByte / mit SSD unbegrenzt 
=> 

4 Solid State Disks / ext. 312” 
seriell, parallel 


Retardation LCD SW 
640 x 400 / - 
MS-DOS 3.2 

keine 


314 x 227 x 49 mm / 2300 g 
30 Stunden 


Quadmodem, Comms-2-Port, 
V.24/BCR/VCR 


k.A. 


5640 Mark 


89 


MARKTÜBERSICHE 


CF-150B 
von Panasonic 


CF- 170 
von Panasonic 


Typ / Bezeichnung 
Anbieter / Hersteller 
Prozessor / Goprozessor 
Taktrate / umschaltbar auf 
RAM / erweiterbar auf 
Festplatte / optional 
Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


Display-Technologie 
Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 

Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Batterie 
Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


Sonstiges 


Preis inkl. MwSt. 


Typ / Bezeichnung 
Anbieter / Hersteller 
Prozessor / Goprozessor 
Taktrate / umschaltbar auf 
RAM / erweiterbar auf 
Festplatte / optional 
Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


Display-Technologie 
Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 

Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Batterie 


Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


Sonstiges 


Preis inkl. MwSt. 


90 


Epson / Epson 

80386SX / 80387SX opt. 
16 MHz / - 

1 MByte / 5 MByte 

2%” Steckmodul 20 + 40 
3%” / - 

parallel, seriell, Video, 
Tastatur 

LCD, FTN-Technik Backlight 
640 x 480 / 16 

MS-DOS 4.1 

Utilities 


296 x 210 x 43 mm / 2600 q 
2 - 3 Stunden 

GW-Basic, 08/2, Expansion- 
Unit mit Netzteil, Einschub f. 
120-MB-HD, 2 AT-Steckplätze 


K.A. 


unter 10000 Mark 


Arima 285 Notepad 

NCE / Arima 

800286 / 800287 opt. 

12 MHz / 6 MHz 

2 MByte / 4 MByte 

20 MByte / 40 MByte 
3%” extern / — 

parallel, seriell, VGA, 
Floppy, Erweiterungs-Box 
LCD Supertwist paperwhite 
640 x 480 / 16 

MS-DOS 3.3 
Link-Programm 


298 x 216 x 37 mm/ 2200 g 
2,5 Stunden 

Erw.-Box, Hayes-komp.Modem, 
ext. num. Tastatur, Monitor, 
ext. Tastatur 


inkl. Tragetasche, 
ext. Laufwerk 
6840 Mark 


Itos Notebook 
Itos / Itos 
803865X / - 
16 MHz / - 

1 MByte / 5 MByte 
20 MByte / - 

3%” /- 

2 seriell, 1 parallel 


LCD 
640 x 480 / 16 
K.A. 
k.A. 


310 x 218 x 53 mm / 2900 g 
3 Stunden 
k.A. 


ext. AT-Bus, ext. Monitor- 
und Tastatur-Anschluß 
unter 7000 Mark 


CF - 150 B 

Panasonic / Panasonic 
V20/- 

8 MHz / - 

640 KByte / 1,6 MByte 
es / & 

3%” /- 

seriell, parallel 


LCD Supertwist 

640 x 200 /- 
MS-DOS 3.3 
GW-Basic + Utilities 


309 x 250 x 62 mm / 3100 g 
4 Stunden 

Autoadapter, 1 MByte-RAM- 
Karte 


inkl. Netzadapter, Ladegerät, 
Zusatz-Akku 
2250 Mark 


Carr | 
Macrotron / Flytech 
80286 / - 

12 MHz / - 

1 MByte / - 

20 MByte / 80 MByte 
3%” l- 

2 seriell, 1 parallel 


K.A. 
720 x 348, 640 x 200 / K.A. 
MS-DOS 3.3, 4.01 oder DR-DC 
K.A. 


240 x 185 x 45 mm / 2600 g 
K.A. 
K.A. 


K.A. 


2750 Mark 


CF - 170 

Panasonic / Panasonic 
V20/- 

10 MHz /- 

640 KByte / 1,6 MByte 
20 MByte / — 

3%" l- 

seriell, parallel 


LCD Supertwist 

640 x 200 / - 
MS-DOS 3.3 
GW-Basie + Utilities 


310 x 254 x 44 mm / 2790 g 
4 Stunden 

Autoadapter, 1 MByte-RAM- 
Karte, Modemkarte, ext.Tastat. 


K.A. 


5670 Mark 


Februar 


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MS Excel 2.1c 741,00 AutoCad CadiLib D 3984,30 Norton Adv. Util. 5.0 D 245,10 
Autosketch 3.0 216,60 MS Word 5.0a 570,00 AutoSketch 2.0 D 233,70 Norton Command.3.0 D 233,70 
Carbon Copy 5.2.2 285,00 MS Word f. Wind.1.1 752,40 Brief 3.0 E 399,00 Novell 

Carbon Copy Plus Host 342,00 MS Works 2.0 285,00 Charisma Micrografx D 1026,00 Btrieve net E __900,60 
Charisma (Micrografx) 752,40 Norton Adv. Utilities 5.0 285,00 Clarion Prof. Dev. E 1710,00 Netware 386 3.1 E 8949,00 
Checkit! 228,00 Norton Backup 1.1 199,50  Clipper 5.0 D 1539,00 etware Adv. 2.15  E 4446,00 
Chiwriter Deluxe 627,00 Norton Commander 3.0 216,60 Corel Draw 1.2 D 889,20 Netware ELSI12.15 E 991,80 
Clipper 5.0 1026,00 On Track Disk-Manager 125,40 dBase IV 1.1 D 1539,00 Netware ELS II 2.15 E 2166,00 
Corel Draw 2.0 706,80 Paradox 3.5 1140,00 Designer 3.01 D 1311,00 NE1000 8-Bit E 456,00 
Copy II PC 6.0 85,50 PC Anywhere IV 193,80 F&A3.0 D 872,10. NE2000 16-Bit E 513,00 
Crosstalk Mark 4 296,40 PC Paintbrush IV + 279,30 Fastback Plus D 438,90 OrCad PCB Layout E 3990,00 
Crosstalk Windows 296,40 PC Tools 6.0 216,60 Foxbase + 2.1 D 889,20 OrCad SDT Ill E 1653,00 
dBase IV 1.1 1083,00  Per:Form Windows 3.0 570,00 Foxbase + 2.1 E 649,80 OrCad VST E 3306,00 
dBase IV 1.1 Dev. Pack. 1824,00 Personal Rexx 285,00 Foxbase + 2.1 Entw. E 1254,00 PC Tools 6.0 D 245,10 
dBFast/Windows3.0 421,80 Foxbase + 2.1 Multius. E 1026,00 Pizazz Plus 2.0 D 285,00 
DBXL 1.3 342,00 PharLap 386/VMM 570,00 Foxgraph E 649,80 SCO Unix 3.2 Dev.S. E 1983,60 
Deluxe Paint IIEnhanced 216,60 Pizazz Plus 171,00  Foxpro E 1368,00 SCO Unix 3.2 O.S. E 1732,80 
Derive 319,20 | Plotit! 1.5 1026,00 Foxpro Multiuser D 2052,00 SPF/PC2.1. D 535,80 
Designer 3.01 1083,00  PrintQ 250,80 Foxpro Multiuser E 1881,00 Superproject Expert D 2280,00 
Desqview 2.3 199,50 | Procom Plus 142,50 Freedom of Press 2.2 D 456,00 Timeline 4.0 D 1596,00 
Desqview 386 296,40 R&R Report Writer 3.0 342,00 Gem Artline 2.0 D 1026,00 Turbo C ++ 1.0 D 285,00 
Desqview Quemm 386 153,90 | ScrapBook+ (Wind.3.0) 262,20 Gem Draw Plus D 507,30 Turbo C ++1.0 Profi D 490,20 
Desaview Toolkit 684,00 Show Partner FX 535,80 Gem Present. Tram D 889,20 Turbo Assembler 2.0 D 165,30 
Disk Technician Adv. 6.0 228,00 Smalltalk V 205,20 GoSoript Plus D_558,60 
DR- Dos 5.0 307,80 Smalltalk V 286 307,80 Turbo Pas. 6.0 D 342,00 
Easyflow 6.1 285,00 Smalltalk V PM 684,00 KHK PC-Kaufmann D 741,00 Turbo Pas. 6.0 Pr. D 490,20 
Essential Communic.C 587,10 Smalltalk Goodies je 114,00  Laplink Ill D 239,40 Ventura Publ. 3.0 D 2280,00 
Facelift 16 Fonts Falle) Software Bridge 250,80 Lotus 123 2.2 D 963,30 Wordperfect 5.1 D 849,30 
Fastback Plus 2.1 250,80 SPF/PC 2.1 376,20 Lotus 123 3.1 D 1197,00 Wordstar 5.5 D 615,60 
Fontasy 3.0 188,10 SeollsiucHlatäk Lotus Symphony 2.2 D 1436,40 Xtree Pro Gold D 239,40 
Greenleaf CommLib.C 513,00 Superbase IV R Master C-Prog.Gen. D 799,00 Xtree Net /ADV/386 

Greenleaf ViewComm C 843,60 Timeline 4.0 1071,60 MathCad D 900,60 PAeliekerwn | 

Greenleaf Superfunct. 661,20 Turbo C ++ 1.0 285,00 MS Basic 7.1 E 758,10 C++ DOS 386 Dev. 

Go Script Plus 433,20 Turbo C++ Prof. 1.0 456,00 MSC6.0 E 820,80 C++ DOS Dev. Ed. 

Halo 88 for MS C 627,00 Turbo Pascal 6.0 319,20 MS Cobol 4.0 SEPRFRlEE C++ Unix + Tools 

Halo 88 (alle MS-Spr.) 889,20 Turbo Pascal 6.0 Profi 501,60 MS Excel 2.1c D 843,60 C++ OS/2- DOS Dev 

Harvard Graphics 2.30 684,00 Ventura Publ. 3.0 Wind. 1254,00 MS Fortran 5.0 E 627,00 C++ Views f. Win 3.0 

Harvard Proj. Manager Ill 1048,80 Vitamin C 399,00 MS Macro Ass. 5.1 E 21660 C++ Database Lib. 

Hijaak 239,40 \VM 386 319,20 MS OS/2 Toolkit 12 E 792,30 C++ Video-Kurs 

Wordstar 6.0 695,40 MS Project Wind. 3.0 D 1311,00 NERSCHITGEHETH 

K-Edit 4.0 85,00 Windows Maker 2143,20 MS Quick Basic45 D 216,60 Math++ Greenleaf 

Landmark PC Test 273,60 XTree Pro Gold 188,10 MS Quick © 2.5 D 216,60 CommonView 2 


Laplink III 216,60 Zinc C++ Interf. Lib. 478,80 | MS Quick C 2.5 SEHE FlashGraphics Srce. E 513,00 
Preise incl. Versandkosten (Inland). Weitere Software vorrätig , bitte Preisliste anfordern! 


Ab 1.3.91 Ladengeschäft in München, Maximiliansplatz 16 (bei Lenbachplatz) 


Preise in DM, Änderungen vorbehalten. Preise nur gültig bei Lieferung gegen 


GFORG 
Nachnahme oder Vorausscheck. Großfirmen und Behörden werden auf Rechnung 
beliefert. In diesem Fall erhöhen sich die Preise um 3%, dafür gewähren wir bei m 
Zahlung innerhalb 14 Tagen 3% Skonto. Wir disponieren für alle Produkte rn 
ausreichende Vorratsmengen, sodaß fast alle Bestellungen bis 14:00 noch am E Las. 


Bestelltag verschickt werden. Trotzdem kann es vorkommen, daß durch 


gesteigerte Nachfrage oder Versionswechsel ein Produkt zeitweilig vergriffen ist. GmbH Software-Fachhandel 
Schweiz: Österreich: Lochhamer Schlag 17, D-8032 Gräfelfing 
SI A Dalateit. 1253 Schon GmBHL. HArtSnsm.20, Tel: 089/854 60 20, Fax: 089/854 60 70 


Tel.: 071 / 635566, Fax: 071/636242 Tel.: 0732 / 271190, Fax: 0732/271219 Mo - Fr 8:00-12:30 Uhr und 13:30-18:00 Uhr 


MARKTÜBERS 


Typ / Bezeichnung CF - 270 
Anbieter /Hersteler Panasonic / Panasonic 
Prozessor / Coprozessor 800286 / 800287 A opt. 


1 MByte / 5 MByte 
0.20 MByte/- 
Ba nn 
Eeesel halle 


LCD mit Backlight 
640 x 480/16 
MS-DOS 4.01 


Display-Technologie 
‚ Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 
Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Batterie 
Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


310 x 254 x 44 mm / 31009 
stunden ai. 


1 MByte-RAM-Karte, aufladb. 
Zusatzbatterie, Modemkarte 


Sonstiges: a KA 


Preis inkl. MwSt. 8500 Mark 


STK 386 SYSTEM 


Microprocessor (CPU) 

* 80386 

* Optional socket for 80287, 
80387 math co-processor 


Features: 


Permanent Memory 
* ROM: 32K x 2 legal BIOS 
* RAM: 2MB/8MB Dram on board 


* 


Working Speed 
25/33 MHz both software & 
hardware switchable 

* 0/1 wait state 


* 


* 


Disk Drive Storage 


* 1.44MB/1.2MB floppy, 20/40MB h/disk New Version Available 


Cu EEE HMM UMEES UEMEE 
Expansion 


* 8 expansion slots 
* 8-Bit x 1, 16-Bit x 4, 32-Bit x 1 


SUPER TEEM 


U 


SUPER TEEM TECHNOLOGY CO., LTD. 


1F, NO.11, LANE 1, NING AN STREET, TAIPEI, TAIWAN, R.O.C. 
TEL: (886-2)776-1774v6(REP.) FAX: (886-2)773-2685 


VO Port 
* 2 serial/parallel/bus mouse ports 


Operating System 
* Xenix 


Notebook 80386SX 
Peacock / Peacock 
80386SX / 80387SX opt. 


16 MHz / - 


2 MByte / 16 MByte 


20 MByte /40 MByte 


3%" / KA. 


2 seriell, 1 parallel 


KA, 


640 x 480 / 16 
MS-DOS 4.01 


Basio-Interpreter 


280 x 53 x 220 mm / 2900 


4 Stunden 


Erw.-Box, Reserve-Akku, 
Netzadapter f. PKW 


ke, ee 


7500 Mark 


STK - 2450 
(Paradise 16 bit VGA) 


* Compatible with VGA, EGA, CGA, MDA, 
MCGA and Hercules 

Up to 400% faster than the IBM VGA ca 
1024 x 768 (256 color) 

* Driver available for most popular softwa 
Legal BIOS support 

16 bit data bus (can use in 8 bit slot, 
Auto switch) 


92 


Für eilige Anfragen: FfMES -Kontaktkarten verwenden 


Februar 


PCL 101 PCL 203 


80086 / - 800286 / 800287 opt. 


1 MByte / — 1 MByte / 8 MByte 


A ur l- 
LCD LOBEN: 


MS-DOS 3.3 (im ROM) MS-DOS 4.01 


220 x 280 x 28 mm / 1700 g 


Akku K.A. 


3500 Mark 7000 Mark 


220 x 280 x 52 mm / 3000 q 


Poget MBC 17 NB BE 


CMOS 80088 / — 800286 / - 


512 Kyle / - 1 MByte / 5 MByte 


3%" I - 


ROM-Karten 1+2M 
Double Twist LCD 
MS-DOS 3.3 


ion 


Double Supertwist LCD 


MS-00833 


233 x11x2,5mm/450g 312 x 51 x 255 mm/ 32009. 
ext. 32’-Laufwerk 1,44 MB, Tragetasche | 
20 Stunden mit 4 Mignon 


3750 Mark 5700 Mark 


TOPAZ — dBase-Datenbanken unter Turbo-Pascal 


Jetzt in der Version 3.0 auch netzwerkfähig! 


Mit TOPAZ können Sie unter Turbo-Pascal 
dBaselll+-Datenbanken bearbeiten. 
TOPAZ ist eine Turbo-Pascal-Bibliothek mit 
über 250 Prozeduren und Funktionen, die 
der dBase-Sprache entlehnt sind. 


@ Bis zu 25 Datenbanken mit je 
16 Indizes gleichzeitig offen 

© EMS und extended Memory kann 

enutzt werden 

@ Sehr flexibler, fensterorientierter 
Browse-Befehl 

@ Mehrere verschachtelte Browse- 
Fenster möglich 

@ Integrierter Druckerspooler 

© Eigener Memo- und Dateieditor mit 
großem Befehlsumfang 

@ Monatskalender mit Datumsanwahl 

@ Vollständig übersetzte deutsche 
Version 

© Korrekte Sortierung deutscher Umlaute 
nach Telefonbuchstandard 


Com 


Am Rohrbusch 79, 4400 Münster, Tel. 0 25 34/70 93 


Februar 1991 


@ Eigene Prozeduren für Lichtbalkenmenüs 

und Auswahlfenster 
@ Interface zum Saywhat-Bildschirm- 
generator 

® LAN-Version mit echtem 
Recordlocking für alle gängigen 
Netzwerke 

@ Eigener Programmgenerator 
und Datenbankgenerator 

© Voraussetzung ist Turbo Pascal 
4.0, 5.0 und 5.5 

Alle Programme, die Sie mit 

TOPAZ schreiben, gehören 

ausschließlich Ihnen! Wir erheben 

keinerlei Laufzeitgebühren. 

Was meint die Presse? 

DOS International 11/90: 

„Für Pascal-Programmierer, die in 

Pascal keine vernünftigen Routi- 

nen zur Datenverwaltung finden, 

ist das Programm ein Muß” 


Er Food 


Software GmbH 


93 


MARKTÜBERSICHE 


Travel Mate 2000 
von Texas Instruments 


Typ / Bezeichnung 
Anbieter / Hersteller 
Prozessor / Coprozessor 
Taktrate / umschaltbar auf 
RAM / erweiterbar auf 
Festplatte / optional 
Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


Display-Technologie 
Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 

Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Batterie 
Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


Sonstiges 


Preis inkl. MwSt. 


Typ / Bezeichnung 
Anbieter / Hersteller 
Prozessor / Coprozessor 
Taktrate / umschaltbar auf 
RAM / erweiterbar auf 
Festplatte / optional 
Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


Display-Technologie 
Auflösung in dpi / Graustufen 
Betriebssystem 

Mitgelieferte Software 

Maße / Gewicht m. Batterie 


Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


Sonstiges 


Preis inkl. MwSt. 


94 


PC 6220 

Sharp / Sharp 

80C286 / 800287 opt. 
12 MHz / 6; 7,16 

1 MByte / 3 MByte 

20 MByte / - 

-/ 3%” 

seriell, parallel, ext. 
10er-Tast., Floppy-LW 
TST-LCD VGA 

640 x 480 / 16 
MS-DOS 4.01 

Laplink 2.16, Basic 3.22 


279 x 216 x 34 mm / 2000 g 
2 Stunden 

Erw.-Einheit, GRT-Adapter, 
Zusatz-Akku 


Komponentensystem, Optionen 
direkt anschließbar 
9100 Mark 


T 1000 SE 

Toshiba / Toshiba 
80086 / - 

9,54 MHz / 4,77 MHz 
1 MByte / 3 MByte 
a 

3%” / extern 514” 
parallel f. ext. LW, 
seriell, Erw.-Interface 
LCD Backlight 

640 x 400 /- 
MS-DOS 3.3 im ROM 
k.A. 


310 x 254 x 44 mm / 2700 g 
2,5 Stunden 

Speichererw.im Scheckkarten- 
format, Internes Modem, Akku- 
Pack, Auto-Adapter, Handbuch 
in Deutsch, Tragetasche 
Interner Modem-Steckplatz, 
Toshiba-komp. Grafikkarte 
3900 Mark 


Travel Mate 2000 

Texas Instruments / TI 
800286 / 800287 opt. 

16 MHz / 6, 7 oder 12 MHz 
1 MByte / 3 MByte 

20 MByte / -— 

-/ 3%” 

parallel, seriell, 


LCD Black on white triple twist 
640 x 480 / 16 

MS-DOS 4.01 im ROM 

Laplink im ROM, Battery Watch 
Laptop + File-Manager 

216 x 280 x 3,4 mm / 1900 g 
1,5 Stunden 

Ext. Battery Pack 


Drucker-Kabel, CRT Inter- 
face-Board, 1 MB-RAM-Module 
9100 Mark 


T 1000 XE 

Toshiba / Toshiba 
80686 / - 

9,54 MHz / 4,77 MHz 
1 MByte / 3 MByte 
2%”-HD 20 MByte / - 
-/ ext. 3%” 

parallel f. ext. LW, 
seriell, Erw.-Interface 
LCD Backlight 

640 x 400 / - 
MS-DOS 3.3 im ROM 
Laplink im ROM 


310 x 254 x 44 mm / 2700 g 
1,5 Stunden 

Speichererw. 1 + 2 MByte, 
internes Modem, Akku-Pack, 
Auto-Adapter, Handbuch 

in Deutsch, Tragetasche 
Interner Modem-Steckplatz, 
Toshiba-komp. Grafikkarte 
5670 Mark 


T 1000 
von Toshiba 


1210000 

Toshiba / Toshiba 
80088 / - 

4,77 MHz / - 

521 KByte / 1,2 MByte 
_ / a 

32” 720 KByte / ext. 594” 
parallel, seriell, 

f. ext. Farb-Monitor 
Supertwist LCD 

640 x 200 / - 
MS-DOS 2.11 im ROM 
Echtzeituhr, Kalender 


310 x 280 x 52 mm / 2900 q 
4 Stunden 

Ext. 10er-Tastatur, Netz- 
Adapter, Auto-Adapter, Trage- 
tasche, Dt. Handbuch 


k.A. 


2250 Mark 


NP - 902 

Unicomp / Modern Gomputer 
80C286 / 800237 opt. 

16 MHz / 8 MHz 

1 MByte / 8 MByte 

20 MByte / 40 MByte 

32” / externes LW 

seriell, parallel, ext. 

FDD, Analog CRT,PS/2-Keyboaı 
LCD, GFT Backlight 

640 x 480 / 32 

MS-DOS 4.0, DOS-Shell 
GW-Basic 


310 x 242 x 54 mm / 3300 g 
3,5 Stunden 

Module f. zus. Schnittst., 

div. Module f. Sprach-Ein- + 
Ausgabe, Akku-Pack, Auto- 
Konverter 

K.A. 


5980 Mark 


Februar ° 


Februar 1991 


Von EMUFs & EPACs 


lautet der Titel unserer Broschüre, in der wir die allermeisten der seit 1981 von der mc vorgestellten 
Einplatinencomputer zusammengefaßt beschreiben. Zu jedem Computer finden Sie natürlich die 
‚Angabe, in welcher Ausgabe die detaillierte Beschreibung und der Schaltplan zu finden sind. Sie finden 
Rechner vom 6504 bis zum RTX2000, vom Z80 bis zum 68070. Diese oft von der mc als EMUFSs 
vorgestellten Rechner haben ihren Weg gemacht und sind heute äußerst preiswerte und flexible 
Lösungen in den vielfältigen Aufgaben industrieller Steuerungen. In der Broschüre 


Für PCs & STs 


finden Sie all die Karten und Erweiterungen, die in den letzten Jahren rund um diese beiden Rechner- 
Familien entstanden sind. Und zu guter Letzt ist da noch 


Für PALs & GALs & EPROMs & BPROMs 


ein Informationsheft über den neuen Universal-Programmierer ALL-03 von HiLo System Research. 
Dieser „Allesbrenner“ kann noch mehr, als der ALL-02, oder der in mc 7/89 getestete ALL-01. Der ALL- 
03 programmiert über 700 verschiedene ICs. Wenn Sie wissen wollen, ob er auch Ihr „Problem-IC“ 
programmiert, fordern Sie diese Information einfach an. 


MA-NET NEU 


Hardware zur dreiteilg. mc-Serie über Vernetzun- 
gen ab H. 10/90. Autor J. Siebert schuf eine 100% 
ARCNET-kompat. Karte m. d. Maßen 105x95 mm 
(Laptop!). Geschwindigk.:2,5 MBit/s. 2 kByte RAM 
Datenpuffer. Kabellänge: max. 600 m. Interrupt, 
Memory- u. /O p. Schalter/Jumper konfigurierbar. 
MA-NET BS, Bausatz, enthält Platine und alle 
aktiven, passiven und mechanischen Bauteile. Mit 
Beispielsoftware und ca. 80-S.-Handbuch . 298.- 
MA-NET FB, Fertigbaugruppe mit Beispielsoft- 
wareundHandbuch ...... 22.2200... 370.- 


IEEE für PC 


vorgestellt von F. Keldenich ab mc 6/89, Bausatz’ 
inkl. 120-Seiten-Handbuch und Software auf 
5,25”-Diskette. 

I3E-BS1-Bausatz, enthält Platine und alle benö- 
VgtenBautelle © re. nenne 149.- 


Videotext-Decoder 


Hard- und Software, ausführlich beschrieben von 
E.Schadwinkel und H.Rescher in mc 3+4/88. 
Vorgestellt auch im WDR, BR 


VI-BS, Bausatz mit allen auf der Karte eingesetz- 
ten Bauteilen, inkl. 8 KByte stat. RAM und Soft- 


wareimEPROM ;:.2=:= 00H 0 002200204 295.- 
VI-LP, Leerplatine mit EPROM .........- 110.- 
VIREN-SCHUTZ NEU 


Von Bernd Casimir entwickelter und in mc 12/90 
vorgestellter Harddisk-Schreibschutz. Ein wir- 
kungsvoller Schutz gegen das Eindringen von 
Viren auf die Festplatte. 

HDVIS-BS. Der Bausatz enthält die Platine und 
alle eingesetzten aktiven, passiven und mechani- 
schen Bauteile inkl. IC-Fassungen. Ohne Kabel 
Und.krontschalter vu ne aeenelstaneinte 9.- 


PC-W/O 32. 


PC-Karte mit 32 E/A-Kanälen, von U. Gärtner 
vorgestellt in mc 10/88. Sehr durchsichtig, da 
„rein TTL“. Grundkarte für die Serie „Der PC als 
Steuerungsrechner“. 


32/BG, Bausatz, enthält alle Teile inkl. Fassungen 


Und RIaUNeN ukkeeueheetree aee ferr 95.- 
32/FB, Fertigkarte 
mit 6 Monaten Garantie ....:::r sr sr. 0. 155.- 


SZ/LP; Leerplätine.:.=...=0..s0an0an00. 


EMUF 6502/232 


e Aus 88er-EMUF-Sonderheft. 
Weiterentwicklung des EMUF 6502 aus mc 5/85. 
6502-232BS, Bausatz mit Platine und allen 
aktiven, passiven und mechanischen 


Bauteilen, außer RAMs und EPROMS ..... 115.- 
6502-232FB, wie Bausatz, 
jedoch als Fertigbaugruppe..........::- 160.- 


6502-232LP, Leerplatine............... 


PC-EMUF 


Der PC-EMUF, der jüngste aller EMUFs, war einer 
der Stars der diesjährigen Hannover-Messe, denn 
T. Schlenger-Klink hat dieses Mal nun „alles auf 
eine Karte gesetzt“. Auf der Grundfläche von 100 
x 160 mm (Einfach-Europakarte) befinden sich 
die Grundschaltung eines 8088er-Turbo-PC (mit 
V20-CPU), zwei serielle Schnittstellen (COM1, 
COM2), eine parallele Schnittstelle und ein SMP- 
Bus-Anschluß (Siemens, VG96). Mit dem neuen 
PC-EMUF wird es nun möglich „den“ PC auch im 
MSR-Bereich einzusetzen, da er nun endlich auch 
in ein normales 19”-Rack paßt. 


PC-EMUF, Fertigkarte, aufgebaut und getestet, 
inkl. 32 kByte statischem RAM und SW-Monitor 
im EPROM. Mit Handbuch. ............. 798.- 
DOS-KIT, BIOS für den PC-EMUF im 1.mBit- 
EPROM mit 128 kByte pseudostatischem RAM 
Uund:S28”DISKaH9 : . . naar een eee 198.- 


SPCA BS, in mc 11/90 vorgestellter Adapter vom 
SMP-Bus des PC-EMUF auf vier Stück 8-Bit-PC- 
Slots. Der SPCA-Bausatz enthält alle aktiven, 
passiven und mechanischen Bauteile inkl. Slot- 
Buchsen und Multilayer-Karte ........... 114.- 


EMUF 11A 


Der dank Mikrocontroller-Einsatz vielseitige und 
leistungsfähige neue EMUF mit dem 68HC11 von 
Motorola (aufwärtskompatibel zur 6802-CPU). 
Vorgestellt und beschrieben von E. Scherer in 
mc 6/90. 


EMUF 11A, Fertigkarte, aufgebaut u. getestet, m. 
SW-Monitor u. Handbuch, ohne Optionen 450.- 
EM11 OPT1, Akku, Uhr, 33 KBRAM...... 
EM11 OPT2, DC/DC-Wandl. 741,336 .... 85.- 
EM11 DISK, Beispielprogramme in C mit Quellen, 
RO=DISK;, San han nyeleraren haare 45.- 
IF232, ansteckbares RS232-Interface..... 


EMUF 08 


Der in mc 2/87 von E. Scherer vorgestellte 68008- 
Rechner mit dem günstigsten Preis-Leistungsver- 
hältnis. Dieser Europakarlen-Computer ist dank 
TTL-Technik nicht nur preisgünstig, sondern auch 
„durchsichtig“ und von nicht Vollprofis beherrsch- 
bar. Ein Rasterfeld macht auch eigene Erweite- 
rungen möglich. Überall eingesetzt dank seiner 
vielen Möglichkeiten. 

EMUF 08 BS, Bausatz, enthält Leerplatine und 
alle benötigten Bauteile, ohne RAMs und 


ERHOMS SR er elek 159.- 
EMUF 08 FB, wie BS, jedoch aufgebaut und 
TOTOSTOLS ner Rertdene era Nerszehan el eieefe nina rin 5,880 249.- 


EMUF 50 


Der EMUF mit V50-CPU. Vorgestellt von F. Ma- 
Jewski in mc 2/89. Neueste Version der Hard- und 
Software. 

V50 BS, Bausatz, enthält Leerkarte und alle benö- 
tigten Bauteile (1xPIO, keine Uhr, keine RAMSs), 
inkl. SW-Monitor u. Komm-Programm für PC 475.— 
V50 FB, Fertigbaugruppe, Lieferumf. wie BS 665.- 
V50, LP, Leerplatine mit GALS........... 200.- 


BASIC-EMUF 


Erstmals vorgestellt und ausführlich beschrieben 
wurde dieser Einplatinen-Computer mit 8052- 
CPU von T. Schlenger-Klink in mc 12/86, und 
seitdem ist der BASIC-EMUF unser größter Ren- 
ner. Bisher sind etwa 10000 Stück im professio- 
nellen Einsatz. 

Bausätze in versch. Lieferumfängen 
Fertigkarten in versch. Ausbaustufen 


Software für den BASIC-EMU, 


MIC-51, C-Crosscompiler und Crossassembler 
FÜr 8081 auesesenee een nnrneng 1498.- 
BXC51, Basic-Compiler und 

Crossassembler für 8051 
AS1/MSDOS, Assembler für 8051 485.- 
A/ASS-51, Assembler für 8051, lauff. auf ATARI 
ST nenn ee nee 198.- 
Basictools 

Handwerkszeug ür MCS-52 Basic ... ab 298.- 
Weitere Informationen zur Hand- und Software 
finden Sie in unserer Broschüre. 


280 mini EMUF 


mit der 84C015-CPU. Vorgestellt von T. Schlen- 
ger-Klink in 4/89. Mittlerweile ist der „endgültige 
Z80-EMUF“ über 1000fach im Einsatz. Die Be- 
schreibung des speziellen MSR-Basic von H. 
Metzmacher finden Sie in mc 5/89. 


84C FB, Fertigbaugruppe, getestet. Präzi-Fas- 
sungen, Stecker vergoldet. Inkl. 32 KByte stat. 


RAM, SW-Monitor u. Handbuch ........ 298.- 
84C OPT, UhrundLithium-Batterie ...... 35.- 
IF 232, RS-232-Schnittstellen-Modul ..... 49.- 


MSR-BASIC, Basic für Messen, Steuern, Regeln. 
Speziell angepaßt für den Z80-mini-EMUF. Im 
EPROM:Inkl: Handbuch .......«..eu0eunense0e 148.- 


Der kleine Nachfolger des BASIC-EMUF im 
Scheckkarten-Format. Vorgestellt von T. Schlen- 
ger-Klink im 89er-Einplatinen-Sonderheft der mc. 
Mit der Valvo-CPU 800552. 

IMM552, Fertigbaugruppe mit 32 KByte RAM, 

8 Kyte EEPROM, 27C256-EPROM, 

PEDIRTGE RE 448.- 


der neue „Allesbrenner“ für PALs & GALs & 
EPROMs & BPOMS. An einen PC/XT/AT ange- 
schlossen ist der ALL-03 ein notwendiges und für 
jeden ernsthaften Entwickler erschwingliches 
Werkzeug. Programmiert über 700 ICs. Informa- 
tionen anfordern! Preis schließt 6 Monate Softwa- 


re-update ein. Inkl. deutschem Manual 1450.- 


Folgende Adapter sind für den ALL-03 lieferbar: 
3-EP32, 4 Sockel f. EPROMs 512K-1M ... 325.- 
3-EP40, 4 Sockel f. EPROMs über IM .... 325.- 
3-16V8, 4 Sockel f. 16V8 GALs, NS/Lattice 325.- 
3-20V8, 4 Sockel f. 20V8 GALs, NS/Lattice 325.- 
Andere (auch PLCC-) Adapter auf Anfrage. 


ELEKTRONIK 


LADEN 


Mikrocomputer GmbH 
W.-Mellies-Straße 88, 4930 DETMOLD 
Tel. 0 52 32/81 71, FAX 0 52 32/8 61 97 


oder serLın 0 30/7 84 40 55 
HAMBURG 0.41 54/28 28 
BRAUNSCHWEIG 05 31/7 92 31 
MÜNSTER 02 51/79 51 25 
AACHEN 02 41/87 54.09 
FRANKFURT 069/597 6587 
MÜNCHEN 0 89/6 01 80.20 
LEIPZIG 09 41/28 35 48 
SCHWEIZ 0 64/71 6944 


ÖSTERREICH 02 22/250 2127 


Für eilige Anfragen: Pf ME -Kontaktkarten verwenden 


MARKTÜBERS 


V86P NP - 903 
von von Unicomp 
Victor 


Mini Sport HD 
von Zenith 

Typ / Bezeichnung NB 286 V86P 
Anbieter / Hersteller Unicomp / Modern Computer Unisys / Unisys Victor / Victor 
Prozessor / Goprozessor 8003865X / 800287SX opt. 800286 / 800287 opt. 80086 / - 
Taktrate / umschaltbar auf 16 MHz / 8 MHz 12 MHz / - 10 MHz / 4,77 MHz 
RAM / erweiterbar auf 1 MByte / 8 MByte 1 MByte / 4 MByte 640 KByte / 1 MByte 
Festplatte / optional 20 MByte / 40 MByte 20 MByte / - 20 MByte / - 


Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


3%” / externes LW 
seriell, parallel, ext. 
FDD, Analog CRT,PS/2-Keyboard 


3%” / ext. 5%” 1,2 
2 seriell, 1 parallel, 
ext.Monitor, 10er-Tast. ‚ext. LW 


3%” 720 KByte / - 
1 parallel, 2 seriell 


Display-Technologie LCD, GFT Backlight LCD LCD 
Auflösung in dpi / Graustufen 640 x 480 / 32 640 x 480 / 32 640 x 200 /- 
Betriebssystem MS-DOS 4.0, DOS-Shell MS-DOS 4.01 MS-DOS 3.3 


Mitgelieferte Software 


Maße / Gewicht m. Baiterie 
Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


GW-Basic 


310 x 242 x 54 mm / 3300 g 
3,5 Stunden 

Module f. zus. Schnittst., 

div. Module f. Sprach-Ein- + 
Ausgabe, Akku-Pack, Auto- 
Konverter 


Cashing-Programm 


308 x 265 x 49 mm / 3000 g 
2,5 Stunden ( 2 Std.Laden) 
zus. Akku-Satz, 10er-Tastatur, 
Speichererw. bis 4 MB, Netz- 
adapter, 


Utilities, Windows 2.03 


315 x 269 x 49 mm/ 3500 g 
2,5 Stunden 
ext.10er-Tastatur, Kassette 

f. Erw.-Steckkarte, Anschluß 
f. ext. Monitor 


Sonstiges k.A. Tragetasche inkl. ZZF-Nummer, deutsche 
Handbücher 

Preis inkl. MwSt. 6490 Mark 6200 Mark 5200 Mark 

Typ / Bezeichnung Mini Sport Modell 1 Mini Sport Modell 2 Mini Sport HD 

Anbieter / Hersteller Zenith / Zenith Zenith / Zenith Zenith / Zenith 

Prozessor / Coprozessor 80088 / - 80088 / - 80088 / - 

Taktrate / umschaltbar auf 8 MHz / 4,77 MHz ' 8 MHz / 4,77 MHz 10 MHz / 4,77 MHz 

RAM / erweiterbar auf 1 MByte / - 2 MByte / — 1 MByte / - 

Festplatte / optional -/- -/- 20 MByte / - 


Disk-Laufwerk / optional 
Schnittstellen 


2” 720 KByte / 392” extern 


seriell, parallel, RGB, 


2” 720 KByte / 3%” extern 
seriell, parallel, RGB, 


-/ 2, 3% oder 5Y4” extern 
seriell, parallel, RGB, 


Laufwerk Laufwerk 
Display-Technologie LCD LCD LCD 
Auflösung in dpi / Graustufen 640 x 200 /- 640 x 200 /- 640 x 200 / - 
Betriebssystem MS-DOS 3.3 Plus MS-DOS 3.3 Plus MS-DOS 3.3 Plus 
Mitgelieferte Software Fastlynx Fastlynx Fastlynx 


Maße / Gewicht m. Batterie 
Betriebsdauer mit Batterie 
Optionen 


315 x 249 x 33 mm / 2675 g 
3 Stunden 

Batteriepack, Tragetasche, 

ext. FDD, ext. 2”-LW, Daten- 
transferkabel 


315 x 249 x 33 mm / 2675 g 
3 Stunden 

Batteriepack, Tragetasche, 

ext. FDD, ext. 2”-LW, Daten- 
transferkabel 


315 x 249 x 33 mm / 2675 g 
3 Stunden 

Batteriepack, Tragetasche, 

ext. FDD, ext. LW (2, 3% oder 
5”) 


Sonstiges k.A. k.A. k.A. 
Preis inkl. MwSt. 4390 Mark 5415 Mark 5570 Mark 
96 nr Februar 19 


ProSoft-*=3e liegen 
Tel. 0261/40 47-1 - Fax 0261 


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Sockel für 80287 vorhanden, 1 MB Haupispeicher (erw. ST-225 21MB 348- ST-238R 32MB 378- NEO Multisync 3D SSI strahlungsarm 1378.- 
auf 4 MB on Board), Award oder AMI Bios, Echtzeituhr, ST-251-1 43MB 458- ST-277R-1 65MB 498.- NEC Multisync. 4D 2398.- 
parallele u. serielle Schnittstelle, 1 en ir ei ST-406 80MB 1058.- ST-4144R 122MB 1138.- NEC Muttisync. 5D 4748.- 
Kombicontroller Interl. 1:1, EMS nach LIM 4.0 in E ” Sony 1402 E/5 1298.- Sony 1404 E 1898.- 
ware, an Kon Grafikkarte, MF- Tastatur, nel 1a 3,5" Festplattenlaufwerke ER 9060 8 1598.- Es 90708 2198.- 
7 cl, Tex arbeil artox ST-1250 21MB 388.- ST-125-1 21MB 408.- = . 
Baby-AT ee Baby-AT/20 5 498.- ST-138R-1 32MB 428- ST-157R-1 49MB 448. No-Name VGA 14" Monitor 698.- 


Baby-AT/40 1648.- Baby-AT/65 1698.- No-Name VGA 14" Multiscan 


Baby-AT/100 2098.- 


No-Name VGA 19" 1024 x 768 1998.- 


Aufpreis für Towergehäuse _200.- 14" Flat-Screen Monitor Dual (s/w oder amber) 198.- 
No-Name AT 386 SX 20 MHz Laserdrucker 
r = HP-Laserjet II P 2698.- 
CPU 80386 SX-20, 2MB Hauptspeicher (bis 8 MB on SCSI-Festplatten HP-Laserjet Ill 4298.- 
Board), Sockel für 80387SX vorhanden, Echtzeituhr, ST-296N B4AMB 628.- ST-1096N 84MB 708.- Kyocera F-800 T 3378.- 
parallele u. serielle Schnittstelle, 1 Disklaufwerk 1,2 MB, ST-01 Controller 58.- ST-02 Controller 88.- Epson EPL 7100 2598.- 
große DIN-Tastatur, Hercules kompatible Grafikkarte, Epson EPL 7100 Mega 2 3098.- 
Kombicontroller Interleave 1:1 ‚incl 14" Flat-Screen Mo- BUS-Festplatten HP Premier Collection + TypeDirector Laser/Deskjet 298.- 
nitor (s/w g_ amber). incl. Textverarbeitungspr. Klartext Maar 40MB 458- Conner 21MB 398.- zusätzlicher Papierschacht für HP IIP ag 
Conner 42MB 498.- Conner 104 MB 998.- HP Postscript Modul .“ 
Baby SX 1798.- Tower Sx 1998.-| Conner 120MB 1098.- Conner 209 MB 1698.- 
Babysw4a0 2348.- TowersXa0o 2548.- j Ho “ Software 
Baby SX/65 2448.- Tower SX/65 2648.- Controller RE EEE ERREGT TER 
BabySXr100 2748.- TowerSXri0 2948.-| XT-MFMController 78- XT-ALLController 88. hagemakora0l Ion. Me une a0 Pee 
en AT-MFM Interl. 1:1 128.- AT-AlLinterl.1:1 148. re = are “ 
Preise für CMP 286 AT, CMP 386 SX AT, CMP 386 AT AT-BUSC n 48. STIIWAC ler 08 Autosketch 2.0 238.- MS Word f. Windows 998.- 
und CMP 386 Cache bitte telefonisch erfragen ! - ontroller ai ontroller Turbo Ass./Deb. 168.- Open Access Ill 1698.- 
T T z b hö Turbo Pascal 6.0 278.- Lotus 1-2-3 3.0 1098.- 
= oO ubehor Turbo C++ 258.- Clipper C. NetS87  1538.- 
No-Name 386-25 AT Tower __ Wordstar 5.5 Prof. 788.- Ventura Publ. 2.0 1948.- 
- Co-Prozessoren Norton Commander 228.- Word Perfect 5.1 938.- 
Intel 80386 mit 25 MHz (32 MHz It. Landm.-Test), AMB Keyworks 158.- Charisma 898.- 
ji (erw. auf 8MB on Board), Sockel für 8087 (5 MHz) 178.- (8 MHz) Y Ed 
80387 vorhanden, Echtzeituhr, parallele und serielle 8087 (10MHz) 318.- (6 MHz) h Citizen 
Schnittstelle, 1 Disklaufwerk 12 MB, Kombicontroller 80287 (8MHz) 358.- (10 MHz) DEE EEEREERREEEEREEEREEERERRRESERTE 
Interleave 1:1, Hercules kompatible Grafikkarte, Tastatur, 80387SX (16 MHz) 558.- (16 MHz) 5 Swift 24 24-Nadel-Drucker 748.- 
14“ Flat-Soreen Monitor. Textverarbeitungspr. Klartext 80387 (20 MHz) 708.- (25 MHz) h 124 D 24-Nadel-Drucker 498.- 
80387 (33 MHz) 1068.- . 
Tower-AT 2798.- Tower-AT/80 3798.- IT CH Pressen Okidata 
Tower-AT/40 3348.- Tower-AT/100 3948.- oo 5 Mhz 3s- ocean? 38 ME % ML-320 Elite 888.- ML-321 Elite 1138 - 
z I z . ML-390 Elite 1198.- ML-391 Elite 1588.- 
No-Name 386 Cache AT Tower 800387 20MHz 558.- 800387 25 MHz h ML-393 schwarz Elite 2478- ML-393 color Elite 2668.- 
Cyrix Co-Prozessoren ML-380 698.- 


803877 16MHz 648.- 80387SX 16 MHz 


80387 2OMHz 768.- 803875SX 20 MHz ; Epson 


803837 25MHz 948.- 80387 33 MHz 1158.- 


Intel 80386 mit 33 MHz (58 Mhz It. Landm.-Test), 4MB 
Hauptspeicher (erw. bis 8 MB on Board), Echtzeituhr, 
Sockel für 80387 und Weitek 3167 vorhanden, parallele 


LX-400 378.- CSFLX-400/LX-800 168.- 

und serielle Schnittstelle, 1 Diskettenlaufwerk 1,2 MB, Fast-Sockel 80287-8, 10 oder 12 MHz 38.- LQ-400 578.- CSF LQ-400/500 168.- 

Kombicontroller Interl. 1:1, Hercules komp. Grafikkarte, Fast-Sockel 80387-25 MHz 88.- LQ-550 698.- CSF LQ-550 198.- 

Tastatur, incl. = = LQ-850 + 1218.- CSFLQ-850 + 318.- 

« Grafikadapter LQ-860 1598.- CSF LQ-860 398.- 

No-Name 386 Cache AT Tower V7 VGA 1024i, 512KB 558.- EIZO MD-B10 698.- LQ-1050 + 1498.- CSF LQ-1050 + 398.- 

No-Name 386 Cache AT/ 40 Tower Genoa Level 9 178.- Genoa VGA 6400 398.- LQ-1060 1948.- CSFLQ-1060 448.- 
No-Name 386 Cache AT/ 80 Tower 398. Hercules kompatible Grafikkarte 58.- .- LQ-2550 


No-Name 386 Cache AT/100 Tower 


FX-1050 


VGA 8822 512 KB Tseng Lab 
VGA 8514 A 1MB Tseng Lab 


Trident 8900 VGA Interlace schaltbar = 
Auflösung 1024 x 768 mit 258 Farben: 1MB NEC Drucker 


2 MB Hauptspeicher, VGA LCD Display, 1.44 MB Laufw. 
Festplatte 40 MB / 18 ms, aufrüstbar bis 6 MB 
Netzteil und Akku (ca.3 Std Betriebszeit) 4798.- . Mäuse und Scanner NEC P20 718.- NECP30 938.- 


H Mi ft M Bus oder Seriell 278.- # Ü 
Filecard und Streamer TER Me Bunioder Sorih 2: |NECP60 1298.- NECP7O 1578. 


30 MB Filecard 438.- Logi S9 Mouse Bus 158.- 

Alloy APT-60 60 MB Streamer 598.- Genius GM F-302 Mouse 78.- Star 

Archive XL-5540C 60 MB Streamer 598.- MS-komp. Mouse seriell 48.- 

Wangtek F 3040 40 MB Streamer 598.- rag = Men Pie ur es LC-20 centr. 408.- LC-200 Color 558.- 
. ‚ogi Scan Man plus (incl. Image-In) N LC 24-10 638.- LC 24-200 738.- 

Diskettenlaufwerke Cameron Handy Scanner (Typ 10) + Handy Reader 578.- LC 24-200 Color 838.- 

360 KB (5 1/4") 128.- 1,2 MB (5 1/4") a SS.  CSFLC-2ULC-200 228. CSFLCIO 198.- 

720 KB (3,5") 128.- 1,44 MB (3,5") al 48. OSFLO24-10/L0 24-200 238.- 

Soundblaster Panasonic Hewlett Packard 

Zur Verbindung von Computer an en ; 

Stereo Anlage und Keyboard etc. 398.- NEU! KXP-1123 598.- CSF KXP-1123 298.- HP Deskjet 500 1448.- 


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Am Vorgebirgstor 11 Theresienstraße 56 15 Rue de Scillas Lietzenburger Straße 54 Annastraße 23 

5000 Köln 51 (Zollstock) 8000 München 2 (Schwab.) Industriezone bei MEDIALUX 1000 Berlin 15 DDR-3060 Magdeburg 
Telefon 02 21/3690 18 Telefon 089/28 50 14 L-2529 Luxembourg (Howald) Telefon 0 30/881 8085 Tel. über Gatzemeier 33272 


Telefax 0221/36 2424 Telefax 0 89/28 11 39 Tel. 40 34 03, Fax 40 34 04 Telefax 0 30/8 8138 21 


Zentrale: D-5 Koblenz-Goldgrube Dresdner ProSoft GmbH, Dipl.-Ing. Körbitz Claude Harpes Media-Videotheque ProSoft Krippner GmbH, Hallesche Str. 35 


Bogenstraße 51-53 Tiergartenstraße 81, DDR-8020 Dresden 65-67 Ave. Kennedy, L-9053 Ettelbrück DDR-7270 Delitzsch/ Bezirk Leipzig 
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des Herstellers. In diesem Fall übernehmen wir anstelle der Herstellergarantie die unbeschränkte gesetzliche Gewährleistung. Bitte beachten Sie, daß nicht ständig sämtliche Ware vorrätig ist. Rufen Sie an! Preisänderungen vorbehalten. 


Topf 
und 
Deckel 


Tips zum Software 
Development Kit für 
Windows 3.0 


Für jeden Topf findet sich ein 
Deckel, sagt der Volksmund. Be- 
zieht man den Topf auf Win- 
dows, so gibt es dafür nur weni- 
ge Deckel, sprich Entwicklungs- 
werkzeuge. Wie es sich mit dem 
Original-Topf und -Deckel von 
Microsoft, dem Software Deve- 
lopment Kit, kocht, und was da- 
bei herauskommt, haben wir für 
Sie vorgekostet. 

FREE 


et 


98 


un, eigentlich schmeckt die 
Windows-Suppe (Programm), 
gekocht im Original-Topf, nicht 
übel. Nur der Herd, spricht der 
PC, muß vom allerfeinsten sein, sonst ver- 
vierfertig ist. Zwar steht im Kochbuch von 
Microsoft, daß ein 286er mit 640 KByte 
DOS-Speicher und 384 KByte Extended 
Memory ausreichen, aber wenn sie diese 
Empfehlung befolgen, essen Sie die zur Mit- 
tagszeit auf den Herd gestellte Suppe erst 
am Abend. Ein flotter 386er mit viel RAM 
ist empfehlenswert und eine schnelle Fest- 
platte obligatorisch. Ohne Maus kommen 
Sie auch nicht aus, denn einige Tools lassen 
sich nicht von der Tastatur aus bedienen. 
Wenn Sie den Codeview-Debugger für Win- 
dows (CVW) nutzen wollen, werden noch 
ein zweiter Monitor nebst Grafikkarte fäl- 
lig, die zum Beispiel auch CGA oder Hercu- 
les sein dürfen. 
An Zutaten, sprich Software, müssen Sie 
DOS ab Version 3.1, Windows 3.0, MS-C 
5.1 oder 6.0 und eventuell noch MASM ab 
5.1 beisteuern. Sind all diese Voraussetzun- 
gen erfüllt, reicht das schlichte Kommando 
INSTALL und Sie werden einen größeren 
Dialog mit Ihrem PC führen. Das Installa- 
tionsprogramm ist deutlich besser als das 
der Vorgängerversion. Sieben 1,2-MByte- 
Disketten, zum Teil gepackt, werden der 
Reihe nach angefordert. 
Etwa nach einer halben Stunde ist der SDK 
installiert und die Festplatte je nach Anzahl 
der gewünschten Libraries zwischen 4,2 
MByte und 11,2 MBpte leichter. . 
Was passiert, nachdem Sie das SDK instal- 
liert haben? Zuerst müssen Sie das SDK und 
Ihren C-Compiler unter einen Hut zu brin- 
gen. Angenommen der C-Compiler befände 
sich im Directory D:\C600. Das SDK selbst 
sei in C:\WINDEYV installiert worden und 
es lege einige Tools auch im Windows- 
Directory ab. In diesem Fall müssen Sie 
unbedingt einige Pfade setzen. Zu den 
wichtigsten Pfaden zählen: 


c:\windows 
c:\windev 
d:\c600\bin 
d:\c600\binb 


Einige Umgebungsvariable müssen de. 
niert werden, und zwar 


TEMP=C:\WINDOWS\TEMP 
INCLUDE=C:\WINDEV\INCLUDE 
LIB=C:\WINDEV\LIB 


Auf diese Art und Weise haben Sie die = 
Windows geänderten C-Libraries und c 
Originale in getrennten Directories. L 
Namen sind jetzt unterschiedlich. In € 
Version 2.x mußte man im Setup angebe 
ob die Standard-Bibliotheken umbenare 
und die Windows-Bibliotheken die St& 
dard-Namen erhalten sollten. Das entfäs 
hiermit. Es ist auch nicht mehr nötig, z 
erst die Standard-Bibliotheken zu install= 
ren, nur damit das SDK etwas zu ände 
hat. 

Nun können sie wie gewohnt loslege 
Nehmen wir das mitgelieferte Beispiel g= 
neric, so sieht der Job so aus: 


cd \windev\samples\generic 
nmake generic 


Der Rest läuft automatisch, so daß eine= 
zum Schluß nur noch bleibt, mit win gen 
ric das Produkt auszuprobieren. 


Neuer Look: Windows als 
Entwicklungsumgebung 


Bekanntlich kann man unter Window. 
schnell zwischen verschiedenen Tasks ur: 
schalten. Dank des Multitasking kann de 
Compiler im Hintergrund laufen, währen. 
man schon einen Stand des Programms te 
stet oder sich sonstwie betätigt. Der ständig 
Wechsel zwischen DOS und Windows enr 
fällt auch. Allerdings ist der Compilerlauf all 
Hintergrundprozeß nicht neu. Doch tun Si 

dann solange wirklich etwas anderes ode 
warten Sie nur gespannt auf das Ergebnis 

Wenn letzteres zutreffen sollte, betreiben 
Sie Windows im Standard-Modus, weil dana 
disk-intensive DOS-Programme wie Compi 
ler und Linker schneller sind. Nur wenn Sie 
den Background-Prozeß lieben, setzen Sie 
den 386-Enhanced-Modus ein. 

Ganz unabhängig vom Modus wird das Tem 
po von Compiler und Linker hauptsächlict 
durch die Festplatte bestimmt. Die wirbelt - 
wie gehabt — auch schon bei kleineren Pro- 
grammen minutenlang. Hier helfen ein Ca- 
che und eine RAM-Disk. Auf letztere sollte 
mindestens die TMP-Variable zeigen. 

Wenn der Compiler vollständig auf die RAM- 
Disk kopiert wird, läuft das ganze noch 
schneller. Da man seinen RAM nur einmal 
vergeben kann, bringt das Handbuch lange 


Februar 1991 


Tabellen für die optimale Konfiguration bei 
verschiedenen Speicherausbaustufen ab 3 
MByte aufwärts. Danach sind 6 MByte eine 
gute Basis. Wenn man einmal von der lästi- 
gen Tatsache absieht, daß die Quelltexte 
immer noch selbst getippt werden müssen, 
ist die Shell sehr komfortabel. Die Bedie- 
nung des doch recht komplexen Entwick- 
lungssystems reduziert sich damit auf ein 
paar Mausklicks. 


Rasante Beschleunigung: Von 2.1 
nach 3.0 in wenigen Sekunden 


Wenn Sie Windows-2.1-Programme auf 3.0 
umschreiben, benötigen Sie in einfachen 
Fällen nicht einmal den Quelltext. Mit der 
Utility MARK.EXE des SDK ändern Sie den 
Header der EXE-Dateien. Bei den so modifi- 
zierten Programmen entfällt unter Windows 
3.0 die lästige Aufforderung, in den Real- 
Mode zu gehen. Außerdem erscheinen alle 
Fenster und Dialoge im neuen Look and 
Feel. Das bedeutet, daß alle Windows-Funk- 
tionsaufrufe der Vorgänger-Version syntak- 


Sartridge 


eine echte Alternative zu 
Floppy- und Festplattenlauf- 


tisch erhalten blieben. Das Umlernen bleibt 
Ihnen erspart, aber einiges hinzulernen soll- 
ten Sie trotzdem. 

Daß Windows im Standard- und Enhanced- 
Modus bei 2.1-Programmen warnt, liegt dar- 
an, daß es in diesen Betriebsarten im Protec- 
ted Mode läuft, in dem einiges nicht mehr 
geht, was im Real-Modus zwar als unsauber 
programmiert gilt, aber dennoch fehlerlos 
vom Rechner ausgeführt wird. Wenn Ihre 
Programme nicht Segment-Arithmetik oder 
direkt auf die Interrupt-Vektoren zugreifen 
und ähnliche Schandtaten treiben, ändern 
Sie Ihr Programm, das zum Beispiel snooper 
heiße, mit dem Kommando: 


MARK MEMORY snooper.exe 


Nach etwa zwei Sekunden ist alles erledigt. 
Ein spezielles Problem, das auch bei saube- 
rer Programmierung aufritt, wird im Kasten 
geschildert. Bliebe noch die Sache mit dem 
System-Font, der neuerdings proportional 
ist. Der neue Font sieht deutlich besser aus, 
hat aber einen Haken: Ihr Programm aus 


alten Windows-Tagen ist mit dem monospa- 
ced Font ausgestattet und hinterläßt in die- 
ser Umgebung einen etwas primitiven Ein- 
druck. Wollen Sie das ändern, führen Sie mit 


MARK MEMORY FONT snooper.exe 


den proportionalen Font ein. Ob das geht, 
prüfen Sie in allen Fenstern, Dialogen, List- 
Boxen und anderen Controls nach. Mei- 
stens, besonders bei Ausgaben mit vielen 
Großbuchstaben, muß man die Rechtecke 
breiter ziehen. Eine Falle bleibt noch: Ganz 
unabhägig vom Markieren oder Nicht-Mar- 
kieren mit dem Font-Parameter werden Me- 
nütexte immer proportional geschrieben. 
Das gibt dann Ärger, wenn die Tastenkürzel 
(Accelerators) mit Leerzeichen statt mit dem 
Tabulator abgesetzt wurden. 

Wenn Sie Ihre 2.x-Applikation etwas besser 
anpassen wollen, sind einige Schritte mehr 
erforderlich, nämlich: 


— Anpassung aller Icons und Cursor mit SKK- 
Paint. Dabei können sie gleich Farbe ins 
Bild bringen. 


werken im mobilen Einsatz & 


des EPSON PX-16 


Vorteile der 
MEMORY-Cards: 


@ mechanisch robust 
im handlichen 
Scheckkartenformat 

® unempfindlich gegen Stöße 
bei Datenzugriffen 

® baitteriebetreibbar durch 
sehr geringen Stromverbrauch 

@ Datenerhalt bei 


Medium-Wechsel durch 
Back-Up Batterie 


Februar 1991 


Option: Datenaustausch mit stationären 
PC/XT/AT Computern über das Zusatzgerät MEL-PC. 


\ MITSUBISHI 
MF3256-MIEAPOI 


N| MELCARD 
| 


Lieferbar als RAM-, EPROM- und 


EEPROM-Cards in verschiedenen Größen: 


128 KByte, 256 KByte, 512 KByte 
und absehbar auch größer! 
Ideal als Daten- und Programmspeicher 


Me: 


Für eilige Anfragen: PM WE -Kontaktkarten verwenden 


durch Einbindung als MS-DOS Device. 


Mörikestraße 58 
D-7024 Filderstadt-Plattenhardt 
Telefon 0711/7730 71-73 R 
Telefax 0711/7776666 


99 


— Konvertierung aller Bitmaps in das gerä- 
teunabhängige 3.0-Format mittels der Uti- 
lity CONVBMP 

— Anpassung des DEF-Files: Den speziellen 
Windows-Linker LINK4 gibt es nicht 
mehr, Sie müssen LINK aus C 5.1 oder C 
6.0 einsetzen. Weil dieser Linker auf OS/ 
2 voreingestellt ist, muß im DEF-File EX- 
ETYPE WINDOWS stehen. 

— Anpassung des LINK-Kommandos: Stellen 
Sie sicher, daß die Windows- und nicht die 
Standard-Libraries eingebunden werden. 

— Anpassung des Make-Files: Es gilt das glei- 
che wie im vorigen Punkt. Zusätzlich be- 
ziehen Sie die eine modell-unabhängige 
Windows-Library LIBW.LIB mit ein, än- 
dern LINK4 in LINK und tragen in die 
erste Zeile von NMAKE das Kommando 
all: xxx.EXE ein. 

— In den Quelltexten: Vergewissern Sie sich, 
daß die Anweisung include windows.h vor 
allen anderen Include-Befehlen steht. 


Das alles dient aber hauptsächlich der 
Schönheit. Theoretisch könnte man sein al- 
tes SDK weiterverwenden und die Program- 


me einfach mit MARK.EXE anpassen. Das 
muß man sogar tun, wenn man ein Pro- 
gramm für beide Windows-Versionen ver- 
träglich machen will, denn es gilt: Ein mit 
MARKR.EXE auf 3.0 angepaßtes 2.1-Pro- 
gramm läuft weiterhin auch unter Windows 
2.1. Ein mit dem SDK 3.0 übersetztes Pro- 
gramm bringt unter Windows 2.1 nur die 
Meldung, daß eine neuere Windows-Version 
benötigt wird. 

Dennoch sollten Sie für reine Windows-3.0- 
Applikationen auch das SDK 3.0 einsetzen, 
andernfalls fehlen dem Programm die neuen 
Features der Version 3.0. 


Starkes Kontrastprogramm: 
Windows und Mac 


Man liest ja immer wieder, daß Windows 
3.0 der Mac-Oberfläche noch näher gekom- 
men ist, als es die schon strittige Version 2.x 
tat. Für Programmierer ist das ein interes- 
santer Aspekt, besonders für Leute, die Mac- 
Programme auf den PC portieren wollen. Ist 
das mit der Version 3.0 nun einfacher, und 
kann man jetzt ohne viele Abstriche am 
User-Interface portieren? 

Im ersten Anschein ist die Bedienoberfläche 
von Windows 3.0 der des Macintosh tatsäch- 
lich ähnlicher geworden. Der äußerliche 
Hauptunterschied liegt im Desktop, der im 
Macintosh-Sinne freilich überhaupt gar kei- 
ner ist. Da er prinzipiell leer ist, gibt es 
weder die Icons für die Laufwerke noch 


In Programmen für Windows 3.0 verboten: 


Im Protected Mode läuft Windows mit dem Privi- 
leg-Level 0. Im IOPLO wird aber von POPF und 
IRET nicht das Interrupt-Flag geändert. 

Damit bleibt nach 


pushf 
cli 


Dopf 
der Befehl CLI wirksam. Folglich muß man das I- 
Flag sichern und dann seinen ursprünglichen Wert 
wieder herstellen. Beispiel: 


pushf 
cli 


pop ax 
tst ah,2 
jz noSTI 
sti 
noSTI: 


100 


Wenn Sie einen Interrupt-Handler haben, der den 
nächsten Handler in der Kette aufruft, können Sie 
sich nicht darauf verlassen, daß dessen IRET 
Ihnen den Status des Interrupt-Flags liefert. Dieser 
Code ist deshalb falsch: 


My_Int_Hook: 
sti 


pushf ;simuliere Interrupt mit pushf 
cli ;und einem cli 
call [Next_Handler_In_Chain] 
iret 
Korrekt schreiben Sie das so: 


My_Int_Hook: 
sti 


pushf ;simuliere Interr. mit pushf 
cli ;und einem cli 

call [Next_Handler_In_Chain] 

sti  ;das ist alles 


iret 


einen Papierkorb zum „Wegwerfen 
mehr benötigter Daten und Programm — 
Ordner mit den Programmen könne- 
frei plaziert werden, doch ihre F— 
merkt sich Windows nicht für den n 
Start. Strenggenommen sind die Ordms 
keine Ordner, sondern Programmgr 
Daher sind sie Teil des Programm-M aus 
und nicht des Desktops. Öffnet ma— 
Programmgruppe, wird aus ihr ein Fr 
das die Programm-Icons enthält. Diese 
können verschoben werden, und dies 
stand kann man für den nächsten Sm 
chern. 

Was fehlt, sind die Dokumente, das he__ 
Dateien. Der Zugriff darauf läuft üb 
File-Manager, und genau das ist der = 
punkt von Windows 3.0 und auch 
OS/2. Beim Macintosh gibt es keine 
nung zwischen Programm-Manager une 
Manager. Deshalb läßt sich der Mawm 
einfacher und direkter als der PC unter— 


‘dows 3.0 bedienen. 2 


Bis hierher kann ein Entwickler sagen 
ihn das alles nicht interessiert, weil & 
mit seinem Programm nicht beeinflwm 
kann. Doch in diesem Zusammenhang 
es noch einen gewaltigen Unterschied 
schen Windows und Mac. Beim Mac we 
beim Anlegen einer Datei automatisch 
Programm eine Creator-ID und eine Sige= 
eingetragen. Beide Daten sind einmalig, 
sie von Apple vergeben werden. Die C 
tor-ID sorgt dafür, daß beim Klick auf 
Datei das zugehörige Programm gest 
und dann die Datei geladen wird. Die Si 
tur ermöglicht, in einer File-Select-Box 
Dateien anzubieten, die das Programm 
beiten kann. 


Hohes Ziel: Mac-Feeling am PC 


Unter Windows wird das alles über 
Datei-Extender gesteuert. Den Creato= 
muß der Anwender durch den Menüpı= 
Zuordnen für jede Datei selbst vornehm- 
alternativ kann er die Datei System.ini m= 
fizieren. Die Auswahl nach Extendern 
mulation der Signatur) übernimmt das E 
gramm, allerdings ohne Garantie. Nic 
stellt sicher, daß eine Datei mit einem 
stimmten Extender vom Programm beark 
tet werden kann. Folglich muß der W 
dows-Entwickler hier nach wie vor Te 
einbauen und dem Anwender eventu: 
mitteilen, daß die Datei vom falschem T 
ist. Die Tests sind nicht einfach, und d 
hübschen Spruch ’Datei ist vom falschen T 
oder defekt’ findet der Anwender sich 
nicht gut. 

Läuft nun endlich das Programm, kann 


Februar 19 


allerdings wirklich mac-ähnlicher werden. 
Dafür sorgen zuerst die jetzt möglichen Un- 
termenüs. Die werden recht einfach defi- 
niert, den Rest macht der neue Ressource- 
Compiler. 

Die Dialoge können beliebig mac-ähnlich 
werden, weil es die Combo-Box gibt, in der 
Urform eine Kombination von Edit-Feld und 
Listbox, und eigene Controls unterstützt 
werden, denen Sie natürlich jedes beliebige 
Aussehen verpassen können. 

Apropos Aussehen: War es bisher ein Kunst- 
stück ersten Ranges, eine Windows-Applika- 


Window Help B 


07 


File Options 


dafür müssen Sie SYMDEB nehmen. Der 
neue Profiler zeigt auf, wo die Hot Spots in 
einem Programm stecken, also welche Funk- 
tionen wieviel CPU-Zeit verbrauchen. SWAP 
ist eine Utility mit der Sie feststellen, wel- 
ches Segment wie oft auf Platte ausgelagert 
wird. 

Neu ist der Help-Compiler, mit dem Sie Ihre 
Applikationen mit einer On-Line-Hilfe aus- 
statten können, wie sie für Windows 3.0 
typisch ist. Für das SDK selbst wird ein 
ausführliches Hilfesystem schon mitgelie- 
fert, so daß Sie auf dem Bildschirm anstatt in 


EEE Dialog Editor 


SCHEMA IH 


Schaltplan-CAD 
Superschneller Bildaufbau! 
Umfangreiche Bibliotheken 

Design-Rule-Check 

Netzlistenkonverter und DXF-Interface 


Logic-Compiler 


Die Chip-Fabrik 
auf 
Ihrem Tisch! 


FF = 


Spy Font Editor 


EN 
& 28 
® 


Zoom Utility 


Shaker 


CodeView Heap Walker 


BoD} 


tion zu schreiben, die mit allen beim PC- 
üblichen Grafik-Karten gleichermaßen zu- 
rechtkommt, ist das jetzt einfach. Windows 
3.0 kennt geräteunabhängige Bitmaps (DIP: 
Device Independed Bitmap), Icons und Cur- 
sor. Dafür unterstützt es nicht mehr die 3- 
Plane-Bitmaps und die zugehörigen Video- 
Treiber. Die entsprechenden Bildchen der 
Version 2.x sind nicht kompatibel zur Ver- 
sion 3.0 und müssen mittels neuer Tools erst 
konvertiert werden. 

Bliebe nur noch zu klären, was das SDK 
denn selbst so bietet. SDKPaint ersetzt Icon- 
Edit, das die neuen DIPs erzeugt. Der Dialog- 
Editor wurde erweitert und unterstützt die 
neuen Features wie Anwender-Controls und 
Combo-Boxen. Der Font-Editor ist funktio- 
nell der alte, seine Bedienung wurde aber 
verbessert. 

Codeview für Windows (CVW) wurde kräf- 
tig geänder; es läuft jetzt selbst unter Win- 
dows und verlangt einen zweiten Monitor. 
Mit Programmen, die nur im Real-Mode lau- 
fen, kann Codeview nichts mehr anfangen, 


Februar 1991 


den Handbüchern nachschlagen können. 
Genaugenommen sind es zwei Help-Datei- 
en, eine im Windows-Format (das große Fra- 
gezeichen im Bild) und eine im Advisor- 
Format, womit Sie beispielsweise die Work- 
bench von C 6.0 ausrüsten können. 
Was gibt’s noch? Fast neun Pfund Literatur 
bestehend aus dem Installation and Update 
Guide, Guide to Programming, der bekann- 
ten Einführung in Windows, Tools, die Be- 
dienungsanleitung zu allen Werkzeugen und 
die Referenz zu den Windows-Funktionen in 
zwei Bänden. Aus den Ringordnern sind Bü- 
cher geworden. 
Ein original IBM-Buch ist auch dabei. Es 
heißt SAA-CUA (Common User Access) mit 
dem vielversprechenden Untertitel Advan- 
ced Interface Design Guide. Das mit dem 
Advanced war wohl nichts, denn das Buch 
beschreibt die Windows und Dialoge der 
Windows-Version 2.1. Ich kann nur raten, 
richten Sie sich nicht danach, sondern 
schreiben Sie Programme für Windows 3.0. 
Peter Wollschlaeger/st 


Für eilige Anfragen: PM -Kontaktkarten verwenden 


SCHEMA PCB- 


Leiterplatten-Layout 


Qualität ist entscheidend! 


Für komplexe Anwendungen 
Intelligentes Autoplace 
Steuerbare Rubber-Banding-Optimierung 


offenes System mit diversen 
Interface-Möglichkeiten 


Rip-up-Router als Option 


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Informationen anfordern bei: 


Entwicklungs- und Vertriebs-GmbH 
Bullachstr. 18, 8080 Fürstenfeldbruck 
Tel.: 08141/42077, Fax: 08141/42079 


101 


Schnellgang 


kontra 


Automatik 


So machen Sie Ihren PC fit für Windows 


Windows 3.0 läßt sich weitge- 
hend vollautomatisch installieren. 
Doch genau wie das Auto mit 
Automatikgetriebe ein paar PS 
mehr als das gleiche Modell mit 
Gangschaltung vertragen kann, 
benötigt auch ein vollautoma- 
tisch konfiguriertes Windows-Sy- 
stem ein paar Megahertz mehr 
als ein von Hand optimiertes. Le- 
gen Sie den Schnellgang für Win- 
dows ein. 


Er ee Te Fe 


102 


eder, der das neue Windows 3.0 
schon einmal mit Hilfe des neuen 
komfortablen SETUP-Programmes 
installiert hat, kann sich nur 
schwerlich vorstellen, daß irgendetwas un- 
ter Windows 3.0 nicht vollautomatisch 
funktionieren soll — zu verwöhnt ist man 
nach der erfolgreichen Installation. 
Wenngleich sich Windows 3.0 auch recht 
gut auf die vorhandene Hardware einstellt, 
nahezu alle Komponenten des Systems wer- 
den vollautomatisch und meist auch richtig 
erkannt, so muß diese von SETUP und auch 
Windows 3.0 vorgenommene automatische 
Konfiguration des Systems keinesfalls opti- 
mal sein - im Gegenteil. Von einer optima- 
len Konfiguration läßt sich nur dann reden, 
wenn sie nicht nur auf die vorhandene 
Hardware, sondern auch auf die individuel- 
len Anforderungen des Benutzers angepaßt 
ist. Und die können nicht vollautomatisch 
bestimmt werden. 
Während der Installation durch SETUP kön- 
nen Sie nur wenig konfigurieren. Erst wenn 
Windows gestartet worden ist, kann die 
Arbeitsumgebung - also beispielsweise das 
Aussehen des Desktops — mit Hilfe geeigne- 
ter Funktionen bestimmt werden. Eine op- 
timale Arbeitsumgebung zeichnet sich aber 
nicht nur durch ansprechende Bildschirm- 


farben und aufgeräumte Fenster aus, son- 
dern vielmehr durch eine auf Ihre Bedürf- 
nisse zugeschnittene Konfiguration des 
Speichers und die damit verbundene Erhö- 
hung des Systemleistung. Doch bestmögli- 
che Arbeitsleistung läßt sich nur erreichen, 
wenn man die Arbeitsweise von Windows 
3.0 näher kennt. Nachfolgend sollen einige 
Möglichkeiten zur Optimierung des Sy- 
stems vorgestellt werden. Mit nur wenigen 
Handgriffen lassen sich oft spürbare Ver- 
besserungen der Arbeitsgeschwindigkeit 
oder der Speichersituation erreichen. 


Spinrite bringt die Festplatte 
auf Touren 


Es ist lange schon kein Geheimnis mehr, daß 
die Festplatte um so langsamer arbeitet, je 
mehr auf ihr gespeichert ist. Gründe dafür, 
daß dem so ist, gibt es viele: Es müssen 
insgesamt mehr Daten verwaltet werden, 
der Schreib-Lese-Kopf muß größere Strecken 
zurücklegen und das Phänomen der „Frag- 
mentierung“ nimmt einen größeren Stellen- 
wert ein. Da Windows um so mehr mit der 
Festplatte arbeitet, je weniger Arbeitsspei- 
cher verfügbar ist, steht die Leistung von 
Windows 3.0 in direktem Zusammenhang 
mit der Schnelligkeit der im Rechner instal- 
lierten Festplattenlaufwerke. Ziel muß es 
folglich sein, die Leistung des Festplatten- 
laufwerkes möglichst optimal zu gestalten. 
Entgegen allen Gerüchten hat man als An- 
wender eine Menge Möglichkeiten, die Ar- 
beitsleistung eines Festplattenlaufwerkes zu 
optimieren. 

Erster Schritt ist die Bestimmung des opti- 
malen Interleave-Faktors. Der Interleave- 
Faktor einer Festplatte ist für die Anzahl der 
Rotationen verantwortlich, die benötigt wer- 
den, um eine komplette Spur einzulesen 
oder auf der Festplatte zu speichern. Opti- 
mal ist — sofern die Hardware des Rechners 
(CPU, Speicher, Controller etc.) dies mit- 
macht - stets ein Interleave-Faktor von 1:1, 
das heißt nur eine Rotation wird benötigt, 
um eine Spur zu lesen oder zu schreiben. 
Die meisten Festplatten sind von Hause aus 
mit einem Interleave-Faktor von 3:1 forma- 
tiert. Das bedeutet, daß insgesamt drei Rota- 
tionen benötigt werden, um eine komplette 
Spur zu lesen oder zu beschreiben; man 
benötigt also die dreifache Zeit, um dasselbe 
Ergebnis zu erzielen. 

Mit Hilfe geeigneter Hilfsprogramme läßt 
sich auf jedem Rechner der optimale Inter- 
leave-Faktor ermitteln, der — wie erwähnt — 
von der Rechner-Hardware und auch von 
der Festplatte selbst abhängig ist. Ein solches 
Hilfsprogramm ist beispielsweise Spinrite II 


Februar 1991 


- Disk-Laufwerke 
- Festplatten 


HAUPTPLATINEN 
- 386 - 16 bis 33MHz 


GEHÄUSE in 
klassischem Design: 


- Streamer - 386-5X - Desktop 
- Porta-Pac - - NEAT - Mini-Tower 
- HD-Wechselrahmen - AT-286 - Midi-Tower 
- Externe-Laufwerke -XT - Tower 
-486 - LAN-Workstation 


DRUCKER: 


PANASONIC / ITOH 
USW. 


l/O INTERFACE-CARDS 
Ser/Par/1, 2, 4 u. 8fach 
Sonderkarten etc. 


SOFORT AB LAGER 


20 MB 


AT 286 -20, 1 MB RAM 
20 MB Festplatte 

1,44 MB Diskettenlaufwerk 
20 MHz Speed, O Wait 

mit Tastatur 


286 - 20 
AT 


40 MB 


AT 286 -20, 1 MB RAM 
40 MB Festplatte 

1,44 MB Diskettenlaufwerk 
20 MHz Speed, 0 Wait 

mit Tastatur 


20 MHz Speed‘ 


1888, 


empfohlener Verkaufspreis 


VIDEO - KARTEN: 
Herkules + CGA 
Dual / EGA / VGA 


1595, 


empfohlener Verkaufspreis 


MODEM 
- Intern u. Extern 
FAX - KARTEN 


I[ PREISHITS rund um den PC 


RECHNER - SYSTEME 


In allen Gehäuse - Varianten 
und Konfigurationen 


NETZWERK 
- Karten 


- Software 
- Kabel + Zubehör 


CONTROLLER 
FDD + HDD-Controller 
MFM /RLL /SCSI / 
ESDI - (2:1 /1:1) 


* gemessen mit Landmark Speedtest 0,99, Geräte und Teile DBP VFG 1046/1984 


Bitte neue Preisliste + Kataloge anfordern 
Händler- Preisliste gegen Gewerbenachweis / auch DDR 


Panasonic KX-F 3550 . .. . P 
* Ein Komfort - Telefon mit Wahlwiederholung Kombi - Gerät 3 Geräte in Einem 


* Ein Telefax - Gerät mit Graustufenübertragung und a 
automatischer Wahl Telefon + Faxgerät 2485,- 


* Ein Anrufbeantworter mit synthetischem Ansagetext, + Anrufbeantworter 
Mikrokassettenlaufwerk für die Aufzeichnung nr 
mit ZZF (FTZ) Nummer 


und optional Fernabfrage (MFV). 
empfohlener Verkaufspreis 


CONEX R. ROSSBACHER GmbH 


MEWA EDV - System Vertr. - GmbH 
Wissenbacher Weg 3a Postfach 60 11 - MC2 Kottendorferstr. 41 -43 Postfach 11 02 06 -MC2 
6340 Dillenburg 2 Frohnhausen 5650 Solingen - Ohligs 


Tel. 02771 - 35012 Fax 02771 - 35074 + 35104| | Tel. 0212 - 754 - 49 + 52 Fax 0212 - 76959 


ABOR ELEKTRONIK GmbH BOCHUM 
Herner Str. 61 -63 4630 Bochum Ladenverkauf + Abholung: Mi. - Fr.: 09 - 18 Uhr; Sa.: 09-13 Uhr 


CES Electronic Systems GmbH - Bischofswerda / DDR 
Pickauer Dorfweg 14 - DDR 8500 Bischofswerda Verkauf/Beratung Tel.: 0523/6942 


von Gibson Research. Dieses Programm er- 
mittelt nicht nur den optimalen und aktuel- 
len Interleave-Faktor, sondern formatiert 
diesen auch auf Wunsch ohne jeden Daten- 
verlust. Auch die neuen Norton Utilities sind 
in der Lage, den optimalen Interleave-Faktor 
zu ermitteln. 

Wichtig für die Arbeitsgeschwindigkeit des 
Rechners ist auch die Auslastung der Fest- 
platte. Je mehr Daten und Programme auf ihr 
gespeichert sind, um so langsamer wird sie. 
Deswegen empfiehlt es sich, alle nicht mehr 
benötigten Programme und Dateien von der 
Festplatte zu entfernen. Durchforsten Sie die 
Festplatte Verzeichnis für Verzeichnis und 
löschen Sie alle nicht mehr benötigten Pro- 
gramme und Dateien. 


Zerstückelte Dateien, 
lahmes Windows 


Nachdem der optimale Interleave-Faktor er- 
mittelt und die Festplatte bei Bedarf auch 
formatiert worden ist, kann man sich der 
sogenannten „Fragmentierung“ der Festplat- 
te zuwenden. Nach einiger Zeit des intensi- 
ven Gebrauchs sind die meisten Festplatten 
aus Speicherplatzgründen sowie aus organi- 
satorischen Gründen nicht mehr in der Lage, 
eine größere Datei unfragmentiert, das heißt 
in hintereinanderliegende Sektoren zu 
schreiben. Für die Arbeit mit der betreffen- 
den Datei ist das nicht sonderlich bedeu- 
tend, jedoch für die Geschwindigkeit, da der 
Schreib-Lese-Kopf der Festplatte bei einer 
fragmentierten Datei ungleich mehr Bewe- 
gungen zu vollziehen hat, als bei einer nicht 
oder nur schwach fragmentierten Datei. In 
der Konsequenz bedeutet dies: Je mehr Da- 
teien fragmentiert auf einer Festplatte ge- 
speichert sind, um so mehr Zeit wird zum 
Laden und Speichern der betreffenden Da- 
teien benötigt. Mit Hilfe geeigneter Program- 
me läßt sich aber auch der Fragmentierung 
einer Datei leicht beikommen. Sowohl die 
Norton Utilities (Speed Disk) als auch die PC 
Tools (Compress) verfügen über komfortable 
Programme, um den Grad der Fragmentie- 
rung einer Festplatte zu erkennen und sie 
auch bei Bedarf zu beseitigen. Zu diesem 
Zweck wird die logische Struktur der betref- 
fenden Dateien optimiert. 


104 


Sollten Sie eine Festplatte defragmentieren 
wollen, so empfiehlt es sich unbedingt, dies 
niemals aus Windows 3.0 heraus zu tun: 
Datenverlust wäre die sichere Folge. Verlas- 
sen Sie Windows 3.0, bevor Sie mit der 
Defragmentierung einer Festplatte be- 
ginnen. 

Und sollten Sie eine permanente Swap-Datei 
eingerichtet haben (siehe auch Ausgabe 1/ 
91), um im erweiterten Betriebsmodus best- 
mögliche Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt 
es sich, diese aus Sicherheitsgründen vor der 
Defragmentierung unbedingt zu löschen. 
Nach der Defragmentierung können Sie die 
permanente Swap-Datei wieder einrichten. 
Eventuell stehen daraufhin sogar größere 
nicht-fragmentierte Bereiche als zuvor zur 
Verfügung und Sie können eine größere per- 
manente Swap-Datei einrichten. 

Im Zusammenhang mit der Optimierung von 
Windows 3.0 läßt sich zu Swap-Dateien 
grundsätzlich noch folgendes sagen: Win- 
dows kennt permanente und temporäre 
Swap-Dateien. Nur im erweiterten Betriebs- 
modus können jedoch die speichererwei- 
ternden permanenten Swap-Dateien einge- 
setzt werden, die überdies sehr viel schnel- 
ler arbeiten als die temporären Swap-Datei- 
en und damit die Arbeitsgeschwindigkeit 
des Rechners enorm erhöhen. Sofern Sie 
regelmäßig im erweiterten Modus von Win- 
dows 3.0 arbeiten, sollten Sie also unbedingt 
eine permanente Swap-Datei einrichten. 


Großer Speicher macht 
Windows munter 


Nachdem Sie die Festplatte auf die Verwen- 
dung von Windows 3.0 optimiert haben, 
sollte auch der Arbeitsspeicher des Rechners 
einer genaueren Beobachtung unterzogen 
werden. Je mehr Arbeitsspeicher zur Verfü- 
gung steht, um so seltener müssen Speicher- 
bereiche ausgelagert werden und um so 
schneller arbeitet Windows 3.0 insgesamt. 
Zu guter Letzt lassen sich bei größerem Ar- 
beitsspeicher mehr Anwendungen starten 
und größere Datenmengen verarbeiten. Ge- 
nügend Gründe, die Speicherbelegung in Ih- 
rem PC genau zu untersuchen. 

Nicht benötigte residente Programme sollten 
Sie unbedingt vor Start der grafischen Benut- 
zeroberfläche entfernen — die meisten resi- 
denten DOS-Anwendungen stehen unter 
Windows 3.0 ohnedies nicht zur Verfügung, 
belegen folglich nur wertvollen Arbeitsspei- 
cher. Auch nicht benötigte Gerätetreiber 
sollten gar nicht erst geladen werden. Auf 
einen Maustreiber können Sie beispielswei- 
se verzichten, da Windows 3.0 über einen 
eigenen internen Maustreiber verfügt. 


Windows ist auf genügend Speicher ange- 
wiesen. Es ist deswegen besonders wichtig, 
eine eventuell vorhandene Speichererweite- 
rung optimal auf die Verwendung von Win- 
dows 3.0 vorzubereiten. Konfigurieren Sie 
Ihre Speichererweiterung niemals als Expan- 
ded Memory, wenn Sie mit Windows 3.0 
arbeiten wollen. Windows 3.0 arbeitet am 
liebsten mit Extended Memory; eventuell 
vorhandenes Expanded Memory wird nur 
im Real-Modus genutzt, die beiden anderen 
Betriebsmodi, der Standard- und erweiterte 
Modus, ignorieren Expanded Memory gänz- 
lich. Nur DOS-Anwendungen können von 
dieser Form der Speichererweiterung even- 
tuell profitieren. 

Sollten Sie mit einem AT arbeiten, der mit 
einem 80286 ausgestattet ist, überprüfen Sie 
im Zweifelsfall die aktuelle Speicherkonfigu- 
ration und konfigurieren Sie die Speicherer- 
weiterung als Extended Memory. Sofern Sie 
mit einem Rechner arbeiten, der bereits mit 
einem 80386 oder 80486 ausgestattet ist, 
wird der Speicher als Extended Memory zur 
Verfügung gestellt. In beiden Fällen ist je- 
doch darauf zu achten, daß die als Extended 
Memory konfigurierte Speichererweiterung 
nicht durch entsprechende Treiber in der 
Datei CONFIG.SYS zu Expanded Memory 
gemacht wird. 


Expanded Memory - nein danke 


Windows 3.0 kennt insgesamt drei verschie- 
dene Betriebsmodi. Beim Start von Windows 
3.0 wird automatisch ermittelt, welcher Be- 
triebmodus für die verwendete Konfigura- 
tion optimal ist. Auf einem Rechner mit 
80386 oder 80486 und genügend Speicher 
wird der erweiterte Modus verwendet, der 
der Leistungsstärkste von allen ist. Sofern Sie 
aber nicht mit DOS-Anwendungen arbeiten 
und auf die zusätzlichen Möglichkeiten des 
erweiterten Betriebsmodus verzichten kön- 
nen (beispielsweise auf die permanente 
Swap-Datei oder auf die flexible Aufteilung 
der Speichererweiterung auf Expanded und 
Extended Memory), sollten Sie den Stan- 
dard-Modus verwenden. Insbesondere wenn 
man nur mit einer oder zwei Windows-An- 
wendungen arbeitet, kann die Leistung im 
Standard-Modus besser sein als im erweiter- 
ten Modus. Das hängt allerdings auch von 
der Menge des verfügbaren Arbeitsspeichers 
ab. Hier kann nur empfohlen werden: Aus- 
probieren. Starten Sie Windows einmal ex- 
plizit im Standard-Modus (durch WIN/S) 
und vergleichen Sie die Ausführungsge- 
schwindigkeit mit der im erweiterten Be- 
triebsmodus. 

Jörg Schieb/st 


Februar 1991 


Heißer 
Draht 


Dynamischer 
Datenaustausch 
unter Windows 
mit DDE 


Unter eingefleischten Windows- 
Anwendern und -Programmie- 
rern vernimmt man oft die Abkür- 
zung DDE (Dynamic Data Ex- 
change). Wir zeigen, was der dy- 
namische Datenaustausch ist, 
wozu er taugt und wie man mit 
ihm umgeht. Und ein Beispiel- 
programm gibt's auch dazu. 


ee ee 


ultitasking heißt eines der 
Schlagworte, über die man 
viel hört und liest. Und Win- 
dows sei multitasking-fähig. 


Viele werden sich fragen, wozu man das 
eigentlich braucht. Das sei ja ganz nett, um 
etwas im Hintergrund machen zu lassen, 
aber das hätte auch auf der guten alten 
DOS-Ebene schon sehr gut funktioniert, 
zum Teil mit Systemprogrammen, zum Teil 
mit speziellen TSR-Programmen (TSR: Ter- 
minate Stay Resident). 

Wenn zum Beispiel unter DOS die Textver- 
arbeitung Zahlen aus der Datenbank über- 
nehmen sollte, mußte man die Programme 
nacheinander benutzen und die Daten über 
Import-/Export-Funktionen austauschen. 
Oder man stieg auf integrierte Programm- 
pakete wie Open Access, Symphony oder 
Works um. Leider hatten es die Schöpfer 
dieser Programm-Monster nie geschafft, die 
Textverarbeitungs- und Datenbankfunktio- 
nen so gut wie einzeln erhältliche Textver- 
arbeitungen und Datenbanken zu gestalten. 
Man mußte entweder Kompromisse einge- 
hen oder zeitraubende Programmwechsel 
in Kauf nehmen. 

Was kann man sich als Anwender schöne- 
res vorstellen, als alle benötigten Anwen- 
dungen gleichzeitig am Bildschirm zu ha- 
ben, und schnell und einfach Daten zwi- 
schen Programmen auszutauschen? Wenn 
es nur nicht das leidige Problem mit dem 
immer zu kleinen Arbeitsspeicher gäbe. Da 


hat man nun den Rechner mit 2 MByte 
RAM auf der Grundplatine oder die Steck- 
karte voller Megabytes erweiterten Spei- 
chers, doch niemand kann ihn so richtig 
nutzen. 

Seit Windows 3.0 quält das Thema Arbeits- 
speicher die Windows-Benutzer nicht mehr 
ganz so arg, da Windows auf 286ern und 
386ern im Protected Mode laufen kann und 
damit den physikalisch oft schon vorhande- 
nen erweiterten Speicher ohne zusätzliche 
Verrenkungen wie XMS oder EMS verwen- 
det. Daher ist genügend Speicher vorhan- 
den, um mehrere Applikationen wirklich 
gleichzeitig laufen zu lassen, oder? 


Datenaustausch ohne 
Zwischenablage 


Zunächst müssen wir noch für einen beque- 
men Datenaustausch der Applikationen sor- 
gen. Neben den alten dateibasierten Im- 
port-/Export-Möglichkeiten bietet Windows 
weitere. Eine bekannte ist die Zwischenabla- 
ge, unter Kennern auch Clipboard genannt. 
Die Zwischenablage wird für die zeitweilige 
Ablage von Daten benutzt. Über die Menü- 
punkte „Ausschneiden“ oder „Kopieren“ 
und „Einfügen“ bedienen Sie die Zwischen- 
ablage. Mittlerweile unterstützen alle ernst- 
zunehmenden Applikationen diese Ablage 
mit einheitlichen Datenformaten für Texte, 
Bilder und Metafiles. 

Lästig ist, daß jeder Datenaustausch sozusa- 
gen zu Fuß gemacht werden muß. Schöner 
wär’s, wenn es automatisch ginge. Mit DDE 
geht es tatsächlich automatisch. 

DDE ist wieder mal so ein Abkürzungs- 
Prachtexemplar und steht für „Dynamic Da- 
ta Exchange“, das heißt dynamischer Daten- 
austausch. Dahinter verbirgt sich ein von 
Microsoft festgelegtes Protokoll zum Aus- 
tausch von Nachrichten, Daten und Kom- 


Tabelle 1: Funktionen zum Versenden von Nachrichten 


SendMessage (HWND hwndReceiver, 
unsigned uMessage, 
WORD wParameter, 


Mit SendMessage wird die Fensterprozedur des Empfänger- 
fensters direkt als Unterprogramm aufgerufen. SendMessa- 
ge wird nicht eher beendet, bis alle Empfänger der Message 


LONG IParameter); (auch mehrere Empfänger einer Nachricht sind möglich) 
diese Meldung bearbeitet haben. Da ungewollt rekursive 
Prozesse ausgelöst werden können, wird SendMessage nur 
in bestimmten sicheren Fällen verwandt, so eine sofortige 
Abarbeitung der Nachricht nötig ist, oder ein Ergebniswert 


erwartet wird. 


PostMessage (HWND hwndReceiver, 
unsigned uMessage, 
WORD wParameter, 
LONG IParameter); 


PostMessage fügt die Meldung samt Parametern an die 
Warteschlange für Meldungen an. Diese Warteschlange ge- 
hört der Applikation, die das Fenster angelegt hat. Aus der 
Warteschlange werden die Messages nacheinander an die 
Fensterprozeduren verteilt. Wenn PostMessage beendet ist, 
ist also die Nachricht noch nicht bearbeitet. 


Februar 1991 105 


mandos zwischen Windows-Applikationen. 
Wenn ein Programm dieses Protokoll unter- 
stützt, wird es als DDE-fähig tituliert. Pro- 
gramme, die nicht von vornherein auf dieses 
Protokoll vorbereitet wurden, können vom 
Anwender nicht nachträglich umgerüstet 
werden. 

Mit DDE-fähigen Applikationen tauscht man 
Daten direkt zwischen den Programmen aus, 
ohne Umweg über die Zwischenablage. Der 
Austausch kann so weit automatisiert wer- 
den, daß aktualisierte Informationen regel- 


Tabelle 2: Parameter für DDE-Nachrichten 


mäßig sofort weitergegeben werden. Neben 
Daten werden sogar Kommandos ausge- 
tauscht, sodaß ein Programm Teilaufgaben 
von einem anderen abarbeiten lassen kann, 
ohne daß der Anwender das andere Pro- 
gramm bedienen muß. 

Jedes Programm, das DDE unterstützt, kann 
mit einem ebensolchen zusammenarbeiten. 
Sie können nun Ihr Lieblings-Textprogramm 
nehmen und, sofern es DDE-fähig ist, mit 
Ihrer besten Datenbank oder dem exaltierte- 
sten Grafikprogramm kombinieren. Damit 
ist unter Windows das möglich, was die 
Freunde von Hi-Fi-Musikanlagen schon lan- 
ge tun, nämlich sich ihr System aus Geräten 
verschiedener Hersteller zusammenzustel- 
len. Denn die besten Geräte einer Qualitäts- 
und Preisklasse stammen nur in den selten- 
sten Fällen vom gleichen Hersteller. 

Stellen Sie sich so eine Anwendung vor, in 


1. Parameter 2. Parameter 

Message Low Word High Word Beschreibung 

MW_DDE_INITIATE aApplication alopic Wird von einer Applikation an eine oder 
mehrere andere Applikationen gesandt, 
um eine Verbindung herzustellen. 

WM_DDE_ACK Bestätigt eine vorhergehende DDE-Mel- 
dung. Die Art der Parameter hängt von 
der vorhergehenden DDE-Meldung ab. 

application aTopic Als Antwort auf WM_DDE_INITIATE. 
wStatus hCommands Als Antwort auf WM_DDE_EXECUTE 
wStatus altem bei allen übrigen. 

WM_DDE_REQUEST cfFormat alten Fordert den Server auf, das angegebene 
Datenelement in einem bestimmten 
Format zur Verfügung zu stellen. 

WM_DDE_DATA hData altem Sendet ein bestimmtes Datenelement 
vom Server zu Client. 

WM_DDE_ADVISE hOptions altem Fordert den Server auf, den Client mit 
Nachricht oder Update bei Änderun- 
gen des angegebenen Datenelementes 
zu versorgen. 

WM_DDE_UNADVISE (reserviert) altern Informiert den Server, daß das angege- 
bene Datenelement nicht mehr ständig 
aktualisiert werden muß. 

WM_DDE_POKE hData altem Fordert eine Applikation auf, ein unver- 
langtes Datenelement anzunehmen. 

WM_DDE_EXECUTE (reserviert) hCommands Sendet einen Befehlsstring an 
den Server. 

WM_DDE_TERMINATE (reserviert) (reserviert) Beendet eine DDE-Verbindung. 

Abkürzungen: 

aName: ein Atom 

hName: ein Handle auf ein globales Speicherobjekt 

cfFormat: die Nummer eines registrierten Formates der 
Zwischenlage 

wName: sonstiger Parameter mit Wortlänge 


Die DDE-Messages werden mit den Funktionen PostMessage oder SendMessage verschickt. Mit wParameter 
wird dabei das Fensterhandle des Absenders mitgegeben. 


a 


106 


der das Grafikprogramm anhand den in ei- 
ner Datenbank gespeicherten Werten eine 
Grafik zeichnet, die automatisch im Textpro- 
gramm landet. Und für alle Anwender, die 
das Besondere lieben, ist es sogar möglich, 
während sie den Text zur Grafik schreiben, 
kurz mal im Grafikprogramm die Gestaltung 
der Grafik zu verbessern oder in der Daten- 
bank Werte zu ändern. 

Mit DDE ist es dabei möglich, alle Änderun- 
gen sozusagen online weiterzureichen. Be- 
steht eine entsprechende DDE-Verbindung 
zwischen den drei Anwendungsprogram- 
men, so erscheint im Textprogramm eine 
veränderte Grafik, nachdem der Anwender 
die Werte in der Datenbank geändert hat, 
ohne weiteres Zutun. 

Wo fremde Daten ohne viel Zutun des An- 
wenders schnell aktualisiert werden sollen, 
bieten sich weitere Einsatzmöglichkeiten für 
DDE-fähige Programme an. Zum Beispiel 
können Aktienkurse übermittelt werden, 
technische Prozeßdaten oder Meßwerte von 
Sensoren. 

Da Windows ein message-basiertes System 
ist, liegt es nahe, Applikationen auch über 
Nachrichten zusammenarbeiten zu lassen. 
Die Tabelle zeigt die Funktionen, mit denen 
man Nachrichten in Windows-Programmen 
verschicken kann. Allerdings sind die Mög- 
lichkeiten dieser Funktionen begrenzt. Als 
Adressaten und Absender werden nicht App- 
likationen, sondern Fenster-Handles ver- 
wandt. Außerdem ist die Aussagekraft der 
Nachricht recht gering, da nur je ein Wort- 
und ein Langwortparameter mitgegeben 
werden darf. Die DDE-Spezifikation legt da- 
her Regeln für die Zusammenarbeit fest, die 
über das einfache Senden von Nachrichten 
hinausgehen. 


Dialog zweier Anwendungen 


Wie sieht so eine DDE-Verbindung zwischen 
zwei Applikationen aus? Der „heiße Draht“ 
kann nur zwischen zwei verschiedenen Fen- 
stern bestehen. Die zugehörigen Fenster- 
Prozeduren empfangen und verarbeiten die 
DDE-Meldungen und veranlassen das Aus- 
senden der Antwortmeldungen. Zwei Appli- 
kationen können mehr als eine Verbindung 
aufbauen, indem für jede neue Verbindung 
ein neues Fenster angelegt wird. Diese Fen- 
ster müssen nicht am Bildschirm sichtbar 
sein, man wird vielmehr bewußt unsichtba- 
re Fenster anlegen, deren einzige Aufgabe es 
ist, die DDE-Meldungen zu verarbeiten. Dies 
erleichtert die Modularisierung und ist über- 
sichtlich. Da die beiden Window-Handles 
der an einer Verbindung beteiligten Fenster 
diese Verbindung innerhalb des gesamten 


Februar 1991 


Windows-Systems identifizieren, hat es sich 
bewährt, für jede neue Verbindung ein neu- 
es Fenster anzulegen. 

Wenn man es ganz genau nimmt, kann man 
den Ablauf einer DDE-Verbindung in drei 
Abschnitte einteilen: Verbindungsaufbau, 
Daten-, Nachrichten- sowie Kommandoaus- 
tausch und Verbindungsende. 

Um eine DDE-Verbindung aufzubauen, sen- 
det zunächst ein Fenster die Meldung 
WM_DDE_INITIATE. Damit eine leichtere 
thematische Strukturierung der Verbindun- 
gen möglich ist, wird eine Verbindung durch 
Angabe eines Applikationsnamens und eines 
Themas spezifiziert. So kann ein Programm 
eine bestimmte andere Applikation anspre- 
chen und eine Unterhaltung über ein be- 
stimmtes Thema beginnen. 

Wird der Applikationsname weggelassen, 
dürfen alle Applikationen antworten, fehlt 
das Thema, dürfen die antwortenden Appli- 
kationen Themen vorschlagen. Die interes- 
sierte Applikation antwortet mit der 
WM_DDE_ACK-Nachricht sowie dem eige- 
nen Applikationsnamen und dem Namen 


Kombi-Controller für 2 HD/2 FD 


des Themas der bestätigten Verbindung als 
Parameter. 

Wer die Konversation beginnt, wird im 
DDE-Jargon „Client“ genannt, wer antwor- 
tet heißt „Server“. Eine DDE-Verbindung ist 
durch dieses Verhältnis von „Boß“ und 
„Knecht“ insofern gekennzeichnet, als daß 
der Boß die Befehle gibt und vom Knecht 
anfordert, was er erledigt haben möchte. 
Meist fordert der Client vom Server ganz 
bestimmte Daten an oder möchte ständig die 
frischesten Daten auf den Tisch, besser: ins 
Fenster bekommen. 

Der Applikationsname, der beim Aufbau der 
Verbindung angegeben wird, ist der des Ser- 
vers, denn der Client sucht ja meist nach 
einer bestimmten Applikation, die etwas für 
ihn erledigen soll. 


Herr und Knecht gleichzeitig 


Anders als im richtigem Leben kann eine 
Applikation abwechselnd oder gleichzeitig 
Boß und Knecht sein. Denn sie kann eine 
Verbindung als Client beginnen, gleichzeitig 


aber in einer anderen Verbindung als Server 
dienen. Das ist nur eine Frage der Gestal- 
tung der zugehörigen Fenster-Prozeduren. 
Unser Programmbeispiel ist allerdings ver- 
einfacht und kann nur als Server arbeiten. 
Beendet wird eine Verbindung durch das 
Aussenden der WM_DDE_TERMINATE- 
Meldung an den Gesprächspartner. Dieser 
antwortet ebenfalls mit der WM_DDE_TER- 
MINATE-Nachricht, womit die Verbindung 
als gelöst angesehen wird. Ob der Client 
oder der Server die Konversation beendet, 
ist dabei egal. Nach Beenden der Verbin- 
dung entfernen Client und Server die beiden 
zur Konversation benutzten Fenster. 
Zwischen Anfang und Ende der Konversa- 
tion geht es hoch her. Für das Geschehen in 
dieser Phase des Austausches gibt es ver- 
schiedene Typen von Nachrichten-Folgen. 
Die erste Möglichkeit ist auch mit die ein- 
fachste. Der Server antwortet auf eine Nach- 
frage des Clients mittels WM_DDE_RE- 
QUEST durch Übermittlung der gewünsch- 
ten Daten mit WM_DDE_DATA. Kann der 
Server dem Wunsch nicht nachkommen, 


'A4 Mouse 500 + 


VGA TSENG 1MB 


AT 286/ADAM 850% 166 


40 ms 
28 ms 
19 ms 


FE 850/ 20 MB 
ADAM 850/ 44 MB 
ADAM 850/125 MB 


INFO ADAM 400, 850, 1100, 1200, 
1500, 2000 2400 a.A. 


XT 12 MHz/ADAM 400 
mit 512 K/20 MB 40ms 
mit 512 K/32 MB 


AT — SAADAM. 1100 
MHz/SHADOW RAM 


Chip Set 
Sup im le 


TO HAM. Die 8 MB On Board 


ADAM 1100/ 20 MB 
ADAM 1100/ 44 MB 
ADAM 1100/125 MB 


AT 386/ADAM a 
80386 | 25 Miiz / SHADOW 


Sau im HOW Be 


Sockel, für An Hour ef 803837 
2 MB RAM, bis 8 MB on Board 
Echtzei ‚/MGA herculeskomp. 
2x parallel 2 x seriell voll aufger. 


1598,- 
1798,- 
2298,- 


1148,- 
. 1348,- 


40 ms 2198, 
28 ms 2398,- 
19ms 2898,- 


it Interleave 1 : 1/1,2 MB FDD 


ADAM 1200/ 44 MB 28 ms 3498.- 


ADAM 1200/1255 MB 19 ms 3998,- 
‚ADAM 1200/182 MBu 16,5 ms 5598,- 
‚ADAM 1200/382 MBu 15,5 ms 6998,- 
‚Aufpreis für Tower (6 LWP)/230 W 250,- 


AT 386 Cache 


33 MHz/OW/ 
ADAM 2000 
4MB/Tower/125MB 
LANDMARK 58,7 MHz 4998,- 
AT 486/ADAM 2400 
4MB/125MB 8998,- 


LAPTOPS 


LT 3400 5298,- 
286-16 MHz/40 MB/Plama-EGA 


LT 3500 4698,- 
AT 12 MHz/Plasma/EGA/1 MB/1,44 
MB FDD/2 S,1 P/DOS/40 MB 28 ms 
LT 3600 6198,- 
286-16 MHz/40 MB/LCD-VGA/Akku 
LT 5300 7598,- 
386SX-16/40 MB/Plasma-VGA/Akku 


LT 5400 5898,- 
386-16SX MHz/40 MB/Plasma-VGA 
LT 5600 6698,- 
386SX-16 MHz/40 MB/LCD-VGA/Akku 


‚BORTABLE / ATıemuisızke 


|B optional)/640 
Borabe AT40 MB east ms Ne 
IBM und COMPAQ _a.A. 
TASTATUREN aA. 
MÄUSE 
MAUS ser. + Ad./SW., MS-komp. 
‚A4 Mouse 500 


HANS-J. 


—MEYERZZ 


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Einzelblatt für P7 plus 
Farbbänder 
STAR LC24-10 
TAR LC20 
EPSON LX 400 
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HP DESKJET 500 1698,- 
LASERDRUCKER 
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a.A. 
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HP-Laserjet Ill 
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NEC S60 

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NEC LC 866 + dt. 
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CP-Test: “Sehr gut” 
PLOTTER HP 
PLOTTER SEKONIC 
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44 MB ST157A 28 ms 

85 MB ST296N 28 ms 

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360 KB 5,25" 
1,2 MB 5,25" 
720 KB 3,5" mit Rahmen 
1,44 MB 3,5" mit Rahmen 
DISKETTEN 
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10/100 5,25" DSHD 14,-/129,- 
10/100 3,5" DSDD 20,-/180,- 
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107 


antwortet er stattdessen mit WM_DDE- 
_ACK. Diese Meldung wird zum Quittieren 
vorangehender Meldungen benötigt. Bei 
einigen Fällen wird DDE_ACK noch ein Sta- 
tuswort mitgegeben, in dem diverse Bitflags 
untergebracht sind. Das Vorzeichenbit, Bit 
15, ist dabei als Erfolgsflag vorgesehen. Kann 
also die vorangegangene Meldung nicht be- 
arbeitet werden, wird das Vorzeichenbit im 
Statuswort der DDE_ACK-Antwort gelöscht. 
Dies ist in unserem Beispielprogramm die 
typische Antwort des Servers auf nicht un- 
terstützte DDE-Sequenzen. 

Der Draht glüht, wenn der Client den Server 
mittels WM_DDE_ADVISE dazu auffordert, 
ständig aktualisierte Werte des Datenele- 
mentes altem zu schicken. Der Server leistet 
mit WM_DDE_DATA Folge, solange sich 
das Datenelement altem ändert oder eine 
abschließende WM_DDE_UNADVISE-Mel- 
dung vom Client eintrifft. Diese DDE-Se- 
quenz wird in unserem Beispielprogramm 
verarbeitet. 

Wenn die Optionen von WM_DDE_ADVISE 
verlangen, daß der Client zwar doch bitte- 
schön Nachricht über alle Änderungen von 
altem hätte, das aktualisierte Datenelement 
hData aber nur bei Bedarf abholt. Dies läßt 
sich durch Schalten von Bitflags in dem 
durch AOptions angegebenen Datenelement 
erreichen. Die Erklärung aller Bitflags in den 
verschiedenen Status- und Optionsworten 
würde den Rahmen dieser Einführung spren- 
gen, sie ist aber in den Dokumentationen 
zum Windows-Entwicklungspaket erschöp- 
fend enthalten. 

Bei Aktualisierung seines Datenelementes 
altem wird der Server eine WM_DDE_DA- 
TA-Meldung ohne das Datenelement ab- 
schicken. Ist es dann dem Client genehm, 
antwortet er irgendwann mit WM_DDE_RE- 
QUEST. Erst dann erhält er mit WM_DDE- 
_DATA das aktuelle Datenelement. 

In einer DDE-Konversation werden meist 
die Datenelemente vom Server zum Client 
übertragen. Dabei ist der Empfänger auf die 
Ankunft der Daten vorbereitet, da er sie 
angefordert hat. Zum unaufgeforderten 
Übersenden von Datenelementen dient 
WM_DDE_POKE. Der Empfänger, hier 
meist der Server, antwortet mit WM_DDE- 
_ACK und zeigt in den mitzuliefernden Bit- 
flags an, ob er die Daten akzeptiert und 


108 


Datei Bearbeiten 


‚Microsoft Excel 
Format Daten 


Optionen Makro i 


Ein Beispiel für eine 
DDE-Anwendung 


mc-DDE-Display 


Be 655 | 


Anschläge / 
Sekunde 


16:07 
Uhr ul 


System-Zeit File Manager 


verarbeitet. Schließlich können mit WM_ 
DDE_EXECUTE noch Kommandotexte über- 
mittelt werden. Diese Kommandotexte sind 
natürlich abhängig von den Fähigkeiten der 
Serverapplikation, sich von außen fernsteu- 
ern zu lassen. Gute Anwendungen können 
dies. 


Excel zu Diensten 


Unser Beispielprogramm zum Thema DDE 
ist in den Listings 1-3 zu sehen. Wir haben 
einen DDE-Server entwickelt, der das Prin- 
zip einer DDE-Verbindung vor Augen führt. 
MCDDE.EXE zählt die Tastaturanschläge pro 
Sekunde und gibt das Resultat ständig aktuell 
als Balkengrafik in seinem Fenster aus. Alle- 
dings wird nur gezählt, wenn MCDDE die 
aktive Applikation ist, da sie nur dann Ta- 
statureingaben erhält. Als Client-Applikation 
wählen Sie zum Beispiel Microsoft Excel 
(siehe Bild). Geben Sie als Formel 
=‘mc-DDE-Display‘| “Type Speed‘!Now 

an, so baut Excel automatisch eine Verbin- 
dung nach dem Motto „heißer Draht“ auf 
und MCDDE sendet ständig die neuesten 
Daten. „mc-DDE-Display“ ist dabei der App- 
likationsname, „Type Speed“ ist das einzige, 
von unserem Beispiel unterstützte Thema 
und „Now“ ist der Name des zu übertragen- 
den Datenelementes. 

Unser Beispielprogramm besteht aus zwei 
Abschnitten. Zunächst entsteht eine ge- 
wöhnliche Windows-Applikation, die ledig- 
lich über keine Resourcen-Datei verfügt. In 
der Fenster-Prozedur werden die Standard- 
Windows-Messages verarbeitet und als einzi- 
ge DDE-Meldung die WM_DDE_INITIATE- 
Nachricht. Denn auf ihr Eintreffen hin wird 
erst das DDE-Fenster angelegt, dessen Fen- 
ster-Prozedur im DDE-Abschnitt des Quell- 
textes liegt. Dort werden nur DDE-Meldun- 
gen verarbeitet. Nicht unterstützt werden 
WM_DDE_REQUEST, WM_DDE_POKE 
und WM_DDE_EXECUTE. Das „mc-DDE- 


Bereit num] 


COMMAND Program Manager 


a 


Tools - Camera 


Display“ unterstützt nur die WM_DDE_AD- 
VISE-Nachricht mit deren Folgenachrichten. 
Solange der heiße Draht besteht, werden 
mittels „ServerSendData“ ständig aktuelle 
Daten an den Boß geschickt. Als Schmankerl 
ist in der Routine „ServerTerminateConver- 
sation“ ein Beispiel mitgegeben, wie eine 
Time-Out-Überwachung aussehen kann. 
Falls ihnen als angehenden Windows-Pro- 
grammierer die im Listing vorkommenden 
„Atom“-Funktionen Rätsel aufgeben, so 
müssen wir sie auf die Fachliteratur zum 
Thema Windows-Speicherverwaltung ver- 
trösten. Ganz kurz gesagt, dienen die Atom- 
Funktionen in unserem Beispielprogramm 
dem Austausch von Applikationsnamen, 
Themen und Namen von Datenelementen. 
Die Grundstruktur des DDE-Protokolles ist 
prinzipiell eine recht einfache, leider steckt 
auch hier der Teufel im Detail. Möchte man 
seine DDE-fähigen Applikationen „wasser- 
dicht“ machen, erfordert das relativ viel Pro- 
grammieraufwand. Denn wenn man die 
Möglichkeiten des Quittungs-Betriebes aus- 
nutzt und auf Fehlermöglichkeiten unkri- 
tisch, wie man so sagt: fehlerfreundlich rea- 
gieren will, hat man als Programmentwick- 
ler gut zu tun. Ein Beispiel ist die Einführung 
eines „Time-Out“, eines Zeitfehlers nach er- 
folglosem Wartens auf nichteintreffende 
Meldungen. Und auch die Unterstützung der 
verschiedenen Variationen des heißen bis 
warmen Drahtes ist komplex. Da wundert es 
auch nicht, daß es inzwischen Funktions- 
bibliotheken käuflich zu erwerben gibt, die 
viele in DDE-fähigen Applikationen häufig 
benötigte Routinen enthalten. 

Mit den Möglichkeiten zur offenen Syste- 
mintegration ist die Entwicklung von DDE- 
fähigen Applikationen allerdings die Mühe 
wert. Peter Talke/st 


Februar 1991 


# Make-File für mc DDE-Display Demo 
# (C) P.Talke 1990 


CC = cl -c -AS -Gsw -W2 -FPa -Oas] -Zp 
LL = link /a:16/NOE/MAP 


# compile main module 
mcdde.obj: mcdde.c mcdde. 
$(CC) mcdde.c 


#link exe 
mcdde.exe: mcdde.def mcdde.ob,j mcdde. 
$(LL) mcdde.obj,mcdde.exe,mcdde.map,\ 
slibw+slibcaw,mcdde.def 
rc mcdde.exe 
mapsym mcdde.map 


inition: 


; Linker-Definitionsdatei für mc DDE-Display 


NAME MCDDE 
EXETYPE WINDOWS 
DESCRIPTION 'mc DDE-Display (C) P.Talke 1990' 
STUB 'WINSTUB.EXE" 


CODE MOVEABLE DISCARDABLE 
DATA MOVEABLE MULTIPLE 


HEAPSIZE512 
STACKSIZE 4096 


EXPORTS 
KndProc 
DDEHndProc 


/®** mc DDE-Display Demo (C) 1990 P.Talke *rrrrrknx/ 
#include <windows.h> /* allgemeine Windows-Defines */ 
#include <dde.h> /* DDE-Defines */ 

/* Stil-Elemente für Anzeigefenster festlegen */ 
#define W_STYLE (WS_CAPTION!WS_BORDER!WS_SYSMENU}WS_ VISIBLE) 
#define SCALE_MAX 30 /* Skalierung Vollausschlag */ 
#define _MAX_SIZE 20 /* Max. Größe verschiedener Texte */ 


/* Globale Variablen VRR / 


HANDLE hInst; /* Vorkommen- oder Instanz-Handle */ 
char szAppName[] = "mc-DDE-Display"; /* Applikationsname */ 
HWND hwndMain; /* Fenster-Handle des Anzeige-Fensters */ 


unsigned uValue = 0; /* Anzeigewert Anschläge / Sekunde */ 
unsigned uCount; /* Zähler für Anschläge / Sekunde */ 


DWORD dwLastTime; /* Start des letzten Zählintervalls */ 
short int FontHeight; /* Höhe des Systemzeichensatzes */ 


I* DDE-Variablen RR / 


BOOL bConversation = FALSE; /* DDE-Verbindung besteht */ 
BOOL bAdvise = FALSE; /* Hot Link besteht */ 

BOOL bInTerminateState = FALSE; /* Verbindung wird beendet */ 
HWND hwndConvClient; /* Handle des DDE-Client-Fensters */ 


Februar 1991 


HWND hwndConvServer; /* Handle des DDE-Server-Fensters */ 
char szServerTopic[] = "Type Speed"; /* DDE-Thema */ 
char szServerItem[] = "Now"; /* DDE-Datenelement */ 


/* Funktionsprototypen BR / 


int PASCAL WinMain( HANDLE hInstance, HANDLE hPrev, 
LPSTR IpszCmdLine, int nCmdShow ); 
long FAR PASCAL WndProc( HWND hWnd, unsigned uMsg, 
WORD wParam, LONG ]Param ); 
VOID DoPaint( HWND hWnd, HDC hDC ); 
long FAR PASCAL DDEWndProc(HWND hWnd, unsigned uMessage, 
WORD wParam, LONG 1Param ); 
void ServerAcknowledge( HWND hwndServerDDE, 
HWND hwndClientDDE, LONG IParam ); 
void ServerInitiate( HWND hwndClientDDE, LONG IParam); 
void ServerAdvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndC 1 ientDDE, 
LONG IParam ); 
void ServerUnadvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndClientDDE, 
LONG IParam ); 
void ServerTerminate( HWND hwndServerDDE, 
HWND hwndClientDDE ); 
void TerminateConversation( void ); 
void ServerSendData( LPSTR szItemValue ); 


/* Windows-typische main() Variante Kesssnennn/ 
int PASCAL WinMain( HANDLE hInstance, HANDLE hPrev, 
LPSTR IpszCmdLine, int nCmdShow ) 
{ 
MSG Message; 
WNDCLASS WndClass; 


hInst = hInstance; /* Instanz-Handle merken 


WndClass.IpszClassName = szAppName; 

WndC lass.style = CS_VREDRAW } CS_HREDRAX; 
WndClass.IpfnhndProc = WndProc; 

WndClass.hInstance = hInstance; 

WndC lass.hCursor = LoadCursor( NULL, IDC_ARROW ); 


WndClass.hbrBackground = GetStockObject( LTGRAY_BRUSH ); 
WndClass.hIcon = NULL; 

WndClass.IpszMenuName = NULL; 

WndClass.cbC1sExtra =0; 

WndClass.cbWndExtra =0; 


/* Anzeige-Fenster-Klasse anmelden 
if (!RegisterClass( &WndClass )) 
return 0; 


WndClass.IpszClassName = "mc DDE-Server"; 
WndClass.style = NULL; 

WndClass. IpfnWndProc = DDEWndProc; 
HndClass.hInstance = hInstance; 
WndClass.hIcon = NULL; 
WndClass.hCursor = NULL; 
WndClass.hbrBackground = NULL; 
WndClass.IpszMenuName = NULL; 
WndClass.cbClsExtra =0; 
WndClass.cbWndExtra =0; 


/* DDE-Server-Fenster-Klasse anmelden. ......... ae 
if (!RegisterClass( &WndClass )) 
return 0; 


/* Anzeige-Fenster Öffnen........ er seen “ 
hwndMain = CreateWindow( szAppName, szAppName, 

W_STYLE, 

CW_USEDEFAULT, 0, 0, 0, 

NULL, 

NULL, 

hInstance, 

NULL ); 
ShowWindow( hwndMain, nCmdShow ); 


while (GetMessage( &Message, NULL, 0, 0 )){ 
TranslateMessage( &Message ); 
DispatchMessage( &Message ); 

} 


return Message.wParam; 


109 


I* 


long FAR PASCAL WndProc( HWND hund, 


bensterprozedur ‚Anzeigeienster "TArHArHnrkrunranErren] 


unsigned uMessage, 
WORD wParam, LONG ]Param ){ 

HDC hDC; /* Device-Context zum Zeichnen */ 

TEXTMETRIC TextMetrics; /* Font-Größen */ 

PAINTSTRUCT PaintStruct; /* Daten der Zeichenfläche */ 

DKORD dwTime; /* Zeit des Eintreffens von WM_CHAR */ 

char szText[20]; /* Textausgabebuffer */ 


switch (uMessage) { /* Message-Schleife 


case WM CREATE: /* Initialisierungen 
dwLastTime = GetMessageTime( ); 
SetTimer( hWnd, 1, 1000, NULL ); 
break; 


case WM TIMER: /* Meßintervall-Zeitpunkte 
dwTime = GetMessageTime( ); 
uValue = uCount; /* Zähler merken */ 
uCount = 0; /* Zähler rücksetzen */ 
dwLastTime = dwTime; /* und Anzeigen lassen */ 
InvalidateRect( hWnd, NULL, TRUE ); 


/* ggf. neue Daten an Client senden */ 
if (bConversation) { 
wsprintf( szText, "%3u", uValue ); 
ServerSendData( szText ); 
} 
break; 

case WM CHAR: /* zu zählendes Ereignis 
uCount += 1; 
break; 


case WM_GETMINMAXINFO: /* Font-Höhe besorgen 
/* und daraus Fenstergröße berechnen */ 
hDC = GetDC( hund ); 
GetTextMetrics( hDC, &TextMetrics ); 
FontHeight = TextMetrics.tmHeight 

+ TextMetrics.tmExternalLeading; 

ReleaseDC( hWnd, hDC ); 
(((LPPOINT)1Param)+3)->x = 10*FontHeight; 
(((LPPOINT)1Param)+3)->y = 
2*GetSystemMetrics(SM_CYCAPTION); 
break; 


case WM PAINT: /* Anzeige-Fenster neu zeichnen.... 
BeginPaint( hWnd, &PaintStruct ); 
DoPaint( hWnd, PaintStruct.hdc ); 
EndPaint( hWnd, &PaintStruct ); 
break; 


case WM _DESTROY: /* Applikation beenden 
TerminateConversation( ); 
PostQuitMessage( 0 ); 
break; 


case WM _DDE_INITIATE: /* DDE-Verbindung aufbauen. . 
if (!bConversation) 
ServerInitiate( (HWND)wParam, IParam ); 
break; 
} 


return DefWindowProc( hWnd, uMessage, wParam, IParam ); 


/* Anzeigefenster neu zeichnen "rn / 


VOID DoPaint( HWND hWnd, HDC hDC ) 


{ 


RECT Rect1,Rect2;/* Rechtecke von Fenster und Anzeige 
char szText[20]; /* Textausgabe-Puffer */ 

HBRUSH hBrush; /* ein Windows-Quast für den Balken 
unsigned uScale; /* Skalierung des Anzeige-Balkens 


uScale = min(uValue, SCALE_MAX);/* Anzeige-Begrenzung 


GetClientRect( hWnd, &Recti ); /* Fenster-Größe holen 
CopyRect( &Rect2, &Rectl ); 
Rect2.right = Rect2.left /* Anzeige-Balken errechnen 
+ (Rect2.right-Rect2.left) 

* uScale/SCALE_MAX; 
hBrush = :CreateSolidBrush( RGB( 255, 255,0) ); 
FillRect( hDC, &Rect2, hBrush ); /* Balken zeichnen 
DeleteObject( hBrush ); /* aufräumen */ 


} 
/* 
/* 


wsprintf( szText, "%3u 1/s", uValue ); 
SetBkMode( hDC, TRANSPARENT ); /* Zahlenwert ausgeben */ 
DrawText( hDC, szText, -1, &Rectl, 

DT_SINGLELINE }DT_VCENTER }DT_CENTER ); 


DDE-Rout nen Press ea/ 


Fenster-Routine des Server-Fensters Pre 


long FAR PASCAL DDEWndProc(HWND hund, unsigned uMessage, 


{ 


} 
I* 


WORD wParam, LONG 1Param ) 


switch (uMessage) { /* Message-Schleife 


case WM_DDE_ACK: /* Quittungsmeldung 
ServerAcknowledge( hWnd, (HWND)wParam, 1Param ); 
return OL; 


case WM _DDE_ADVISE: /* Heißen Draht aufbauen 
ServerAdvise( hWnd, (HWND)wParam, IParam ); 
return OL; 


case WM _DDE_TERMINATE: /* DDE-Verbindung beenden. .*/ 
ServerTerminate( hWnd, (HWND)wParam ); 
return OL; 


case WM _DDE_UNADVISE: /* Heißen Draht beenden 
ServerUnadvise( hund, (HWND)wParam, 1Param ); 
return OL; x 


case WM_DDE_REQUEST:/* nicht unterstützte Messages. */ 
case WM_DDE_POKE: 
case WM_DDE_EXECUTE: /* "negatives" Acknowledge */ 
PostMessage( (HWND)wParam, WM_DDE_ACK, 
hwndConvServer, 
MAKELONG( 0, HIWORD( IParam ) ) ); 
return OL; 


} 


return DefkWindowProc( hWnd, uMessage, wParam, IParam ); 


WM_DDE_ACKNOWLEDGE beantworten **x*rxxrxmarkurnnree/ 


void ServerAcknowledge( HWND hwndServerDDE, 


{ 


I* 


HWND hwndClientDDE, LONG IParam ) 


if (I(LOWORD( IParam ) & 0x8000)) 
{ 
MessageBox( hwndMain, 
"DDE-Datenelement Senden fehlgeschlagen", 
szAppName, 
MB_ICONEXCLAMATION } MB_OK ); 
} 
if (HIWORD( IParam )) /* Item löschen, falls Advisory */ 
GlobalDeleteAtom( HIWORD( 1Param ) ); 
return; 


WM_DDE_INITIATE beantworten bedl ei änänindad nd 3 20503 3030 202.2. 2.2. 5. 5.2.5.77) 


void ServerInitiate( HWND hwndClientDDE, LONG 1Param) 


{ 


ATOM atomAppReceived; /* Applikation gewünscht */ 
ATOM atomTopicReceived;/* Thema gewünscht von Client */ 
ATOM atomAppReturn; /* Des Servers Name */ 

ATOM atomTopicReturn; /* des Servers einziges Thema */ 
char szApplication[_MAX_SIZE+1]; 

char szTopic[_MAX_SIZE+1] 


hwndConvServer = CreateWindow( "mc DDE-Server", 
"mc DDE-Server", 
WS_CHILD, /* Nicht Sichtbar */ 

0, 0, 0,0, /* ohne Größe, Position */ 

hwndMa in, /* Elter */ 

NULL, /* kein Menü */ 

hInst, NULL); 


if (IhwndConvServer) /* Kein DDE-Fenster ? Fehler 
return; 


if (atomAppReceived = LOKORD( 1Param)) 


Februar 1991 


GlobalGetAtomName( atomAppReceived, szApplication, 
sizeof(szApplication)); bAdvise = FALSE; /* heißer Draht beendet */ 


if (  atomAppReceived DestroyWindow( hwndServerDDE );/* DDE-Fenster löschen */ 

&& Istrempi( szApplication, szAppName ) ) return; 

return; /* fremde Applikation gewünscht } 

if (atomTopicReceived = HIWORD( IParam )) { 

GlobalGetAtomName( atomTopicReceived, /* Verbindung beenden, falls Anzeige-App beendet wird ****/ 
szTopic, sizeof(szTopic)); 

if (Istrempi( szTopic, szServerTopic )) void TerminateConversation( void ) 


return; /* nicht unser Thema { 
} LONG 1TimeOut; /* Zeitzähler für Time-Out */ 


MSG Message; 
if (!bConversation) { /* Verbindung aufbauen 
atomAppReturn = GlobalAddAtom( szAppName ); /* in der Peek-Message-Schleife wird es anderen “) 
atomTopicReturn = GlobalAddAtom( szServerTopic ); /* Applikationen ermöglicht, eine TERMINATE-Message */ 
if (ISendMessage( hwndClientDDE, /* an unsere DDE-Fenster-Prozedur zu senden. Diese */ 
WM _DDE_ACK, /* beendet dann die Verbindung und setzt das Status- */ 
hwndConvServer, /* Flag bConversation zurück. “ 
MAKELONG(atomAppReturn, atomTopicReturn))) 
{ /* Fehlgeschlagen: Atome freigeben */ if (bConversation) { 
Globa IDeleteAtom(atomAppReturn); bInTerminateState = TRUE; /* Terminierungszustand */ 
Globa1lDeleteAtom(atomTopicReturn); PostMessage( hwndConvClient, WM_DDE_TERMINATE, 
} hwndConvServer, OL ); 
else { /* Warten, bis Verbindung offiziell beendet */ 
bConversation = TRUE; /* oder Timeout */ 
hwndConvClient = hwndClientDDE; ITimeOut = GetTickCount() + (LONG)1000; 
} /* diese Schleife ermöglicht Multitasking! */ 
} while (PeekMessage( &Message, NULL, WM _DDE_FIRST, 
return; WM _DDE_LAST, PM_REMOVE )) { 
} DispatchMessage (&Message); 
if (IbConversation) 
/* WM_DDE_ADVISE: Heißen Draht aufbauen *rree/ break; /* normal beendet 
if (GetTickCount() > 1TimeOut) 
void ServerAdvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndClientDDE, break; /* Timeout....... oe ae NE el | 
LONG IParam ) 
{ 
ATOM atomItem; /* unser Datenelement */ 
char szItem[_MAX_SIZE+1]; /* Textbuffer f. Datenelem. */ 
/* Datenelement über heißen Draht schicken Krk / 
atomItem = HIWORD( 1Param ); 
GlobalGetAtomName(atomItem, szItem, sizeof(szItem) ); void ServerSendData( LPSTR szItemValue ) 
{ 
if (!bAdvise /* wenn Bedingungen ok, Draht aufbauen...*/ ATOM atomItem; 
&& hwndConvClient == hwndC1ientDDE HANDLE hData; /* DDE_SHAREABLE-Speicher-handle */ 
8&8& !lstrempi( szItem, szServerItem )) { DDEDATA FAR * IpData;/* Zeiger auf SHAREABLE Speicher */ 
bAdvise = TRUE; /* Speicher für DDE-Header plus Datenelement holen....*/ 
/* Heißer Draht steht, Quittung schicken */ /* unser Datenstring wird als C_TEXT-formatiert mit */ 
PostMessage( hwndClientDDE, /* CR/LF abgeschlossen */ 
WM_DDE_ACK, 
hwndServerDDE, if (!(hData = GlobalAlloc( 
MAKELONG( 0x8000, atomItem )); GMEM MOVEABLE | GMEM_DDESHARE, 
} (LONG)sizeof( DDEDATA ) 
else { /* Heißer Draht nicht möglich + Istrlen( szItemValue ) + 2 ))) 
PostMessage( hwndClientDDE, return; /* Kein Speicher frei...*/ 
WM_DDE_ACK, 
hwndServerDDE, if (!(IpData = (DDEDATA FAR*)GlobalLock(hData))) 
MAKELONG(O, atomItem)); { 
} GlobalFree(hData); 
return; return; /* Fehler beim Festsetzen des Speichers 


} } 


/* WM_DDE_UNADVISE: Heißen Draht abk lemmen "ten / /* Header vorbereiten, Daten kopieren 
void ServerUnadvise( HWND hwndServerDDE, HWND hwndClientDDE, IpData->fAckReq = FALSE;/* Kein Acknowledge gefordert */ 
LONG IParam ) IpData->cfFormat = CF_TEXT; 
Istrepy( IpData->Value, szItemValue ); 
bAdvise = FALSE; Istrcat( IpData->Value, "\r\n" ); 
PostMessage( hwndClientDDE, WM_DDE_ACK, hwndServerDDE, GlobalUnlock( hData ); 


MAKELONG( 0x8000, HIWORD( IParam ) )); 
return; atomItem = GlobalAddAtom( szServerItem ); 


/* DDE_SHAREABLE-Handle und Namensatom abschicken 
/* auf WM_DDE_TERMINATE des Clients antworten ******tkx*/ if (!PostMessage( hwndConvClient, 
WM_DDE_DATA, 
void ServerTerminate( HWND hwndServerDDE, hwndConvServer, 
HWND hwndClientDDE ) MAKELONG( hData, atomItem ) )) 
{ { /* nur im Fehlerfalle Speicher freigeben */ 
/* damit es keine Terminate-Terminate Deadlocks */ GlobalFree( hData ); 
/* gibt, wird das Flag bInTerminateState benutzt. */ GlobalDeleteAtom( atomItem ); 
if (!bInTerminateState) { /* Mit TERMINATE antworten. .*/ return; 
PostMessage( hwndClientDDE, } 
WM_DDE_TERMINATE, 
hwndServerDDE, OL ); return; 


} 


} 
bConversation = FALSE; /* Verbindung und */ | /** Ende des mc DDE-Display Demo-Programmes "tern / 


PR, 


Wer heute ein Programm für eine 
8-Bit-CPU schreibt, muß nicht 
auf den PC verzichten. Ein 
Cross-Assembler oder -Compiler 
erzeugt den richtigen Code für 
die gewünschte Ziel-CPU. Am 
Beispiel des Cross-Assemblers 
UCASM geben wir Ihnen einen 
Einblick, wie ein universeller 
Cross-Assemblers funktioniert. 


its sind gefragt. Je mehr, desto 
besser, heißt es. Nach der Ära 
der 16-Bit- und 32-Bit-Prozesso- 
ren sind jetzt die 64 Bitter im 
Anmarsch. Von den 8-Bit-Prozessoren redet 
offenbar niemand mehr. Aber verkauft und 
damit verwendet werden sie millionenfach. 
Für einfache Steuerungsaufgaben reicht ih- 
re Bit-Power bei weitem aus. Und nach wie 
vor müssen brave Softwareknechte Pro- 
gramme für die 8-Bitter entwickeln. Als 
Entwicklungswerkzeug dient heutzutage 
meist ein PC mit einem Cross-Assembler 
oder einem Cross-Compiler. 

Der Cross-Assembler UCASM erzeugt Code 
für die CPU-Familien Z80, 8080, 8085, 
6502, 68XX sowie für die Mikrocontroller 
8048, 8051 und PIC165X und PIC167X. Er 
ist ein universeller tabellengesteuerter 
Cross-Assembler, den der Anwender an an- 
dere Ziel-CPUs anpassen kann. Obwohl alle 
genannten Mikroprozessoren unterstützt 
werden, kostet er nur 270 DM. Trotz seiner 
Anpassungsfähigkeit ist die Exe-Datei nur 
50 KByte groß geworden. Aus dem univer- 
sellen Cross-Assembler wird erst nach dem 
Laden einer Mnemonik-Datei ein 6502-As- 
sembler oder ein 8051-Assembler. In der 
Mnemonik-Datei werden zum Beispiel die 
Befehlscodes der Ziel-CPU gespeichert. 
Dieses Konzept hat Vor- und Nachteile. 
Wenn die Mnemoniks erst nach dem Start 
des Assemblers gelesen werden, bedeutet 
dies, daß der Assemblerlauf durch zusätzli- 
che Dateizugriffe verlängert wird. Die Mne- 
monik-Datei muß nicht nur gelesen, son- 
dern auch analysiert und die einzelnen 
Mnemoniks eingeordnet werden. Erst dann 
kann der eigentliche Übersetzungsvorgang 
beginnen. Andererseits bringt dieses Vor- 
gehen gerade die erwünschte Flexibilität, 
denn die Mnemonik-Datei ist im ASCII- 
Format und kann vom Benutzer bei Bedarf 
verändert oder für andere CPUs angepaßt 
werden. 


112 


Universelles 
\Verkzeug 


UCASM - ein Cross-Assembler für (fast) alle Fälle 


Ein Beispiel: der für die Codeerzeugung 
wesentliche Unterschied zwischen dem 
8080 und dem 8085 besteht darin, daß der 
8080 nicht über die 8085-Befehle RIM und 
SIM verfügt. Den UCASM erweitert man 
vom 8080-Assembler zum 8085-Assem- 
bler, indem man zur vorhandenen Mnemo- 
nik-Datei zwei Zeilen hinzufügt. 
Allgemein sehen Mnemoniks wie folgt aus: 
Mnemonik 

k[..[Argument_1], ..Argument_n] 

Die Anzahl der Argumente der üblichen 8- 
Bitter beträgt hierbei minimal 0 und maxi- 
mal 3. Einige Beispiele zeigen die Vielfalt: 


ELC (6502, n = 0) 
PUSH B (8080, n = 1) 
LD SP,HL (Z-80,n = 2) 


CJNE @RO,#nn,mm (8051,n = 3) 
Der Ausgangspunkt für die Beschreibung 
einer allgemeinen Mnemonik-Struktur ist 
ein Array mit Zeigern auf einen Record, den 
tMnemonickec (Listing 1), der alle unver- 
zichtbaren Informationen zu einer Mnemo- 
nik enthält. Dazu gehören Angaben wie: 
Name der Mnemonik, wieviele Argumente 


Bild 1. Die Hash- 
funktion liefert zum 
Beispiel für MOV 
den Index 2: 

Array mit Zeigern auf 
die Records der 
Mnemonik- 
beschreibungen 


Index O0 1 


Record für 
MOVA,B 


gibt es, wieviel Byte Code werden durch 
den Befehl erzeugt, wie lautet sein Opcode, 
zu welcher Familie gehört der Befehl, und 
falls er Argumente besitzt, wie sehen diese 
aus? 
Zum Beispiel möge eine CPU die Befehle 
MOV A,B, MOV A,C und MOV A,D be- 
sitzen. Wenn beim Übersetzungsvor- 
gang und der damit verbundenen 
Analyse einer Quelltextzeile die 
Mnemonik MOV A,B angetroffen 
wird, muß in der Mnemonik-Tabel- 
le der Zeiger auf die zugehörige 
Mnemonik gefunden werden. 
Genauer: die Mnemonik muß 
auf einen Array-Index abgebil- 
det werden. Dies geschieht 
mittels einer Zuordnungs- 
funktion. Damit hat man 
den Anfang einer Zeiger- 
kette, deren Objekte Re- 
cords sind, die die 
Mnemonik MOV be- 
schreiben. Möglicher- 
weise beschreibt der 
erste Record die 
Mnemonik MOV 
A,B, dann gibt es 
aber einen Folge- 
zeiger (Next 
ArgPtr) auf 
einen Record 
mit beispiels- 
weise MOV 
A,C und 
dieser schließ- 
lich hat einen Folge- 
zeiger auf den Record mit 
MOV A,D. 


Verweis auf weitere 
Records für MOV. 
z.B.: MOVAC 


keine weiteren Argumente 


Beim passenden Record angelangt, findet 
man alle Informationen, die zur Überset- 
zung benötigt werden. Im angenommenen 
Fall enthält das Record-Feld ArgCount den 
Wert 2, und damit gibt es auch einen Ein- 
trag ungleich NIL (NIL = Zeiger auf kein 
Folgeelement) im Feld ArgumentPtr. Dieser 
Zeiger verweist nun auf einen anderen Re- 
cord, der das erste Argument des Befehls 
(hier A) beschreibt und einen weiteren Ver- 
weis auf einen Folgerecord mit der Be- 
schreibung des zweiten Arguments enthält 
(Bild 1). 
Der Record tArgument beschreibt ein Argu- 
ment, dessen erster Eintrag ArgStr lautet. 
Im Beispiel (MOV A,B) ist dies der String 
„A“, eine Konstante. Der zu übersetzende 
Befehl stimmt bis hier mit der Mnemonik- 
Definition überein. Als nächstes wäre das 
zweite Argument zu überprüfen. „B“ ist 
ebenfalls eine Konstante, Quelltextzeile 
und Beschreibung passen zusammen, der 
Befehl kann also übersetzt werden. 
Sieht man sich die einzelnen Argumente 
an, so ist hier folgende Einteilung möglich: 

Argument ::= keines 
oder 

Konstante 
oder 

Expression (Ausdruck) 
oder 

Konstante Expression 
oder 

Expression Konstante 
oder 

Konstante Expression Konstante 


Bei UCASM werden die letzten drei Fälle 
zusammengefaßt und Argument wird mit 


113 


PR 


dem Aufzählungstyp tArgType (Listing 1) 
modelliert. Der erste Fall, es gibt gar kein 
Argument, ist trivial. Bei einem Argument 
vom Typ Konstante ist lediglich zu prüfen, 
ob dieses Zeichen für Zeichen mit der Mne- 
monik-Definition übereinstimmt. Bei Argu- 
menttyp expcO ist nichts zu prüfen; hier 
kann ein beliebiger Ausdruck (der natürlich 
ausgewertet werden muß) stehen. 
Schwieriger ist der letzte Fall. Hierzu zwei 
Beispiele, dabei ist x der Platzhalter für ei- 
nen Ausdruck und # steht für eine Kon- 
stante 

LDA #x; zum Beispiel LDA #3+5 

AND (IY+x); zum Beispiel AND (IY+3AH) 

Konstanten sind „(IY+“ und „)“ 

In beiden Fällen muß das Argument von 
links und von rechts jeweils bis zum Aus- 
druck Zeichen für Zeichen mit der Mnemo- 
nik-Beschreibung auf Übereinstimmung 
überprüft werden. Die beiden für die Über- 
prüfung erforderlichen Angaben findet man 
in tArgument, sie heißen Front und Back. 
Diese beiden Zahlen geben an, wie lang die 
Konstanten vor und nach der Expression 
sind. Bei LDA #x findet man hier die Einträ- 
ge Front = 1, Back = 0 und bei AND (IY+x) 
findet man 4, 1. 
Die bis hier beschriebenen Überlegungen 
führen zu der folgenden allgemeinen Mne- 
monik-Beschreibung (Zeilenformat im Mne- 
monikfile): 
CpuMaske Mnemonik Argumente Opcode 
Bytes ModOp ;Kommentar 


CPU-Auswahl leichtgemacht 


Das Feld CpuMaske dient der Auswahl einer 
CPU aus einer CPU-Familie und deren Be- 
fehlssatz. Der Wert in diesem Feld wird 
dabei als Bitfeld interpretiert, also zum Bei- 
spiel 1 = 0001, 2 = 0010. 

Als Beispiel diene die 8080-Familie mit den 
Mitgliedern 8080 und 8085. Den Basisbe- 
fehlen der Familie (alle 8080-Befehle) wird 
die Maske 0001 und den besonderen Befeh- 
len des 8085 die Maske 0010 zugeordnet. 
Beim Aufruf des Assemblers kann man dann 
durch eine Option bestimmen, welchen Be- 
fehlssatz man bei der Assemblierung zulas- 
sen möchte. Mit Option /x1 läßt man alle 
8080-Befehle, mit /x2 nur 8085-Befehle 
und mit /x3 schließlich alle 8080- und 
8085-Befehle zu. 

In der Mnemonik-Tabelle werden die bei der 
Übersetzung zu akzeptierenden Kürzel für 
die Befehle eingetragen. Damit ist es auch 
möglich, den Befehlssatz einer CPU an den 
eigenen Geschmack anzupassen. Auch meh- 
rere Beschreibungen einer Mnemonik sind 
möglich. Wer zusätzlich zum 8080-Befehl 


114 


Mnemonik- 
Argumente in ‚ 
Beispielen 


RETI ““ Dieser 8051-Befehl benötigt keine 


Argumente, er darf also nur als RETI geschrie- 
ben werden. Jede Angabe eines Arguments, wie 
zum Beispiel RETI 55 führt bei der Assemblie- 
rung zu einer Fehlermeldung. 


MOV B,A Im Argumentfeld dieses 8080- 
Befehls stehen zwei Konstanten. Er darf im 
Quelltext nur so geschrieben werden. Erlaubt ist 
natürlich auch mov b,a. 


LDA ++ Das Argumentfeld des 6500-Be- 
fehls besteht aus einem konstanten (4) und 
einem variablen (*) Teil. Dieser Befehl erzeugt 
den Code A9 xx, wobei xx für einen hexadezima- 
len Wert zwischen 00 und FF steht. Zur Codeer- 
zeugung benötigt der Assembler natürlich auch 
die Angabe „Bytes“, in diesem Fall 2. Damit ist 
klar, daß die ausgewertete Expression nur 8 Bit 
groß sein darf. 
START:.ORG $0025 
LDA # 33 
LDA # 1000 
Ida #start-10 


legal 
illegal, 16 Bit 
legal 


CMP *,Y Dieser Befehl hat zwei Ar- 
gumente. Das erste ist variabel, das zweite Feld 
ist konstant. Die Angabe „Bytes“ lautet hier 3. 
Das bedeutet, daß “x“ eine 16 Bit Expression 
repräsentiert (der Opcode des Befehls ist 1 By- 
te). CMP $1000,Y und cmp $0,y sind legale 
Assemblerbefehle. 


CJNE @R1,#%*,* Abschließend ein 8051- 
Befehl mit drei Argumenten. @R1 ist eine Kon- 
stante, das zweite Feld enhält einen konstanten 
und einen variablen Teil. Das dritte Feld schließ- 
lich besteht nur aus einer Variablen. Da „Bytes“ 
hier 3 ist, dürfen in den Feldern 2 und 3 jeweils 
nur 8-Bit-Ausdrücke (Expressions) stehen. 
LAB2:CJNE @r1,+#S$ff,LAB2 legal 
eine @r1,+#1000,lab2 illegal, 16 


POP register auch PULL register zulassen 
will, kann schreiben: 

POPBCI1 1 NOP ;‚Intel-Definition 
PULLBCI 1 NOP ‚eigene Definition 
Das Feld Argumente beschreibt die Argu- 
mente der Mnemoniks mit ihren festen und 
variablen Teilen. Dabei steht x für den varia- 
blen Teil und kann eine zulässige 8-Bit- oder 
16-Bit-Expression sein; die Folge ““ bedeu- 
tet: keine Argumente. Konstante Teile müs- 
sen im Quelltext genau wie hier definiert 
erscheinen. Im Kasten sind einige Beispiele 

aufgeführt. 

Die Reihenfolge, in der die Mnemoniks in 
der Mnemonik-Datei stehen, ist von ent- 
scheidender Bedeutung. Dies liegt daran, 


daß der Assembler bei der Übersetzung die 
Quelltextzeilen mit den Definitionen in der 
Mnemonik-Datei vergleichen muß. Wenn er 
bei diesem Vergleich (vergleichen entlang 
der Zeigerkette, Bild 1) das erste Mal einen 
Treffer hat, wird nicht weiter gesucht. Dar- 
aus folgt, daß die speziellen Befehle (Befehle 
mit Konstanten) vor den allgemeinen Befeh- 
len (Befehle mit Variablen) stehen müssen. 
Bei den Befehlen LDA & und LDA #x würde 
bei der Übersetzung einer Quelltext-Zeile 
wie LDA #00 zu einer Fehlermeldung füh- 
ren. Der Assembler nimmt in diesem Fall an, 
daß es einen konstanten Teil im Argumen- 
tenfeld nicht geben darf. Die Reihenfolge 
LDA #x, LDA x liefert die gewünschten 
Ergebnisse. 


Wieviel Pässe braucht 
ein Assembler? 


Je nach Anzahl der Übersetzungsläufe unter- 
scheidet man zwischen 1-Pass- und n-Pass- 
Assembler, wobei letztere zumeist mitn = 2 
arbeiten. 

Ein 1-Pass-Assembler übersetzt den Quell- 
text sehr schnell, doch es gibt einige schwer- 
wiegende Gründe, die gegen ihn sprechen. 
Betrachten Sie hierzu eingehend die Situa- 
tion in Listing 2. 

Wenn der Assembler Zeile 2 gelesen hat, 
kennt er die Marke LABELI1. Diese wird in 
eine interne Tabelle eingetragen, die Sym- 
boltabelle. Wenn in Zeile 3 auf diese Marke 
Bezug genommen wird (Rückwärtsreferenz), 
durchsucht das Programm die Symboltabelle 
und findet LABELI. Zusammen mit dem Na- 
men des Labels ist auch der Wert (hier 
Adresse) des Labels gespeichert. Der Code- 
generator kann den Opcode des Sprungbe- 
fehls und die anzuspringende Adresse oder 
den Adreßoffset erzeugen. 

Bei der Übersetzung von Zeile 5 sieht die 
Sache anders aus. Die Durchsicht der Sym- 
boltabelle nach LABEL2 liefert, da es sich 
um eine Vorwärtsreferenz handelt, kein Er- 
gebnis. Um diesem Problem zu begegnen, 
gibt es für 1-Pass-Assembler eine Backpat- 
ching genannte Technik. Der Assembler ver- 
merkt in einer zusätzlichen Tabelle, daß hier 
bei einer Referenz ein Wert nicht berechnet 
werden konnte. Zu irgendeinem späteren 
Zeitpunkt wird (hoffentlich) das Label LA- 
BEL2 erreicht und der fehlende Wert kann 
nachgetragen werden. 

Verschärfen wir nun die geschilderte Situa- 
tion noch dadurch, daß das referenzierte 
Label nicht im Quelltext gefunden wird. 
Dies wird der Übersetzer erst am Ende des 
Quelltextes feststellen. Dann ist aber das zu 
erzeugende Listing komplett ausgegeben. Ei- 


Februar 1991 


ne Markierung der fehlerhaften Zeile ist jetzt 
nicht mehr möglich. 
Konstantendeklarationen stellen einen wei- 
teren Problembereich für einen 1-Pass-As- 
sembler dar. Hier kann man sich allerdings 
ohne allzu große Einschränkungen aus der 
Affäre ziehen, indem man verlangt, daß die- 
se immer vor der ersten Benutzung erklärt 
werden müssen. Also statt 

LDA #CONST 

CONST .EQU 12 
wird man 

CONST .EQU 12 

LDA #CONST 
schreiben müssen. 
Ein 2-Pass-Assembler wie UCASM kennt die- 
se Probleme nicht. Der erste Durchlauf fin- 
det alle im Programm vorkommenden Sym- 
bole und der zweite Lauf generiert den Ob- 
jektcode. Spätestens dann sind (fast) alle 
Symbole und ihre Werte bekannt. Die Da- 
tenstruktur, die UCASM für die Symboltabel- 
le verwendet, ist in Listing 3 gezeigt. Es 
handelt sich um ein großes Array, dessen 
einzelne Komponenten Records sind. 
In der Initialisierungsphase werden alle Ar- 
ray-Elemente auf 0 gesetzt, es gibt also keine 
gültigen Einträge in der Symboltabelle. Im 
Beispiel nach Listing 2 wird in Pass I nach 
dem Lesen von Zeile 3 ein geeigneter Platz 
in der Symboltabelle gesucht, die Zeichen- 
kette LABELI wird bei Symbol eingetragen, 
ValidVal wird auf TRUE gesetzt und schließ- 
lich wird bei Value 0010 eingetragen, da der 
Programmzählerstand zu Beginn dieser Zeile 
den Wert 10H hat. 
In Zeile 5 wird das Label LABEL2 referen- 
ziert. Die Symboltabelle wird in diesem Fall 
nicht durchsucht, da der Wert von LABEL2 
erst für die Codeerzeugung interessant ist, 
und die wird in Pass 2 vorgenommen. In 
Zeile 7 schließlich findet der Assembler LA- 
BEL2 und trägt es mit dem Wert 0017H in 
die Symboltabelle ein. 
Die Bedeutung der Symboltabellen-Kompo- 
nente ValidVal ergibt sich aus Listing 4. 
Zunächst wurde ValidVal bei einer Eintra- 
gung immer auf TRUE gesetzt. Bei der Über- 
setzung von Zeile 3 ist das Label WERT4 und 
damit auch sein Wert noch nicht bekannt. 
Der Assembler trägt in diesem Fall das Sym- 
bol WERT3 in die Symboltabelle ein, läßt 
aber die Komponente ValidVal auf FALSE, 
um anzuzeigen, daß Value noch keinen gülti- 
gen Wert besitzt. Erst in Pass 2 wird hier der 
gültige Wert nachgetragen. 
Das wichtigste Kriterium zur Beurteilung 
der Qualität eines Assemblers ist die Über- 
setzungsgeschwindigkeit, in übersetzten 
Zeilen pro Minute gemessen. Für einen 2- 
Pass-Assembler ist Tuning noch wichtiger als 


Februar 1991 


für einen 1-Pass Assembler, muß er doch 
den Quelltext im Prinzip zweimal über- 
setzen. 


Steigerung der Übersetzungs- 
geschwindigkeit 


Häufig durchlaufene Programmteile sind da- 
her in Assembler codiert worden. Abgese- 
hen von den File-Routinen des MS-DOS und 
den in Assembler geschriebenen Leserouti- 
nen benötigt kein Unterprogramm mehr als 
drei Prozent der Gesamtrechenzeit. 
Dateizugriffe führt UCASM nicht direkt, son- 
dern über Puffer durch. Der Assembler ver- 
wendet drei Puffer: einen Lesepuffer für die 
Quelltext-Datei (etwa 16 KByte), einen Lese- 
puffer für Includefile(s) mit etwa 8 KByte 
und einen Schreibpuffer für Objekt- und Li- 
stingdateien mit 32 KByte. 


Schnell mit Hashing 


Für die Geschwindigkeit eines Übersetzers 
spielt die Behandlung der Symboltabelle eine 
wesentliche Rolle. In Zisting 3 konnten Sie 
sich den Aufbau dieser Datenstruktur bei 
UCASM ansehen. Entscheidend ist, wie 
Symbole effektiv eingetragen und in der Ta- 
belle wieder aufgefunden werden. Drei ver- 
schiedene Varianten sind im Assembler-Bau 
üblich. 

Das erste und einfachste Verfahren, das des 
ungeordneten Eintrags, nimmt einen Zähler 
zur Hilfe, der den Index des nächsten freien 
Platzes in der Symboltabelle enthält. Ange- 
nommen, die Symbole WERTI, WERT9 und 
WERT4 würden in die Tabelle eingetragen, 
dann könnte sich ein Ergebnis nach Bild 2 
ergeben. 

Wenn der Assembler nach dem Symbol 
WERT7 sucht, muß er alle Einträge lesen, 
um zu prüfen, ob dieses Symbol in der Tabel- 
le enthalten ist. Die Effektivität des geschil- 


gen dauert gegenüber Variante 1 länger, da 
die Sortierordnung erhalten bleiben muß. 
Der Algorithmus Finden läuft bei der so 
verwalteten Tabelle abschnittsweise: Schaue 
in der Mitte des belegten Bereichs der Tabel- 
le nach. Wenn das gesuchte Symbol hier 
steht, sind wir fertig. Ist das gesuchte Sym- 
bol kleiner als das Symbol in der Mitte, dann 
betrachte alle Werte links von der Mitte als 
neue Tabelle, andernfalls betrachte alle Wer- 
te rechts von der Mitte als neue Tabelle. 
Beginne für den verkleinerten Tabellenteil 
(Partition) von vorne. 
Der Geschwindigkeitszuwachs gegenüber 
Variante | ist enorm. Wenn nach einem 
nicht vorhandenen Symbol in einer vollen 
Tabelle gesucht wird, sinkt der Zeitaufwand 
von 5000 Zeiteinheiten auf 13 Zeiteinhei- 
ten. Sehr schön, aber es geht mit Variante 
drei noch besser. 
Ideal wäre ein Verfahren, daß für die Opera- 
tionen Einfügen und Finden keine oder nur 
ausgesprochen wenige Vergleiche benötigt. 
Hashing ist ein solches Verfahren. Die Idee 
ist folgende: man ordnet jedem Symbol eine 
Nummer zu und benutzt diese als Index in 
der Symboltabelle. 
Nehmen wir einmal an, die einzuordnenden 
Symbole wären die ASCII-Zeichen „A“ bis 
„2“. Dann könnte man „A“ den Wert 0, „B“ 
den Wert 1 und schließlich dem „Z“ den 
Wert 25 zuordnen. Da Symbole aus mehre- 
ren Zeichen bestehen — im Fall von UCASM 
sind es acht — werden entsprechend den 
Positionen Wertigkeiten zugeordnet, analog 
dem Aufbau der uns bekannten Zahlensy- 
steme. 

123=1x*10? +2 x 10! +3% 10° 

123=1x100+2 #10 +3x1 
Für die Zeichen unserer Symbole ist statt der 
Basis 10 die Basis 26 zu wählen, dem Sym- 
bol „ABC“ würde die Zahl 

1 x* 26? + 2 * 26! + 3 x 26° = 731 

A B C => 731 


nach hier zeigt der Index 


Bild 2. Ein ungeordneter Eintrag in die Tabelle führt zu langen Suchzeiten 


derten Verfahrens ist extrem unterschied- 
lich in den Operationen Eintragen und Fin- 
den. Neue Werte werden schnell eingetra- 
gen, aber das Suchen dauert sehr lange. 

Die nächste Variante arbeitet mit einer Parti- 
tionierung der Tabelle. Die Symboltabelle ist 
jetzt sortiert, WERT4 steht nach WERTI und 
WERT9 nach WERTA4. Die Operation Eintra- 


zugeordnet. Die Folge einer solchen direk- 
ten Berechnung ist, daß das Symbol fast 
ohne Vergleichsoperation bei Index 731 in 
die Symboltabelle eingetragen werden kann. 
Leider aber nur fast ohne Vergleiche, da die 
Tabellengröße nicht beliebig ausgedehnt 
werden kann. 

Bei einer Symbollänge von 8 Zeichen hätte 


115 


PR, 


die größte Zeichenkette die Wertigkeit 26°- 
1, das ist ungefähr 2,1 x 10!!. Eine Symbol- 
tabelle dieser Größe wird man in einem 
DOS-Rechner wohl schwer unterbringen. 
Man wählt eine kleinere Tabelle und teilt 
den Index durch den Wert der maximalen 
Tabellengröße. Der sich ergebende Divi- 
sionsrest wird als Index gespeichert. Dieses 
Verfahren sorgt dafür, daß der Index nicht 
zu groß werden kann, bedeutet aber gleich- 
zeitig auch, daß zwei verschiedene Symbole 
zu der gleichen Zahl (Index) führen können. 
Es gibt verschiedene Strategien, solche Kolli- 
sionen aufzulösen. Eine davon wird lineares 
Suchen genannt. Wenn es zu einer Kollision 
kommt, wird einfach überprüft, ob der Nach- 
barplatz unbenutzt ist. Ist dies der Fall, wird 
das Symbol eingetragen; andernfalls wird 
der nächste Nachbar überprüft und so wei- 
ter. Dieses Ausweichen ist nur in drei Pro- 
zent aller Fälle notwendig. 


Noch mehr Speed 


Es sind noch weitere Möglichkeiten der Zeit- 
einsparung im Pass 1 der Übersetzung vor- 


handen. Dieser Durchlauf dient ja im we- 
sentlichen dazu, die einzelnen Symbole zu- 
sammen mit ihren Werten in die Symbolt- 
abelle einzutragen. Auf die Codeerzeugung 
sollte man nicht nur aus Gründen der Ge- 
schwindigkeit verzichten; viele Expressions 
sind wegen der referenzierten Symbole noch 
gar nicht auswertbar. 

Noch bessere Resultate kann man erzielen, 
wenn man sich in Pass | nur auf das Auffin- 
den der richtigen Mnemonik beschränkt. 
Hat man diese einmal gefunden, reicht es, 
den Location Counter (LC) um den Wert im 
Feld tMnemonikRec um nBytes (Listing 1) 
weiterzustellen. Dieses Verfahren funktio- 
niert mit Ausnahme der Befehle, deren Län- 
ge vom verwendeten Argument abhängig ist. 


Fehlermeldungen 


UCASM unterscheidet drei Gruppen von 
Fehlern: Abort, Error und Warning. Aborts 
sind fatale Fehler und haben einen Abbruch 
der Übersetzung zur Folge. Normale Fehler, 
wie Bezug auf nicht vorhandene Labels, Di- 
vision durch Null und ähnliches, heißen Er- 


FUTURE 


116 


UPGRADE FROM 386-25 MHz PATH TO 
386-33 MHzOR 486-25 MHz AND 
1486'“ PROCESSORS. 


FAX: 886-2-7291771 


unter Strafe gestellt. 


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board Expandable to 16 MB with 32-bit 
een 2307.883K memory card. 
m Supports BIOS and add-on card shadow 2400 bps 
RAM function. PC-Karte 
m Supports first priority bus master data 
transfer. Up to 10 MB/sec burst mode 
data transfer to ISA bus. 2400 bps 
m Supports Intelligent Device Embedded Extern 
hard disk drives. 
m Performance tested (486/25)- 
Landmark (V0.99):117 MHz 
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UNIX, AT&T UNIX System V, WINDOWS (bis 4800) 
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ror. Warnings sind Hinweise an den Benut- 
zer. So wird zum Beispiel eine Warnung 
ausgegeben, wenn eine 16-Bit-Konstante in 
ein 8-Bit-Register geladen werden soll. 

Das Format der Fehlermeldung ist so ge- 
wählt, daß intelligente Programmiereditoren 
(Brief, E!, Microsoft ME) dieses direkt aus- 
werten und den Cursor in der fehlerhaften 
Quelltextzeile positionieren können. 
UCASM ist ein Beispiel für einen tabellenge- 
steuerten universellen 2-Pass-Assembler. 
Leistungsfähige Datenstrukturen und Algo- 
rithmen machen den prinzipiellen Nachteil 
eines Assemblers, der erst beim Start seine 
Identität durch das Einlesen der Mnemonik- 
datei erfährt, wieder wett. Die Überset- 
zungsgeschwindigkeit von mehr als 40.000 
Zeilen/Minute auf einem 16 MHz AT und 
die Möglichkeit des Anwenders, ein Pro- 
gramm intensiver als sonst üblich an eigene 
Bedürfnisse anpassen zu können, sprechen 
sicher für das hier vorgestellte Konzept. 


Frank Mersmann/ed 


nur 1.498, — 


nur 348, — 


nur 268, — 


nur 298, — 


nur 548, — 


Februar 1991 


Listing 1: Die komplette Datenstruktur 


(* Beschreibung 


tArgType 


tModOp = 


tArgumentPtr = 
tArgument = 


tMnemoRecPtr 
tMnemonicRec 


un 


tMnemoTab 


Februar 1991 


der Mnemonik *) 


= (noexp, expc0, default); (* 
I ı ı 
' 
+-- LDA ( * ),X Beispiele 
es LDA * 
nn ASL A *) 


(zpa, dir, nop, jmp, r08, r16, swa, cre, com, 
csw, r32, zbi, zed, zix, ziy, zbx, zby, zrs, 
pby, pio, plt, icx, pfO, pfl, p70, p7l, p72); 


POINTER TO tArgument; 
RECORD (* Beschreibung eines Args einer Mnem. 


ArgStr 

ArgType 

ArgLen 

Front 

Back 

NextArgPtr 
END; 


» tString9; 
: tArgType; 
: CARDINAL; 
: CARDINAL; 
: CARDINAL; 
: tArgumentPtr; 


(* Ptr auf 
(* weitere Argumente 


POINTER TO tMnemonicRec; 


RECORD 


Mnemonic 
ArgCount 
nBytes 
Opcode 
ModOp 
CpuMask 


ArgumentPtr : 
NextMnemoRec: tMnemoRecPtr 
END;(* gleiche Mnemonik, aber mit anderen Argu-*) 


(* Beschreibung einer Mnemonik 


: tString6; (* Mnemonik Text 
: CARDINAL;(* wieviel Argumente 
: CARDINAL; (* Befehlsgröße 


: SHORTCARD; (* Opcode des Bef. 
: tModOp;(* evt Opcode Modifier 
: BITSET; (* welches Fam. mitg] 


tArgumentPtr; (* Ptr auf Args 
(* Ptr auf 


(* menten. Z.B LDA #, LDA *,X 


=) 


=) 
*) 


} 
*) 
*) 


”) 
*) 
) 
x) 


=) 


(* Mnemonik-Tabelle *) 
= ARRAY [0..LASTMNEMO] OF tMnemoRecPtr; 


ER ENTrt 


Listing 2: Eine rückbezügliche Sprungadresse ist vom 1-Pass- 
Assembler einfach zu bewältigen 


UCASM - 8051 Assembler, Version 5.00 (C) 1989-90 fm2-Soft 
1: „ORG 0010H 
: 0010 LABEL1 NOP 
0011 SUMP 
0013 NOP 
SJMP 


LABEL1 


LABEL2 


0014 
0016 NOP 


: 0017 LABEL2 NOP 
P „END 
0:0 warnings:errors flagged in this assembly. 


Listing 3: Datenstruktur der Symboltabelle 


(* Ein Eintrag in der Symboltabelle; der Eintrag ist gültig, 
* wenn Symbol[0] # OC, d.h. ein String mit einer Länge >0 ist*) 
tSymbolRec = RECORD 
Symbol ; tString8; 
ValidVal : BOOLEAN; 
Value : CARDINAL; 
END; 


(* Name des Symbols *) 
(* TRUE::= Value gültig *) 
(* Wert des Symbols *) 


(* und die Symboltabelle *) 
tSymbolTab = ARRAY [0..MAXSYMBOL] OF tSymbolRec; 


Listing 4: Im zweiten Durchgang wird Wert 4 eingetragen 


UCASM - 8080 Assembler, Version 5.00 (C) 1989-90 fm2-Soft 
1 0001 ( 1) = MERTI  .EQU 1 
h 0002 ( 2) = WERT? .EQU MWERTI +1 
0003 ( 3) = WERT3 .EQU MWERT4 - 1 
0004 ( 4) WERT4 .EQU 4 
Ä „END 
0:0 warnings:errors flagged in this assembly. 


WAS SOLL DAS HEISSEN, 
KEINE DIP- SCHALTER? 


117 


Vorsicht, Falle 


Fehler im Turbo Assembler entdeckt 


Wenn ein Programm nicht richtig 
läuft oder sogar Daten auf Fest- 
platten und Disketten verändert, 
muß nicht immer der Program- 
mierer oder die Hardware schuld 
daran sein. Manchmal liegt's an 
falscher Programmübersetzung 
durch fehlerhafte Compiler oder 
Assembler. 


—— 


er 


as lange währt, wird endlich 
gut. An diesen Spruch hat 
schon so mancher gedacht, 
wenn endlich ein Assembler 
oder Compiler keinen Fehler mehr meldet 
und die diversen Testläufe des neuen Pro- 
gramms zufriedenstellend ausgefallen sind. 
Aber die schlimmsten Fehler tauchen erst 
auf, wenn ein Programm schon fleißig von 
Anwendern genutzt wird. Starke Zweifel 
am eigenen Können lösen besonders die 
Fehler aus, die nicht durch falsches Pro- 
grammieren, sondern durch einen Assem- 
bler oder Compiler mit Macken hervorgeru- 
fen werden. Denn an so etwas denkt der 
brave Programmierknecht erst zuletzt. 


Suche nach dem Schuldigen 


Ein Fehler in Borlands Turbo Assembler 
(TASM) wurde jüngst von einem Stuttgarter 
Programmierer entdeckt. 

Während der Weiterentwicklung eines 
Dienstprogramms, das zur Rekonstruktion 
der Vorgeschichte von Systemzusammen- 
brüchen (Post Mortem Dumper) dient, 
tauchte ein zunächst unerklärlicher Pro- 
grammfehler auf. Das Programm installiert 
einen residenten Nukleus im Rechnerspei- 
cher, der später bei Bedarf durch einen In- 
terrupt aktiviert wird und den Inhalt von 
Flags, CPU-Registern und des Stacks aus- 
druckt. 

Der Nukleus legt eine Gruppe von Daten im 
Speicher ab, zu denen die drei Byte-Varia- 
blen busyflag, titelflag und enabled gehören. 
Ihre Funktion geht aus den Kommentaren 
im Listing-Auszug (Listing I) hervor. 


118 


Das Programm ist gründlich getestet und 
nach dem Ende der Debug-Phase noch etwas 
kosmetisch überarbeitet worden, damit das 
Listing übersichtlich gestaltet aussieht. Ein 
letztes Übersetzen, Linken und Strippen mit 
den Borland-Dienstprogrammen TASM, 
TLINK und TDSTRIP sowie der abschließen- 
de Probelauf unter dem Turbo-Debugger TD 
ergab keine Besonderheiten. 

Nach einiger Zeit funktionierte der Post 
Mortem Dumper unter bestimmten Be- 
triebsbedingungen nicht richtig. Eine sehr 
aufwendige Fehlersuche erbrachte als Zwi- 
schenergebnis, daß die Flags aus Listing 1 
bisweilen nicht richtig gesetzt oder falsch 
ausgewertet wurden. Listing 2 zeigt am Bei- 


von titelflag liegt, wie Zeile 40 von Bild 1 
besagt, bei 115. Doch aus den Zeilen 112 
und 116 von Bild 2 geht hervor, daß der 
Objektcode auf die Adresse mit dem Offset- 
Teil 116 zugreift. Das heißt: Das fehlerhaft 
übersetzte Programm verändert und analy- 
siert statt titelflag die Variable enabled. 
Dieses Danebengreifen ist ein schwerer 
Mangel, der je nach Umfeld zu einem drama- 
tischen Fehlverhalten von Programmen füh- 
ren kann. 

Warum war dieser Fehler von TASM in der 
Debug-Phase der Arbeit am Dumper nicht 
aufgefallen? Bei der Klärung dieser Frage 
kamen interessante Details zutage. 


Ein Fehlgriff 


In der Maschinensprache lauten die Befehle 
für Zugriffe auf Worte, also Doppel-Bytes, 
anders als die für Zugriffe auf Bytes. Der 
Befehl zum Laden des Speichers mit einer 
Byte-Konstanten beginnt mit der Hexzahl C6 
06, der zum Laden mit einer Wort-Konstan- 
ten dagegen mit C6 07. Das heißt, der As- 


Listing 1. Post Mortem Dumper. Beim Zugriff auf titelflag greift TASM daneben, Auszug: 


00000000 intadr dd 
intnum db 
printer dw 
busyflag db 
titelflag db 
enabled db 
altwert db 


36 010D 
37 0111 


38 0112 
39 0114 
40 0115 
41 0116 
42 0117 


spiel von titelflag, wie der Post Mortem 
Dumper verhindern soll, daß bei mehrfacher 
Auslösung des Diagnose-Interrupts im Druk- 
kerprotokoll die Titelzeile mehr als einmal 
ausgedruckt wird: In Zeile 112 prüft der 
Rechner, ob titelflag auf den Wert true 
gleich 1 gesetzt ist. Trifft das nicht zu, setzt 
das Programm seine Arbeit an anderer Stelle 
fort. Hatte titelflag den Wert true, wird die 
Titelzeile gedruckt und in Zeile 116 titelflag 
auf false gleich O gesetzt. 

So zumindest hatte sich das der Programmie- 
rer vorgestellt. Wie ein Vergleich der Objekt- 
code-Spalten zwischen den Listings 1 und 2 
zeigt, hat TASM 2.0 in Wahrheit etwas ande- 
res übersetzt. Der Offset-Teil der Adresse 


Listing 2. Statt O116r in den Zeilen 112 und 16 hätte TASM 0115r übersetzen müssen. 


110 O01E6 Job: ‚System-Status ausdrucken 

111 01E6 FB sti ;Interrupts freigeben 

112 01E7 80 3E Oll6r 01 cmp byte [titelflag],true ;Titelzeile gedruckt? 

113 01EC 75 0B jne jobl ‚ja 

114 O1EE BB 0434r mov bx, offset textl ;bx auf Titelzeile 
‚richten 

115 O1F1 E8 0140 call printstr ;Titelzeile drucken 

116 01F4 C6 06 Oll6r 00 mov byte [titelflag],false ;Titelzeile ist gedruckt 


;Ablage Originalvektor und Sprungziel 
;zur Ablage der Interrupt-Nummer 
;Arbeitsdrucker 

‚true, wenn PMD bereits aktiv 

‚wenn true, dann Titelzeile drucken 
;wenn true, dann ist PMD eingeschaltet 
;Scancode vor aktuellem Wert 


sembler muß für seine Übersetzungsarbeit 
wissen, ob in Befehlen wie 

mov [memory], 1 

eine Byte- oder eine Wort-Operation ver- 
langt wird. Wenn er das nicht aus dem 
Kontext schließen kann, muß man es ihm 
laut CPU-Herstellerfirma Intel ausdrücklich 
sagen, nämlich durch 


mov byte ptr [memory], 1 
oder 
mov word ptr [memory], 1. 


Viele Assembler und manche Debugger wie 
etwa Microsofts Symdeb lassen es zu, die 
drei Buchstaben ptr weglassen, einige ältere 
Versionen dagegen beschweren sich dann 


Februar 1991 


über einen Syntaxfehler. Bei der Schlußbear- 
beitung des Programms hatten wir, um aus 
drucktechnischen Gründen die Zahl der Zei- 
chen pro Zeile zu verringern, die prt-Anwei- 


tasm %1/zi/la/m3 
tlink %1/v 
tdstrip -s -c %1 


‚model tiny 
„code 


org 100h 

start: mov dx, offset text0 
call writeln 
inc byte [zelle 1] 


jnz fehler ‚Ja 
mov dx, offset textl 
jmp ausgabe 


fehler: mov dx, offset text2 


ausgabe: call writeln 
mov ax, 4c00h 


writeln: mov ah, 09h 
int 21h 
ret 


zellel de 0 
zelle2 db 0 
text0 db '*** BUGTEST ' 
db "[Voe/6.9.90]: ' 
db "Maschinenkode ist ' 
db "fehler$' 
textl db "frei.-$' 
text2 db 7 
db 'haft.-$' 
start 


sung entfernt und, als beim Übersetzen kei- 
ne Rüge vom Assembler kam, den Quelltext 
in dieser Form so belassen. Die verkürzte 
Notation ist für die Betriebsart Ideal Mode 
des TASM 2 laut Handbuch ausdrücklich 
zulässig; doch wenn man sie wie wir in 
MASM-Mode verwendet, erzeugt der 
Assembler ohne Warnung Maschinencode, 
der danebengreift. Dies geschieht nicht nur 
bei Move- und Compare-Befehlen, sondern 
auch bei weiteren Anweisungen wie Inkre- 
mentierungsbefehlen. 

Stichproben zeigten, daß außer der TASM- 
Version 2 auch einige frühere Borland-As- 
sembler den gleichen Fehler zeigten. Es wur- 
de deswegen das Prüfprogramm Bugtest ge- 


Februar 1991 


Listing 3. Bugtest prüft, wie ein Assembler auf die fehlende ptr-Anweisung reagiert. 


Programm zur Prüfung auf Übersetzungsfehler durch Assembler 
der MASM- und TASM-Gruppen. Assembler muß Übersetzung 
ablehnen, oder Programm muß Fehlerfreiheit melden, 

sonst liegt Fehlfunktion des Assemblers vor. 


In COM-Datei übersetzen, zum Beispiel mit TASM 2.0 
für Debugbetrieb durch Batch-Datei diesen Inhalts: 


‚Starttext ausgeben 
;Testzelle verändern 
cmp byte ptr [zelle_2], 0 ;Nachbarzelle verändert? 


;nein, OK-Meldung vorwählen 


;Fehler-Meldung vorwählen 


int 21h ;Programm abschließen 


;Dollarstring [ds:dx] ausgeben 


;Testzelle 
‚Nachbarzelle 


;Warnsignal vom Lautsprecher 


schrieben, mit dem man seinem Assembler 
deutlich auf den Zahn fühlen kann (Listing 
3). Das Programm gibt einen Warnton und 
eine Klartext-Fehlermeldung aus, wenn sich 


der Assembler bei der Adreßberechnung auf 
gleiche Weise vertut wie der TASM. Damit 
bleibt Ihnen die Fehlersuche erspart. 
Wir legten unsere Feststellungen der deut- 
schen Tochtergesellschaft des TASM-Her- 
stellers Borland International vor. Produkt- 
manager Freddy Ertel erklärte in einer Stel- 
lungnahme, es werde geprüft, ob zur Behe- 
bung ein Patch empfohlen werden kann 
oder der Fehler in der nächsten Version des 
Assemblers beseitigt wird. Bis das gesche- 
hen ist, wird empfohlen, bei der Arbeit in 
MASM-Mode sicherheitshalber die konser- 
vative Notation anzuwenden oder in Ideal- 
Mode zu programmieren. 

Hans-Georg Joepgen/st 


Mathematik 
für jedermann 


Vor 20 Jahren haben Taschenrechner 
die Arbeitsweise von allen, die arith- 
metische Rechnungen auszuführen 
hatten, revolutioniert. 

Heute sind Rechner vom Arbeitsplatz 
des Entwicklers, Forschers, Lehrers 
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wegzudenken. Was liegt da näher, 
als auch komplexe Mathematik vom 
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matik so leicht zu erlernen. 


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D\N\NE 


nik und Wissenschaft 


PROGRAMMI 


Es gibt sie, die relativ sicheren 
Chiffrierverfahren, die nur mit 
großem Aufwand und praktisch 
gar nicht geknackt werden kön- 
nen. Leider zählte der in mc 9/90 
vorgeschlagene nicht dazu. Hier 
nun die Entschlüsselung. 


rn FE 


n seinem Beitrag in mc 9/90 schlägt 

Hans-Georg Nacke zur Verschlüsselung 

das Vernam-Verfahren mit einem Pseu- 

do-Zufallsgenerator auf der Basis eines 
Schieberegisters und eine anschließende 
Umordnung des Textes mit Hilfe eines wei- 
teren kleinen Schieberegisters vor. 
Schieberegister werden in der Kryptologie 
für solche Zwecke oft benutzt, und der 
Beitrag von Herrn Nacke gibt eine schöne 
Einführung in dieses interessante Thema. 
Nun sind gerade in Sicherheitsfragen im- 
mer die Details zu beachten, und so liefert 
Herr Nacke einige Angriffspunkte, die es 
ermöglichen, das komplette Verfahren mit 
geringem Aufwand auszuhebeln. Wir analy- 
sieren jedes der beiden vorgeschlagenen 
Verfahren für sich und geben zum Schluß 
eine Betrachtung des Gesamtverfahrens. 
Im ersten Teil wird eine Vernam-Verschlüs- 
selung mit einem Pseudo- Zufallsgenerator 
auf der Basis eines Schieberegisters be- 
schrieben. Der Startwert des Schieberegi- 
sters ist der Schlüssel für diesen Teil. Wir 
werden für das Beispiel in Tabelle 4 von [3] 
aufgrund von minimalen Annahmen über 
den Klartext den Inhalt des Schieberegi- 
sters berechnen. Die Kryptoanalyse eines 
so kleinen Beispiels mag unfair erscheinen, 
aber hier kann man noch alle Rechnungen 
per Hand nachvollziehen und die Vorge- 
hensweise gilt auch für größere Beispiele, 
die man angehen kann. 


Erster Angriffspunkt: 

Das Schieberegister ist zu klein. Wir brau- 
chen nur 9 Bit Information und können 
dann den Zufall vorhersagen. 


Zweiter Angriffspunkt: 

Die Dezimation (d=5) ist zu klein. Teile der 
Zufallsbitfolge werden bei zwei aufeinan- 
derfolgenden Zeichen benutzt. 


Dritter Angriffspunkt: 

Die :ASCII-Zeichen sind ungleich verteilt. 
Texte bestehen in der Regel zum größten 
Teil aus Kleinbuchstaben. Großbuchstaben, 
Zwischenräume und Sonderzeichen sind 
seltener und bilden keine langen Ketten. 


120 


„Knack“ 
schlägt 


zuruck 


Angeblich sicherer Code geknackt 


>@ 


Glücklicherweise haben alle kleinen Buch- 
staben einen ASCII-Code, der mit den Bit 
011 (61h bis 7Ah) beginnt. Finden wir eine 
Stelle im Text bei der mehrere Kleinbuch- 
staben aufeinanderfolgen (solche Stellen 
gibt es ja immer), so können wir berech- 
nen, welchen Wert die führenden drei Bit 
des Zufallsgenerators hatten. Da die drei 
erkannten Bit wegen der geringen Dezima- 
tion im nächsten Byte des Zufallsgenerators 


wieder vorkommen, kennen wir nun schon 
sechs Bit. Die restlichen drei Bit liefert ein 
einfache Rechnung. (Bild 1) zeigt das Schie- 
beregister, auf das wir uns im folgenden 
beziehen. 

In dem im Beispiel benutzten Wort zuviel 
liegen genug, also zuviel, kleine Buchsta- 
ben beieinander. Wir wissen, die führen- 
den drei Bit jedes Bytes des verschlüsselten 
Textes bestehen bei kleinen Buchstaben 


Februar 1991 


aus Zufallsfolge EXOR 011. Die so erkann- 
ten drei Bit der Zufallsfolge tauchen im 
nächsten Byte der Zufallsfolge noch einmal 
auf, siehe Tabelle 1. 


Berechnung der fehlenden Bit 


Vom Inhalt des Schieberegisters an der Stel- 
le, wo u verschlüsselt ist, kennen wir schon 
sechs von neun Bit. Die Register Zg, Z7, Ze, 
Zs, Za, Z3, Z2, Zı, Zo, haben nacheinander 
und in dieser Reihenfolge den Inhalt x, 1, 0, 
1,y, 0, 1, 0, zaan der Stelle von u. 
Weiterschieben: 


zZ el: 0 
Oz EX eva 
O0 Zee DEE VO 
Er ezexe 0 ey 


Vergleich mit 


v: 0 0. re. 0ane 


ergibt z= 1, also z = 0. 


Weiterschieben: 

v: x 0, Or leley 
elle 
VE De x ie) 
ER D e 
al Be 


Vergleich mit 
il eo 1 ee 0 Oje 


ergibt y= 1,alsoy= 0. 


Weiterschieben: 

R Kr ee None 
Kr Eee 
OEREKa0e TeX0 
OO ee 
7 


Vergleich mit 


e: e.0r 0er, 02 ie 


ergibt x = 1,alsox = 0. 
Der Inhalt des Schieberegisters lautet: 


I a, 


Zur Probe wird weitergeschoben: 


ee len 
ll El oe ea 
a el) 
ea 
Der Vergleich mit 
IB . 1 1 19000 1 


ergibt keinen Widerspruch. Anhand der Pro- 
be kann man feststellen, ob man an der 


Februar 1991 


Bild 1. Das benutzte Schieberegister mit den Parameternr=9undq=5 


Tabelle 1. Chiffriertes und vom Schieberegister Bekanntes 


Verschlüsselter Text 


1 


EXOR mit 
1 


Vom Schieberegister bekannt 


richtigen Stelle im verschlüsselten Text klei- 
ne Buchstaben vermutet hat. Unser Angriff 
benötigt also mindestens sechs aufeinander- 
folgende beliebige kleine Buchstaben, um 
den Inhalt des Schieberegisters zu be- 
rechnen. 

Die Kenntnis von zwei aufeinanderfolgen- 
den Buchstaben (solche Paare gibt es ja im 
Deutschen jede Menge) würde auch genü- 
gen. Mit etwas mehr Information kann man 
weitere Parameter des Schieberegisters, wie 
das Rückkopplungspolynom, berechnen. 
Diese Attacken würden sehr erschwert, 
wenn 


- erstens ein großes Schieberegister be- 
nutzt wird (r > 50) 

— zweitens eine größere Dezimation ge- 
braucht wird (d > 8), also nicht alle Zu- 
fallswerte benötigt werden 

— drittens ein Verfahren vorgeschaltet wird, 
das den Text statistisch gleichförmig 
macht. 


Im zweiten Verfahren wird eine Umordnung 
des Textes mit Hilfe eines weiteren kleinen 
Schieberegisters realisiert. Da die Werte ei- 
nes Schieberegister mit richtig gewählter 
Rückkopplung alle 2° — 1 Werte ungleich 
Null nacheinander durchläuft, ist es hervor- 
ragend geeignet, eine Umsortierung zu be- 
schreiben, denn kein Wert kommt während 
eines Durchlaufs doppelt vor. So muß sich 
der Umsortieralgorithmus keine Tabelle an- 
legen, sondern kann munter drauflos kopie- 
ren. Um diesen Vorteil nicht zu verlieren, 
kann die Ordnung des Schieberegisters nicht 
größer sein als das benutzte Feld. 


Es gibt 64 Fakultät (64!= 64 & 63 * 62 & ...) 
Möglichkeiten ein Feld mit 64 Elementen 
umzusortieren, aber das vorgeschlagene Ver- 
fahren nutzt davon nur 64. Das heißt, man 
muß durchschnittlich 32 mal einen Start- 
wert raten, zurücksortieren und die obige 
Attacke durchführen, um zum Erfolg zu 
kommen. Auch ein Feld mit zweitausend 
Elementen würde den Aufwand für die At- 
tacke nurvertausendfachen. Ein solcher Fak- 
tor macht aus einem angreifbaren Verfahren 
(Teil 1 mit den kritisierten Mängeln) kein 
sicheres. 

Betrachtet man die effektive Schlüssellänge 
des Verfahrens von Heinz-Georg Nacke, das 
heißt die minimale Information in Bit, die 
man braucht um zu entschlüsseln, so kom- 
men wir auf 9 + 6 = 15 Bit. Das ist entschie- 
den zu wenig, aber nur im ersten Teil ist es 
möglich, den Schlüssel wesentlich zu vergrö- 
ßern. Moderne Kryptoverfahren haben er- 
heblich größere Schlüssel, so stellt der DES 
(Data Encryption Standard) mit 56 Bit effek- 
tive Schlüssellänge etwa das gängige Mini- 
mum dar. Dr. Gunter Laßmann/ks 


Literatur 


Zur Kryptodiskussion: 

[1] Schlessmann, K.: „Ein unknackbares Chif- 
frierverfahren“.mc 1/89 , S. 86-89. 

[2] Zaßmann, G.: „Der Schlüssel zum Schlüssel“. 
mc 7/89, S. 50-51. 

[3] Nacke, H.-G.: „Eine harte Nuß für ’Knack’“. 
mc 9/90, 5.84-92. 

Zum Vertiefen des Themas: 

[4] Denning. „Cryptography and data security“. 
Addison-Wesley, 1982. 

[5] Heider, Kraus, Welschenbach: „Mathemati- 
sche Methoden der Kryptoanalyse“. DuD- 
Fachbeiträge 8. Vieweg, 1985. 


121 


PRO 


In den ersten beiden Teilen sind 
wir ausführlich auf den i1486-Pro- 
zessor sowie auf den Opti-Chip- 
satz eingegangen. In dieser Fol- 
ge stellen wir Ihnen ausführlich 
das modular-486-Board vor. 


EEE ee FR 


ie modular-486-Karte kann mit 
zwei oder mit vier 32-Bit brei- 
ten Speicherbänken betrieben 
werden. Auf dem Board selbst 
stehen nur zwei Bänke mit bis zu 8 MByte 
Hauptspeicher zur Verfügung. Für die Er- 
weiterung auf 16 MByte kann man auf die 
Karte ein Zusatzmodul aufstecken. In Tabel- 
le I sehen Sie die Konfigurationsmöglich- 
keiten der modular-486-Karte. 

Je nach Betriebsart unterscheiden sich die 
Zugriffsgeschwindigkeiten auf das RAM. Im 
„Page Mode“ (siehe letzte Ausgabe) kön- 
nen in den meisten Fällen die Daten schnel- 
ler aus dem Speicher geliefert werden, als 
in den normalen Betriebsmodi. Tabelle 2 
zeigt das Zugriffs-Timing für den Hauptspei- 
cher auf der modular-Karte. PWS (Program- 
med Wait States) steht dabei für die Anzahl 
der Wartezyklen die mit dem Register 4 
(Index 14H in Port 22H, und dann schrei- 
ben auf Port 24H) im 82C482 eingestellt 
werden. Die effektive Anzahl der Zugriffs- 
zyklen errechnet sich aus der Tabelle. 

Der komplette Speicher der mega-Station 
teilt sich in sechs Bereiche auf. Tabelle 3 
zeigt die Aufteilung der Bereiche. Daraus 
geht hervor, daß sich das BIOS bei Adresse 
OFO000H bis OFFFFFH im Bereich 
FFO000H bis FFFFFFH spiegelt. 


Der Kartenaufbau 


Am oberen Ende befinden sich die Steckplät- 
ze für die SIMMs (siehe Bild). Von links 
gesehen bilden der 1., 3., 5. und 7. Sockel 
die Bank 0, der 2., 4., 6. und 8. Sockel die 
Bank 1. Wie in der letzten Ausgabe beschrie- 
ben können damit der Speicher bei 256 
KByte-SIMMs bis zu 2 MB und bei 1 MByte- 
SIMMs bis zu 8 MB Hauptspeicher installiert 
werden. An die Stecker leisten J3 (10polig) 
und J4 (60polig) wird die zusätzliche Spei- 
cherkarte mit weiteren 8 MByte angeschlos- 
sen. Die SIMMs des modular-486-Board ha- 
ben eine Zugriffszeit von 80 ns. Wenn alle 
Bänke bestückt sind, kann der Prozessor den 
Page Interleave Mode benutzen. 

Über der CPU sitzen auf der Platine die 
beiden Opti-Chips 82C481 und 82C482, 


122 


480- 


Technologie 
mit Anspruch 


Teil 3: Das Prozessor-Board 


dazwischen sind die beiden BIOS-ROMs und 
rechts unterhalb der 82C206 IPC. Rechts 
oben auf der Platine befindet sich der 8042 
für die Tastatur. 

An der Jumperleiste Jl sind alle wichtigen 


Funktionen und Möglichkeiten der Vorein- 
stellung zusammengefaßt. Das übliche Su- 
chen nach verstreuten Jumpern wie auf an- 
deren Boards entfällt damit. 

An Pin 1 bis 4 der Jumperleiste wird der 


Tabelle 1. Gesamtspeicher der modular-486-Karte 


4 SIMMs mit 256 KBit x 9 
4 SIMMs mit 256 KBit x 9 
4 SIMMs mit 1 MBit x 9 
4 SIMMs mit 1 MBit x 9 


4 SIMMs mit 256 K x 9 
4 SIMMs mit 1 MBit x 9 


Tabelle 2. DRAM-Timing 


Page Interleave Modus: Cache nicht installiert, CPU im Pipeline Modus 


Page Interleave Modus: Cache nicht installiert, CPU nicht im Pipeline Modus 


Page aktiv 


1 + PWS 2 + PWS 4 + PWS 
1 + PWS 1 + PWS 3 + PWS 


Direct Mapped Cache installiert, GPU nicht im Pipeline Modus 


Cache Hit 


Cache Miss 


0 wie DRAM 
wie DRAM wie DRAM 


DRAM Timing 


Taktfrequenz 1 Wait State 0 Wait States DIESE 


100 ns (CAS-Zugriffszeit = 48 ns) 
80 ns (GAS-Zugriffszeit = 30 ns) 
60 ns (GAS-Zugriffszeit = 21 ns) 


Februar 1991 


Salol rpıı 0 « 


\ > | 
sämtliche Anschlüsse eines ATs 


Lautsprecher angeschlossen, wobei dieser 
eine Impedanz von 8 Ohm haben muß. Pin 
11 bis 15 stellen die Verbindung zur Power- 
LED und zum Schlüsselschalter für die Tasta- 
tur her. Mit dem Tastaturschloß kann der 
Anwender bei laufendem Gerät die Tastatur 
außer Betrieb setzen. 

An Pin 7 und 17 kann ein Turboschalter 
angeschlossen werden. Hier kann der An- 
wender zwischen langsamer (Pins nicht ver- 
bunden) und schneller (Pins verbunden) Be- 
triebsart wählen. An Pin 8 und 18 kann dazu 
eine Turbo-LED angeschlossen werden. Sie 
zeigt an, ob sich das Gerät im Turbo-Mode 
(LED an) oder im langsamen Mode (LED aus) 
befindet. 

Pin 9 und 19 sind für den Reset-Schalter 
zuständig. Verbindet man die beiden Kon- 
takte, wird ein Hardware-Reset ausgelöst. 
An Pin 10 und 20 wird schließlich die LED 
der Hard-Disk angeschlossen. Dazu müssen 


Februar 1991 


Auf der Karte befinden sich neben maximal 8 MByte RAM in SIMMs, der Opti-Chipsatz und 


jedoch die LED-Leitungen vom HD-Control- 
ler auf den Stecker J2 geführt werden. Die 
HD-LED kann natürlich auch direkt am Con- 
troller abgeschlossen werden, der Anschluß 
an Jl ist lediglich vorgesehen, um sämtliche 
Anzeigen über einen einzigen Verbindungs- 
stecker zur Verfügung zu stellen. 

Mit J6, der sich ganz rechts oben auf der 
Platine befindet, wird schließlich die Verbin- 
dung zur Tastatur hergestellt. Da der Tasta- 
turstecker ein üblicher 180-Grad DIN-Stek- 
ker sind, wie er auch im HiFi-Bereich einge- 
setzt wird, paßt er nicht auf das Board. Zum 
Anschluß der Tastatur dient ein Zwischenka- 
bel, das von der CPU-Platine zur Busplatine 
geführt wird. An der Busplatine befindet 
sich auch die gewohnte Tastaturbuchse. 

Als letztes fehlt auf dem Board noch die 
Batterie für das CMOS-RAM. Auf dem Board 
kommt dazu ein wiederaufladbarere Akku 
zum Einsatz. Während des Betriebs wird 


dieser immer wieder aufgeladen. Wer es 
ganz sicher haben will, kann über J7 eine 
externe Batterie anschließen. In der mc-mo- 
dular-486-Mega-Station wurde bereits eine 
Batteriehalterung vorgesehen und an J7 
angeschlossen. Bevor diese jedoch mit vier 
1,5 V Mignonzellen besetzt wird, muß vor- 
her der Jumper JP14 gezogen werden. Sonst 


Tabelle 3. Speicheraufteilung 


Beschreibung 


Adresse 


0 KByte | 00000H | Konventionelles RAM 
O9FFFFH 

640 KByte | OADOO0OH | 128 KByte Video RAM 
OBFFFFH 

768 KByte | 0C0000H | 192 KByte 
OEFFFFH | 1/O Expansion ROM 

960 KB | 0F0000H | 64 KByte System 
OFFFFFH | BIOS ROM 

1 MB 100000H | 15 MByte User RAM 
FEFFFFH 
FFO000H | gespiegelte 64 KB System 

16 MB FFFFFFH | BIOS ROM 


liegen diese Batterien ebenfalls an der für 
den Akku gedachten Ladespannung. 

Der Schalter SW2 ist für den Video-Adapter 
zuständig. Beim Bootvorgang wird dieser 
Schalter vom BIOS abgefragt, um festzule- 
gen, welcher Video-Adapter als primärer 
Adapter gelten soll. Gleichzeitig wird diese 
Einstellung mit der Information im CMOS- 
RAM verglichen. Ist in der Mega-Station nur 
ein Video-Adapter installiert, müssen die 
beiden Einstellungen übereinstimmen. Bei 
der Verwendung von mehreren Adaptern 
muß die Einstellung dem primär verwende- 
ten Adapter entsprechen. 


Die drei Timer 


Der i486 Prozessor kommuniziert, wie auch 
die anderen Mitglieder der 80x86-Riege, mit 
seiner Außenwelt über I/O-Ports. Theore- 
tisch könnten die Prozessoren 64 KByte an 
Port-Adressen ansprechen. Seit den ersten 
PCs bleiben davon jedoch nur | KByte übrig 
(Tabelle 4), auf denen sich alle möglichen 
peripheren Bausteine und Karten drängeln. 
Die Tabelle zeigt zwar die Belegung unserer 
486er-Karte. 

Auf der modular-486-Karte werden drei Ti- 
mer eingesetzt, die im 82C206 enthalten 
sind. Die Timer sind kompatibel zu denen 
im 8254 von Intel. Am 82C206 liegt zur 
Steuerung der Timer eine Frequenz von 
1,19318 MHz an, die genau einem zwölftel 
der 14,3 MHz Oszillatorfrequenz entspricht. 
Bei jedem 65536sten Taktimpuls, also etwa 
18,2 mal pro Sekunde, erzeugt der erste 


123 


PRO 


Timer ein Signal, das mit dem ebenfalls im 
820206 integriertem Interrupt-Controller 
verbunden ist. Dieser erzeugt den Sofware 
Interrupt 8 (INT 8), den man zur Zeitmes- 
sung einsetzen kann. Auch das BIOS nutzt 
ihn, und zwar für die Systemuhr und für die 
Laufwerkssteuerung. 

Ein weiterer der drei Timer wird für die 


Tabelle 4. /O-Ports auf dem 
modular-486-Board 


Adresse Beschreibung 

000-00F | DMA-Controller 41 
020-03F | Interrupt-Controller #1 
040-05F | Timer 

060-07F | Real-Time-Clock, NMI 
080-09F | DMA Page Register 
OAO-OBF | Interrupt-Controller #2 
0CO-ODF | DMA-Controller #2 

OFO Clear Math Coprocessor Busy Signal 
OF1 Reset Math Coprozessor 
1F0-1F7 | Hard-Disk-Controller 
200-207 | Gameport 

278-27F | Paralleler Port #2 (LPT2) 
2F8-2FF | Serieller Port +2 (COM2) 
300-31F | Prototypen-Karte 
360-36F | reserviert 

378-3FF | Paralleler Port #1 (LPT1) 
380-38F | SDLC #2 

3A0-3AF | SDLC #1 

3B0-3BF | Monochrom-Grafikkarte inkl. LPTO 
3C0-3DF | CGA 

3F0-3F7 | Floppy-Disk-Controller 
3F8-3FF | Serieller Port #1 (COM1) 


Refresh-Zyklen der RAMs verwendet, denn 
diese würden ihren Inhalt sonst unweiger- 
lich verlieren. Der Timer löst rund 64102 
mal in der Sekunde einen Refresh aus, und 
die DRAMs werden alle 15,6 us aufgefrischt. 
An diesem Timer sollte man tunlichst nicht 
herumspielen, will man nicht einen fatalen 
Systemabsturz erleben. 

Der letzte Timer bringt die melodischen 
Klänge im PC zustande: Er erzeugt das Pie- 
pen des Lautsprechers. Diesen Timer kann 
man natürlich nach Belieben umprogram- 
mieren. In Tabelle 5 sind die drei Timer 
noch einmal zusammengefaßt. 

Jeder der drei Timer hat ein Kontroll- und 
ein Status-Register. Außerdem besteht jeder 
aus einem 16-Bit-Zähler (CE), zwei 8-Bit 
Counter Input Latches (CIL, CIH), über die 
Daten in den Timer gelangen, und zwei 8-Bit 
Counter Output Latches (COL, COH), über 
die man den laufenden Zähler abrufen kann. 
Jeder Zähler besitzt zudem einen eigenen 
Takteingang zum Runterzählen von CE, ei- 
nen Modus-definierten GATE-Eingang zur 
Zähler-Steuerung und ein OUT-Signal. 
Kontroll- und Status-Register liegen bei der 


124 


gleichen Adresse, wobei beim Schreiben in 
den Port das Kontroll-Register angesprochen 
wird und beim Lesen das Status-Register 
aktiv ist. Das Status-Register überwacht die 
Zählbedingung. Der Zähler CE ist ein ladba- 
rer synchroner 16-Bit-Abwärtszähler. Wird 
eine Null geladen, entspricht CE dem Wert 
65536. CE hält bei Erreichen von Null nicht 
an. Dabei hängt es vom Zählmodus ab, ob 
der Zähler erneut mit den vorher geschriebe- 
nen Wert aus CIL und CIH geladen wird 
oder bei 655535 weitermacht. 

Nach dem Einschalten der modular-486-Me- 
ga-Station sind die Timer noch nicht pro- 
grammiert. Eine der ersten Aufgaben des 
BIOS besteht darin, diesem Zustand abzuhel- 
fen. Für die Register der Timer sind die I/O- 
Ports 40H bis 5FH reserviert, wobei jedoch 
nicht alle Ports verwendet werden. Der Ti- 
mer-Baustein und sein 82C206-Gegenstück 
stellen vier Register von Port 40H bis 43H 
zur Verfügung. In den restlichen Ports von 
44H bis 5FH wiederholen sich diese vier 
Timer-Register. 

Die Zähler können außerdem auf sechs ver- 
schiedene Arten programmiert werden. 
Beim Modus O (Interrupt on terminal count) 
wird nach dem Schreiben des Steuerwortes 
der Ausgang OUT des Zählers auf Low ge- 
setzt und wird erst dann wieder High, wenn 
der Zähler den Wert Null erreicht. In diesem 
Modus sind die Register CIL und CIH ohne 
Bedeutung, der Zähler wird immer mit 
FFFFH geladen. Er wird durch ein aktives 
GATE eingeschaltet, wobei im 82C206 an 
den Zählern O und 1 generell das GATE auf 
High geschaltet ist. 

Modus 1 (Hardware retriggerable one-shot): 
Hier ist OUT High, und geht mit dem näch- 
sten CLK-Impuls, der dem Start des Zählers 
mit GATE folgt, auf Low. Wenn der Zähler 
Null erreicht geht der Ausgang wieder auf 
High. Das Spielchen wiederholt sich beim 
nächsten GATE-Impuls. 

Im Modus 2 (Rate generator) wird der Zähler 
mit CIL und CIH geladen. Bei einem Zähler- 
stand von eins wird OUT aktiv, beim Zähler- 
stand von Null wird der Zähler erneut mit 
CIL und CIH geladen und das Spielchen 
wiederholt sich. 

Modus 3 funktioniert als Rechteck-Genera- 
tor und wird zum Beispiel beim Lautspre- 
cher eingesetzt. Der Modus funktioniert wie 
bei Modus 2, mit der Ausnahme, daß OUT 
nicht erst zum Schluß des Zählwertes auf 
LOW geht, sondern schon in der Mitte. Da- 
durch erhält man ein Rechtecksignal, dessen 
High- und Low-Phase gleichlang ist. 

Beim vierten Modus (Software triggered 
strobe) wird der Ausgang des Timers auf 
High gesetzt, wenn man das Kontroll-Regi- 


ster beschreibt. Der Ausgang geht auf Low 
und bleibt auch dort, solange man nicht 
erneut ein Wort schreibt. Auch in diesem 
Modus sind die Register CIL und CIH ohne 
Bedeutung, und der Zähler wird mit FFFFH 
geladen. 

Der letzte fünfte Modus ähnelt dem vierten. 
Auch hier geht OUT erst auf High, wenn 


Tabelle 5. IRQ-Belegung 


System Timer. Dieser Timer generiert 
die Zeitbasis für den System Timer. 
Sein Ausgang ist mit IRQ 0 verbunden 
Memory Refresh Request. Dieser 
Timer wird zur Erzeugung des memo- 
ty refresh requests verwendet. Er tak- 
tet die Refresh-Zyklen. 

Tongenerator. Dieser Timer liefert den 
Lautsprecherton 


man das Kontroll-Register beschreibt. Der 
Zähler startet jedoch erst durch einen Trig- 
ger-Impuls. Auch hier sind die Register CIL 
und CIH ohne Bedeutung. 


Die DMA-Kanäle 


DMA-Controller wird verwendet, um für ex- 
terne Geräte wie Festplatten eine Möglich- 
keit zu schaffen, Information direkt in den 
Systemspeicher zu übertragen. Ebenso kön- 


Tabelle 6. DMA-Kanäle 


Controller 1| Controller 2) Funktion 


DRQ, reserviert 


1 DRQ1, SDLC 

2 DRQ2, Floppy-Disk- 
Controller 

3 DRQ3, reserviert 


DRQA, Kaskade für DMA 
DRO5, reserviert 
DRQ6, reserviert 
DRQ7, reserviert 


nen Daten im Speicher per DMA kopiert 
werden. Jeder Intel 8237 A-DMA-Controller 
enthält vier vollkommen unabhängige Kanä- 
le und kann durch Kaskadierung auf eine 
größere Anzahl Kanäle erweitert werden. 
Die drei Grundbetriebsarten können für je- 
den Kanal separat programmiert werden. 

Der 82C206 enthält zwei zu Intels 8237A 
kompatible DMA-Controller. Sie bieten vier 
DMA-Kanäle (DMA ) für 8-Bit-Transfers und 
drei DMA-Kanäle (DMA ) für 16-Bit-Trans- 
fers. Der erste 16-Bit-DMA-Kanal steht nicht 


Februar 1991 


zur allgemeinen Verfügung, denn er wird 
zur Kaskadierung des zweiten DMA-Control- 
lers verwendet. In Tabelle 6 sind die DMA- 
Kanäle des Systems aufgeführt. 


Die Interrupt-Controller 


Das modular-486-Board enthält in seinem 
820206 auch zwei Intel 8259A-kompatible 
Interrupt-Controller. Jeder Controller bietet 
8 Interrupt-Kanäle, wobei der zweite Kon- 
troler jedoch an den ersten angeschlossen 
ist, so daß nur noch 15 Kanäle frei sind. Die 
Interrupts für den Timer und die Echtzeit- 


Tabelle 7. Interrupt-Kanäle 


Interrupt | Funktion 


Nummer 


IRQO System Timer Ausgang 

IRQ 1 Tastatur 

IRQ 2 2. Interrupt-Controller (IRQ 8-IRQ15) 
IRQ 3 2. serieller Port 

IRQ 4 1. serieller Port 

IRQ 5 2. serieller Port 

IRQ 6 Floppy-Disk-Controller 

IRQ 7 1. paralleler Port 

IRQ 8 Real Time Clock 

IRQ 9 umgelenkt auf Interrupt OAH 
IRQ 10 reserviert 

IRQ 11 reserviert 

IRQ 12 reserviert 

IRQ 13 80287 

IRQ 14 Hard-Disk-Controller 

IRQ 15 reserviert 


uhr, die ebenfalls im 82C206 eingebaut ist, 
sind bereits intern im 820206 belegt. Damit 
bleiben 13 Kanäle frei, die in der Mega- 
Station wie in jedem anderen AT jedoch 
ebenfalls belegt sind (siehe Tabelle 7). Jeder 
der 16 Interrupts kann maskiert werden. 
Außerdem speichert ein weiteres Register 


die bereits ausgeführten Interrupts. 

Der Ablauf und das Zusammenspiel von 
Controller und CPU ist immer gleich und 
funktioniert nach folgendem Schema: Eine 
oder mehrere Interrupt-Leitungen werden 
High und setzen die entsprechenden Bits im 
IRR-Register. Der Interrupt-Controller er- 
kennt diese Anfragen und sendet einen In- 


Tabelle 8. CMOS-RAM 


a 


00 Sekunden 


Sekunden Alarm 
Minuten 
Minuten Alarm 
Stunden 
Stunden Alarm 

06 Wochentag 

07 Tag 

08 Monat 

09 Jahr 

0A Register A 

0B Register B 

0C Register C 

0D Register D 

0E RAM für Setup 

7F RAM für Setup 


terrupt an die CPU. Die CPU bestätigt dar- 
aufhin den Interrupt mit einen INTA-Impuls 
an den Controller. Bei Erhalt des INTA von 
der CPU wird das ISR Bit mit der höchsten 
Priorität gesetzt und das entsprechende IRR 
Bit zurückgesetzt. Der i486 erzeugt einen 
zweiten INTA Impuls. Jetzt gibt der Control- 
ler während des Impulses einen 8-Bit-Zeiger 
für die Interrupt-Nummer auf den Datenbus, 
der dort von der CPU gelesen wird. Damit ist 
der Interrupt-Zyklus beendet. Im sogenann- 
ten AEOI-Modus (Automatic End Of Inter- 
rupt) wird das ISR-Bit am Ende des zweiten 


INTA Impulses zurückgesetzt. Andernfalls 
bleibt das ISR-Bit bis zu einem entsprechen- 
den EOI-Kommando am Ende der Interrupt- 
Routine gesetzt. 


Die Echtzeituhr 


Der 82C206-Baustein enthält eine zum 
MC146818 von Motorola kompatible Echt- 
zeituhr sowie 128 Bytes CMOS-RAM, in 
dem die System-Konfiguration über das Se- 
tup-Programm eingetragen wird. Die Uhr 
und das CMOS-RAM werden über eine Li- 
thium-Batterie auf der Karte gepuffert. 

114 Bytes statisches RAM von Index-Adres- 
se OEH bis 7FH werden von der Uhr nicht 
beeinflußt (Tabelle 8). Diese Bytes wurden 
von Motorola dazu gedacht, um beliebige 
Informationen zu speichern. In der modular- 
486-Mega-Station wird die vom Setup-Pro- 
gramm eingestellte Information der System- 
konfiguration dort abgelegt. 

Soweit die Beschreibung der mc-modular- 
486-Karte. Sie stellt als leistungsstarke CPU 
ja das Herzstück unserer 486-Mega-Station 
dar. In der nächsten Folge beschreiben wir 
nun den Controller, der für die Kommunika- 
tion zur Festplatte verantwortlich ist, dabei 
jedoch die Leistungsstärke der CPU nicht 
blockieren darf: den modular-Super-Cache- 
Controller. Ronald Miersch/hf 


Literatur 


[1] Intel Product Line Handbook Microprozes- 
sors, 1990, Nr. 230843 

[2] Intei Product Line Handbook Peripherals, 
1990, Nr. 296467 

[3] Chips & Technologies, 82C206 Datenblätter 

[4] Herbert Bernstein, Hardware-Handbuch, 
Markt & Technik-Verlag, ISBN 3-89090-913-2 

[5] Michael Tischer, PC Intern 2.0, Data Becker, 
ISBN 3-89011-331-6 


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125 


Einen wirkungsvollen Schutz vor 
Infektionen durch Computerviren 
bietet nur ein Schreibschutz des 
betreffenden Speichermediums. 
Jede Diskette kann mit einem 
Schreibschutz versehen werden, 
aber die Festplatte ist unge- 
schützt allen Viren-Attacken aus- 
gesetzt. Eine Zusatzschaltung für 
ST-506-Festplatten sichert Ihre 
Daten vor Virenbefall. 


GIER TETESTIRER 


isher gab es für Festplatten nur 
recht unzuverlässige Software- 
Schreibschutzverfahren. Die 
hier vorgestellte Schaltung (Bild 
1) bietet einen perfekten Schutz vor Viren. 
Sie kann bei allen Festplatten mit ST-506- 
Schnittstelle verwendet werden. Die 
Schutzschaltung wird einfach in das Steuer- 
kabel zwischen dem Festplatten-Controller 
und der Harddisk eingeschleift. Ein 8poli- 
ges Kabel verbindet die Schreibschutzplati- 
ne mitdem Anzeige-/Schaltermodul (Bild2), 
aufdem vier Leuchtdioden den momentanen 
Zustand des Festplattenlaufwerks anzeigen. 
Anhand dreier Schalter stellen Sie dort ein, 
welche Partitionen einer Festplatte gegen 
Schreibzugriffe geschützt werden sollen. 
Das Prinzip des Schreibschutzes ist sehr 
einfach. Das WRITE-GATE-Signal des Con- 
trollers wird innerhalb einer geschützten 
Partion nicht an die Festplatte weitergelei- 
tet, sondern sofort als WRITE-FAULT dem 
Controller zurückgemeldet. 

Die Schaltung besteht nur aus wenigen 
Schaltkreisen. Die drei Schaltkreise 
IC1-IC3 vom Typ 74HCT191 bilden den 
Spurzähler, einen 12-Bit-Vorwärts/Rück- 
wärts-Binärzähler, der vom Festplatten- 
Controller durch die Signale DIRIN, 
TRACK000 und STEP gesteuert wird. In die 
STEP-Leitung ist ein Monoflop eingefügt 
worden, das Störungen des Zählers verhin- 
dert, wenn sich der Pegel am Vor-/Rück- 
wärts-Eingang ändert und gleichzeitig der 
Clock-Eingang auf O-Potential liegt. 

Das Nor-Gatter ICY9D (74LS02) läßt ein 
Rücksetzen der Zähler nur zu, wenn sich 
der Schreib-/Lesekopf der Festplatte nach 
außen bewegt und das Signal TRACKO00 
aktiv wird. Dies ist notwendig, weil die 
Step-Befehle mit maximaler Geschwindig- 
keit an das Laufwerk geschickt werden, 
aber das Laufwerk seine Köpfe nur so 
schnell bewegt, wie es die Mechanik zu- 
läßt. Nach erfolgter Positionierung wird 


126 


Datenverkehr 
ohne Risiko 


Virenschutz für Festplatten 


N Februar 1991 


dem Controller über SEEK-COMPLETE mit- 
geteilt, daß er fortfahren kann. Wenn der 
Kopf von der äußersten Spur nach innen 
bewegt wird, können also schon viele Step- 
Impulse an das Laufwerk geschickt worden 
sein, bevor TRACK000 inaktiv (high) wird. 
Diese Impulse gingen verloren, wenn 
TRACK000 den Zähler direkt löschen 
würde. 

Nur wenn zwei Festplatten im Computer 
eingebaut sind, muß der Tiefpaß (C3 und 
R6) zwischen IC6C und den Zählern be- 
stückt werden. Der Tiefpaß unterdrückt 
Störimpulse, die enstehen, wenn der Con- 
troller von einem Laufwerk zum anderen 
umschaltet und das nicht mehr aktive Lauf- 
werk seine Signale nicht schnell genug vom 
Bus nimmt. Ohne Tiefpaß könnte das 
TRACK000-Signal des zweiten Laufwerks 
irrtümlich den Spurzähler des ersten Lauf- 
werks löschen. 

Sie lassen im Computer mit nur einer Fest- 
platte den Tiefpaß unbestückt, indem Sie 
R6 durch eine Drahtbrücke ersetzen und 
C3 einfach weglassen. Als Zählerbausteine 
können Sie dann auch Schaltkreise vom 
Typ 74LS191 verwenden. 

Über den Jumper J1 legen Sie fest, ob die 
Schaltung die erste oder die zweite physika- 
lische Festplatte überwachen soll. In Stel- 
lung A wird das erste Laufwerk überwacht. 
Wenn das andere Laufwerk selektiert ist, 
werden Step- und Rücksetzimpulse igno- 
riert und Schreibbefehle ungehindert an 
dieses Laufwerk übermittelt. 

Wenn Festplatten kleiner Größe mit einer 
einzigen Partition geschützt werden sollen, 
entfallen IC 1 bis 5, R5, R6, R13, R14, R15, 
C3, LED1, LED2, LED3, S1, S2, S4 und 55. 
Pin 2 von S3 wird an Pin 6 bis 8 von STI 
angelötet, Pin 3 von S3 mit GND verbun- 
den. Pin 2 bis 4 von STI bleiben frei. 

Die letzte Spur der ersten und der zweiten 
Partition wird mit den DIP-Schalterblöcken 
S1 und S2 eingestellt. Zwei Komparatoren 
(IC4 und IC5) vergleichen den Ausgang des 
12-Bit-Binärzählers, dessen Wert die aktu- 
elle Spur des Schreib-/Lesekopfes angibt, 
mit den eingestellten Spuren der Partitions- 
grenzen. 

Damit handelsübliche 8-Bit-Komparatoren 
verwendbar bleiben, werden die niedrig- 
sten drei Bit nicht verglichen. Dies hat zur 
Folge, daß die Partitionen auf durch acht 
teilbaren Spuren beginnen müssen. 

Zwei Nand-Gatter (IC6A und IC6B) werten 
mit Hilfe der Komparatorausgänge die mo- 
mentane Position des Schreib-/Lesekopfes 
aus. Die jeweilig aktive Partition wird auf 
dem Anzeige-/Schaltmodul durch die LED 
1 bis 3 angezeigt. LED 1 leuchtet, wenn 


Februar 1991 


Stückliste 


PCB Platine 10x 8 cm 

IC1...103 74 HCT 191 4-Bit-Vorwärts-/Rückwärtszähler 
I64...105 74 LS 682 8-Bit-Vergleicher mit internem Pull-up 
IC6 74 LS 38 4 NAND-Leistungsgatter (0. K.) 
I67 74 LS 00 4 NAND-Gatter 

IC8 74 LS 14 6 invertierende Schmitt-Trigger 
IC9 74 1502 4 NOR-Gatter 

IC10 4528 2 retriggerbare Monoflops 

1011 MC 3487 4 Leitungstreiber 

R1 2202 

R2 330 2 

R3 10 ka 

R4 1,8 MQ 

R5...R6 2,2 kQ 

R7...R9 4,7kQ 

R10...R11 2 kQ 

R12...R15 47092 

R16 4,7 kQ 

61 22 pF Keramikkondensator 

c2 680 nF Polyesterkondensator 

03 100 pF Keramikkondensator 

04...05 10 uF Tantalkondensator, 16 V 
C6...C7 100 nF Keramikkondensator 
LED1...LED3 LED grün 

LED4 LED rot 

S1...S2 öfacher DIP-Schalter 

S3...90 Miniaturkippschalter 1x UM 

BU1 Ypolige D-SUB-Buchse, 90° abgewinkelt 

ST1 Ypolige D-SUB-Stiftleiste mit Lötösen 

ST2 4poliger Stromversorgungsstecker (s. Text) 

SEI. SE2 34polige Pfosten-Stiftleiste gerade, 2reihig 

BU2...BU3 34polige Pfosten-Buchsen-Schneidklemme (für Kabel 2) 
Kabel 1 Verbindung Schreibschutzplatine/Anzeigemodul, 8polig 
Kabel 2 Verbindung Schreibschutzplatine/HD-Controller, 34polig 


sich der Kopf im Bereich der ersten Parti- 
tion aufhält. Entsprechendes gilt für die 
beiden anderen Leuchtdioden. 

Die Stellung der Schalter S3 — S5 entschei- 
det, ob Schreibzugriffe für die betreffende 
Partition erlaubt sind oder nicht. Wenn der 
Kontakt 2 eines Schalters mit Kontakt 1 
verbunden ist, ist die Partition nicht 
schreibgeschützt (siehe eingezeichnete 
Stellung im Schaltplan). S3 ist für die erste 
Partition zuständig, S4 für die zweite und 
55 für die dritte. 

Das aus den beiden Nor-Gattern (IC9) auf- 
gebaute Flipflop verhindert, daß während 
eines gerade laufenden Schreibzugriffs der 
Schreibschutzmechanismus eingeschaltet 


wird. Dadurch lassen sich zwar physikali- 
sche Schreibfehler vermeiden, aber logi- 
sche Schreibfehler können dennoch auftre- 
ten, wenn bereits ein Programm Platz auf 
der Festplatte reserviert hat, aber der Ein- 
trag ins Directory verhindert worden ist. 
Deshalb ist es ratsam, die Schalter nicht zu 
betätigen, solange auf die Festplatte zuge- 
griffen wird. 

Die rote LED 4 auf dem Anzeige-/Schalter- 
modul leuchtet auf, wenn auf die Festplatte 
geschrieben oder der Versuch hierzu unter- 
nommen wird. Daran lassen sich Viren er- 
kennen, die Fehlermeldungen des Betriebs- 
systems unterdrücken. So können verdäch- 
tige Schreibzugriffe entdeckt werden. 


A. der gerissenste 
Virus scheitert am hardwareseitigen 
Schreibschutz. 


127 


Der Durchbruch in 


Durch ihren modularen Aufbau kann die 
modular-486- MegaStation kundenspe- 
zifisch konfiguriert, aber auch jederzeit 
erweitert und somit wachsenden Bedürf- 
nissen angepaßt werden. 


Die Bedienungselemente und sämtliche 
Laufwerke sind von vorne zugänglich, 
hinter einer schützenden Abdeckung über- 
sichtlich angeordnet. 


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Die Widerstände R7, R8 und R9 heben den 
Pegel der TTL-Ausgänge an, so daß für die 
angeschlossenen Eingänge des CMOS-IC 
ein sicheres High-Potential größer als 3,5 
Volt gewährleistet ist. Das Low-Potential 
kleiner als 0,8 Volt wird dadurch nicht 
beeinträchtigt. 

IC11 (MC 3487) schützt das Festplatten- 
laufwerk vor ungewollten Schreibimpulsen, 
die oft auftreten, wenn die Versorgungs- 
spannung ein- oder ausgeschaltet wird. 
Sinkt die Spannung unter einen bestimm- 
ten Wert, geht der Leitungstreiber in einen 
hochohmigen Zustand und verhindert Stö- 
rungen jeglicher Art auf der WRITE-GATE- 
Leitung. 

Um das 34polige Verbindungskabel zur 
Festplatte nicht unnötig zu verlängern, soll- 
te die Schreibschutzplatine möglichst in 
der Nähe des Festplatten-Controllers ange- 
bracht werden. Dagegen ist die Länge des 
Kabels zum Anzeige-/Schaltermodul unkri- 
tisch. 

Die drei Schalter und die vier Leuchtdioden 
des Anzeige-/Schaltermoduls befestigen Sie 
am besten in einer Blende eines freien 
Laufwerkeinschubs. Direkt an den Leucht- 
dioden oder an den Schaltern können die 
vier Widerstände angelötet werden. 

Die Stromversorgung der Platine erfolgt aus 
einem freien Stromversorgungsanschluß 
für ein Disketten- oder Festplattenlaufwerk. 
Passende Stecker sind im Fachhandel er- 
hältlich. Notfalls zapfen Sie mit Hilfe eines 
Y-Kabels einen benutzten Stromversor- 
gungsstecker an. 

Mit Hilfe des kleinen Pascal-Programms (Li- 
sting) stellen Sie die beiden DIP-Schalter- 


Stromversorsuns 


aus Laufwerksanschluss 


Bild 2. Schaltplan des Anzeige-/Schaltermoduls 


130 


Controller 
IC8B 


san 
En 


Hard-Disk 
GND 


74LS38 


Icıi1A 
MC3487 


?74LS00 


741502 = 
74LS02 


Februar 1991 


74LS38 


RM; 


zte Spur 
1. Partiti 


e F: 
on 
2047 in Ser Schritten? 


narm 
N 
Ir 


Ic7A 
74LS00 


7 IC8ScC 


a zaLsı4 
ao 

ao 

7o A 

3 L\ ıc78 
=> ) FaLsoo 
a 


Letzte Spur 
der 2. Partition 
(7-2047 in Ser Schritten? 


IC11B 
MC3487 


in Turbo-Pascal ) 


{ (€) Bernd Casimir, 9.7.1990 } 
Program Partitionsgrenzeneinstellung; 


Var i,Spur : Integer; 


Begin 
Write ("Geben Sie die letzte Spur der '); 
Write ('ersten bzw. zweiten Partition ein : '); 
ReadIn (Spur); 
If (Spur > 2047) 
Then Writeln ('Die letzte Partitionsgrenze ist die Spur 2047 |') 
Else If (Spur MOD 8) <> 7 
Then Begin 
Write ('Die Partition endet nicht vor '); 
Writeln ("einer durch 8 teilbaren Spur 1'); 
End 
Else Begin 
Spur := Spur DIV 8; 
For i := 1 To 8 Do 
Begin 
If (Spur MOD 2) = 1 
Then Writeln ('Schalter ',i,' : OFF') 
Else Writeln ('Schalter ',i,' : ON'); 
Spur := Spur DIV 2; 
End; 
End; 


Februar 1991 


blöcke ein. Wenn das Programm meldet, 
daß eine Partition nicht vor einer durch 
acht teilbaren Spur endet, müssen Sie .die 
Partitionsgrenzen ändern. Auf MS-DOS- 
Rechnern kann dies mit FDISK leicht er- 
reicht werden. Dazu gehen Sie wie folgt 
vor: 


© Erzeugen Sie ein komplettes Backup aller 
Partitionen. 

© Rufen Sie FDISK auf und löschen Sie die 
bestehenden Partitionen. 

© Erstellen Sie neue Partitionen, die auf 
durch acht teilbaren Spuren beginnen. 

® Starten Sie den Rechner mit einer bootfä- 
higen DOS-Diskette. 


Bild 3. So sieht die Bestückung der Platine 
aus 


© Formatieren Sie die neuen Partitionen. 

© Speichern Sie die Dateien von Ihrem vor- 
her erzeugten Backup wieder auf der 
Platte. 

@ Stellen Sie die DIP-Schalter entsprechend 
ein und installieren Sie die Platine. 


Die Programme sollten Sie so auf die einzel- 
nen Partitionen verteilen, daß das Betriebs- 
system und die wichtigsten Utilities auf der 
ersten Partition stehen. Diese bleibt ständig 
schreibgeschützt und muß nur zur Installa- 
tion oder Veränderung von Programmen 
zum Beschreiben freigegeben werden. Die 
zweite Partition kann mit Programmen ge- 
laden werden, die temporäre Dateien er- 
stellen. Diese Partition wird dann während 
des Programmlaufs zum Beschreiben freige- 
geben. Auf die dritte Partition können Sie 
Testprogramme oder Spiele laden. Wenn 
dann eine Virusinfektion erfolgen sollte, 
läßt sich die dritte Partition gefahrlos neu 
formatieren. 

Für Firmen, Schulen oder Universitäten 
bietet es sich an, die Kippschalter durch 
Schlüsselschalter zu ersetzen. Dann kann 
sich der PC-Verantwortliche darauf verlas- 
sen, daß die Festplatte nicht von Viren 
infiziert worden ist. Bernd Casimir/st 


131' 


die nächste Besprec‘ 
Bezahlung des 
Banktransaktionen vorne! 
für den Besuch von Tante Else am W 
eaterkart 


den Abend reservieren — und alles 
und ohne Papierkram. Doch mi 

dem Angebot fällt das Einsteigen s 
Wir bieten einen Überblick, was 
chen Mitteln vom eigenen Schreibt 
heute möglich ist. ixell 


Faxen 


Es ist mittlerweile kein Problem mehr, mit dem 
eigenen Computer wie mit einem Stand-Alone- 
Faxgerät Faxe zu empfangen und zu verschicken. 
Alles was man dazu benötigt, ist eine Fax-Ein- 
steckkarte für den Rechner, die Software wird 
mitgeliefert. Alle Faxprogramme laufen unauffäl- 
lig im Hintergrund und treten nur dann in Er- 
scheinung, wenn ein Fax empfangen oder ver- 
sandt wird. So ist man empfangsbereit, auch 
wenn der Computer für andere Aufgaben ge- 
braucht wird. 
| Viele Faxprogramme arbeiten mit gängigen Gra- 
fik- und Textverarbeitungsprogrammen zusam- 
| men. So ist es komfortabel möglich, ohnehin im 
Rechner gespeicherte oder vorbereitete Texte 
und Bilder zu schicken, mit der Serienbrieffunk- 
tion Rundfaxe zu versenden und die Adresskartei 
zu verwenden. Faxkarten mit wirklich benutzer- 
freundlicher und leistungsfähiger Software ko- 
sten derzeit zwischen 2000 und 3000 Mark. 
Kompliziert wird es, wenn häufig mit Druckvorla- 
gen gearbeitet wird. ‚Wer einen Prospekt oder 
anderes Bildmaterial mit dem Computer faxen 
möchte, muß die Vorlage zunächst einmal mit 
einem Scanner einlesen, die so gewonnenen 
Daten konvertieren und dann versenden. Ein 
Umweg ist ebenfalls nötig, wenn man empfange- 
ne Faxe nicht nur auf dem Bildschirm, sondern 
auch Schwarz auf Weiß haben möchte. Dann 
muß ein Grafikdrucker als Ausgabegerät her. 


DFU 


Datenfernübertragung, kurz DFÜ, hat längst die 
Bastlerszene verlassen und ist alltagstauglich ge- 
worden. Wer heute online gehen will, braucht ein 
Kommunikationsprogramm sowie ein Modem 
für den Kontakt mit dem Telefonnetz. Brauchbare 
Modems für 2400 Baud Übertragungsgeschwin- 
digkeit gibt es schon für unter 300 Mark, die 
Programme gibt's fast umsonst auf dem Share- 
ware-Markt. So ausgestattet eröffnen sich die 
verschiedensten Möglichkeiten. 

Die Rechner vieler Universitäten und Firmen kön- 
nen von deren Mitarbeitern über Telefon und 
Modem angezapft werden — ideal für Außen- 
dienstmitarbeiter und „Heimwerker“. Auch der 
automatische Daten- und Nachrichtenaustausch 
für Unternehmen mit weltweitem Mitarbeiternetz 
wird häufig so organisiert. Einige Firmen haben 
sich darauf spezialisiert, einen weltweiten Servi- 
ce zum Austausch von Daten und Nachrichten zu 
organisieren und zu verkaufen. In allen größeren 
Städten der Erde haben sie Einwählrechner in- 
stalliert, sodaß weltweit praktisch zum Ortstarif 
kommuniziert werden kann. 

Auch auf dem nichtkommerziellen Sektor ist das 


Angebot dichter geworden. In größeren Städten 


gibt es inzwischen dutzende meist privat betrie- 
bener Mailboxen, aus denen Programme abgeru- 


| fen sowie Nachrichten gelesen und für andere 
| Teilnehmer hinterlegt werden können. Es haben 


sich einige weltweite Mailboxnetze etabliert, die 
einen globalen Programm- und Nachrichtenaus- 


| tausch ermöglichen, und das kostenlos und 


blitzschnell. Im Unterschied zu den kommerziel- 
len Netzen sind diese Mailboxabenteuer relativ 
billig. Außer den Telefonkosten, die bei Netzmail- 
boxen den Ortstarif meist nicht übersteigen, fal- 
len keine oder nur sehr geringe Gebühren für die 
Mailbox an. Neben Nachrichten- und Programm- 


| austausch können Sie via Modem auch an hand- 
| feste Informationen herankommen. Kommerziel- 


le Datenbanken verkaufen ihre Daten, nach Mi- 
nuten oder Zeichenanzahl gemessen, an alle 


Wissensdurstigen. Es gibt einige Informations- 


netze, deren Benutzung ebenfalls Geld kosten 
und die Zugang zu einem ganzen System von 
Datenbanken und Nachrichtenagenturen bieten — 
alles aus einer Hand. 


Btx 


Der Bix-Dienst der Telekom hat seine Staub- 
schicht endgültig verloren und ist der näheren 
Betrachtung wert. Vorbei sind die Zeiten, da 
spezielle Terminals und hohe Kosten vor einem 
ungewissen Abenteuer standen. Heute genügt 
ein ohnehin vorhandenes Modem und ein Btx- 
Programm, um sich in den Dienst einzuwählen. 
Für die ersten Schnupperversuche braucht man 
sich noch nicht einmal anmelden, denn der Gast- 
zugang ermöglicht das kostenlose Kennenler- 
nen, und Btx-Programme gibt es als Shareware 
schon für einen Zehner. Auch in der mc Box 
können Sie sich ein Exemplar abholen. 

Btx fast heute vieles unter einem einheitlichen 
Konzept zusammen: Sie können nicht nur im 
Versandhaus Katalogabfragen tätigen und Be- 
stellungen aufgeben, Ihr Bankkonto bearbeiten 
und die Telefonauskunft anzapfen. Btx bietet 
ebenso Zugang zu Datenbanken, Pressediensten 
und Nachrichtenagenturen. Viele Firmen bieten 
Informations- und Update-Dienste in Btx an, und 
das Btx-eigene Mitteilungssystem ist schneller 
als die Post. Über Btx hat man Zugang zu Telex, 
Telefax und Teletex, man kann Signale über den 
Cityruf aussenden und Telegramme abschicken. 
Btx kostet einmalig 73 Mark und 8 Mark pro 
Monat, dazu kommen die Telefongebühren zum 
nächsten Einwählpunkt und die Nutzungsgebüh- 
ren, die von Btx-Anbietern für die Angebote 
erhoben werden und bis zu 9,99 Mark pro Seite 
betragen dürfen. 


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MULTIFLEX-STECKKARTEN-VERBINDER (20/26/34/40/50)pol. 
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Der etwas 
andere 
Assembler 


Man kann leicht den 
Eindruck gewinnen, daß 
es für die Prozessoren 
der 80x86-Familie nur 
einen einzigen Assem- 
bler gibt — MASM von 
Microsoft. Doch der Pu- 
blic--Domain-Assembler 
A86 von Eric Isaacson 
ist eine interessante Al- 
ternative. Er ist weitge- 
hend kompatibel und — 
er kostet fast nichts. 


ompatibilitätt und 
günstiger Preis sind 
jedoch bei weitem 
icht die einzigen 
herausragenden Eigenschaften 
dieses Assemblers. In der deut- 
schen Version wird der A86 mit 
dem Debugger D86 von Com- 
puter Solutions vertrieben und 
kostet dort 32 Mark, dazu wird 
dann noch ASMWIZ geliefert, 
eine Library mit 100 Funktio- 
nen. Wer mit dem Assembler 
arbeitet, wird gebeten, sich 


beim Autor des Programms re- 
gistrieren zu lassen. 

Der A86 ist im Gegensatz zu 
MASM ein Single-Pass-Assem- 
bler, er liest die Quelldatei nur 
ein einziges Mal und erzeugt 
dabei direkt eine Objektdatei 
sowie eine Symboldatei für den 
Debugger. Traditionelle Assem- 
bler erstellen dagegen in einem 
ersten Durchlauf (Pass) eine 
Symbolliste und erst im zweiten 
Durchlauf den Objectcode. Ein 
Single-Pass-Assembler ist damit 
etwa zweimal schneller als 
ein Dual-Pass-Assembler. Aber 
selbst unter Berücksichtigung 
dieser Tatsache ist die Ge- 
schwindigkeit des A86 gerade- 
zu atemberaubend. Ein auf 10 
Quelldateien verteiltes 3000- 
Zeilen-Programm wurde auf ei- 
nem 12-MHz-AT in 6 Sekunden 
assembliert. Der bei MASM er- 
forderliche Aufruf des Linkers 
entfällt beim A86, solange man 
sich auf die Assemblierung 
von COM-Dateien beschränkt. 
Wenn dem Assembler nichts 
anderes mitgeteilt wird und kei- 
ne Syntaxfehler vorliegen, pro- 
duziert A86 eine sofort ausführ- 
bare COM-Datei. 


Fehlermeldungen im 
Quelltext 


Der A86 verfügt über keine ei- 
gene Entwicklungsumgebung, 
sondern wird als DOS-Kom- 
mando aufgerufen. Man benö- 
tigt folglich einen separaten 
Editor zum Erstellen der As- 
semblerprogramme. In der 
Kommandozeile können belie- 
big viele Quelldateien angege- 
ben werden. Der Assembler be- 
arbeitet diese in der gegebenen 


Februar 1991 


Reihenfolge, bei Verwendung 
der Wildcards in Dateinamen 
gilt die alphabetische Reihenfol- 
ge. Man kann also ein größeres 
Programm auf zehn Quelldatei- 
en mit den Dateinamen 
prog0.8, progl.8 bis prog9.8 
verteilen und diese dann mit 
dem Kommando 

a86 prog? 
komplett assemblieren lassen. 
Die Dateierweiterung 8 ergänzt 
A86 automatisch, weil dies sei- 
ne Standardvorgabe für Quell- 
dateien ist. 
Ein Assemblerlisting wird vom 
A86 nicht erzeugt. Stattdessen 
fügt der Assembler etwaige Feh- 


HEXOUT: 


0103 CALL GET_HEX 
0106 JB L2 


010B JMP 0103 
ir 
010D MOV AX,04C00 
0110 INT 021 
GET_HEX: 
# 0112 LODSB 
0113 CMP AL,OD 
0115 STC 
0116 JE RET 


AX 0000 
BX 0000 
CX OOFF 
DX 334F 
SI 0081 
DI FFFE 
BP 0882 


ize 
IP 0112 
CS 334F 


DS 334F 
ES 334F 
SP FFFC 


Bild 2. Der Debugger in Aktion 


lermeldungen im Klartext di- 
rekt in die Quelldatei ein. Die- 
ses Verfahren ist zwar unge- 
wohnt, doch kann man sich die 
durch Fehlermeldungen ergänz- 
te Quelldatei nach der Assem- 
blierung in den Editor holen 
und in einem einzigen Zug alle 
Syntaxfehler beseitigen, ohne 
zwischendurch den Assembler 
erneut aufrufen zu müssen. Die 
Fehlermeldungen läßt man ein- 
fach in der Quelldatei stehen; 
A86 entfernt sie beim nächsten 
Aufruf automatisch. Die Datei 
geht bei diesem Verfahren 
nicht verloren. Sie wird un- 
ter dem Dateinamen File- 
name.OLD gerettet, bevor A86 
seine Fehlermeldungen ein- 


Februar 1991 


0100 MOV SI,TAIL_BUFF 


0108 CALL OUT_VALUE 


Bausıla, 1:5 41 


1 
2 
3: 
SS 334F 4: 
5; 
6 
1 


trägt. Ein typisches 80x86-As- 
semblerprogramm beginnt mit 
einigen Vereinbarungszeilen 
(darunter die ORG-Anweisung) 
vor dem eigentlichen Code. Mit 
dem A86 sind solche Einleitun- 
gen unnötig, denn mit ihm ist 


damit mehrmals verwendungs- 
fähig sind. Tritt ein lokales La- 
bel als Operand in einem 
Sprungbefehl auf, sucht sich der 
A86 immer das zuletzt definier- 
te Label des angegebenen Na- 
mens heraus (Bild 1). Vorwärts- 


erstes Label 
;Sprung zum ersten Labe] 


;Vorwärtssprung zum zweiten Label 


;zweites Label 
‚Sprung zum zweiten Labe] 


Bild 1. Lokale Labels 


F1 SingStep 
F3 RepeatCmd 


F7 PatchMem F8 


F2 ProcStep Up,Down,PgUp, 


F4 TrapJmp 
F5 F6 TrapRet 


PgDn move 
IP-cursor 


F9 F10 AltWindow 


l-letter commands are debugger commands 
N-letter: imm-execute A86 instructions 
digits 1--6 open memory windows 

F10 toggles help AND non-help windows 


es möglich, ein Assemblerpro- 
gramm direkt mit einem 
80x86-Befehl zu beginnen. Die 
Pseudodirektiven NAME und 
END sind optional. Auf die Seg- 
mentierung kann man bei klei- 
nen und mittleren Programmen 
ohnehin verzichten, und die 
ORG-Anweisung kann ebenfalls 
entfallen, weil der A86 immer 
mit .dem Offset $0100 beginnt, 
wie es für COM-Dateien vorge- 
schrieben ist. 

Die Suche nach Labelnamen, 
wie sie für Schleifen ständig ge- 
braucht werden, erleichtert der 
A86, weil alle Labels, die mit 
einem Buchstaben beginnen 
und ansonsten nur Ziffern ent- 
halten, als lokal deklariert und 


Für eilige Anfragen: PM -Kontaktkarten verwenden 


0 8”ME*E*E*e"@*o”e*@*@e*@”e"e"e”e"e"@ 


sprünge werden mit dem Zei- 
chen „>“ besonders gekenn- 
zeichnet. 

Die beim MASM für Makros 
und bedingte Assemblierung 
verwendeten Techniken gefie- 
len dem Autor des A86 offen- 
sichtlich so wenig, daß er das 
ganze Konzept zu Lasten der 
Kompatibilität über den Haufen 
warf und ein deutlich leistungs- 
fähigeres Verfahren entwickel- 
te. Die Erläuterung sämtlicher 
Möglichkeiten, die der A86 al- 
lein bei der Verwendung von 
Makros bietet, würde sich wohl 
über mehrere Seiten hinziehen. 
Die fehlende Kompatibilität in 
diesem Punkt hat zur Folge, daß 
MASM-Programme, die Makros 


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Modulkassetten 

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19"-Monitor-Eingabesysteme: 
- 19"/6HE-Einschub, wahl- 
weise mit Tastatur für XT 
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enthalten, vor der Assemblie- 
rung mit dem A86 erst umge- 
stellt werden müssen. 


Bildschirmorientierter 
Debugger 


Der zum A86 passende symbo- 
lische Debugger heißt schlicht 
D86 und ist im Gegensatz zum 
Assembler bildschirmorien- 
tiert. Er kennt alle bei moder- 
nen Debuggern üblichen Tech- 
niken wie symbolische Disas- 
semblierung, zeilenweise As- 
semblierung, Register-- und 
Speichermanipulationen, Break- 
points, Single Step und Proce- 
dure Step. Der Bildschirm ist in 
vier Fenster fester Größe und 
zwei Kommandozeilen einge- 
teilt (Bild 2). Letztere dienen 
der Kommunikation mit dem 
Debugger und dem zu testen- 
den Programm. Wer zwei Bild- 
schirme besitzt, kann die Aus- 
gaben des Programms aber auch 
über den zweiten Bildschirm 
laufen lassen. 

Im linken oberen Fenster des 
Debuggers wird ständig ein ak- 
tueller Ausschnitt des Pro- 
gramms in disassemblierter 
Form dargestellt, links unten 
werden die Registerinhalte an- 
gezeigt. Rechts unten befindet 
sich das Watch Window, in 
dem bis zu sechs beliebige Spei- 
cherbereiche und zusätzlich 
der Inhalt des Stacks dargestellt 
werden. Zu jedem der sechs Be- 
reiche kann man eine Format- 
anweisung geben, um etwa AS- 
CII-Strings als Zeichenketten, 
Adressen als vierstellige Hexa- 
dezimalzahlen und bestimmte 
Daten byteweise dezimal auszu- 
geben. Die Kombination meh- 
rerer Formate ist möglich. So 
kann man einen String mit vor- 
angestelltem Längenbyte als 
Dezimalzahl, gefolgt von einer 
Zeichenkette, darstellen. 

Das vierte Fenster des Debug- 
gers kann entweder als zusätzli- 
ches Watch-Window, als Fort- 
setzung des Disassembler-Fen- 
sters, als Statusfenster oder als 
Hilfsfenster bestimmt werden. 
Die kontextbezogene Hilfefunk- 
tion ist sehr ausgefeilt. Man er- 


hält praktisch nach jedem Ta- 
stendruck einen Hinweis, wie 
es weitergeht. Außerdem kann 
man zwischen mehreren Hiilfe- 
fenstern hin und her blättern, 
um etwa eine Liste der belegten 
Funktionstasten oder der zuläs- 
sigen Kommandos zu erhalten. 
Die Kommandos werden noch 
ergänzt durch die Möglichkeit, 
jederzeit beliebige Assembler- 
befehle einzugeben, die dann 
sofort ausgeführt werden. Um 
etwa das Register CX mit dem 
Inhalt der Variablen count zu 
laden, gibt man einfach wie ge- 
wohnt 

mov cx,count 

ein. Damit ist die Bedienung 
des Debuggers für jeden Assem- 
bler-Programmierer ein Kinder- 
spiel, bewegt er sich doch hier 
auf bekanntem Terrain. Das Er- 
lernen spezieller Debugger-Be- 
fehle für Register- und Speicher- 
manipulationen erübrigt sich. 
Die Dokumentation befindet 
sich als Textdatei auf der Dis- 
kette. Sie ist mit 150 Seiten für 
den Assembler und 50 Seiten 
für den Debugger ausführlich 
und durch ein umfangreiches 
Stichwortverzeichnis ergänzt. 
Insgesamt gesehen ist der A86 
eine sehr interessante Alterna- 
tive zu den teuren Assemblern 
der großen Softwarehäuser. 
Wer ohne eine komplexe Ent- 
wicklungsumgebung auskommt 
und gerne den gewohnten 
Editor benutzt, sollte sich den 
A86 einmal näher ansehen. In 
der mc-Box finden Sie den As- 
sembler mit Debugger und 
Dokumentation in der Datei 
A86.2IP. Stephan Becher/ed 


Name: A86 + D86 


Beschreibung: 1-Pass-Assembler 
mit Debugger 


Vertrieb: Computer 
Solutions 


Disk-Nummer: 114 und 905 
Gebühr: 32 Mark 


Mailbox-Datei: A86.ZIP 


Februar 1991 


Wo bitte geht’s 
zur Mailbox? 


Als Abonnent Ihrer Zeitschrift 
mc möchte ich den Zugang zur 
mc Mailbox ausprobieren. Bitte 
senden Sie mir Informationen. 
Thomas Bellinghausen 

8025 Unterhaching 


Antwort der Redaktion: 

Nichts leicher als das: Stellen 
Sie Ihr Modem auf 2400 Baud, 
8 Datenbits, 1 Stopbit und kei- 
ne Parität ein. Rufen Sie die mc 
Box an, entweder unter 089- 
596422 oder 089-59 8423. 
Wenn nicht gerade belegt ist, 
werden Sie nach Ihrem Namen 
gefragt. Den geben Sie an— und 
schon sind Sie drin. 


Omnipage mit 
BIOS- 
Problemen 


Vor kurzem habe ich Omnipa- 
ge/386 angeschafft, da dieses 
Programm meinen Anforderun- 
gen am besten zu entsprechen 
schien. Da ja die Installation 
kinderleicht war, schaute ich 


Machen Sie mit! 


Wir bieten Ihnen auf diesen 
Seiten ein Forum für Fragen, 
Anregungen und Diskussio- 
nen. Sie können daran teil- 
nehmen, wenn Sie uns 
schreiben. Unsere Adresse: 


mc-Redaktion 
Leserforum 
Postfach 37 01 20 


8000 München 37 


Wer DFÜ-Equipment be- 
sitzt, kann eine Nachricht 
auch in der mc-Mailbox ab- 
legen, erreichbar unter 
(089) 598423 und (089) 
59 64 22 mit 300-24008N1. 
Bitte haben Sie dafür Ver- 
ständnis, wenn aus Platz- 
gründen manche Briefe ge- 
kürzt werden. 


Februar 1991 


auch nicht in die Unterlagen. 
Das Programm war also instal- 
liert und ich wollte die erste 
Seite Text lesen lassen. Die 
Überraschung folgte, als sich 
der Computer mit der erbauli- 
chen Anzeige: „FATAL ERROR“ 
„pmStart Task OS386-Init- 
—Machine status=11“ meldete 
und einfach zu Windows zu- 
rückkehrte. Nun begann ich im 
Handbuch nachzusehen. Dort 
fand ich nichts, erst ein beige- 
legter Zettel lüftete schließlich 
das Geheimnis. Besitzern von 
AMI-BIOS und anderen wird 
auf diesem Zettel lakonisch mit- 
geteilt, daß Omnipage nur mit 
einem Original-Phoenix-BIOS 
funktioniere. Ich war sauer, 
weil ich meinen 386er erst vor 
drei Monaten erworben hatte 
und nun schon herumgefum- 
melt werden sollte. Am näch- 
sten Tag rief ich meinen Hard- 
warehändler an und teilte ihm 
mein Problem mit. Seine Ant- 
wort war alles andere als erfreu- 
lich. Da mein 386er mit 
25MHz getaktet ist und zusätz- 
lich noch über 64K Cache ver- 
fügt, könne man das BIOS nicht 
so ohne weiteres auswechseln. 
Man müsse leider die Platine 
gegen eine solche ohne Cache 
austauschen. Auf einen Hilferuf 
an die Hamburger Firma, die 
Omnipage vertreibt, reagierte 
man bisher nicht — auch eine 
Art von Kundendienst. Es wäre 
im Interesse der Leser, wenn 
Sie bei künftigen Programm- 
tests, auch auf alle Gemein- 
heiten achten, die der User 
erwarten muß, wenn er nicht 

100 % kompatibel ist. 
‚Mag. Dr. Franz Forstner 
A-3100 St. Pölten 


Antwort der Redaktion: 

Leider ist es nicht möglich, bei 
den zeitlich begrenzten Tests 
alle Ungereimtheiten zu ent- 
decken. Die versteckten Fehler 
sind gerade die schwerwie- 
gendsten, wie in Ihrem Bei- 
spiel, Wir sind auch in Zukunft 
auf die Erfahrungen unserer Le- 
ser angewiesen, um sie an die- 
ser Stelle weiterzugeben. 


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zern und vom Keyboard. Datenaustausch mit anderen CAD und DTP 
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Coprozessoren 8087/80287. Läuft auf allen MS-DOS Rechnern vom 
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les bzw. EGA-Karte) ist für 10.- DM (Scheck oder Schein) erhältlich. 


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* GEM Ist ein Warenzeichen der DIGITAL RESEARCH Corp. 


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EASY-PCB 


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nition von Leiterbahnbreiten und Lötaugendurchmessern, Bauteil- 
und Verbindungslisten-Ubernahme aus anderen Design-Systemen 
(z.B. OrCAD-SDT*). Easy-PCB wird mit einem Bibliotheken-Compiler 
und einem Plotter-Programm ausgeliefert, das für Leiterplattenzeich- 
nungen optimiert ist, unterstützt auch die Ausgabe von GERBER-Files 
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* OrCAD ist ein Warenzeichen OrCAD Systems Corp. 


CAMERA-SCANNER 


Der CHINON DS-3000 scannt auch 3-dimensional 


Eine neuartige Bauform im 

Scanner-Bereich verarbeitet 

nicht nur ebene Vorlagen bis 

DIN-A4 sondern auch 3-dimen- 

sionale Gegenstände mit einer 

Auflösung von bis zu 300 dpi 

im Line-Modus oder mit 16 

Graustufen. Die mitgelieferte 

Software erzeugt Grafik-Files 

wahlweise in PCX- TIFF- oder 

IMG-Formaten zur Weiterverar- 

beitung in Grafikprogrammen 

. oder Desktop-Publishern mit 

freier Wahl des gescannten Bild-Ausschnittes. Der DS-3000 kann La- 
ser- oder Nadeldrucker direkt ansteuern. Die Handhabung ist sehr be- 
nutzerfreundlich. Der Anschluß an den Rechner erfolgt über eine se- 
rielle Schnittstelle oder ein Parallel-Interface. Mit zusätzlich lieferbarer 
Software ist auch eine Vektorisierung von Zeichnungen für CAD-Pro- 
gramme (z.B. im DXF-Format) möglich. Fordern Sie Informationen an! 


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stelle und ermöglicht so z.B. CNC-Fräsen, -Bohren und Gravieren 
unter direkter Kontrolle von PC/AT CAD-Systemen wie AutoCADAm), 


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VS SLED 2.1 


Der Profi-Editor für Scanner und Laserdrucker 


VIEL 
BIN 
ENT Bere 


coh), Verarbeitung aller gängigen Raster-Formate (TIFF,IMG,PCX) un- 
gewöhnlich leistungsfähige Editierfunktionen, Einlesen und Editieren 
von HP-LaserJet Fonts, Generieren neuer Fonts aus gescannten Vor- 
lagen, SLED ist mausgesteuert, bearbeitet Grafiken bis zum Format 
A-4, unterstützt alle Standard-Grafikkarten (CGA,EGA,VGA,HERCU- 
LES) und Speicherformen (EMS, EXT, HD) und überzeugt durch sei- 
ne Verarbeitungsgeschwindigkeit. Ein umfangreiches Toolkit zur Ein- 
bindung von Grafiken und Fonts in Textverarbeitung und eigene Ap- 
plikationen sowie eine reichhaltige Symbol-Bibliothek gehören zum 
Lieferumfang. Übrigens: unsere Werbung wurde mit Hilfe von SLED 
gestaltet und zeigt nur einen kleinen Ausschnitt seiner Möglichkeiten. 


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Software-Werkzeuge zur 
Gestaltung und Ausgabe 
von Scanner-Grafiken auf 
einem Laserdrucker steht 
Ihnen mit VS SLED 2.1 zur 
Verfügung. Dieses Softwa- 
re-Paket bietet mehr als 
übliche Mal-Programme: 


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LS-VEKTOR 


Umwandlung von Pixel-Grafiken in Vektor-Dateien 


LS-VEKTOR ermöglicht ei- 
ne automatische Konver- 
tierung von Rastergrafiken, 
wie sie von Scannern ge- 
liefert werden, in Vektor- 
grafiken und eine Konver- 
Ben wall tierung von Rastergrafiken 
in andere Rastergrafik-For- 
, [em Er mate. LS-Vektor unterstützt 
PAC GEM * fast alle gängigen Grafik- 
formate. Mit einer komfort- 
ablen mausgesteuerten grafischen Benutzeroberfläche können Zeich- 
nungen für die Vektorisierung aufbereitet werden. Spiegeln, Drehen, 
Vergrößern und Verkleinern, Löschen und Kopieren von Zeichnungen 
bis zur Größe von DIN-AO sind nur einige der Leistungsmerkmale. 
Das LS-VEKTOR Basispaket vektorisiert durch Konturisierung mit 
automatischer Generierung von Polygonzügen, Die optinal erhältliche 
Erweiterung CAD-MODUL ermöglicht zusätzlich eine Skelettierung, 
die besonders im CAD-Bereich Ihre Vorzüge zur Geltung bringt. 
Schnittstellen zu allen gängigen CAD- und DTP-Programmen sind 
vorhanden. Eine Demo-Diskette mit Kurz-Anleitung und einer um- 
fangreichen Sammlung von Grafik-Beispielen ist für 20,- DM lieferbar. 


LS-VEKTOR (erzeugt Kontur-Vektoren) zunnsnesnens 
CAD-MODUL (Zusatz-Modul,liefert Skelett-Vektoren 


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EEPROMSs: 2816, —16A, —17A, -64A @ Vpp: 5 V, 12,5 V, 12,9 V, 21 V, 25V 
© Programmieralgorithmen: NORMAL, INTL, QUICK, NSCMOS, NSFAST, 
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143 


BLITZL 


Alles aus einer Hand 
verspricht die Wordper- 
fect Corporation und 
bietet neben einer Text- 
verarbeitung auch eine 
Datenbank und Tabel- 
lenkalkulation an. Rich- 
tig vollständig wird das 
Wordperfect-Software- 
paket mit dem neu vor- 
gestellten Drawperfect, 
einem Zeichenpro- 
gramm, das auch Prä- 
sentationsgrafiken be- 
herrscht. 


Tepe aber — }) 


msatzzahlen und 
Statistiken ist nun 
wirklich nichts abzu- 
gewinnen, wenn 
man nur die trockenen Ziffern 
vorgesetzt bekommt. Interes- 
santer wird es, zumindest für 
das Auge, wenn der Geschäfts- 
bericht auch noch mit Grafiken 
gespickt ist. Als Wordperfect- 
Benutzer mußte man die Tor- 
ten- und Balkengrafiken bisher 
von Hand in einen Bericht ein- 
zeichnen, wollte man auf die 
schmückenden Bildchen nicht 
verzichten. Zwar gibt es zahl- 
reiche Programme, die einem 
die Tortenzeichenarbeit abneh- 
men, aber mit dem Überneh- 
men in das Wordperfect-Doku- 
ment ist es meistens so eine 
Sache. Darum hat die Wordper- 
fect Corporation ein Grafikpro- 
gramm speziell für seine Text- 
verarbeitung auf den Markt ge- 
bracht. Das Programm heißt 
Drawperfect und ist in der Ver- 
sion 1.1 erhältlich. 

Der Lieferumfang von Drawper- 
fect ist, wie bei Wordperfect- 
Produkten allgemein zu erwar- 
ten, recht umfangreich. Neben 
dem Referenzbuch (dem eigent- 
lichen Handbuch), erhält man 
ein Arbeitsbuch, ein kleines 


144 


Tortenbäcker 


Buch für den Schnelleinstieg 
und ein Handbuch für die 
Wordperfect-Shell 3.0. Die 
Shell dient als Verbindung zwi- 
schen der Wordperfect-Textver- 
arbeitung und Drawperfect. Als 
Zugabe ist im Paket auch noch 


File Edit Draw Attributes 
51 


Ma 


F:NDRA1NTEMPLATE..19 


wenig Konflikte, denn die Be- 
dienung des Programms erfolgt 
mit der Maus über Bildsymbole 
und Menüleiste. 

Von der Funktion her ist Draw- 
perfect in zwei Bereiche geteilt: 
dem Zeichenprogramm und 


Fonts View Help 
Clear Options won 


Freehand 


= | Constrain 


Stretch 


Grid Display 
Grid Snap 
Def ine Grid 


Über Pulldown-Menüs kommt man an alle Drawperfect-Funktionen 


eine Figure-Library enthalten, 
mit rund 500 vorgefertigten Bil- 
dern, Symbolen und Zeichnun- 
gen zum Einbinden in eigene 
Grafiken. 

Die Benutzerführung von 
Drawperfect wie auch die 
Handbücher waren in der Test- 
version in englisch, die deut- 
sche Version ist ebenfalls er- 
hältlich, kostet aber rund 450 
Mark mehr. Wer mit Wordper- 
fect umgeht wird keine Proble- 
me mit der Bedienung haben, 
da die Funktionstasten im Gra- 
fikprogramm zum größten Teil 
so belegt sind wie im Textpro- 
gramm. Auch sonst gibt es mit 
dem Umgang von Drawperfect 


dem Chartprogramm. Das Zei- 
chenprogramm entspricht ei- 
nem gut ausgestatteten vektor- 
orientierten Grafikprogramm 
und läßt nur wenige Wünsche 
offen, was die Funktionsvielfalt 
betrifft. Eine Funktion ist bisher 
allerdings noch nicht vorhan- 
den: die sogenannten Bezier- 
kurven oder Splines. Diese 
überaus wichtige Funktion für 
das Ziehen von beliebigen vek- 
tororientiertten Kurven muß 
man leider mit Kreisausschnit- 
ten nachbilden. Eine Undo- 
Funktion, um versehentlich 
ausgeführte Funktionen rück- 
gängig zu machen, kennt Draw- 
perfect auch nicht, hier muß 


man sich mit der Delete- und 
Undelete-Funktion behelfen. 

Drawperfect kann zwei Grafik- 
bildschirme verwalten und 
Bildausschnitte zwischen ihnen 
beliebig hin- und herkopieren. 
Wichtig sind die beiden Grafik- 


Dru 1 (16) 


bildschirme vor allem, wenn 
man auf Festplatte gespeicherte 
Bilder in eine eigene Zeichnung 
einbinden will. Denn Drawper- 
fect lädt ein gespeichertes Bild, 
wenn es nicht als Objekt gela- 
den wird, im vollen Format und 
man muß es anschließend auf 
die gewünschte Größe verklei- 
nern. Außerdem löscht das Pro- 
gramm die bereits auf dem Bild- 
schirm dargestellte Grafik 
nicht, wenn man ein neues Bild 
dazulädt. Drawperfect überla- 
gert einfach beide Bilder. 

Neben dem reinen Zeichnen ist 
das Produzieren von Charts ei- 
ne der wichtigsten Funktionen 
von Drawperfect. Hier kann das 


Februar 1991 


Programm mit den etablierten 
Programmen wie Harvard Gra- 
phics oder Applaus mithalten. 
Drawperfect ist dabei sogar 
übersichtlicher in der Bedie- 
nung. Neben einfachen Tabel- 


gramm nicht ersetzen, sondern 
ist eher ein Präsentationspro- 
gramm. Man kann Präsentat- 
ionsgrafiken zusammenstellen, 
in einen passenden grafischen 
Rahmen setzen und anschlie- 


Sample Chart 


1 Define; 2 Move; 3 Options; 4 Inport; 5 GDF: 6 WPG; F? Exit: 1 


len, beherrscht Drawperfect 
auch Linien-, Balken-, Flächen- 
und Tortengrafiken und das 
auch noch zwei- oder dreidi- 
mensional. Die Grafiken lassen 
sich mit einem von 30 vorhan- 
denen Zeichensätzen beschrif- 
ten. Man hat außerdem die Aus- 
wahl zwischen 64 Füllmustern 
und 256 Farben. Farben druckt 
ein Schwarzweiß-Drucker ent- 
sprechend ihrer Tönung in 
Grauraster. Einziges Handicap 
ist die Linienstärke, die man im 
Zeichenmodus beliebig zwi- 
schen 1 Punkt und 16 Punkt 
ändern kann. Im Chart-Modus 
ist diese Funktion leider nicht 
vorgesehen. Linien sind hier 
einfach nur 1 Punkt stark (die- 
ses Problem tritt auch bei Har- 
vard Graphics auf). Unter Um- 
stäinden möchte man aber 
Charts produzieren, die keine 
Farbe und Füllmuster beinhal- 
ten, dafür aber stärkere Linien. 
Ein Beispiel für solche Anwen- 
dungen wären Charts, die auf 
Overheadfolie gedruckt und an- 
schließend coloriert werden 
sollen. Stärkere Linien sind 
dann zur besseren Trennung 
einzelner Flächen recht sinn- 
voll. Drawperfect kann ein 
Computergrafik- oder CAD-Pro- 


Februar 1991 


ßend als Film auf dem Compu- 
ter ablaufen lassen. Das Einsatz- 
gebiet für Drawperfect ist sehr 
vielfältig, in erster Linie aber 
sollte es als Ergänzung zur Text- 
verarbeitung Wordperfect ge- 
nutzt werden. Eine Demover- 
sion von Drawperfect gibt es im 
Übrigen kostenlos direkt beim 
Hersteller. 

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Drawperfect 1.1 


Hersteller: 
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Chartfunktionen 
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146 


BLITZL 


Platz da: Als DIN-A3-Drucker fällt der natürlich-breite Geniprint 25 schon fast in die Kategorie Büromö- 
bel. Zum Glück haben die Genicon-Entwickler das Gehäuse ansprechend gestaltet. 


Extrabreit 


Sein Name „Geniprint 
25“ leitet sich nicht von 
genial, sondern vom Fir- 
mennamen  „Genicon“ 
ab. Der fast 2000 Mark 
teure 24-Nadel-Matrix- 
drucker im extrabreiten 
Format (DIN-A-3) ist 
schnell, vielseitig und 
solide. 


Ferrari] 


in musikalisches Ge- 
nie ist der Geniprint 
sicher nicht, obwohl 
er sich mit flötender 
Dreiton-Melodie bemerkbar 
macht. Völlig amusisch ist na- 
türlich das Druckgeräusch, 
denn trotz Dämmung kann er 
nicht verbergen, zu den 24-Na- 
del-Matrixdruckern zu gehö- 
ren. Die Einschubstütze für die 
Einzelblätter wirkt als Reso- 
nanzkörper, die 24 Nadeln ver- 
künden ebenso wie die übrige 
Walzen- und Zug-Mechanik von 
ihrem Dasein. Doch insgesamt 
bewegen sich die Arbeitsgeräu- 
sche in Frequenzbereichen, die 
von unseren „Testhörern“ 
nicht als störend oder unange- 
nehm empfunden wurden. 


Obwohl der Geniprint DIN-A3- 
Format bearbeiten kann, sind 
seine Maße mit 62 Zentimeter 
Breite und nur 38 Zentimeter- 
Tiefe erfreulich gering. Die 
Farbbandkassette reicht über 
die gesamte Innenbreite des 
Geräts und ist einfach auszu- 
wechseln — die Finger bleiben 
dabei sauber. Die Mechanik er- 
weist sich als stabil, die wich- 
tigsten Befestigungsteile beste- 
hen aus Metall. 

Der Druckkopf wird über ein 
geripptes Band bewegt und der 
Schubtraktor arbeitet nicht mit 
einer Stachelwalze, sondern ei- 
ner flexiblen Kette (wie ein 
Bulldozer). Im Test-Betrieb gab 
es zwar einige Probleme in der 
Verarbeitung von Endlospapier, 
doch in diesen Fällen lag entwe- 
der das Papier nicht auf einem 
geraden, frei zugänglichen Sta- 
pel oder die Einzelblatthalte- 
rung und die Schallhaube wur- 
den nicht entfernt. Das ist näm- 
lich eine Besonderheit des Ge- 
niprint: Bei Endlospapier muß 
die Mechanik ohne Abdeckung 


auskommen (ein entsprechen- 
der Hinweis steht im Hand- 
buch), da eine spezielle Mecha- 
nik für einen leiseren Druck- 
vorgang sorgt. Die Abdeckun- 
gen wirken dann nur als Reso- 
nanzkörper und stören sogar 
den Papierauswurf, was im Test 
tatsächlich zu Papierstaus führ- 
te. Nachteil: Das Druckerinne- 
re verstaubt stärker. 

Unsere Tests wie Grafikaus- 
druck oder schiefes Einlegen 
von Blättern, wenn also das Pa- 
pier zunächst nur eine kleine 
Andruckfläche bietet, bestand 
der Genicom mit Bravour. Da- 
bei arbeitet er mit einem Trick: 
Die ersten beiden Zeilen eines 
Einzelblattes werden mit weg- 
geklappten Papierandruckrollen 
vorsichtig beschrieben. Dann 
wird das Blatt mit den Rollenbü- 
gel fixiert und der Rest der Seite 
im schnelleren Druckmodus 
durchgezogen. 

Diese Methode sorgt dafür, daß 
sich die Einzelblätter gerade am 
Anfang nicht verziehen oder 
die Buchstaben bei zu schnel- 


Februar 1991 


lem Druck auf dem noch insta- 
bilen Papierrand verschmiert 
und verzerrt aussehen. Aller- 
dings kostet seine Masche gera- 
de in der Einzelblatt-Verarbei- 
tung zusätzliche Wartezeit. An- 
dererseits werden auf Einzelbö- 
gen meist auch wichtige Ge- 
schäftsbriefe gedruckt, wo ein 
sauberes Schriftbild sicher 
wichtiger ist. 

Übrigens registriert der Druk- 
ker nicht, wenn das falsche Pa- 
pierformat oder eine unpassen- 
de Randeinstellung gewählt 
wurden. Er druckt einfach mun- 
ter auf der Walze weiter, wenn 
das Papier falsch sitzt. Eine zu- 
sätzliche Fotodiode hätte hier 
Druckkopf und Nerven des An- 
wenders geschont. 

Erfreulich verlief der Test mit 
unterschiedlichen Papiersor- 
ten. Ob dünne Briefbögen oder 
grobes Skizzenpapier, alle 
Schriftstücke wurden vom Ein- 
zelblatteinzug präzise geführt 
und vom Druckkopf sauber be- 
schriftet. Dazu mußte man na- 
türlich von Hand den Spielraum 
zwischen Walze und Druckkopf 
ändern. Der winzige Metallhe- 
bel liegt etwas versteckt an der 
linken Gehäuseseite. Für dicker 
gefütterte Briefumschläge 
reichte das einstellbare Spiel 
zwischen Walze und Kopf nicht 
mehr aus. 

Der Genicom beherrscht alle 
gängigen Emulationen wie Ep- 
son- oder IBM-Modi. Wie man 
ihn von selbstgeschriebenen 
Programmen aus steuert, ist im 
englischen Applikationshand- 
buch beschrieben. Das etwas 
dünne Benutzerhandbuch gibt 
in verschiedenen Sprachen — 
natürlich auch in deutsch — 
knapp aber präzise Auskunft 
über alle wichtigen Drucker- 
funktionen. 

Die Bedienung sieht zunächst 
einfacher aus, als sie ist. So gibt 
es nur sechs Tasten, eine 
löstellige LC-Anzeige sowie 
Lampen für Power-on- und -off. 
Ist Papier vorhanden, läßt sich 
der Drucker auf online schal- 
ten. Per Tastendruck kann man 
auch im angezeigten Menü die 
gewünschte Schriftart auswäh- 


Februar 1991 


len. Es stehen neben dem 
schnellen Draft-Modus noch 
fünf Schriftarten zur Verfügung. 
Die Pitch-Taste bestimmt die 
Schriftbreite, die in neun 
Schritten, von 5 bis 20 cpi, ein- 
gestellt werden kann. Auch ste- 
hen zwei Proportionalschriften 
(in denen beispielsweise ein | 
nicht soviel Platz einnimmt wie 
ein m) zur Verfügung. Aller- 
dings rangiert die von Hand 
ausgewählte Konfiguration in 
der Hierarchie nach den Druk- 
keremulationen. Beispiel: Sie 
wählen eine Schriftbreite oder 
-art aus, die dann im Ausdruck 
gar nicht vorkommt, da die An- 
wendungssoftware einen Druk- 
kertreiber benutzt, der entwe- 
der ganz andere Schriften akti- 
viert oder den Drucker in die 
typische Voreinstellung (Draft, 
10 cpi) schaltet. 

Mit Fontkarten können Sie die 
Anzahl der Fonts des Geniprint 
erhöhen, so daß auch die 
Schriftarten mehrerer Anwen- 
dungsprogramme zur Verfü- 
gung stehen. Der Schacht zur 
Aufnahme der Fontkarten (bis 5 
zusätzliche Schriften, rund 120 
Mark) befindet sich versteckt 
unter einer Klappe neben dem 
Bedienfeld. Den Geniprint gibt 
es auch als Modell 20 im DIN- 
A4-Format für rund 1700 Mark. 
Die kleinen 9-Nadel-Drücker 
kosten 1300 (A4) und 1600 


(A3) Mark. rm 
mc-Spot 
Name Geniprint 25 
Preis 1950 Mark 


(Farbband: 23 Mark) 
Schnittstellen parallel, seriell 


Buffer wahlweise 8/24 KByte 

Schriftarten Courier, OCRB-EXT 
Prestige, Gothic, 
Optimo 

Druckge- 


schwindigkeit 200 Zeichen/s 
Maße (Breite, Tiefe, Höhe) 
62 x 38 x 12 cm 


Gewicht 11 kg 

Optionen Fontkarten 
Einzelblatteinzug 

Anbieter Stoll Datentechnik, 


Köln; Frank & Walter, 
Braunschweig; Kon- 
tron Datensysteme 
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Kompat. mit MSDOS 3+ und 0S/2 
8 Bit bidirektionales unterstützt 5,25'' und 3,25''FD 
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147 


BLITZL 


Anfangs erscheinen die 
20 MByte einer Fest- 
platte unerschöpflich. 
Wenn später mit zwei 
Festplatten die Grenze 
von Computergehäuse, 
Controller und Platten- 
kapazität doch erreicht 
ist, helfen nur noch 
Tricks: zum Beispiel 
Controller für mehr Sek- 
toren pro Spur. Der Pre- 
stor PS-180 verschafft 
normalen MFM-Platten 
auf diese Weise fast 
doppelt so viele MByte. 


KEBERE 5 r_ Sre, Se ee] 


W: wünscht sich das 
nicht? Festplatte einbau- 
en, formatieren — und die dop- 
pelte Kapazität vorfinden! Und 
es geht tatsächlich, zumindest 
bei ATs mit ST-506-Festplatten, 
der Festplatten-Kombicontrol- 
ler PS-180 von Prestor macht’s 
möglich. Er formatiert gewöhn- 
liche MFM-Festplatten nicht 
mit den üblichen 17, sondern 
gleich mit 31 Sektoren pro Spur 
und erhöht damit die Speicher- 
kapazität um 82 Prozent. Eine 
40-MByte-Festplatte hat norma- 
lerweise gut 44 MByte Spei- 
cherkapazität, nach der Forma- 
tierung mit dem PS-180 werden 
daraus satte 80,8 MByte. Da der 
Controller einen AT-Steckplatz 
benötigt, ist er nichts für den 
guten alten XT. Auch Besitzer 
von RLL-Festplatten haben kei- 
ne rechte Freude. Denn diese 
Laufwerke sind ohnehin mit 27 
Sektoren pro Spur formatiert, so 
daß der Kapazitätsgewinn bei 4 
zusätzlichen Sektoren pro Spur 
nicht besonders groß ist. Neben 
zwei Festplatten unterstützt der 
Controller auch zwei Disketten- 
laufwerke im 5W4- und 31%- 
Zoll-Format. 

Für knapp 630 Mark erhält der 
Käufer den eigentlichen Con- 
troller, dazu gehört eine Disket- 
te mit Setup-Programmen und 
eine englische Installationsan- 
leitung, die auch den sprachlich 


148 


Doppelte Kapazität 
für ST-506-Festplatten: 
der Prestor PS-180 

Kombicontroller. 


Ungeübten ohne Mißverständ- 
nisse zum Ziel führt. Zunächst 
wird ein vorhandener Control- 
ler ausgebaut und der PS-180 
eingesetzt. Anschließend muß 
man mit dem rechnereigenen 
Setup-Programm die Festplat- 
teneinträge in CMOS-RAM Iö- 


schen, beim nächsten 
Booten ignoriert der 
Rechner dann alle ange- 
schlossenen Festplatten- 
laufwerke. Mit dem speziel- 
len Setup-Programm von Pre- 
stor werden die Einträge da- 
nach erneuert. Nur so kann der 
Controller die Festplatten rich- 
tig ansprechen. 
Nach erneutem Booten ist das 
Programm zur Low-Level-For- 
matierung an der Reihe, und 
das wartet auch gleich mit ei- 
nem Schmankerl auf: automa- 
tisch wird der für die Festplat- 
ten-Controller-Rechnerkombi- 
nation optimale Interleave-Fak- 
tor ermittelt, der einen wesent- 
lichen Einfluß auf die Ge- 
schwindigkeit hat, mit der Da- 
ten gelesen und geschrieben 
werden können. Mit diesem 
Wert wird dann die Low-Level- 
Formatierung der Festplatte 
durchgeführt. Mit FDISK von 
DOS muß nur noch die Partitio- 


Februar 1991 


nierung durchgeführt und zum 
Schluß mit FORMAT die so ein- 
gerichteten logischen Laufwer- 


ke der Festplatte formatiert die Programme nehmen den Format: a Stall 17 Sektoren pro Spur 
ae: x Steckplatz: 16 Bit, lang 

werden. Bei einer Festplatte neuen Controller und das geän- Größe: 34 x 12.3 cm 

mit ursprünglich 20 MByte Ka- derte Festplattenformat nicht Preis 630 Mark 


pazität ist der Spuk nach gut 30 
Minuten vorbei, bei größeren 
Festplatten dauert die Low- und 
High-Level-Formatierung ent- 


Die Arbeit mit dem PS-180 ist 
genauso einfach wie die Instal- 
lation. Das Betriebssystem und 


übel, alles bleibt beim alten. 
Auch Norton Utilities oder an- 
dere Werkzeuge kommen mit 
den neuen Verhältnissen zu- 


Name: 
Gerät: 
Anschlußmöglichkeiten: 


Bezugsquelle: 


ADE-Computers 


Prestor PS-80 
Festplatten-Gombicontroller 
2 Diskettenlaufwerke, 
5% oder 3% Zoll. 
2 ST-506-Festplattenlaufwerke, 
max. 2048 Spuren/15 Köpfe 


7515 Linkenheim 
oder Eurocomp, 2400 Lübeck 


sprechend länger. recht, weil sie über die BIOS- Controller: MFM Prestor PS-180 

Fühlt man der jetzt betriebsbe-- Routinen des Betriebssystems Kapazität: 44,6 Myte 80,8 MByte 

reiten Festplatte auf den Zahn, auf Controller und Festplatte Zugriffszeit: 24,3 ms 23,4 ms 

so kann man sich nicht nur zugreifen. ee se KByte/s a KByte/s 
nterleave: 


über fast doppelt so viel Platten- 
platz freuen. Der Datendurch- 
satz stieg bei unserer Testplatte 
um ein Fünftel von 245 auf 291 
KByte pro Sekunde. Auch bei 
der durchschnittlichen Zugriffs- 
zeit hatte sich erfreuliches ge- 
tan: sie sank von ursprünglich 
24,3 auf 23,4 Millisekunden. 
Die Meßwerte haben wir in der 
Tabelle zusammengefaßt. 


Bleibt zum Schluß die Frage zu 
stellen, für wen der PS-180 das 
geeignete Mittel gegen Spei- 
cherknappheit ist. Für den 
Mehrpreis von etwas über 400 
Mark gegenüber einem norma- 
len Kombicontroller bekommt 
man immerhin eine zusätzliche 
40-MByte Festplatte. Wer aber 
bereits mit zwei vorhandenen 
Festplatten die Fähigkeiten des 


Den 


eingebauten Controllers ausge- 
reizt hat und mehr braucht, ist 
mit dem PS-180 gut bedient, 
denn auf einen Schlag verdop- 
peln beide Festplatten ihre Ka- 
pazität. Wer noch keinen Com- 
puter hat und sich sein 
Wunschgerät selbst zusammen- 


Stand: Januar 1991 


stellt, muß sich entscheiden, ob 
überhaupt ein Controller für 
die relativ alte ST-506-Schnitt- 
stelle der MFM- und RLL-Fest- 
platten in Frage kommt. Denn 
SCSI und IDE sind hier zu- 
kunftsträchtige, schnelle Alter- 
nativen. Axel Kleinwort 


PREISE 


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Februar 1991 Für eilige Anfragen: PM WE -Kontaktkarten verwenden 149 


BLITZL 


Bahn um Bahn zieht der 
ScanMan Modell 32 
über die Vorlage, wäh- 
rend seine neue Soft- 
ware die gescannten 
Bildflicken nahtlos zu ei- 
nem größeren Gesamt- 
kunstwerk verknüpft. 
Dabei leistet der kleine 
Handscanner für Apple 
Macintosh 400 dpi Auf- 
lösung. 

EEE 


ie Mauern fallen! 
Nicht nur in der Po- 
litik, sondern auch 
in der Computer- 
welt. So bricht jetzt ein kleiner 
Handscanner in die letzte Do- 
mäne der gewichtigen Flach- 
bett-Scanner ein: Vorlagen im 
DIN-A4-Format bringt nun auch 
Mauerstürmer „ScanMan Mo- 
dell 32“ in den Computer; ge- 
nauer in den Apple Macintosh. 
Dabei unterstützt ihn das neue 
Programm „ScanMan 2.1“, das 
der Schweizer Hersteller Logi- 
tech seinen Handscannern bei- 
legt. Vorbei sind also die Zei- 
ten, in denen die Breite des 
Handscanners auch die Bild- 
breite des Motivs einschränkte. 
Natürlich schafft der ScanMan 
die ganze A4-Vorlage nicht in 
einem Rutsch, doch nach und 
nach kann man mit ihm Texte, 
Bilder und Grafiken abfahren, 
die von dem Programm nahtlos 
wie ein Puzzle zusammenge- 
setzt werden. 

„Mit dem neuen ScanMan-Pa- 
ket bieten wir allen Mac-Usern 
eben jene Qualitäten und Lei- 
stungsmerkmale, die man nur 
von Flachbett-Scannern kann- 
te,“ betont Rainer M. Muck, Sa- 
les Direktor der Münchner Logi 
GmbH, der deutschen Tochter 
des Schweizer Stammhauses. 
„Der Unterschied zu den gro- 
ßen Tischscannern besteht nur 
noch im Preis — und hier haben 
wir die Nase vorn,“ verweist 
Muck auf den empfohlenen 
Verkaufspreis von knapp 1300 


150 


Zug um Zug 


dpi eingelesen (im Körnungs-Modus „Lighter Halftone“). 


Mark. Für diese Summe erhält 
der Käufer nicht nur den Scan- 
Man, der in vier Stufen Auflö- 
sungen von 100 bis 400 dpi 
(dots per inch) bei 32 Graustu- 
fen schafft, sondern auch eine 
passende SCSI-Interface-Box, 
einen Netzadapter für dessen 
Stromversorgung, das Software- 
Paket „ScanMan 2.1“ und ein 


durchaus sehen lassen, denn 
Flachbett-Scanner im DIN-A4- 
Format kosten nur selten etwas 
unter 4000 Mark. Und dann 
tauchen Software, Kabel oder 
(Schnittstellen-) Steckkarte oft 
noch als Extraposten auf der 
Rechnung auf. Allerdings kön- 
nen die meisten Flachbett-Mo- 
delle eine farbige Vorlage in bis 


ausführliches Handbuch in zu 256 Graustufen einscannen, 
deutscher Sprache (82 Seiten. was das Logi-Modell nicht 
Das Logi-Angebot kann sich schafft. 

u, 


Das Programm ScanMan besitzt 
gegenüber der alten Version ei- 
ne Reihe grundlegender Neue- 
rungen, die speziell auf die gra- 
fische Benutzeroberfläche der 
Apple-Welt abgestimmt waur- 
den. An wichtigen Funktionen 
kamen hinzu: 


© Verknüpfung: Vorlagen kön- 
nen bis DIN-A4-Format und 
sogar breiter als 105 Millime- 
ter verknüpft werden. Sogar 
mehrere Scans mit verschie- 
denen Motiven sind so zu ei- 
ner Collage zu verknüpfen. 
Pixel für Pixel steuert man 
dabei über die Cursortasten 
die Bildteile, bis das Ergebnis 
gefällt. Die Zahl der Verknüp- 
fungen wird nur vom vorhan- 
denen Hauptspeicher be- 
grenzt, wobei eine Balkenan- 
zeige ständig darüber infor- 
miert, wieviel Platz noch vor- 
handen ist. Man kann also ge- 
zielt so lange scannen, bis der 
Speicher voll ist. 

® Fenster: Alle wichtigen Funk- 
tionen für den Scan-Vorgang 
werden in einem „Arbeits- 
fenster“ angezeigt. Von hier 
aus kann man die Auflösung 
wählen (ebenso über einen 
Schalter direkt am Handscan- 
ner), die Scanrichtung aussu- 
chen (von oben nach unten, 
rechts-links oder links-rechts) 
und den Scan-Modus einstel- 
len. Bei letzterem wählt man 
„Line-Art“ für Zeichnungen 
in schwarzweiß und „Dithe- 
ring“ für die differenziertere 
Darstellung in 32 Graustufen. 
Auch Länge und Breite des 
Scan-Bildes können in diesem 
Fenster bestimmt werden. 

© Kalibrierung: In der Set-Up- 
Box, die vom Scan-Fenster 
aus aufgerufen wird, hilft die 
Funktion „Calibration“, daß 
sich im Graustufen-Modus 
beim Überlappen der Bildtei- 
le keine dunklen Flecken und 
Schlieren bilden. 

© Automatik: Das „Farb-Ticker- 
Tool“ nimmt den Anwender 
das Schätzen ab, denn es 
wählt auf Wunsch automa- 
tisch eine zur Vorlage passen- 
de Graustufe aus. 


Februar 1991 


© Drucken: Eine zusätzliche 
Kontrollfunktion sorgt dafür, 
daß Halbton-Dokumente 
beim Druck in der bestmögli- 
chen Auflösung und Kontrast- 
darstellung zu Papier ge- 
bracht werden — egal, ob es 
sich um einen Postscript-, La- 
ser- oder Nadeldrucker han- 
delt. 

®@ Format: Neben den Apple-ty- 
pischen Grafikformaten TIFF, 
Pict und MacPaint speichert 
das Programm die einge- 
scannten Bilder jetzt auch im 
komprimierten Tagged Infor- 
mation File Format (Com- 
pressed TIFF). Vorteil: Die 
Dokumente können nach- 
träglich beliebig verkleinert 
und vergrößert werden. 


In der Regel werden Zeichnun- 
gen, Fotos und sonstige Vorla- 
gen deshalb in den Computer 
gescannt, um sie für eigene Do- 
kumente (Bücher, Briefe, Semi- 
nararbeiten, Vorträge, Broschü- 
ren...) zu benutzen. Das Scan- 
Man-Programm gibt dem Benut- 
zer darum einige Werkzeuge an 
die Hand, um die Grafik 
wunschgemäß zurechtzustut- 
zen. So können Bereiche ausge- 
schnitten, verschoben, kopiert 


oder gelöscht werden, das Bild 
kann teilweise oder als Ganzes 
(Rahmen ziehen) um seine Ach- 
sen gedreht oder gespiegelt 
werden. Falls das Motiv dann 
nicht mehr in ein vorgegebenes 
Dokument paßt (zum Beispiel 
zu breit), bietet ScanMan an, 
das Bild zu quetschen, zu zen- 
trieren, an einen Rand auszu- 
richten oder eben das Doku- 
ment auch zu drehen. 
Typische Zeichenutensilien wie 
Bleistift, Pinsel, Radiergummi 
und Lupe (Mehrfachzoom für 
detailiertes Arbeiten) erlauben 
das gezielte Retuschieren, wo- 
bei aus einer Musterpalette 
auch noch der richtige Grauton 
ausgewählt werden kann. Einen 
Ausschnitt des Bildes wählt 
man, indem man einen Rahmen 
aufzieht. Die Trimm-Funktion 
eliminiert auf Wunsch jene 
Bildteile, die außerhalb des ge- 
setzten Rahmens liegen. 
Helligkeit und Kontrast der ge- 
scannten Motive können auch 
nachträglich noch mit einigen 
Werkzeugen verändert werden. 
Das vereinfacht künstlerische 
Arbeiten, denn für mehrere 
verfremdete Versionen eines 
Motivs und für Collagen wird 
keine gesonderte Software 


Auflösung 

Bauart 
Vorlagengröße 
Interface 
Druckerunterstützung 
Scan-Software 
Kontrasteinstellung 
Helligkeitsanpassung 
Graustufen 
Rasterkorn 

Preview 

Partielles Scannen 
Formate 


Kippen um Achsen 
Spiegeln 

Blockfunktionen (verschie- 
ben, löschen, kopieren...) 
Invertieren 
Hardwarevoraussetzungen 


Preis 
Anbieter 
Besonderheiten 


ie 


100 bis 400 dpi 
Handscanner 

DIN-A4 (hoch und quer) 
ScSl 

via Macintosh 
ScanMan 2.1 
stufenlos 

stufenlos 

32 

3 Stufen 

nein 

ja 

TIFF, PICT, MacPaint, 
Compressed TIFF 

ja 

ja 


ja 

nein 

Macintosh ab Modell Plus, 
Systemversion ab 6.0, empfohlen 
werden großer Hauptspeicher und 
eine Festplatte 

1300 Mark 

Logi GmbH, 8000 München 19 
Den ScanMan Modell 32 gibt es 
auch für MS-DOS-Computer 


mehr benötigt. Logitech bietet 
den ScanMan Modell 32 nicht 
nur für die Macintosh-Familie, 
sondern auch für die MS-DOS- 
Welt (und PS/2-Modelle) an. 
Wer bereits einen ScanMan 
Modell 32 mit der Programm- 


Version 2.0 besitzt, bekommt 
„scanMan 2.1“ als Up-Date um- 
sonst. Ansonsten kostet das 
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28} 


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BLITZLICHE 


Gibt es einen Post- 
script-Laserdrucker, der 
mit einem Cache aus- 


gestattet ist und die 
zweite Seite eines Ma- 
nuskripts wesentlich 


schneller ausdruckt als 
die erste? Der Oki Laser 
840 beherrscht dieses 
Kunststück. Trotz des 
Cache bekommen Sie 
ihn für weniger Cash als 
Sie denken. 


Pre ne 7] 


trenggenommen ist 
der Oki Laser 840 
überhaupt gar kein 
Laserdrucker. Anstel- 
le eines Laserstrahls, den die 
Steuerelektronik Punkt für 
Punkt über die Bildtrommel 
führt, wird ein LED-Array ver- 
wendet, das etwa 2500 Dioden 
in einer Reihe enthält, und das 
Bild zeilenweise auf die Trom- 
mel überträgt. Das Ergebnis 
kann sich sehen lassen: Der Oki 
besticht durch einen sauberen 
Druck, der auch filigrane Schrif- 
ten und Grafiken gut auf dem 
Papier stehen läßt. 

Bis zu 8 Seiten kann der Oki 
pro Minute bedrucken. Die pro- 
pere Mechanik wird dabei von 
einer fixen Elektronik unter- 
stützt. Als Rechenknecht dient 
eine mit 12,5 MHz getaktete 
68000-CPU, dem ein Spezial- 
Chip von der Postscript- 
Schmiede Adobe bei Vektorbe- 
rechnungen zur Seite steht. Ein 
Speicher von 2 MByte bietet 
den beiden Prozessoren genü- 
gend Adreßraum zum Werkeln 
an den Bildpunkten. Auf bis zu 
4 MByte läßt sich der Speicher 
ausbauen. 

Über die parallele oder die se- 
rielle Schnittstelle werden die 
Daten in den Drucker reinge- 
schaufelt. Macintosh-Besitzer 
haben ' freilich die bessere 
Schaufel zur Hand - die einge- 
baute Apple-Talk-Schnittstelle 
übernimmt die Daten flotter als 
die üblichen PC-Schnittstellen. 


156 


Da geht die Post ab 


Der Oki Laser bietet neben dem 
Postscript-Interpreter mit sei- 
nen 35 skalierbaren Standard- 
Schriften noch Emulationen des 
HP-Laserjet und Diabolo 630. 
Auch in der HP-Laserjet-Emula- 


Gerät hat zur Folge, daß sich 
beim Ausdruck großer Doku- 
mente einige Blätter auf dem 
Fußboden wiederfinden. 

Angenehm für geräuschemp- 
findliiche Menschen ist die 


ken großer, schwarzer Flächen 
auf. Nicht immer wurden sie 
völlig schwarz. Daran änderte 
auch eine andere Kontrast-Ein- 
stellung des Testgerätes nichts. 
Ein übersichtliches Bedienfeld 


Der Oki Laser 840 bietet Postscript zum günstigen Preis 


tion sind dem Drucker eine Fül- 
le von Schriftarten spendiert 
worden, alle mit dem vollen 
IBM-Zeichensatz: Courier/Li- 
neprinter mit 10, 12 und 16,6 
cpi, Times Roman mit 8, 10 und 
12 pt und Helvetica fett mit 
14,4 pt. Im Querformat können 
allerdings keine Courier- und 
Lineprinter-Schriftarten ausge- 
druckt werden. 

Der Papiereinzug zeigte gele- 
gentlich Transportprobleme bei 
sehr dünnem Papier. Dagegen 
wurde Kopierpapier anstands- 
los verarbeitet. Bei Benutzung 
der ‚face-up“-Ablage läßt sich 
ziemlich dicker Karton bedruk- 
ken, da der Papierweg dann fast 
ganz gerade ist. Die Einsparung 
des Papierstoppers der ‚face- 
down“-Ablage oben auf dem 


Möglichkeit, den Drucker nach 
1 oder 8 Minuten in Druckpau- 
se automatisch in einen ‚Schlaf- 
Modus“ zu versetzen. Dabei 
läuft der Lüfter langsamer und 
leiser. Da auch die Fixier-Hei- 
zung abgestellt wird, muß man 
vor dem nächsten Ausdruck ei- 
ne Aufwärmpause in Kauf neh- 
men. Im Postscript-Modus soll- 
te man immer 8 Minuten aus- 
wählen, da die Berechnung ei- 
ner Seite bis zu 4 Minuten in 
Anspruch nehmen kann und 
der Drucker nicht ständig ein- 
und ausschalten soll. 

Moderne Laser-Druckwerke 
können 80 Zeichen einer 10 
cpi-Schrift auf einer Zeile einer 
DIN-A4-Seite darstellen, so 
auch der Oki Laser 840. Kleine 
Probleme tauchten beim Druk- 


an der Frontseite des Druckers 
mit Folientasten und LCD-An- 
zeige lädt zum Programmieren 
ein. Im Postscript-Modus kann 
man die Papierzufuhr und -grö- 
ße einstellen, die parallele und 
serielle Schnittstelle program- 
mieren, und einige andere 
Druckereigenschaften aus- 
wählen. 

Im HP-Modus ist es uns nicht 
gelungen, an die ‚Schlafmo- 
dus“-Steuerung heranzukom- 
men und den Kontrast einzu- 
stellen. Diese Aufspaltung von 
globalen Steuermöglichkeiten 
auf Emulationsmenüs erscheint 
noch verbesserungsfähig. 

Den Funktionstest bestand die 
HP-Emulation mit Bravour. Die 
Druckgeschwindigkeit über- 
steigt die des HP Laserjet II bei 


Februar 1991 


weitem. Günstig ist die größere 
Druckfläche (80 Zeichen bei 10 
cpi je Zeile). Die Druckge- 
schwindigkeit von nominal 8 
Seiten pro Minute wird nicht 
nur im Kopierbetrieb, sondern 
auch mit jeweils neuen Textda- 
ten erreicht oder überschritten 
(bis zu 10 Seiten je Minute). 
Ganzseitengrafik wird immer- 
hin noch mit 6 Seiten pro Minu- 
te bewältigt. 

Der Postscript-Modus funktio- 
nierte klaglos. Im Vergleich zu 
einem HP Laserjet IIP mit Paci- 
fic Page Kassette ist der Oki 
Laser 840 im Mittel etwas lang- 
samer. Seine Stärke liegt im 
Ausdruck von großen Text-Do- 
kumenten mit nur wenigen 
Schriftarten und bei Grafik 
-Text-Mischungen. Da ist der 
Oki bis zu doppelt so schnell. 
Die Kombination komplexer 
Grafiken mit vielen Schriftarten 
bringen ihn arg ins Schwitzen. 


—-Digital-Multimeter: DM 49,- ——— 


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Druckverfahren: 
Druckgeschwindigkeit: 
Auflösung: 
Steuerrechner: 


Oki Laser 840 

9500 Mark 

LED-Zeile, organischer Photoleiter 
8 Seiten/Minute im HP-PCL-Modus 
300 x 300 dpi. 

68000/12,5 MHz, Spezial-Chip 


von Adobe für Postscript 


Hauptspeicher: 
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Nachfragen bei Oki ergaben, 
daß die Aufbereitungszeit der 
ersten Druckseite eines Doku- 
mentes wesentlich höher ist als 
die aller folgenden Seiten, da 
auf der ersten Seite alle verwen- 
deten Schriftarten berechnet 
werden. Die Rechenergebnisse 
werden zwischengespeichert 
(Font-Caching) und für die wei- 
teren Seiten gewinnbringend 
eingesetzt. Das erklärt, warum 
der Oki den HP Laserjet IIP mit 


Pacific Page bei langen Doku- 
menten mit wenigen Schriftar- 
ten um Längen schlägt. Wer 
viel mit einseitigen Dokumen- 
ten zu tun hat (typischerweise 
Angebote, Rechnungen, kurze 
Briefe), kommt nicht in den Ge- 
nuß der Caching-Einrichtung, 
da zum Dokumenten-Ende üb- 
licherweise sämtliche Speicher- 
bereiche gelöscht werden. Zum 
Ausdruck von Handbüchern, 
Dissertationen und langen Be- 


richten eignet sich der Oki her- 
vorragend. Der Eingabe-Puffer 
für Postscript-Dateien ist leider 
recht klein (64 KByte), eine 
Pufferwirkung ist nur bei winzi- 
gen Dateien festzustellen. Im 
Extremfall beschäftigt der Druk- 
ker den Rechner erst 4 Minuten 
mit dem Übertragen der Druck- 
datei und gibt die Seite direkt 
anschließend bereits aus. Das 
soll zum Teil auch daran liegen, 
daß der einlaufende Code sofort 
interpretiert wird, ohne den 
Eingabe-Port zwischendurch 
abzufragen. Ein 200 bis 500 
KByte großer Eingabepuffer, 
der auch während der Berech- 
nung einer Druckseite ständig 
weiter Daten aufnimmt, wäre 
wünschenswert, damit nach 
dem Absetzen eines Druckauf- 
trags am Rechner so bald wie 
möglich weitergearbeitet wer- 
den kann. 

Stefan Demmig/st 


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157 


SPIELE 


Auf Achse mit Transworld: Mit viel Fingerspitzengefühl und Augen- 
maß lenkt man eine Spedition auf den Weg des Erfolges. 


3e0 DH 
HIEWIEL: TILGEH? acc 


In der Bank beantragt man Kredite, kauft und verkauft US-Dollar oder 
investiert in Sparbuch (bis 9,2 Prozent Zinsen) und Aktien. 


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| FREITAG 52. BT )} 
= AUSWÄHLEN 4= BESTÄTIGEN ESC = ZURÜCK 


Rund 90 verschiene Lkw-Typen - für Nah- und Fernverkehr und für 
die verschiedensten Waren - bietet der Händler zum Verkauf. 


158 


oO oO 
SIOTIIGSTTTOIHHTTT 
: 


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== | 


Truck-Stop 


Haben Sie sich einmal vorgestellt, hoch oben „auf 
dem Bock“ in einem sorgfältig aufpolierten PS- 
Giganten zu sitzen und tausendfach die Autobahn- 
kilometer vor sich zu haben? Nun gut, schnurge- 
rade, schier endlose Asphaltpisten sind für eine 
Simulation wohl etwas zu langatmig. Deshalb läßt 
das Programm „Transworld“ den Benutzer gleich 
am Steuer eines Lastwagen-Imperiums (sprich 


Spedition) platznehmen. 


er aufstrebende 
Wirtschaftslenker 
und Truckerboß 
fängt bei Transworld 
ganz klein an: Mit einer Hand- 
voll Petrodollars und einer zer- 
fallenden Lagerhalle macht man 
sich auf die Socken zum näch- 
sten Gebrauchtwagen-Händler. 
Der hat 90 verschiedene Lkw- 
Typen im Programm, angefan- 
gen vom kleinen Obstkarren bis 
hin zum 32tonner. Je nach Grö- 
ße und Einsatz (Nahverkehr mit 
einem Fahrer, Fernverkehr mit 
Chauffeursduo) schwanken die 
Preise für fahrbare Untersätze 
ganz erheblich. Hier kann man 
am Anfang nur kleine (Distanz-) 
Sprünge machen. 

Die Trucker wirbt man nicht in 
irgendwelchen Fernfahrerknei- 
pen an, sondern gutbürgerlich 
auf dem Arbeitsamt. Dort sollte 
man sich tunlichst auch um Se- 
kretärin, Mechaniker, Lagerar- 
beiter und Nachtwächter bemü- 
hen, damit der Betrieb in Schuß 
bleibt und nichts abhanden 
kommt. Ein Lagerarbeiter zum 
Beispiel kann nur auf zehn 
Wareneinheiten achtgeben — 
der Rest verschwindet einfach 
aus dem Lager. 

Übrigens werden alle Waren, ob 
Autos, Gas oder Obst, in univer- 
sellen Einheiten (E) angegeben, 
um den Spieler nicht mit den 
verschiedenen Maßangaben zu 
verwirren. Der Anfang ist trotz- 


dem etwas beschwerlich, denn 
zunächst müssen lohnende Ver- 
bindungen ausgekundschaftet 
werden. Da man nur mit einem 
Lastwagen beginnen kann, ist 
die Vielfalt der Waren alles an- 
dere als üppig, denn ein Auto- 
transporter kann eben nur Autos 
aufnehmen. Lediglich der Stück- 
gut-Lkw darf fünf verschiedene 
Güter transportieren (aber im- 
mer nur eine Sorte zur Zeit). 

Mit der Zeit wächst die Lkw- 
Flotte und damit auch der Ge- 
schäftserfolg. Damit der nicht 
plötzlich von üblen Schicksals- 
schlägen wieder zunichte ge- 
macht wird, sollte man sich zu- 
nächst eine Lkw-Versicherung 
(100 Mark pro Tag) leisten, die 
alle Blechschäden und Unfälle 
abdeckt. Maschinenschäden und 
Abnutzung beheben eigene Me- 
chaniker, die allerdings den 
höchsten Lohn bekommen. Da- 
für arbeiten sie aber nicht gera- 
de Akkord, denn zehn Mechani- 
ker sind mit zwei Lastwagen 
schon ein paar Tage ausgelastet. 
Vor weiteren Unglücken wie 
Raub und Betrug bewahren Bü- 
roangestellte und Nachtwächter. 
Damit die Steuerfahndung einen 
nicht unerwartet erwischt, sollte 
man vorher bewußt im Menü 
„Büro“ einstellen, wie die Buch- 
haltung Steuern abführen soll. 
Das reicht von sehr ehrlich bis 
betrügerisch. Die Höhe der Steu- 
er hängt sowohl von diesen Ehr- 


Februar 1991 


lichkeitsleveln als auch vom Ge- 
schäftserfolg ab. Deshalb ein 
Tip: Um dem Finanzamt ein 
Schnippchen zu schlagen, sollte 
man freitags sein Geld noch 
schnell unter die Leute bringen 
(investieren, anbauen, restaurie- 
ren, sparen, kaufen...).. Doch 


OCHE OR TAG 


44 = AUSWÄHLEN € = BESTHTI GEN 
Marmor machts: Vom schmuk- 
ken Schreibtisch aus lenken Sie 
die Spedition. 


ANAGRAHN SYSTENS E 


Po. r 
Hl 
N N 


++ = AUSWÄHLEN # 


BESTÄTIGEN 


KERNEL III 


Die stimmungsvollen Grafiken brauchen Zeit. Man kann sie durch 


eine Übersichts-Tabelle ersetzen. 


vorsicht, Geld vom Sparbuch 
kann man nur in täglichen Por- 
tionen von maximal 9999 Mark 
wieder abheben. 

Wer allerdings schon einen Berg 
Schulden hat, zahlt dem Finanz- 
amt kaum Steuern. Und da wä- 
ren wir schon beim Thema Kre- 
dit: Wie im echten Leben muß 
auch hier ein Antrag gestellt 


werden, der je nach Kreditwür- 
digkeit nach ein paar Tagen ge- 
nehmigt wird — oder eben nicht. 
Die Bank offeriert einen festen 
Zinssatz, den man akzeptieren 
kann. Falls nicht, gibts aber auch 
keinen Kredit. 

Die Zinsen werden einem auto- 
matisch abgezogen, doch der 
Kreditbetrag wird dadurch nicht 


BR 


geschmälert. Man muß schon 
von Zeit zu Zeit von Hand frei 
wählbare Summen einzahlen, 
um den Kredit somit nach und 
nach zu tilgen. 

Und noch ein Tip: Behalten Sie 
immer genug Bargeld in petto, 
denn mit der Zeit schwellen die 
Warenströme, die man ja immer 
erst bezahlen muß, mächtig an. 
Und der zuverlässige Spediteur 
sollte versprochene Terminliefe- 
rungen einhalten, denn sonst 
drohen fette Konventionalstra- 
fen. Auch locken an bestimmten 
Tagen in den europäischen Städ- 
ten Sonderangebote, die man in 
der Heimatstadt Frankfurt wie- 
der teuer verhöckern kann. Hier 
haben die Programmierer sich 
der Realität bedient: Nicht jedes 
Sonderangebot ist wirklich bil- 
lig, denn oft ist es weiter weg 
und wesentlich teuer als der 
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Februar 1991 


SPIELE 


platz, den man übrigens nur 
durch die Eröffnung von Zweig- 
stellen oder durch bloßes Aus- 
probieren herausbekommt. Da- 
für schickt man einfach einen 
Lkw in eine beliebige Stadt 
(Spürsinn hilft: Fisch in Calais, 
Zucker in Brüssel, Sprit und Gas 
in Rotterdam und Amster- 
dam...). Ist die angepeilte Ware 
dort dann doch teurer als in 
Frankfurt (=dicker Verlust), läßt 
man den Lkw einfach leer fah- 
ren. Das kostet nur Nerven und 
die Unterhaltskosten. 

Bei Fernfahrten erhöhen sich 


BERUF Tanzen | 


„MH FH | I5kl 
bp [70 


I 227723 


HAUPT ENDE. ä 


an 


FREITAG. 


4 = AUSWÄHLEN € = NSTELLEN + 


diese Kosten, da immer zwei 
Fahrer bezahlt werden müssen, 
doch da die sich abwechseln 
können, braucht der Lkw nur 
die halbe Fahrtzeit eines preis- 
werteren Nahverkehrs-Kolle- 
gen. Außerdem sind die Waren 
in fernen Ländern oft viel billi- 
ger (Obst in Neapel, Autos aus 
Belgrad, Eisen aus Ankara). 

Es geht in Transworld natürlich 
darum, Geld zu verdienen. Doch 
das Spielziel sieht vor, dies auch 
wieder geschickt auszugeben, 
denn nicht wie bei Monopoly 
gewinnt, wer später die meisten 
Kohlen auf die Seite geschaufelt 
hat, sondern wer sogenannte Er- 
folgspunkte sammeln konnte. 
Die erhält man (oh Ironie des 
Lebens!) zum Beispiel vom Fi- 
nanzamt (ehrlich gährt am läng- 
sten), von den Geschäftspart- 
nern (Beziehungen pflegen) und 
sonstigen gutbürgerlichen Insti- 
tutionen (Werbung poliert das 


160 


TARIF | GESAnT | 
; 6 
DH| 


+ = ENTLASSEN 


Image auf). So sollte man seinen 
Profit also nicht nur in nützliche 
Anschaffungen wie Geschäfts- 
stellen, Aktien, Sparguthaben, 
Lagerhäuser und Lkw investie- 
ren, sondern mit der Zeit auch 
das Büro erweitern, standesge- 
mäß ausstatten (Marmor macht 
sich immer gut), die Reklame- 
trommeln rühren und seine 
Zweigstellen besuchen. 

Die Punkte sammeln sich auto- 
matisch auf dem jederzeit ein- 
sehbaren Erfolgskonto, und 
zwar getrennt in den Sparten 
„Geschäftserfolg“, „Ansehen/ 


DARF MER STERRNEEEETTE I 


1278 Ei] 
2 D 


ESC = ZURÜCK 


ANAGRAHN SYSTENS 


4+ = AUSWÄHLEN 


Prestige“ und schließlich „Han- 
delsbeziehungen“. Daraus wird 
nach einer unergründlichen Ge- 
heimformel die Gesamtpunkt- 
zahl errechnet. Wer hier die gol- 
dene Marke von 100 Punkten 
erreicht, hat Transworld gemei- 
stert und darf sich in der realen 


63062 DH 


ANAGRANM SYSTENS BAR 63062 DH 


" et 
= AUSWÄHLEN € = BESTETIGEN 


Das Lager hat nur eine begrenzte 
Aufnahmekapazität ... 


Welt als Präsident des Spedi- 
teursverbandes bewerben. Wem 
die Spielzeit zu lange dauert, 
weil andere wichtige Transporte 
liegen bleiben (etwa das schmut- 
zige Geschirr in der Küche), legt 
beim Spielstart einfach eine 
Rundenbegrenzung fest. Dann 


gewinnt einfach, wer die 
meisten Punkte sammeln 
konnte. 


Als Arbeitgeber lernt man in 
Transworld, Maß zu halten. So 
muß man sich alle 14 Tage mal 


Im Arbeitsamt bemüht man sich 
um Mitarbeiter (unten), die dann 


aber nicht immer den vertrauens- 


erweckendsten Eindruck 
machen (links). 


ERTLINGEN 
TIONEN 
ER. SFIELER 


einen Kurzurlaub gönnen, um 
nicht von einer gemeinen Mana- 
gerkrankheit heimgesucht zu 
werden. Es empfiehlt sich, den 
Sonnabend frei zu nehmen 
(Sonntage zählen nicht als Ur- 
laub). Wer auch sonst eine Pau- 
se einlegen möchte, findet ver- 


E HABEN IHR LAGER BIS 
3 HAL ERWEITERT 


BESTÄTIGEN 


.... Kann aber bis zu neunmal er- 
weitert werden 


steckt hinter den Menüpunkten 
„Funktionen“ und anschließend 
„Optionen“ die Chance, belie- 
big viele Spielstände zu spei- 
chern. 

Schade eigentlich, daß man im 
Spiel vollkommen darauf be- 
schränkt bleibt, in etlichen ver- 
schiedenen Menüs seine Orders 
zu erteilen. Ein Action- oder Ge- 
schicklichkeitspart würde die 
gerade bei langer Spieldauer stu- 
pide Tipparbeit merklich auflok- 
kern. Zu Transworld hätte gut 
gepaßt, hin und wieder einen 
Lkw zu fahren, eine Rangier- 
Aufgabe zu lösen oder ein Lager- 
haus im städtischen Gewerbege- 
biet ausfindig zu machen. 
Insgesamt erinnert das Pro- 
gramm in seiner Konzeption an 
klassische (und erfolgreiche) 
Handelssimulationen wie Kai- 
ser, Hanse oder Vermeer, in de- 
nen sich die Spieler untereinan- 
der in die Quere kommen konn- 
ten. Auch bei Transworld kön- 
nen sich bis zu vier menschliche 
Mitspieler vor dem Computer 
einfinden, die dann reihum dran 
sind. Der Computer stellt übri- 
gens immer mindestens einen 
Gegenspieler und übernimmt 
bei Bedarf bis zu vier Speditio- 
nen, damit die Spielerzahl im- 
mer fünf beträgt. 

Die Spediteure können sich bei 
Transworld allerdings nur an der 
Börse gegenseitig das Leben 
schwer machen. Wer nämlich 
51 Prozent eines anderen Unter- 
nehmens erwirbt, sorgt für den 
sofortigen Verkauf der Firma. 
Als Mehrheitsaktionär erhält 
man den Gegenwert seiner An- 


Februar 1991 


teile ausbezahlt, der ursprüngli- 
che Besitzer verliert alles und 
muß mit 50000 Mark wieder 
ganz von vorne anfangen. 

Falls ein Spieler durch Konven- 
tionalstrafen, Mißgeschicke und 
sonstige Niederlagen stark ins 
Soll gerät, kann er zur Not einen 
Konkurs anmelden. Hierzu müs- 
sen die Mitspieler und Anteils- 
eigner allerdings ihre Zustim- 
mung geben. Ist der Konkurs ge- 
nehmigt, wird die Firma liqui- 
diert und der Mitspieler beginnt 
nochmal von vorn. 

Unsere Testversion von Trans- 
world lief übrigens auf einem 
80386sx mit VGA-Karte. Vor- 
teil: Die hübschen Grafiken, die 
das Programm zu jedem Menü- 
punkt bietet, bringen Flair in das 
Zahlenspiel. Doch selbst auf ei- 


mc-Spot 


Transworld 
Handelssimulation 
Starbyte, 4630 Bochum1 
Bomico, 
6000 Frankfurt/M. 
Systeme: MS-DOS, Amiga 
Atari ST, C 64 
Preis: 100 Mark 


nem echten 80386 wartet der 
Anwender ständig, bis die jewei- 
lige Grafik nachgeladen wurde. 
Kein Problem: Die Bilder lassen 
sich im Optionsmenü einfach 
ausschalten. Sie werden dann 
ersetzt durch eine viel prakti- 
schere Lkw-Tabelle, die alle La- 
ster, Bestimmungsorte und 
Transportgüter anzeigt. 
Übrigens steigt der Spielspaß 
mit zunehmender Lkw-Flotte. 
Selbst wenn man manches Ver- 
mögen verdient, gibt es dank 
Börse, Zweigstellen und Bauvor- 
haben immer genug Felder, 
Geld auszugeben. Und dem 
Spielvergnügen sind praktisch 
keine zeitlichen Grenzen ge- 
setzt, denn durch gezielten Steu- 
erbetrug (in Transworld!) und 
unterlassene Werbemaßnahmen 
läßt sich die Punktezahl in der 
Erfolgsstatistik künstlich drük- 
ken. Na dann, gute Fahrt! 

Ralf Müller 


Februar 1991 


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161 


BLITZL 


Ein Facelifting besonde- 
rer Art offeriert „Face- 
Lift“, das vor allem Win- 
dows-Anwendungen 
ein neues Gesicht ver- 
paßt: 13 Schriftfonts in 
fast beliebiger Größe 
geben Ihren Dokumen- 
ten sowohl auf dem 
Bildschirm als auch im 
Ausdruck ein neues 
Outfit. Und das, ohne 
großartig Speicherplatz 
zu beanspruchen. 


Er] 


islang war es doch 
so: Viele Windows- 
Programme besitzen 
entweder wenige 
Schrifttypen, oder der Drucker 
kannte ganz andere Fonts als 
der Druckertreiber des Pro- 
gramms. Oft bieten zusätzliche 
Softwarepakete, die über eine 
größere Zahl von universell ein- 
setzbaren Schriften verfügen, 
einen Ausweg. Nachteil war 
bislang, daß die Fonts erst in 
langwierigen Computersitzun- 
gen auf Festplatte übertragen 
und in allen gewünschten Grö- 
ßen generiert werden mußten. 
Beispiel: Alle sinnvollen Punkt- 
größen des alten Bitstream- 
Font-Paketes für GEM/3 haben 
rund 8 MByte Festplattenspei- 
cher und bis zu zwölf Stunden 
Rechenzeit (auf einem 10 MHz 
80286) erfordert. 
Jetzt hat sich die US-Firma Bit- 
stream mit der deutschen „Ge- 
sellschaft für Computer-Anwen- 
dung“ (GCA) zusammengetan, 
um gemeinsam eine komfortab- 
lere Font-Software zu entwik- 
keln. Heraus kam „Facelift“, 
das sich für 300 Mark vor allem 
den Windows-3.0-Anwendern 
anbietet. Das Programm vollen- 
det die angestrebte „What you 
see is what you get“-Philoso- 
phie (WYSIWYG), denn es stellt 
jeder Windows-Applikation so- 
wohl Bildschirm- als auch Druk- 
kerschriften zur Verfügung. Das 
bedeutet, jeder Text, den man 


162 


Ein Face fürs Auge 


Schönere Schriften für Windows-Programme: Facelift 


in einen oder mehreren Bit- 
stream-Fonts am Bildschirm ge- 
staltet, wird vom Drucker iden- 
tisch ausgegeben, egal ob man 
ein Postscript-, Laser- oder Ma- 
trixdrucker verwendet. Wie 
funktioniert das? 

Zunächst wird eigentlich nur 
das Hauptprogramm auf die 
Festplatte gespielt (belegt 1,5 
MByte). Erstmals bei Bitstream 
geschieht das direkt aus Win- 
dows heraus (Nur bei Windows 
2.x muß man erst Facelift in- 
stallieren, welches dann noch 
einmal das Windows neu instal- 
liert). Allerdings muß die grafi- 
sche Benutzeroberfläche erst 
wieder verlassen und dann 
noch einmal aufgerufen wer- 
den, um mit der Facelift-Shell 
zu funktionieren. 

Im Facelift-Fenster wählt man 
entweder vor dem Schreiben ei- 
nes Dokumentes oder besser 
beim späteren Gestalten des 
Textes eine oder mehrere 
Schriftarten und -größen aus — 
einfach den zu formatierenden 
Text markieren. Daraufhin ge- 
neriert Facelift erst die ge- 
wünschte Schrift in. der beab- 
sichtigten Größe — Buchstabe 
für Buchstabe. Wer also nur 
über einen 08/15-Text eine 
Überschrift in der stilvollen 
„Park Avenue“-Schrift benötigt, 
wartet lediglich eine halbe Mi- 
nute auf Facelift — spart sich so 


aber etliche MByte auf der Fest- 
platte für die fertig generierten 
Schriften (Soft- oder Download- 
Fonts genannt). 

Wer einen längeren Text in ei- 
ner Bitstream-Schrift wünscht, 
wartet kaum länger, denn nur 
die ersten paar Zeilen dauern 
etwas — bis eben alle 26 Buch- 
staben einmal vorkamen, gene- 
riert und in den Cachespeicher 
(der üblicherweise 1 MByte 
RAM umfaßt) abgelegt wurden. 
Wer mit einem voreingestellten 
Font den Text tippt, wartet ge- 
rade bei größeren Schriften auf 
jeden einzelnen Buchstaben, 
bis er berechnet ist. 

Beim Drucken muß der Facelift- 
Anwender allerdings etwas 
warten, denn das fertige Doku- 
ment wird im Grafik-Modus des 
Druckers (also Übertragung als 
Bit-Map) ausgegeben. Darum 
unterstützt das Programm auch 
alle Matrixdrucker. Vorsicht: 
Beim Laserdrucker reicht oft 
der Speicher nicht für eine Gra- 
fikseite, so daß ein Dokument 
oft halbiert und auf zwei Seiten 
gedruckt wird. 

Noch ein Tip: Vermeiden Sie 
den Drucker-Spooler von Win- 
dows. Im Test haben wir bis zu 
15 Minuten auf die Ausgabe ge- 
wartet. Wer schnell Druck ma- 
chen muß und über einen Laser 
verfügt, der mit ausreichendem 
Speicher gesegnet ist und darin 


auch Softfonts aufnehmen 
kann, sollte von Facelift aus die 
Lieblingsschriften in den häu- 
figsten Größen generieren und 
in den Drucker übertragen. Das 
beschleunigt gerade bei länge- 
ren Dokumenten den Ausdruck 
enorm. 

Wer eine große Festplatte zur 
Verfügung hat, kann generell 
die gebräuchlichsten oder eben 
auch beliebig viele Schriftarten 
und -größen von Facelift aus 
(ohne — wie früher -— Windows 
erst verlassen zu müssen) gene- 
rieren und auf dem Laufwerk 
ablegen. Vorteil: Die Schriften 
stehen immer sofort zur Über- 
tragung in Cache oder Drucker- 
speicher zur Verfügung. Es ko- 
stet allerdings die Ladezeit. 
Facelift integriert sich sehr an- 
genehm in die Windows-3.0- 
Welt, denn die Schriften stehen 
direkt in den Anwendungen 
(außer beim Real-Mode) zur 
Verfügung. Ausnahmen gibt es 
da nur in der Skalierbarkeit, 
denn die Textverarbeitung 
Word zum Beispiel bietet von 
Haus aus nur eine Skalierung 
von 6 bis 48 Punkt an. Dennoch 
sind auch die anderen Schrift- 
größen (2 bis 128 Punkt) ver- 
fügbar, man muß sie lediglich 
im Facelift-Menü nachdrücklich 
einfordern. 

Übrigens funktioniert das WY- 
SIWYG-Prinzip nur, wenn man 
die Original-Windows-Treiber 
für Bildschirm und Drucker be- 
nutzt. Ebenso muß es sich um 
eine echte Windows-Applika- 
tion handeln. Man kann natür- 
lich die Facelift-Schriften auch 
in anderen Programmen außer- 
halb von Windows benutzen, 
nur sieht man den Bildschirm- 
text nicht in den „echten“ Face- 
lift-Lettern. So kann es beim 
späteren Ausdruck zu unliebsa- 
men (Umbruch-) Überraschun- 
gen kommen. 

„Facelift“ hat selbst noch ein 
Facelifting nötig, denn sowohl 


Februar 1991 


Programm als auch Handbuch 
(50 Seiten) sind noch in Eng- 
lisch gehalten. Eine Überset- 
zung wäre nötig, denn gerade 
die eingebaute Hilfefunktion 
kann man gut gebrauchen. So 
ist zum Beispiel die Installation 
im Handbuch nur auf 1,5 Seiten 
zusammengefaßt. Eine weitere 
Stolperstufe für den Nicht-Profi 
liegt im Parameter-Menü: Dort 
wird die optische Auflösung 
(Resolution) für den Drucker 
eingestellt. Allerdings nicht in 
den gewohnten dpi (dots per 
inch), sondern in dpi mal dpi. 
Die typische Laserdrucker-Auf- 
lösung von 300 dpi wird hier 
also als 90000 Pixel eingestellt. 
Mit der „Name-Table“ kann Fa- 
celift den Schriften, über die 
der Drucker verfügt, ähnlichen 
Bildschirmfonts zuordnen. 
Ebenso kann man den Schriften 
eines Dokuments, das in einer 
„fremden“ Anwendung produ- 
ziert wurde, den entsprechen- 
den Bitstream-Schriften zuord- 
nen. Beispiel: Helvetica zu 
Swiss Roman. Hinter dieser 
Funktion stehen natürlich auch 
Copyright-Gründe, da viele 
Schriften geschützt sind und 
nicht von Bitstream benutzt 
werden dürfen. Die US-Firma 
bietet aber sehr ähnlich, quasi 
„kompatible“ Versionen. 

Die Schwärzung (Blackness) der 
Druckschrift wird übrigens in 
1000stel angegeben. Der Wert 
1000 ist sinnvoll für Laserdruk- 
ker, da sie ohne weiteres eine 
vollständige Schwärzung leisten 


MKS Toolkit Ei: 


= Bitstream Facelift - Parameters 


Cache size in KBytes: 


Number of cached fonts: 


Max. cache height (Pixel): 


Threshold for Screen scaling (Pts}: Eu 


Threshold for Printer scaling (Pts}: 


EaceLift active 


Cache file: 
C:\WINDOWS\CACHEDMP. 
+] RX Save Cache to disk 


Im Parameter-Menü wird die Größe des Font-Cache, die Anzahl der 
gewünschten Fonts in diesem Zwischenspeicher sowie die maximale 


Schriftgröße festgelegt. 


Sal WoREWERBFIEHHO: 
= Datei Bearbeiten Ansicht Einfügen Format Extras Makro Fenster 


ee 11] FI) OUD EB 


NL 


GCA stellt vor: 
Bitstream” 


\L 
%r 


FaceLift 


WYSIWYG in Vollendung! 
„. ohne Face /77 


sı 


und mit FaceLift 


Ai 3] © 


In der Grundversion stellt Facelift 13 Outline-Fonts zur Verfügung. 
Deutlichwird der Unterschiedbeikursiven und schrägen Schriftzügen. 


können. Bei einer wesentlich 
niedrigeren Einstellung (rund 
200) wird die Schrift vom La- 
serdrucker nur als Outline-Font 
(Umriße ohne Füllen der Flä- 
chen) gebracht — was man ja 
auch als absichtliches Stilmittel 
nutzen kann. Für Matrixdruk- 
ker ist eine vollständige 
Schwärzung kaum sinnvoll, da 


UNIX-Tools für DOS und 05/2 


Der MKS-Toolkit bietet die Leistungsfähigkeit und Flexibilität von UNIX in der DOS- oder 


05/2-Umgebung. Die über 150 Programme können untereinander zur Lösung komplexer 
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miersprache, MKS-Vi full-screen Editog fgrep, sed, cpio, tar uvm. Ideal zum Erlernen von 
UNIX, umfangreiche Dokumentation (engl.). 


Weitere MKS-Produkte: MKS-LEX & YACC, MKS-Make, MKS-RCS 


der Drucker das Papier lange 
Zeit bearbeiten wird — man 
wartet endlos und verschleißt 
das Farbband unnötig. Für 24- 
Nadler liegt der sinnvolle 
Schwärzungsgrad zwischen 
200 und 400. Weniger führt 
ebenfalls zum Outline-Effekt. 

Für die 300 Mark Kaufpreis bie- 
tet Facelift immerhin schon 13 


erhältlich 


gebräuchliche Schriften. Optio- 
nal können noch Postscript Typ- 
1-Outline-Fonts (die passenden 
Bildschirmfonts zu den Schrif- 
ten des Druckers) von Bitstre- 
am eingebunden werden. Das 
„Postscript Set“ mit weiteren 
35 Bildschirm-Fonts kostet 
ebenfalls 300 Mark. Weiterhin 
gibt es noch für Hewlett-Pak- 
kard-Laserdrucker das „Comp- 
anion Pack“ mit 12 Schriften 
(400 Mark) und das eigentliche 
Erweiterungspaket „Value 
Pack“ mit weiteren 24 Bild- 
schirm- und Drucker-Fonts für 
500 Mark. 

Günter Sternberg/Ralf Müller 


mc-Spot 


Bitstream Facelift 

Font-Software, 

speziell für Windows 3.0 
Anzahl der 
Schriften: 
Skalierbar: 
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163 


BÜ 


Der Fall 
A.S.I.A. 


Ein Computer verschwindet. 
Von Giampaolo Proni. Mit ei- 
nem Informatik-Glossar. 190 
Seiten, geb., 32 Mark. Beck- 
&Glückler, 1990. 

ISBN 3-924175-62-4 


Fiktiv, aber vorstellbar: Einem 
US-College gelingt ein unge- 
wöhnliches Experiment der 
künstlichen Intelligenz (Kl). Ein 
neu entwickelter Computer, 
der sich selbst programmieren 
kann, gehorcht nur einem Ge- 
setz, dem Evolutionsprinzip. Er 
soll einfach nur wachsen, sich 
in immer komplexeren Struktu- 
ren manifestieren. Dafür kann 
er auch seinen Nucleus, Kern- 
stück und Betriebssystem in ei- 
nem, (im Buch Primärspirale 
genannt) umschreiben. Dieser 
„Autonomous Self-referential 
Incremental Algorithm“, kurz 
A.S.l.A., bringt einen intelli- 
genten Computer hervor, der 
nicht nur bahnbrechende Erfin- 
dungen entwickelt, sondern am 
Telefon schon nicht mehr von 
einem Mensch zu unterschei- 
den ist. Und dieser Computer 
ist zu Beginn des Buches ver- 
schwunden. Gestohlen? Geflo- 
hen? Oder gar ermordet? 
Giovanni Ravelli, seines Zei- 
chens Computer-Detektiv aus 
San Francisco, soll den myste- 
riösen Fall aufklären. So viel sei 
verraten: Er bringt im Laufe sei- 
ner Nachforschungen erstaunli- 
ches über KI und über A.S.l.A. 
in Erfahrung. 


INmI| 
f 
all 


164 


Der Autor Giampaolo Proni hat 
mit seinem ersten Roman nicht 
nur ein amüsantes Werk mit 
hohem Unterhaltungswert ge- 
schaffen, sondern liefert auch 
einen philosophisch-techni- 
schen Denkansatz, der für Com- 
puterfreaks, KlI-Interessierte 
und Zukunfts- Optimisten glei- 
chermaßen interessant sein 
dürfte. rm 


Alles über Programme, ” 
Anwendungsbereiche, 
Bezugsquellen, n 


Softwareführer 
'91 


Alles über Programme, Anwen- 
dungsbereiche, Bezugsquellen. 
893 Seiten, Paperback, 44 
Mark. Rossipaul-Verlag, Redak- 
tionsschluß: 10.August 1990. 
ISBN 3-87686-054-7 


Noch ein Buch, das hält, was es 
verspricht: pure und geballte 
Informationen über fast 4500 
Programme auf knapp 900 
kleingedruckten Seiten, über 
deren Anbieter, Voraussetzun- 
gen, Supportleistungen und 
Preise. An einen redaktionellen 
Teil zum Thema Windows 
schließen sich die gelben Seiten 
der Computerbranche an - pri- 
ma gemacht und gut gegliedert, 
aber nicht gelb. Eine Kurzfas- 
sung mit den dreihundert Pro- 
grammen gibt es auf Diskette. 
Wer die ganze Information 
elektronisch abfragen will, der 
bekommt das ganze auch auf 
CD-ROM. ks 


Margareı A, ELLIS 
Bjame STROUSTRUP 


The Annotated 
C++ Reference 
Manual 


ANSI Base Document. Von Mar- 
garet Ellis und Bjarne Strou- 
strup. 234 Seiten, kart., xxx 
Mark. Addison-Wesley, 1990. 
ISBN 0-201-51459-1 


„Normale“ Bücher über eine 
Programmiersprache, und in 
diese Kategorie kann man auch 
die den Compilern beigefügten 
Handbücher stecken, sind für 
ausgefuchste Programmierer 
vielfach ungeeignet, da sie au- 
ßer einer Einführung in die Pro- 
grammierung und einer refe- 
renzierten Auflistung der vor- 
handenen Befehle vieles un- 
kommentiert lassen. Der Titel 
des vorliegenden Buches ver- 
spricht eine „Kommentierte Re- 
ferenz“ und hält es auch. Der 
Entwickler von C++, Bjarne 
Stroustrup, und seine Mitauto- 
rin diskutieren, warum gewisse 
Sprachelemente nicht in C++ 
aufgenommen wurden, warum 
andere so sind wie sie sind und 
wie man nichtvorhandene ge- 
stalten und einbinden kann. 
„Das Buch erklärt, was C++ ist 
— nicht, wie man es benutzt“. 

Zwei Kapitel im Anhang geben 
eine Zusammenfassung der 
Grammatik und beleuchten 
Kompatibilitäts-Aspekte betref- 
fend C und Vorgängerversio- 
nen. Durch eine klare Gliede- 
rung und präzise Ausdrucks- 
weise wird der Leser so mit al- 
len Details der Sprache C++ be- 
kanntgemacht. Leider ist das 
Buch nur in Englisch erhältlich 
und die Sprache so blumig und 
wortreich, daß ein gutes Wör- 
terbuch vonnöten ist. ak 


Programmier- 
sprachen für 
Mikrocomputer 


Von Wolfgang Weber und Dr. 
Karl Hainer. 208 Seiten, Paper- 
back, 27, 80 Mark. Teubner, 
1990, 

ISBN 3-519-02665-1 


Daß es bei der Diskussion um 
die beste Programmiersprache 
nicht immer sachlich zugeht, 
dürften die meisten, die irgend- 
wann vor dem Problem stan- 
den, sich für eine zu entschei- 
den, schon einmal erfahren ha- 
ben. Deswegen hier ein Buch, 
das zur Entmystifizierung bei- 
tragen soll. 

Beschrieben werden die Merk- 
male gängiger Programmier- 
sprachen, die auch auf PCs ver- 


Proctkammierz 
Sprachen 
{Ur VMIKIOCOMPULEN 


fügbar sind: imperative Spra- 
chen wie Basic, C, Fortran, Mo- 
dula-2 oder Pascal, funktionale 
Programmiersprachen wie Lisp, 
objektorientierte Programmier- 
sprachen wie Smalltalk oder 
prädikative Programmierspra- 
chen wie Prolog. Um einen Ver- 
gleich zu erleichtern sind die 
jeweiligen Beschreibungen so- 
weit wie möglich ähnlich aufge- 
baut, mit Abschnitten über Da- 
tenstrukturen, Anweisungen 
und Steuerstrukturen, Block- 
strukturierung, Besonderheiten 
und Beispielprogramm. Wem 
dies zur Entscheidungsfindung 
nicht ausreicht, dem helfen 
gute Literaturhinweise weiter. 
ks 


Februar 1991 


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informiert ausführlich über die Unterschiede in den einzelnen 
Kommandos. Das Werk ist einethemenorientierte Beschreibung 
des Datenbanksystems. Außerdem stellt der Autor in jedem 
Kapitel Tips für die tägliche Arbeit bereit. Damit wird das Buch 
zum verläßlichen Begleiter für den Umgang mit dem Programm. 


Franzis-Verlag, Buchvertrieb, Karlstr. 37-41, 8000 München 2, Tel. 089/51 17-285 
Tag-und-Nacht-Service: Telefax 089/51 17-379 


INSERENTENVERZEICHNIS 


ADDITIVE 

ADE COMPUTER.... 147 
Ahlers 

AMS COMPUTECH .. 


B&PSeng 
BACHER 
Bockstaller 


CHAMELEON GROUP 151 
Christiani Lehrinst. ... 167 


Computer Solution 
Computer 2000 


DATA BECKER 12,19 
datapro 101, 139 
Deutsche Technologie 166 
Digital Research 

Digitec 

Digitec Engineering .. 135 
Dobbertin 


Franzis-Verlag ... 61, 142, 
152, 155, 167, 168, 171 
FSE Frank Strauß ..... 47 


157,167 
h.o.-COMPUTER .... 35 


Interest ..... 
ISYSTEM 


19,20, 21,22 


Februar 1991 


Kessler 

Kolter 

Kooymans 

Krischer 

Landwehr 

Langner 

LanWare 

McMicro 

MCT Lange & Thamm 143 
MC Wähner 


DATENTECHNIK 107 
Micro-Pro Technology 116 
Müller 


Niedermeier 

OKI Systems 

PD-SERVICE 
Philipps-Universität .. 168 
ProSoft 

PTL Elektronik 


Schukat electronic... 166 
Shamrock 

Sieber & Schulz 

Software Development 85 


Sparkasse 

SPORTECH 

Super Teem ........ 
TakenCorp. ........ 159 
taskit 

TEC-SYS 

Tech Team 141,143 
THAM & FISCHER ... 146 
TNS Neemann 

Walter, Bonito 


Beilage: 
Dr. Christiani, Konstanz 


Magazin für Computerpraxis 


Anschrift: 

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Ständige Mitarbeiter (zu erreichen unter der An- 
schrift der Redaktion): Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang 
Hascher, Helga M. Schmidt, Günther Sternberg 


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hofstr. 15, 6101 Messel, Tel. 0 61 59/50 55-56, 
Fax 0 61 59/50 57 

Norddeutschland: Lita Keppler, impulse medien 
service GmbH, Alte Landstr. 81, 2050 Esche- 
burg, Tel. 041 52/4045, Fax 041 52/7 0744 
Nordrhein-Westfalen: IMEDIA Medien-Vertre- 
tungs GmbH i.G., Bolkerstraße 57, 4000 Düssel- 
dorf 1, Tel. 02 11/8 00 37 


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Schweiz: Exportwerbung AG, Kirchgasse 50, CH- 
8024 Zürich, phone: 01-2614690, Fax: O1- 
2514542 

Großbritannien: Martin Geerke, 4, Friary Hall 
(Flat 3), Friary Road, South Ascot, Berks SL5 
9HD, U. K., phone: (0344) 28649 or (02 52) 
860155, fax: (0252) 860144, telex: 858 328 
EUROAD 

Japan: ABC Enterprises Inc., Heinz W. Kuhl- 
mann, 7-4, Ohyama-cho, Shibuya-ku, Tokyo 151 
Japan, Tel. 4 85-29 61-3, Fax 4 66-07 09 

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1501 N. Broadway, Suite 265, Walnut Creek, CA 
94596, Phone: (4 15) 9 38-05 05, Fax: (4 15) 
9 38-05 07 

Taiwan: ACTEAM International Marketing 
Corp., 2 F., No. 17, Alley 7, Lane 217, sec. 3, 
Chung Hsial E. Rd., Po-Box 82-153, Taipei, Tai- 
wan, R.O.C., 00 88 62-7 114833 (775 1754) 


= REDAKTION ' 


VERLAG 


© VERLAGSVERTRETUNGEN 


Korrespondent: 
USA: Ray Duncan 


Layout, Grafik, Herstellung: 
Günter Ropertz, Josef Wurzinger 


Software-Service: 
Shamrock Software-Vertrieb, 
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Sonderdrucke: Jakob Wintersberger 


Gesamtherstellung: Franzis-Druck GmbH, 
Karlstraße 35, 8000 München 2, 
Telefon 089/51 17-1 


Urheberrechte: Die in der Zeitschrift veröffent- 
lichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. 
Für Bauanleitungen, Schaltungen und Program- 
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Printed in Germany. Imprim& en Allemagne. © 
1990 für alle Beiträge bei Franzis-Verlag GmbH 


Anzeigenpreise: Preisliste Nr. 10, gültigab 1.1.91 
Objekt-Vertriebsleitung: Dorothea Greib (-2 03) 


Bezugspreise Inland: Einzelheft 8,- DM, Jahres- 
abonnement 84,— DM. Bei Vorlage eines Stu- 
dien- bzw. Ausbildungsnachweises Jahresabon- 
nement 72,- DM. 


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gen. Übriges Ausland Einzelheft 8,50 DM, Jah- 
resabonnement 96,- DM. Bei Vorlage eines Stu- 
dien- bzw. Ausbildungsnachweises Jahresabon- 
nement 87,- DM. 

Der Versand ist im Abonnementspreis einge- 
schlossen. In den Preisen ist die gesetzliche 
Mehrwertsteuer in Höhe von 7% enthalten. 


Die mc erscheint monatlich, jeweils freitags zur 
Mitte des Vormonats; im 10. Jahrgang. 


ISSN 0720-4442 
Vertriebskennzeichen B 7745 E 


France: Agence Gustav Elm, 41, Avenue Mon- 
taigne, 75008 Paris, phone: 01-47 23 32 67 


Italla: Rancati Advertising, Milano San Felice 


Torre 5, 1-20090 Segrate, phone: (02) 
70300088, telex: 328601, Fax: (02) 
70300074 


Belgien: ECI/United Media Int. S.A., Avenue de 
la folle chanson, 2 bte 7, 1050 Bruxelles, Tel. 
02/6 47 31 90, Telex: 6 3 950 eci um 


Verlagsvertretungen Ausland (Bezugspreise in 
Klammern): 


Belgien: Office International des Periodiques 
(0.1.P.), Avenue Marnix 30, B-1050 Brüssel (Ein- 
zelheft 200,- bfr, Jahresabonnement 2285,- bfr) 


Dänemark: Harck + Gjellerups Booksellers Ltd., 
Fiolstraede 31-33, DK-1171 Kopenhagen K. 
(Einzelheft 45,— dkr, Jahresabonnement 398,- 
dkr) 


Frankreich: Librairie Parisienne de la Radio, 43, 
rue de Dunkerque, F-75010 Paris 


Luxemburg: Messageries Paul Kraus, 5, rue de 
Hollerich, Luxembourg 


Niederlande: De Muiderkring BV, Electronics 
House, Postbus 313, 1380-AH Weesp (Einzelheft 
10,15 hfl, Jahresabonnement 113,00 hfl) 


Österreich: Erb-Verlag Ges.m.b.H. & Co., KG, 
Buch- u. Zeitschriftenvertrieb, Amerlingstr. 1, 
A-1061 Wien (Einzelheft 70,- öS, Jahresabonne- 
ment 768,- öS) 


Schweiz: Verlag Thali AG, CH-6285 Hitzkirch 


(Luzern) (Einzelheft 8,— sfr, Jahresabonnement 
84,- sfr, je nach Kurssituation) 


169 


Wandlungsfähig 


Oft müssen digitale Signale in 
analoge Impulse verwandelt 
werden und umgekehrt (Beispie- 
le: Meßwerterfassung, Modell- 
eisenbahn, PC-Joystick). Ein auf- 
wendiger A/D-Wandler kostet 
normalerweise eine Stange 
Geld, doch für den mc-Wandler 
brauchen Sie nur etwas Zeitauf- 
wand und knapp 30 Mark inve- 
stieren, da unsere Selbstbau-Lö- 
sung mit einem einzelnen Chip 
auskommt. 


Rollentausch A\ 


Der US-Hersteller CompuAdd ist mit seinem 
Konzept, Computer direkt dem Kunden zu 
verkaufen und ohne Händlerketten auszu- 
kommen, einer der größten PC-Anbieter ge- 
worden. Michael Dell übernahm dieses Kon- 
zept, hatte ebenfalls großen Erfolg und wag- 
te den Sprung nach Europa. Seit fast drei 
Jahren verkauft Dell von Frankfurt aus jede 
Menge PCs. Im vergangenen Herbst folgte 
CompuAdd dem kleineren Konkurrenten. 
Was der „neue Alte“ zu bieten hat, lesen Sie 
in der nächsten mc. 


170 


Centronics-Buchse 
1BM-Norm 


Kontrollregister... 


Statusregister... 


} Datenregister 
des Druckerports 


Tastatur-Buchse 
Rechnerseite, Draufsicht 


Der Grieche aus England 


Archimedes war einer der genialen Köpfe 
der griechischen Antike. Als Hommage be- 
nannte vor Jahren der britische Computer- 
hersteller Acorn eine neue Rechnergenera- 
tion mit seinem Namen. Trotz modernen 
Konzeptes fristete der Archimedes ein Schat- 
tendasein. Nun, mit Rückenwind von Olivet- 
ti und Apple, mit neuen Marketing- und 
Vertriebskonzepten, mit überarbeiteten und 
länderspezifischen Modellen und nicht zu- 
letzt mit niedrigeren Preisen will Archime- 
des erneut Maßstäbe für Europa setzen. 


Unlogisch 


Neben der klassischen Logik (ja oder nein, O0 
oder 1, Ein oder Aus) zieht jetzt eine Varian- 
te in die Welt der Elektronik ein, die auch 
ein „vielleicht“ kennt. Grundlagen und An- 
wendungen dieser unscharfen Logik namens 
Fuzzy (gesprochen Fassi) erklären wir in der 
nächsten Ausgabe. 


089/59 6422 nn 
089/59 84 23 mit 24008N1 


Mailbox in 


neuem Outfit 


Als erste Mailbox in Deutschland hai 
die mc-Box Maßstäbe gesetzt und 
war Vorbild für viele Nachahmer. 
Nach nunmehr sieben Betriebsjah- 
ren ohne grundlegende Veränderun- 
gen hat sie eine gründliche Auffri- 
schung hinter sich. age 
So fließen jetzt auf den beiden Tele- 
fonleitungen Daten mit bis zu 2400 
- Bit pro Sekunde. Auch wird das Feh- 
lerkorrektur- und Komprimierproto- 
koll MNP bis Level 5 unterstützt. 
Akustikkoppler mit 300 Baud haben 
selbstverständlich weiterhin An- 
schluß unter unserer Nummer. 
Neben einem erheblich erweiterten 
Downloadbereich, in dem sämtliche 
Programme aus mc verfügbar sind, 
gibt es Uploadzonen für Benu 
Zweierkonferenzschaltung, komf: 
table Message- und iS 
funktionen in Informationsbiblio- 
theken. TORE 
Außerdem ist die mc-Box ein Forum 
für Sie, in dem Sie einen direkten 
Draht zur mc-Redaktion haben. D 
neue Programm unterstützt alle gän. 
gigen Übertragungsprotokolle 
Up- und Download. ı 


Februar 1991 


Ein Fachbuch der Zeitschrift UM - Magazin für Computerpraxis 


860 


Mikroprozessor der Superklasse 


Neuerscheinung 


Von Rolf-Dieter Klein; Tobias Thiel. 1. Auflage 1991. 
Etwa 320 Seiten mit etwa 200 Abbildungen, gebunden 
DM 78,- 

ISBN 3-7723-4191-8 


Zur Zeit spricht alle Welt von dem neuen Superprozessor 
i860, der durch seine extrem hohe Rechenleistung alle 
anderen schnellen Mikroprozessoren in den Schatten 
stellt. 

In diesem Buch der Zeitschrift mc werden die Grundla- 
gen zu den schnellen Prozessoren, der Befehlssatz des 
1860 und Anwendungsmöglichkeiten für solche Rechen- 
giganten aufgezeigt, beschrieben und erklärt. Auch die „uberklasse 
Hardware kommt nicht zu kurz: Anhand einer Beispiel- zug un 
schaltung, dem SPC 860, werden die Eigenheiten des 
Hardware-Designs von Supercomputern anschaulich 
behandelt. Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich 
selbst mit der Programmierung des i860 zu befassen 
oder auch nur die im Buch abgedruckten Beispielpro- 
gramme in i860-Assembler auszuprobieren, liegt dem 
Buch eine Diskette bei, auf der sich ein i860-Cross- 
Assembler und ein Simulator befinden, mit dem das 
Verhalten eines i860 auf jedem PC unter MS-DOS 
simuliert werden kann. Ferner befinden sich auf dieser 
Diskette die Listings der meisten Beispielprogramme. 
Aus dem Inhalt: Grundlagen der Superprozessoren » 
Der i860-Befehlssatz - Hardware-Interface für den i860 » 
Dual-Operation Mode » Der i860-Assembler « 

Die Parallelisierung mit Linda 


Mikropro 
eu Zessor 


Franzis-Verlag, Buchvertrieb 


Karlstr. 37-41,8000 München 2 FRANZIS-Elektronik- und Computer-Fachbücher sowie die 
Telefon 089/51 17-285 preiswerten, fundierten FRANZIS-RPB-Taschenbücher erhalten Sie 
Tag-und-Nacht-Service: in jeder Buch- und Fachhandlung oder direkt über den Verlag. 


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Die Wahrheit. 


Alles, was Sie schon immer über Glipper 5.0 wissen wollten. 


» Lassen Sie uns ganz offen miteinander sprechen. Wahr ist, daß Clipper sich als ein Standard bei 
Applikations-Entwicklungssystemen durchgesetzt hat. ® Was in Clipper 5.0 steckt, ist für den pro- 
fessionellen Programmierer einfach unentbehrlich. So zum Beispiel das Virtual Memory Management 
und das automatische Overlaying, welche Sie von den Sorgen um den Speicherplatz bzw. um die Größe 
Ihrer Applikationen befreien. ® Mit Clipper 5.0 besitzen Sie ein Entwicklungssystem, das nach 
allen Seiten offen und flexibel ist. Durch die Offenlegung des GET-Systems, des TBrowse-Systems und 
der UDC’s (benutzerdefinierte Befehle) können Sie das System haargenau Ihren Bedürfnissen anpas- 
sen. ® Der integrierte Pre-Prozessor garantiert eine wesentlich einfachere Wartung und Portabilität 
der erstellten Programme. Und schließlich sorgt die Austauschmöglichkeit von /O-Datenbankmodulen 
dafür, daß Sie den Einsatzbereich Ihrer Programme erheblich erweitern können. ® Um die volle 
Wahrheit zu sagen, mit Clipper 5.0 und den Nantucket Tools II - eine Sammlung von über 500 
Assembler-Funktionen - haben Sie das ideale Werkzeug für die Realisierung Ihrer Aufgaben. 


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Nantucket GmbH, Mülheimer Straße 79, 5090 Leverkusen 1, Telefon 0214/51030 nantucket 


"Elipper und Nantucket sind eingetragene Warenzeichen der Nantucket Corporation. Niederlassungen in USA, Kanada, FÜLLT POWER 
-Bragiliefi; Japan; UdSSR, England, Belgien und Deutschland. 


a mn 


iM!